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	<title>Photovoltaik-Guide - News der Solarindustrie und Photovoltaikbranche &#187; Interview</title>
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	<description>Photovoltaik-Guide - Aktuelle Nachrichten zum Thema Photovoltaik und Solar</description>
	<lastBuildDate>Fri, 30 Jul 2010 13:34:40 +0000</lastBuildDate>
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		<title>Interview mit Peter Thiele, Executive Vice President Sharp Energy Solution Europe</title>
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		<pubDate>Mon, 14 Jun 2010 14:25:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>photovoltaik-guide.de / Michael Ziegler</dc:creator>
				<category><![CDATA[Interview]]></category>
		<category><![CDATA[Executive Vice President]]></category>
		<category><![CDATA[Peter Thiele]]></category>
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		<category><![CDATA[Solar]]></category>
		<category><![CDATA[Unternehmen]]></category>

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Hamburg, 14. juni 2010 &#8211; Zu Beginn ein kurzer R&#252;ckblick auf das Jahr 2009, das f&#252;r die PV-Industrie alles andere als einfach war: zunehmender Konkurrenz- und Preisdruck besonders auch aus China, langsame Entwicklung neuer M&#228;rkte, globale Finanzkrise.
Executive Vice President Sharp Energy Solution Europe - Peter Thiele
Wo steht Sharp nach diesem turbulenten Jahr?
2009 hat den Unternehmen [...]]]></description>
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<p style="text-align: justify;">Hamburg, 14. juni 2010 &#8211; Zu Beginn ein kurzer R&#252;ckblick auf das Jahr 2009, das f&#252;r die PV-Industrie alles andere als einfach war: zunehmender Konkurrenz- und Preisdruck besonders auch aus China, langsame Entwicklung neuer M&#228;rkte, globale Finanzkrise.</p>
<div id="attachment_6377" class="wp-caption aligncenter" style="width: 310px"><img class="size-medium wp-image-6377" title="Executive Vice President Sharp Energy Solution Europe - Peter Thiele" src="http://www.photovoltaik-guide.de/wp-content/uploads/SESE_Peter_Thiele-300x204.jpg" alt="Executive Vice President Sharp Energy Solution Europe - Peter Thiele" width="300" height="204" /><p class="wp-caption-text">Executive Vice President Sharp Energy Solution Europe - Peter Thiele</p></div>
<p style="text-align: justify;"><strong>Wo steht Sharp nach diesem turbulenten Jahr?</strong></p>
<p style="text-align: justify;">2009 hat den Unternehmen tats&#228;chlich viel an Flexibilit&#228;t abverlangt und eine Konsolidierung eingeleitet, die nicht ungew&#246;hnlich ist f&#252;r so junge Branchen wie die Photovoltaik. Mit der dynamischen Marktentwicklung hat sich in 2009 ganz klar gezeigt, dass nur derjenige Erfolg hat, der erstens: hochleistungsf&#228;hige Solarprodukte zu einem guten Preis-Leistungs-Verh&#228;ltnis bietet, zweitens: in modernsten Fabriken effizient und &#246;kologisch produzieren kann und drittens: &#252;ber eine etablierte und gleichzeitig flexible Vertriebsstruktur verf&#252;gt. Wir k&#246;nnen auf ein sehr erfolgreiches Jahr zur&#252;ckblicken: Im Gesch&#228;ftsjahr 2009 ist Sharp nach Umsatz der weltweit f&#252;hrende Solarzellenproduzent!* (* 208.7 Mrd. Yen (2.214 Mrd. US$) im Gesch&#228;ftsjahr 2009 (1. M&#228;rz 2009 bis 31. M&#228;rz 2010))</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Der PV-Markt befindet sich auch weiterhin im Umbruch: in Deutschland, dem weltweit gr&#246;&#223;ten Photovoltaikmarkt, stehen zus&#228;tzlich zu der turnusm&#228;&#223;igen F&#246;rderungsdegression zus&#228;tzliche K&#252;rzungen an.  Was bedeutet das f&#252;r Sharp?</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Die au&#223;erplanm&#228;&#223;igen K&#252;rzungen werden im zweiten Halbjahr wohl jeden Photovoltaik-Hersteller betreffen und auch wir erwarten im dritten Quartal 2010 einen leichten Nachfrager&#252;ckgang. Dank unserer 50-j&#228;hrigen Erfahrung im Aufbau neuer Photovoltaikm&#228;rkte und unserer internationalisierten Vertriebsstruktur werden wir unseren Erfolg fortsetzen k&#246;nnen und andere europ&#228;ische M&#228;rkte wie Frankreich, UK oder BeNeLux st&#228;rken. Deutschland bleibt allerdings unser wichtigster Markt – hier zahlen sich unsere guten und etablierten Gesch&#228;ftsbeziehungen aus. Zudem wissen die Kunden, dass sie mit Sharp Modulen neben hochleistungsf&#228;higen Produkten und guten Ertr&#228;gen auch langfristig besten Service erhalten. Deshalb sehen wir erwartungsvoll der zweiten Jahresh&#228;lfte 2010 und dem Jahr 2011 entgegen.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>„Energie- und wirtschaftspolitische Geisterfahrt“ oder „notwendige und angemessene Revision“ – wie beurteilt Sharp die Neuregelung des Erneuerbare Energien Gesetzes in Deutschland?</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Ob die noch junge Branche K&#252;rzungen der angek&#252;ndigten Gr&#246;&#223;enordnung verkraften kann, bleibt abzuwarten. Sollten sie sich als zu rigide herausstellen, wird die Branche &#252;ber die gesamte Wertsch&#246;pfungskette empfindlich getroffen. Letztlich geht es hier aber um ganz grundlegende Fragen: Wie soll unser Strommix in Zukunft aussehen? Welche Weichen stellen wir, um zuk&#252;nftig eine nachhaltige, klimafreundliche und sichere Energieversorgung zu gew&#228;hrleisten? Ist unser Ziel die vollst&#228;ndig regenerative Stromerzeugung? Ein derartiger Strukturwandel im Energiesystem braucht langfristige Investitionen und eine F&#246;rderung, die allen Seiten gerecht wird sowie die Technologief&#252;hrerschaft im internationalen Wettbewerb erm&#246;glicht. Die angek&#252;ndigte Unterst&#252;tzung von 100 Millionen Euro f&#252;r die deutsche Branche ist ein Schritt in die richtige Richtung – erscheint aber neben den 12 Milliarden Euro, mit denen China die Solarwirtschaft f&#246;rdert, relativ gering.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Europa bleibt der gr&#246;&#223;te PV-Markt und weist mit 5,6 Gigawatt neu installierter Leistung in 2009 erneut ein au&#223;erordentliche Wachstum aus: insgesamt sind laut der European Photovoltaic Industry Association (EPIA) hier schon fast 16 Gigawatt installiert. Wie sch&#228;tzen Sie die weitere Entwicklung ein?</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Wir rechnen weiterhin mit einem stetigen Wachstum in Europa: Neben Deutschland und Frankreich sind auch UK und Belgien vielversprechende M&#228;rkte. Wir wollen die Photovoltaik auch in den L&#228;ndern st&#228;rken, die zwar gute Sonneneinstrahlungen haben, diese Technologie jedoch erst wenig nutzen, beispielsweise in Griechenland oder in der T&#252;rkei. F&#252;r ganz Europa geht es darum, die Klimaziele – 20 Prozent erneuerbare Energie bis 2020 – zu erreichen und &#252;ber die Energieversorgung der Zukunft zu entscheiden. Solarenergie hat unter allen „Erneuerbaren“ die h&#246;chste Energiedichte und die Photovoltaik geh&#246;rt zu den sichersten, &#246;kologisch und &#246;konomisch bedeutsamsten Energietechnologien. Daneben ist sie eine der wenigen Branchen, die f&#252;r steigende Besch&#228;ftigungszahlen sorgen. Sharp stellt in der Solarfabrik im britischen Wrexham und zuk&#252;nftig auch in Italien Solarmodule f&#252;r den europ&#228;ischen Markt her.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Was sind Ihre Ziele f&#252;r die kommenden Jahre und mit welcher Strategie wollen Sie sie erreichen? Welche Rolle spielt Sharps Photovoltaikfabrik in Sakai?</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Bereits jetzt sind wir das weltweit umsatzst&#228;rkste Solar-Unternehmen und nach ausgeliefertem Volumen liegen wir auf Platz drei. Auch in Zukunft werden wir den globalen Markt mit anf&#252;hren. Als innovationsgetriebenes Unternehmen setzt Sharp konsequent auf die Entwicklung effizienter Technologien und modernster Produktionsst&#228;tten: Seit M&#228;rz 2010 treiben wir mit der ersten Gigawatt-D&#252;nnschichtfabrik im japanischen Sakai diese Technologie weiter voran und werden hier mittelfristig D&#252;nnschichtzellen in Triple-Junction- Struktur mit zweistelligem Wirkungsgrad herstellen. Daneben erschlie&#223;en wir auch neue Gesch&#228;ftsbereiche und verl&#228;ngern mit dem Einstieg in das IPP Business (Independent Power Provider) die Wertsch&#246;pfungskette. Gemeinsam mit Enel Green Power gr&#252;ndet Sharp das Unternehmen „ES Solar Farms S.r.l.“, das bis Ende 2016 Photovoltaik-Anlagen mit einer Gesamtleistung von mehr als 500 Megawatt im Mittelmeerraum installieren wird.</p>
<p style="text-align: justify;">Quelle: Sharp Electronics (Europe) GmbH</p>

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		<title>Wasserstoff &amp; Brennstoffzellen: WHEC-Organisator und f-cell-Veranstalter Peter Sauber im Interview</title>
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		<pubDate>Wed, 09 Jun 2010 07:05:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>photovoltaik-guide.de / Michael Ziegler</dc:creator>
				<category><![CDATA[Interview]]></category>
		<category><![CDATA[Brennstoffzellen]]></category>
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		<category><![CDATA[Peter Sauber]]></category>
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Gerade ging die Weltwasserstoffkonferenz (WHEC) in Essen zu Ende, im September startet wieder das Brennstoffzellen-Fachforum f-cell (http://www.f-cell.de/) in Stuttgart. Peter Sauber, Gesch&#228;ftsf&#252;hrer der Peter Sauber Agentur Messen und Kongresse GmbH, der die WHEC mit organisierte und die f-cell gemeinsam mit der Wirtschaftsf&#246;rderung Region Stuttgart GmbH (WRS) veranstaltet, sagt im Interview: „Es besteht weltweit Einigkeit dar&#252;ber, [...]]]></description>
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<p style="text-align: justify;">Gerade ging die Weltwasserstoffkonferenz (WHEC) in Essen zu Ende, im September startet wieder das Brennstoffzellen-Fachforum f-cell (<a href="http://www.f-cell.de/" target="_blank">http://www.f-cell.de/</a>) in Stuttgart. Peter Sauber, Gesch&#228;ftsf&#252;hrer der Peter Sauber Agentur Messen und Kongresse GmbH, der die WHEC mit organisierte und die f-cell gemeinsam mit der Wirtschaftsf&#246;rderung Region Stuttgart GmbH (WRS) veranstaltet, sagt im Interview: „Es besteht weltweit Einigkeit dar&#252;ber, k&#252;nftig verst&#228;rkt Wasserstoff als Energietr&#228;ger zu nutzen.“ Schon Mitte des Jahrzehnts sollen erste wasserstoffbetriebene Brennstoffzellen-Fahrzeuge und -Heizger&#228;te erh&#228;ltlich sein. Jetzt sei die Information der Verbraucher eine wichtige Aufgabe.</p>
<div id="attachment_11045" class="wp-caption aligncenter" style="width: 210px"><img class="size-full wp-image-11045" title="Peter Sauber, Gesch&#228;ftsf&#252;hrer der Peter Sauber Agentur Messen und Kongresse GmbH" src="http://www.photovoltaik-guide.de/wp-content/uploads/Peter-Sauber-Gesch&#228;ftsf&#252;hrer-der-Peter-Sauber-Agentur-Messen-und-Kongresse-GmbH.jpg" alt="Peter Sauber, Gesch&#228;ftsf&#252;hrer der Peter Sauber Agentur Messen und Kongresse GmbH" width="200" height="274" /><p class="wp-caption-text">Peter Sauber, Gesch&#228;ftsf&#252;hrer der Peter Sauber Agentur Messen und Kongresse GmbH</p></div>
<p style="text-align: justify;"><strong>Redaktion:</strong> Herr Sauber, Sie kommen gerade von der Weltwasserstoffkonferenz, WHEC, in Essen, die Sie im Auftrag der EnergieAgentur.NRW organisierten. Was nehmen Sie von der WHEC mit?</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Peter Sauber:</strong> Besonders wichtig fand ich die starke Pr&#228;senz hochrangiger Politiker und Wirtschaftsvertreter. Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer und NRW-Ministerpr&#228;sident J&#252;rgen R&#252;ttgers machten sich ebenso f&#252;r eine k&#252;nftige Wasserstoffwirtschaft  stark wie der Daimler-Vorstandsvorsitzende Dieter Zetsche und Wolfgang Reitzle, Vorstandsvorsitzender der Linde AG. Das setzt klare Signale, die auch in der &#214;ffentlichkeit ankommen. Interessant war auch zu sehen, wie sehr sich das Land Nordrhein-Westfalen f&#252;r Wasserstoff und Brennstoffzellen engagiert.</p>
<p style="text-align: justify;">Die Voraussetzungen dort sind auch besonders gut: J&#252;rgen R&#252;ttgers betonte in seiner Rede, dass allein mit dem Wasserstoff, der in den Industrieunternehmen des Landes entsteht, rund 260.000 Autos betrieben werden k&#246;nnten. Was au&#223;erdem kaum einer wei&#223;: In NRW besteht bereits eine 240 Kilometer lange Wasserstoffpipeline, die von Leverkusen bis ins &#246;stliche Ruhrgebiet f&#252;hrt. Im Rahmen des Projekts NRW Hydrogen HyWay, f&#252;r das Land, Bund und EU zusammen 200 Millionen Euro bereitstellen, sollen Infrastruktur, Fahrzeugflotte und station&#228;re Anlagen jetzt gezielt weiter ausgebaut werden.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Redaktion:</strong> Ist denn die Versorgung mit dem Energietr&#228;ger Wasserstoff nicht haupts&#228;chlich ein Projekt, das von einigen gro&#223;en Unternehmen und L&#228;ndern vorangetrieben wird?</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Peter Sauber:</strong> Nein, &#252;berhaupt nicht. Die WHEC in Essen hat einmal mehr deutlich gemacht, dass weltweit Einigkeit dar&#252;ber besteht, dass Wasserstoff als Energiespeicher ein enormes Potenzial hat, das wir heben m&#252;ssen. So berichtete beispielsweise der chinesische Wissenschaftsminister Gang Wan &#252;ber dortige Aktivit&#228;ten. Aber die WHEC zeigte ebenfalls eindr&#252;cklich, dass unglaublich viele kleinere L&#228;nder und Unternehmen aktiv sind, um ihre Chancen in diesem Markt zu nutzen.</p>
<p style="text-align: justify;">&#220;berall dort, wo Energie aus Windkraft, Sonnenstrahlung oder anderen regenerativen Quellen gewonnen wird, die einen ungleichm&#228;&#223;igen Ertrag liefern, bietet sich Wasserstoff an, um Energie zwischenzuspeichern und zu transportieren. Brennstoffzellen verwandeln anschlie&#223;end die im Wasserstoff vorliegende chemische Energie zur&#252;ck in Strom bzw. W&#228;rme. Im Fokus stehen Brennstoffzellen &#252;brigens im September auf dem j&#228;hrlichen, internationalen Brennstoffzellen-Fachforum f-cell in Stuttgart, f&#252;r das wir auf der WHEC werben und Kontakte kn&#252;pfen konnten. Das hilft uns, das internationale Profil der f-cell weiter zu sch&#228;rfen.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Redaktion:</strong> Auf welche Vortragshighlights k&#246;nnen sich f-cell-Besucherinnen und -Besucher denn 2010 freuen?</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Peter Sauber:</strong> Es wird in insgesamt &#252;ber 70 Vortr&#228;gen hervorragende Einblicke in die Brennstoffzellen-Aktivit&#228;ten weltweit geben. Es geht um Projekte aus europ&#228;ischen Nachbarl&#228;ndern, wie D&#228;nemark und Italien, um asiatische Aktivit&#228;ten in China, Japan und Korea und um Beispiele aus den USA und Kanada. Er referieren Vertreterinnen und Vertreter aus Unternehmen, die schon Produkte am Markt haben oder die Praxistests durchf&#252;hren und kurz vor dem Markteintritt stehen, aber auch solche die haupts&#228;chlich mit der Weiterentwicklung der Technik besch&#228;ftigt sind. Besonders interessant versprechen die Vortr&#228;ge unserer japanischen Redner von Toshiba und Panasonic f&#252;r die station&#228;ren Brennstoffzellen in der Hausenergieversorgung zu werden.</p>
<p style="text-align: justify;">Auch f&#252;r die mobilen Anwendungen in Fahrzeugen haben wir bereits prominente Vortragende von Daimler, Toyota, Renault/Nissan und Mitsubishi gewinnen k&#246;nnen. Es wird uns hierbei dieses Jahr &#252;brigens um Elektromobilit&#228;t allgemein und nicht allein um Fahrzeuge mit Brennstoffzellen gehen. Auch technisch gibt es weitere Fortschritte: Auf der f-cell berichtet zum Beispiel Ziv Gottesfeld vom israelischen Unternehmen CellEra &#252;ber die Entwicklung einer platinfreien Brennstoffzelle. Das ist nat&#252;rlich eine gute Neuigkeit, sorgt doch unter anderem die Verwendung von Platin in Brennstoffzellen f&#252;r die – noch – hohen Kosten der Anlagen.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Redaktion:</strong> Herr Sauber, sie begleiten mit der f-cell die Branche seit nunmehr zehn Jahren. Was hat sich in dieser Zeit getan und wie wird es Ihrer Einsch&#228;tzung nach weitergehen?</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Peter Sauber:</strong> In dieser Zeit hat sich unglaublich viel getan. Es gab viele spannende Fortschritte in der Technologie, die aber an der &#214;ffentlichkeit gro&#223;teils vorbei gingen, so dass dort oft der Eindruck entstand, Brennstoffzellen seinen „vom Tisch“. Das hat sich 2008 mit der Einf&#252;hrung des nationalen Innovationsprogramms Wasserstoff- und Brennstoffzellen­technologie (NIP) und der zu dessen Umsetzung gegr&#252;ndeten Nationalen Organisation Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologie (NOW) schlagartig ge&#228;ndert. Einen weiteren Schub erhielt das Thema letztes Jahr als sich unter der Federf&#252;hrung von Daimler gro&#223;e Fahrzeughersteller darauf verst&#228;ndigten, bis 2015 einige 100.000 Brennstoffzellen-Fahrzeuge auf den Stra&#223;en zu haben.</p>
<p style="text-align: justify;">Das bot die Grundlage f&#252;r die Initiative H2 Mobility, die bis dahin an dem Aufbau einer entsprechenden Wasserstofftankstellen-Infrastruktur arbeitet. Jetzt ist es gemeinsame Aufgabe der Branche, Wasserstoff und Brennstoffzellen in der &#246;ffentlichen Diskussion zu halten und dar&#252;ber aufzukl&#228;ren. Wenn Kunden ab Mitte des Jahrzehnts erste Brennstoffzellenfahrzeuge und -heizger&#228;te kaufen sollen, m&#252;ssen sie etwas &#252;ber die Technik wissen, um ihr vertrauen zu k&#246;nnen. Als Kongress-Veranstalter k&#246;nnen wir dazu beitragen.</p>
<p style="text-align: justify;">Quelle: f-cell</p>

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		<title>Interview mit CEO Dr. Rainer Gegenwart von Masdar PV zur aktuellen EEG-Diskussion</title>
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		<pubDate>Wed, 17 Feb 2010 09:10:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>photovoltaik-guide.de / Michael Ziegler</dc:creator>
				<category><![CDATA[Interview]]></category>
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		<category><![CDATA[Einspeisekürzung]]></category>
		<category><![CDATA[Photovoltaikanlagen]]></category>
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Dr. Rainer Gegenwart
Ichtershausen, 17. Februar 2010 &#8211; Deutschland ist im Zwist: Reduktion der Solarf&#246;rderung ja oder nein? Das ist eine Frage, die zur Entstehung ganz neuer Fronten in der Politik gef&#252;hrt hat. W&#228;hrend sich einige Landesregierungen gegen den derzeit diskutierten Referentenentwurf aussprechen, beharrt Umweltminister Norbert R&#246;ttgen auf seinem Plan. Wir sprechen zu diesem Thema mit [...]]]></description>
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<div id="attachment_6343" class="wp-caption aligncenter" style="width: 310px"><img class="size-medium wp-image-6343" title="Dr. Rainer Gegenwart" src="http://www.photovoltaik-guide.de/wp-content/uploads/Dr-Rainer-Gegenwart.jpg-300x200.jpg" alt="Dr. Rainer Gegenwart" width="300" height="200" /><p class="wp-caption-text">Dr. Rainer Gegenwart</p></div>
<p style="text-align: justify;">Ichtershausen, 17. Februar 2010 &#8211; Deutschland ist im Zwist: Reduktion der Solarf&#246;rderung ja oder nein? Das ist eine Frage, die zur Entstehung ganz neuer Fronten in der Politik gef&#252;hrt hat. W&#228;hrend sich einige Landesregierungen gegen den derzeit diskutierten Referentenentwurf aussprechen, beharrt Umweltminister Norbert R&#246;ttgen auf seinem Plan. Wir sprechen zu diesem Thema mit Dr. Rainer Gegenwart, CEO von Masdar PV, einem Hersteller von D&#252;nnschicht-Solarmodulen aus Ichtershausen bei Erfurt.</p>
<p><em>Herr Dr. Gegenwart, insbesondere die Hersteller wehren sich ja derzeit gegen die Umsetzung der von Umweltminister Norbert R&#246;ttgen geplanten Reduktion der Einspeiseverg&#252;tung um bis zu 16%. Warum sperren Sie sich gegen die Entlastung der Verbraucher?</em></p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Gegenwart:</strong> Die Verbraucher werden durch den Vorschlag objektiv nicht entlastet. Das Einzige, was erreicht wird, ist ein Kahlschlag in der Solarbranche.</p>
<p>Aber zur&#252;ck zu den Vorschl&#228;gen des Bundesumweltministers. Zun&#228;chst einmal ist es unklar, auf welcher Berechnungsgrundlage R&#246;ttgens Ministerium zu besagten 16% gekommen ist. Zudem geht die Reduktion weit &#252;ber die genannten 16% hinaus. Zum 1. Januar 2010 erfolgte eine Degression zwischen 9 und 11%, wir liegen also Mitte 2010 kumuliert bei ca. 25%.</p>
<p>Vorstellbar ist, dass sich Umweltminister R&#246;ttgen auf den Preisr&#252;ckgang der Photovoltaikanlagen (bis 100 kWp) von 25% zwischen Ende 2008 bis Ende 2009 bezieht. Jedoch macht die isolierte und kurzfristige Betrachtung dieser Zeitspanne keinen Sinn. Denn den starken Preissenkungen im Jahr 2009 stehen stabile bzw. sogar ansteigende Preise in den Jahren 2005 bis 2007 gegen&#252;ber. Insgesamt sind die Systempreise von 2006 bis 2009 um 37% gefallen, also knapp 10% pro Jahr. Hiermit kommen wir in eine realistische Region unterhalb von 10% bei der Kostenreduzierung, die im &#220;brigen auch in etwa der j&#228;hrlichen EEG-Reduktion entspricht.</p>
<p>Sollte es bei der geplanten Reduzierung von rund 25% bleiben, und im Januar 2011 nochmals 10% hinzukommen, so l&#228;gen wir bei 35% – Kostensenkungen in dieser H&#246;he k&#246;nnen die Hersteller in einem Zeitraum von 12 Monaten nicht umsetzen. Welche Industrie kennen Sie, die dies zu leisten vermag? Von der Photovoltaik Industrie scheinen es einige Politiker zu erwarten.</p>
<p><em>Das hei&#223;t, Unternehmen sind in Ihrer Existenz bedroht?</em></p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Gegenwart:</strong> Unter diesen Voraussetzungen w&#228;re mit einer schmerzlichen Konsolidierung des Marktes zu rechnen, ja.</p>
<p><em>Warum?</em></p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Gegenwart:</strong> In vielen Industrien gibt es den so genannten Lernfaktor. Dieser besagt, dass sich Preise/Kosten um diesen Faktor verringern, wenn sich die Produktionsmenge verdoppelt. Bei der Photovoltaik Industrie liegt er je nach Quelle zwischen 15% (SEMI) und 20%. Aus der prognostizierten Marktentwicklung kann man bei diesem Faktor ein Kostensenkungspotenzial von j&#228;hrlich 6 bis 10% ableiten.</p>
<p>Eine zu hohe Absenkung der Einspeiseverg&#252;tung wird starken Preisdruck aus&#252;ben. Es besteht die Gefahr, dass Anlagenpreise so weit fallen, dass die Erl&#246;se die Produktionskosten der Komponenten nicht mehr decken. Wir geraten dann in eine Dumpingpreisspirale,  in der Marktanteile gegen&#252;ber positiven Betriebsergebnissen Priorit&#228;t haben. Der Markt w&#252;rde z.B. stark gef&#246;rderten asiatischen Herstellern &#252;berlassen werden.</p>
<p><em>Sie hatten gesagt, dass Verbraucher durch den Vorschlag des Bundesumweltministers nicht entlastet werden. Wie meinen Sie das?</em></p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Gegenwart:</strong> Fakt ist: Die EEG-Umlage f&#252;r Solarstrom lag in 2009 bei 2% des Haushaltsstrompreises und die EEG-Kosten beliefen sich insgesamt auf 5%. Der Anstieg des installierten Volumens l&#228;sst den EEG-Anteil am Strompreis in 2010 auf etwa 8% klettern. Haushaltsstrom hat sich vom Jahr 2000 bis 2009 jedoch um 70% verteuert, daher kann man wohl kaum das EEG als den Preistreiber in diesem Zusammenhang bezeichnen. Nehmen Sie etwa das Jahr 2009: spart man zus&#228;tzliche 25% im Solarbereich ein, der insgesamt jedoch nur einen Anteil von 2% am Gesamtstrom hat, erg&#228;be sich eine Reduktion von 0,5% des Strompreises. Wollen wir daf&#252;r wirklich einen Industriezweig mit 60.000 Mitarbeitern gef&#228;hrden?</p>
<p><em>Neben der F&#246;rderung von Dachanlagen soll aber nun die Anwendung auf Freifl&#228;chen noch st&#228;rker beschnitten werden, welchen Einfluss sehen Sie hier?</em></p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Gegenwart:</strong> Richtig. Solaranlagen auf D&#228;chern bleiben weiterhin ein attraktiver Markt. Verantwortlich f&#252;r die technologische Weiterentwicklung und damit f&#252;r die Kostendegression waren in der Vergangenheit jedoch gro&#223;e Freifl&#228;chenanlagen und Dachanlagen im Megawatt-Bereich. Die geplanten Neuregelungen f&#252;r Freifl&#228;chen w&#252;rde diese bisher erfolgreiche Entwicklung jedoch abrupt beenden.</p>
<p style="text-align: justify;"><em>Sie sagen also, dass die jetzt geplante Novelle den Markt der Freifl&#228;chenanlagen komplett verschlie&#223;en w&#252;rde? Was ist denn mit Ackerfl&#228;chen? Dort wurden doch bisher viele Solaranlagen gebaut.</em></p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Gegenwart:</strong> Ja, die Novelle w&#252;rde den Markt f&#252;r Freifl&#228;chenanlagen deutlich zur&#252;ck fahren. Auf Ackerfl&#228;chen wurden bisher Solaranlagen errichtet, weil die Politik die Rahmenbedingungen daf&#252;r entsprechend vorgegeben hat. Selten wurden hier jedoch hochwertige Ackerfl&#228;chen verwendet, denn die Entscheidung daf&#252;r lag bisher bei den Gemeinden, die einer solchen Bebauung ohnehin niemals zustimmen w&#252;rden. Die Nutzung von Brachfl&#228;chen, Stilllegungsfl&#228;chen, Gr&#252;nland und sogar teilweise von Gewerbegebieten ist laut EEG h&#228;ufig gar nicht zul&#228;ssig gewesen. Hier hat die Politik einen Fehler gemacht, der jetzt kurzfristig gerade gebogen werden soll. Dabei stimmen wir mit der Regierung &#252;berein, dass Ackerfl&#228;chen mit einer Ackerzahl gr&#246;&#223;er 60 – mit dieser Kennzahl wird die Bodenqualit&#228;t angegeben – nicht f&#252;r den Bau von Solarkraftwerken genutzt werden sollen. Daf&#252;r m&#252;ssen aber eben andere Fl&#228;chen als Ausgleich zur Verf&#252;gung stehen. Eine Streichung des § 32 (3) EEG w&#228;re hier ein sinnvoller Weg.</p>
<p style="text-align: justify;"><em>In einem Schreiben an die CDU/CSU-Bundestagsfraktion wird die „Nutzung der Photovoltaiktechnologie zur Stromerzeugung“ als eine Erfolgsgeschichte bezeichnet. Darin hei&#223;t es weiter, dass der Anteil der erneuerbaren Energien am Gesamtstromverbrauch stetig erh&#246;ht und derzeit bei „rund 16%“ liegt. „Die Leistung des Solarstroms hat sich dabei allein in den Jahren 2008 und 2009 verdoppelt“. Wie stehen Sie zu dieser Aussage?</em></p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Gegenwart:</strong> Das Bundesumweltministerium stellt auf seiner Internetseite verschiedene Analysen zur Verf&#252;gung, die den Anteil der Erneuerbaren Energien an der Stromerzeugung aufzeigen. Darin kann man sehen, dass Wasserkraft, Windenergie, Biogas, Photovoltaik, Kl&#228;rgas und Geothermie zusammen in 2008 insgesamt einen 15% Anteil an der Stromerzeugung in Deutschland hatten. Davon stammten 0,7% aus dem Bereich Photovoltaik. Das bedeutet, wir stehen noch ganz am Anfang und k&#246;nnen es uns nicht leisten, dieser jungen Industrie in Deutschland das Wasser abzugraben. Andere Erneuerbare Energiequellen, wie etwa Wasser- und Windkraft, sind hier in ihrer Entwicklung wesentlich weiter.</p>
<p>Aber zur&#252;ck zu den „16%“. Schauen Sie sich den Energiemix in Deutschland genau an: die jungen erneuerbaren Energien haben bereits die Kernenergie in ihrem Anteil an der Stromerzeugung &#252;berholt. Jetzt schlie&#223;en sie sogar auf die Kohleanwendungen auf, die ca. 24% zur deutschen Energieversorgung beitragen. Oder betrachten Sie die deutsche Abh&#228;ngigkeit von Energieimporten, denn mehr als 70% des Stroms gewinnen wir aus importierten Energietr&#228;gern. Diese Quote zu senken ist ebenfalls eine wichtige Aufgabe der Politik und wurde vom EEG beabsichtigt.</p>
<p style="text-align: justify;"><em>Dennoch erweckt der Bundesumweltminister den Anschein auf Dr&#228;ngen der Bev&#246;lkerung zu handeln …</em></p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Gegenwart:</strong> Nicht, wenn man die letzten Untersuchungen von Forsa und Infratest betrachtet. 84% der Bundesb&#252;rger sprechen sich in der Infratest-Befragung gegen die geplante deutliche Absenkung aus. Die Unterst&#252;tzung f&#252;r erneuerbare Energien liegt bei 95%! Eine vergleichbare Mehrheit w&#252;nscht das Beibehalten der bestehenden F&#246;rderungen – mit den laut EEG geplanten Reduktionen. Sogar parteiunabh&#228;ngig liegt die Zustimmung hierzu bei 71 bis 86%! Ich frage mich daher, woher die Bundesregierung den Wunsch ableitet, die Solarf&#246;rderung &#252;berproportional zu k&#252;rzen? Auf den Wunsch des W&#228;hlers und der eigenen Parteimitglieder kann dies offensichtlich nicht zur&#252;ck gehen.</p>
<p style="text-align: justify;"><em>Meinen Sie, dass die Bundesregierung die Solar-Diskussion eventuell anheizt, um von den derzeitigen Schwierigkeiten abzulenken?</em></p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Gegenwart:</strong> Dar&#252;ber will ich nicht spekulieren. Klar ist aber: Sofern die geplante Regelung in Kraft tritt und die Freifl&#228;chenregelungen so erhalten bleiben wie derzeit formuliert, dann ist das der Todessto&#223; f&#252;r die Solarbranche in Deutschland. Unternehmen werden schlie&#223;en oder abwandern. Und das wird von der Politik bisher &#252;berhaupt nicht thematisiert.</p>
<p style="text-align: justify;">Quelle: Masdar PV</p>

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		<title>Interview zur EEG-Debatte: Umweltministerium belastet Verbraucher und vernichtet Arbeitspl&#228;tze</title>
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		<pubDate>Mon, 08 Feb 2010 16:59:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>photovoltaik-guide.de / Michael Ziegler</dc:creator>
				<category><![CDATA[Interview]]></category>
		<category><![CDATA[Marktentwicklung]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Erneuerbare Enerigen]]></category>
		<category><![CDATA[Photovoltaik]]></category>
		<category><![CDATA[PV]]></category>
		<category><![CDATA[Solar]]></category>

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Kolitzheim, 08. Februar 2010 &#8211; Wenn es nach dem Willen der Bundesregierung geht, dann soll schon in wenigen Wochen die Einspeiseverg&#252;tung f&#252;r Solarstrom erheblich reduziert werden. Was dieser Schritt f&#252;r die Zukunft der Photovoltaik-Branche, aber auch f&#252;r den Verbraucher bedeutet, erl&#228;utern Martin Zembsch und Bernhard Beck. Die beiden Gesch&#228;ftsf&#252;hrer der im Photovoltaik Kompetenzzentrum Kolitzheim ans&#228;ssigen [...]]]></description>
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<p style="text-align: justify;">Kolitzheim, 08. Februar 2010 &#8211; Wenn es nach dem Willen der Bundesregierung geht, dann soll schon in wenigen Wochen die Einspeiseverg&#252;tung f&#252;r Solarstrom erheblich reduziert werden. Was dieser Schritt f&#252;r die Zukunft der Photovoltaik-Branche, aber auch f&#252;r den Verbraucher bedeutet, erl&#228;utern Martin Zembsch und Bernhard Beck. Die beiden Gesch&#228;ftsf&#252;hrer der im Photovoltaik Kompetenzzentrum Kolitzheim ans&#228;ssigen Firmen machen dabei auch klar, dass Korrekturen am Erneuerbare Energien Gesetz (EEG) n&#246;tig sind. Allerdings nicht die derzeit diskutierten.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Frage:</strong> Die Bundesregierung plant eine drastische Reduzierung der Einspeiseverg&#252;tung f&#252;r Solarstrom bereits zum 1. April diesen Jahres. Ein sinnvoller Weg?</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Bernhard Beck:</strong> Eine Absenkung der Solarstromverg&#252;tung ist durchaus m&#246;glich und auch denkbar. Allerdings nicht zu den bisher genannten Bedingungen. Die Bundesregierung handelt aktuell weder praxisorientiert noch betriebswirtschaftlich sinnvoll. Alle Anlagentypen &#252;ber einen Kamm zu scheren und einfach mal zu k&#252;rzen ist der falsche Weg.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Frage:</strong> Eines der Hauptargumente sind die deutlich gesunkenen Kosten der Anlagen…</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Martin Zembsch:</strong> Die Kosten sind tats&#228;chlich deutlich gesunken, allerdings vor allem im Bereich der Kleinanlagen mit einer Gr&#246;&#223;e von bis zu 100kWp. Hier liegt sicherlich eine zu hohe F&#246;rderung vor. K&#252;rzungen sind n&#246;tig und sinnvoll. Bei Dachanlagen mit einer Gr&#246;&#223;e von mehr als einem MWp dagegen haben sich die Kosten seit 2005 nicht in dem gleichen Ma&#223; reduziert. Schon heute werden solche Anlagen kaum noch gebaut, weil sie sich nicht rechnen. Werden die Pl&#228;ne aus dem Umweltministerium Realit&#228;t, ist das gleichbedeutend mit dem endg&#252;ltigen Aus f&#252;r gro&#223;e Dachanlagen. Bei Freifl&#228;chen-Solarkraftwerken ist die Situation &#228;hnlich. Wenn die vorgesehene zus&#228;tzliche K&#252;rzung um 25 Prozent kommt, bedeutet das binnen 13 Monaten einen R&#252;ckgang der Einspeiseverg&#252;tung um mehr als 42 Prozent. Senkungen  in  dieser  H&#246;he  sind  fern  der  Realit&#228;t  und  k&#246;nnen  nur  das  Ziel  der  Abschaffung  dieses Industriezweiges in Deutschland haben. Der Verlust von Tausenden von Arbeitspl&#228;tzen k&#246;nnte die Folge sein.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Frage:</strong> Aber die Kosten f&#252;r Module sind in den letzten Jahren doch erheblich zur&#252;ck gegangen. Was zur Folge hat, dass viele Betreiber von Anlagen sehr hohe Renditen erzielen. Gegen die will die Bundesregierung nur vorgehen.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Bernhard Beck:</strong> Auch hier ist der Fehler, dass man in Berlin alles &#252;ber einen Kamm schert. Die Modulpreise f&#252;r kristalline Module sind aufgrund des Drucks der asiatischen Hersteller erheblich gesunken. Diese Module werden im Wesentlichen f&#252;r Aufdachanlagen verwendet. Hier k&#246;nnen „&#220;berrenditen“ auftreten. Eine allerdings vern&#252;nftige Anpassung der Verg&#252;tung macht also durchaus Sinn. Bei Freifl&#228;chen-Solarkraftwerken, die bereits jetzt weniger stark gef&#246;rdert werden, lag die Eigenkapitalrendite f&#252;r die Investoren, meist Landwirte und Privatanleger, dagegen bei etwa f&#252;nf Prozent nach Steuern. F&#252;r ein unternehmerisches Investment mit einer Laufzeit von 20 Jahren sicherlich keine „&#220;berrendite“. Man muss auch immer im Hinterkopf haben, dass bei Kohle- oder Atomstrom Renditen von 15 Prozent oder mehr die Regel sind. Wenn der Gesetzgeber jetzt die Einspeisungsverg&#252;tung st&#228;rker als sowieso schon vorgesehen absenkt, ist das gleichbedeutend mit dem Aus f&#252;r Freifl&#228;chen-Solarkraftwerke. Ein wirtschaftlicher Betrieb ist unter den geplanten Bedingungen nicht mehr m&#246;glich.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Frage:</strong> Was dem Ziel, die Umlage auf den Strompreis, von derzeit 1,5 Cent je Kilowattstunde, zu senken und den Strom f&#252;r den Verbraucher billiger zu machen, ja eigentlich widerspricht.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Martin Zembsch:</strong> Die Kostensenkung ist richtig und wichtig, aber sie muss vor allem in den Bereichen ansetzen, die bisher f&#252;r die hohen Kosten hauptverantwortlich waren. Da die Pl&#228;ne der Bundesregierung das sichere Aus f&#252;r gro&#223;e Dachanlagen und Freifl&#228;chen-Solarkraftwerke bedeuten, w&#252;rden k&#252;nftig fast ausschlie&#223;lich kleine Dachanlagen installiert, die schon seit Jahren &#252;berproportional gef&#246;rdert werden. Dadurch wird sich die Belastung f&#252;r die Verbraucher trotz geplanter Absenkung zuk&#252;nftig noch deutlich erh&#246;hen. Hier muss man ansetzen und die Einspeiseverg&#252;tung moderat zur&#252;ckdrehen. F&#252;r Anlagen, die gr&#246;&#223;er als ein MWp sind, muss auf die Reduzierung verzichtet werden. Nur so bleiben diese Anlagen attraktiv.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Frage:</strong> Konkret! Welche Folgen h&#228;tte es f&#252;r die Verbraucher, wenn die Pl&#228;ne der Regierung tats&#228;chlich so umgesetzt werden, wie sie jetzt auf dem Tisch liegen?</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Martin Zembsch:</strong> Der Strompreis wird in jedem Fall nicht sinken! Im Gegenteil &#8211; durch die drastischen K&#252;rzungen bei der Einspeiseverg&#252;tung im Freifl&#228;chenbereich wird ein Betrieb dieser Anlagen unrentabel. Die Regierung sch&#228;digt genau das Segment, das schon jetzt g&#252;nstigen Solarstrom produziert. Eine Reduzierung der Umlage und damit eine Preissenkung wird es mit dem Modell der Bundesregierung mit Sicherheit nicht geben. Eher eine Preiserh&#246;hung.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Frage:</strong> Was spricht noch f&#252;r Freifl&#228;chen-Solarkraftwerke?</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Bernhard Beck:</strong> Gerade in diesem Bereich hat es in den letzten Jahren die meisten Innovationen und Weiterentwicklungen gegeben. Der Einsatz neuer Materialien, Technologien und Verfahren kann nur hier kontrollierbar und effizient durchgef&#252;hrt werden. Innovation bedeutet Kostensenkung. Nur mit Freifl&#228;chen-Solarkraftwerken kann Solarstrom schnell g&#252;nstig f&#252;r den Verbraucher werden.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Frage:</strong> Vor diesem Hintergrund kann es Sie eigentlich nicht freuen, wenn auch aus Kreisen der Bundesregierung immer wieder gefordert wird, wertvolles Ackerland m&#246;glichst frei von Solarkraftwerken zu halten?</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Martin Zembsch</strong>: Im Gegenteil! Wir unterst&#252;tzen die Politik bei der Forderung, dass Solarkraftwerke nicht auf hochwertigen Ackerfl&#228;chen errichten werden, in vollem Umfang. Bisher waren Solarunternehmen jedoch auf Grund der gesetzlichen Regelungen des EEG dazu gezwungen worden, Solarkraftwerke im Wesentlichen auf Ackerfl&#228;chen zu errichten. Brachfl&#228;chen, Stilllegungsfl&#228;chen, Gr&#252;nland aber auch teilweise Gewerbegebiete waren nicht zul&#228;ssig. Will man nun die hochwertigen Ackerfl&#228;chen freihalten, dann macht eine Reduzierung der Einspeiseverg&#252;tung Sinn, aber nur wenn sie sich auf wirklich hochwertige B&#246;den mit einer Ackerzahl von mehr als 60 bezieht. Im Gegenzug m&#252;sste es m&#246;glich gemacht werden, dass Solarkraftwerke auf allen zur Verf&#252;gung stehenden Fl&#228;chen errichtet werden.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Frage:</strong> Droht dann nicht eine Zerst&#252;ckelung der Landschaft?</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Bernhard Beck:</strong> Das glaube ich nicht! Die Kommunen gehen mit der Thematik sehr sensibel um.  Es wird kaum vorkommen, dass Anlagen auf Fl&#228;chen genehmigt werden, die das Landschaftsbild erheblich beeinflussen. Im &#220;brigen muss man ber&#252;cksichtigen, dass gerade durch die Errichtung von Solarkraftwerken von seri&#246;sen Systemintegratoren, die betroffenen Fl&#228;chen &#246;kologisch aufgewertet werden. In den von uns errichteten Kraftwerken herrschen biotop&#228;hnliche Zust&#228;nde und bei einem vern&#252;nftigen Begr&#252;nungskonzept passt sich das Kraftwerk auch sehr gut dem Landschaftsbild an.<br />
 <br />
<strong>Frage:</strong> Wird aber nicht trotzdem zu viel wertvolles Ackerland verbraucht?</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Martin Zembsch:</strong> Wenn bis 2020 ein Zehntel des Solarstroms mit Freifl&#228;chen-Solarkraftwerken produziert werden soll, dann ben&#246;tigen wir gerade einmal 10.000 Hektar Fl&#228;che. Das sind 0,05 Prozent der gesamten landwirtschaftlichen Nutzfl&#228;che in Deutschland. Da kann man wohl schlecht von einer Existenzbedrohung f&#252;r Landwirte oder von einer Lebensmittelverknappung reden.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Frage:</strong> Welche wirtschaftlichen Folgen drohen, wenn das Gesetz wie geplant Realit&#228;t wird?</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Bernhard Beck:</strong> Weitreichende! Durch eine &#252;bertriebene Absenkung der Solarstromverg&#252;tung f&#252;r Freifl&#228;chen-Solarkraftwerke wird die wirtschaftliche Realisierung der meisten Projekte nicht mehr m&#246;glich sein. Die technologische Marktf&#252;hrerschaft wird in den asiatischen Raum abwandern. Ohne die M&#246;glichkeit neue Technologien in der Praxis in Deutschland einzusetzen, wird ein weiterer Export von Solarkraftwerken nicht mehr m&#246;glich sein. Hierdurch sind mehrere Tausend Arbeitspl&#228;tze vor allem im Mittelstand gef&#228;hrdet.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Frage:</strong> Gibt es trotzdem eine M&#246;glichkeit das EEG anzupassen, ohne den Unternehmen der Solarbranche die Gesch&#228;ftsgrundlage zu entziehen?</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Martin Zembsch:</strong> Die Solarbranche muss die Gelegenheit haben auf die geplanten &#196;nderungen zu reagieren. Der 1. April 2010 kann nicht der richtige Zeitpunkt sein. Wir fordern eine allerdings moderatere Reduzierung fr&#252;hestens zum 30. Juni f&#252;r Dachanlagen und nicht vor 30. September f&#252;r Freifl&#228;chen-Solarkraftwerke. Sollte die Politik allerdings eine weitere Branche in wirtschaftliche Schwierigkeiten bringen wollen, den Ausbau von &#246;kologischer Stromerzeugung verhindern wollen, die technologische Marktf&#252;hrerschaft der deutschen Solarbranche vernichten wollen und vor allem uns Verbraucher mit deutlich h&#246;heren Stromkosten belasten wollen, dann mag es vielleicht sinnvoll sein, die derzeitigen Vorschl&#228;ge des Umweltministeriums umzusetzen.</p>
<p style="text-align: justify;">Quelle: Photovoltaik Kompetenzzentrum Kolitzheim</p>

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		<title>SOITEC expandiert und &#252;bernimmt CONCENTRIX SOLAR</title>
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		<pubDate>Mon, 14 Dec 2009 13:10:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>photovoltaik-guide.de / Michael Ziegler</dc:creator>
				<category><![CDATA[Interview]]></category>
		<category><![CDATA[Kooperationen]]></category>
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		<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>

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Bernin, Frankreich, 11. Dezember 2009 — Die Gruppe Soitec (Euronext Paris), der weltweit f&#252;hrende Hersteller von hoch innovativen Substraten f&#252;r mikroelektronische Komponenten k&#252;ndigte heute eine Vereinbarung &#252;ber den Erwerb der im Privatbesitz befindlichen Concentrix Solar GmbH (“Concentrix”) an, einem f&#252;hrenden Anbieter von Konzentrator-Photovoltaik-Systemen (CPV).
Mit dieser Akquisition und in &#220;bereinstimmung mit ihrer strategischen Ausrichtung betritt Soitec [...]]]></description>
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<p style="text-align: justify;">Bernin, Frankreich, 11. Dezember 2009 — Die Gruppe Soitec (Euronext Paris), der weltweit f&#252;hrende Hersteller von hoch innovativen Substraten f&#252;r mikroelektronische Komponenten k&#252;ndigte heute eine Vereinbarung &#252;ber den Erwerb der im Privatbesitz befindlichen Concentrix Solar GmbH (“Concentrix”) an, einem f&#252;hrenden Anbieter von Konzentrator-Photovoltaik-Systemen (CPV).</p>
<p style="text-align: justify;">Mit dieser Akquisition und in &#220;bereinstimmung mit ihrer strategischen Ausrichtung betritt Soitec den rapide wachsenden Markt der Solarindustrie und positioniert sich auf der gesamten Wertsch&#246;pfungskette der Solarenergieprodukte. Soitec stellt damit ebenfalls seine Ertragsquellen auf eine breitere Basis, da damit zu rechnen ist, dass die weltweite Nachfrage nach CPV-Systemen in den kommenden Jahren noch weiter kr&#228;ftig steigen wird.</p>
<p style="text-align: justify;">Das technologische Know-how von Soitec im Bereich der innovativen Substrate ist von wesentlicher Bedeutung f&#252;r die Verbesserung der Solarzellen-Performance und bildet folglich eine robuste Erg&#228;nzung f&#252;r das Know-how von Concentrix im Bereich der hochleistungsf&#228;higen CPV-Systeme f&#252;r Photovoltaik-Kraftwerke. Diese Verkn&#252;pfung wird dem Markt ein h&#246;chst attraktives und &#228;u&#223;erst wettbewerbsf&#228;higes Angebot bieten k&#246;nnen, mit dem der weltweit zunehmende Bedarf an erneuerbarer Energie gedeckt werden kann. Hinzu kommt, dass Soitec mit dieser Transaktion Zugang zu den hoch effizienten Konzentrator-Photovoltaik-Technologien des Fraunhofer-Instituts f&#252;r Solare Energiesysteme ISE (“Fraunhofer ISE”) erh&#228;lt. Gleichzeitig hat Soitec auch eine strategische technologische Allianz mit dem Fraunhofer-Institut f&#252;r Solar e Energiesysteme und dem CEA-Leti unterzeichnet.</p>
<p style="text-align: justify;">Concentrix wurde 2005 als Spin-off des Fraunhofer-Instituts f&#252;r Solare Energiesysteme ISE gegr&#252;ndet. Sitz des Unternehmens ist Freiburg i.Br. Soitec hat etwa 80 Prozent (%) der Anteile erworben. Die Transaktion bewertet Concentrix insgesamt (100%) mit etwa € 55 Millionen. Der Saldo der Unternehmensanteile (20%) bleibt vorerst unver&#228;ndert im Besitz des Fraunhofer ISE sowie der Gr&#252;nder und der Gesch&#228;ftsleitung des Unternehmens. Nach Abschluss der Transaktion beh&#228;lt Concentrix das bestehende Mitarbeiterteam und wird in eine neue BU Photovoltaik der Gruppe Soitec integriert, die einen nennenswerten Beitrag zum Gesamtwachstum der Soitec-Gruppe leisten d&#252;rfte.</p>
<p style="text-align: justify;">Bei der Konzentrator-Photovoltaik (CPV) handelt es sich um eine &#228;u&#223;erst vielversprechende Technologie in einem rapide wachsenden Weltmarkt f&#252;r Solarenergie. CPV ist eine bahnbrechende und wettbewerbsf&#228;hige technologische L&#246;sung f&#252;r Kraftwerke in L&#228;ndern mit hoher direkter Sonneneinstrahlung. Die patentierte L&#246;sung von Concentrix, die bereits in verschiedenen Kraftwerken und Demo-Anlagen in Spanien, Italien, Korea und den Vereinigten</p>
<p style="text-align: justify;">Staaten erfolgreich betrieben wird, fokussiert das Sonnenlicht mittels einer konzentrierenden Optik auf kleine hochleistungsf&#228;hige Solarzellen. Die Technologie erm&#246;glicht die Reduzierung des Bedarfs an kostspieligen Rohstoffen und tr&#228;gt zu einer sp&#252;rbaren Verbesserung der Anlageneffizienz bei.</p>
<p style="text-align: justify;">“Die von Concentrix entwickelte L&#246;sung, die aus unserer Sicht die beste L&#246;sung f&#252;r Solarfarmen und folglich f&#252;r die industrielle Nutzung der Sonnenenergie zur Stromerzeugung ist, bietet au&#223;ergew&#246;hnlich hohe Synergien mit den Technologien von Soitec”, erkl&#228;rte André-Jacques Auberton-Hervé, Pr&#228;sident und CEO von Soitec.</p>
<p style="text-align: justify;">“Diese Akquisition ist damit als eine spannende und nat&#252;rliche Expansion f&#252;r Soitec im rapide wachsenden Solarmarkt zu sehen. Sie wird es uns erm&#246;glichen, unser technologisches Know-how und unsere Expertise bei Verfahren f&#252;r die Entwicklung von hochleistungs- undwettbewerbsf&#228;higen, integrierten Photovoltaik-L&#246;sungen bis hin zum Endprodukt anzuwenden. Wir beabsichtigen, &#252;ber die industriellen Aktivit&#228;ten von Concentrix sowie &#252;ber unsere langfristig ausgerichtete Partnerschaft zwischen Soitec und dem Fraunhofer ISE in Freiburg zu einem dynamischen Player zu werden. Nach dem Vorbild anderer Kerngesch&#228;ftsbereiche von Soitec entspricht die neue BU CPV bestens unserem Auftrag: innovative, energieeffiziente Materialien f&#252;r die Serienfertigung im Dienste des nachhaltigen Wachstums zu entwickeln.”</p>
<p style="text-align: justify;">Im Rahmen der Transaktion hat das Fraunhofer ISE, das gr&#246;&#223;te Solar-Energie-Forschungsinstitut in Europa mit mehr als 20 Jahren Erfahrung in der Entwicklung von III-V Solar-Zellen mit Soitec eine langfristige Lizenzvereinbarung unterzeichnet, die sich auf das Know-how und die Technologie erstreckt, die bei der Herstellung von Konzentrator-Zellen verwendet werden. Beide Partner werden auf der Grundlage der hauseigenen Technologien von Soitec die n&#228;chste Generation von ultrahocheffizienten CPV-Solarzellen entwickeln, mit dem Ziel, die Leistung der CPV-Systeme deutlich zu steigern.</p>
<p style="text-align: justify;">Die Zusammenarbeit erstreckt sich ebenfalls auf CEA-Leti, den langj&#228;hrigen Partner von Soitec im F&amp;E-Cluster von Grenoble. “Wir sind hoch erfreut &#252;ber die Aussicht, unsere Kr&#228;fte mit denen von Soitec und Concentrix zu b&#252;ndeln. Wir werden unsere langfristige Partnerschaft mit Concentrix &#252;ber Soitec weiter fortschreiben und st&#228;rken k&#246;nnen”, sagt Eicke Weber, Leiter des Fraunhofer ISE. “Soitec wird uns f&#252;r die fortgeschrittene technische Entwicklung unserer III-V-Solarzellen-Technologie seine beachtlichen Ressourcen zur Verf&#252;gung stellen und gleichzeitig die Effizienz der bestehenden Produkte und Technologien von Concentrix verbessern.”</p>
<p style="text-align: justify;">“Wir sind sehr zufrieden, dass wir unsere langj&#228;hrige Zusammenarbeit mit Soitec weiter ausbauen und unsere Beziehung zum Fraunhofer-Institut intensivieren k&#246;nnen”, kommentiert Laurent Malier, CEO von CEA-Leti. “Die B&#252;ndelung unserer Kr&#228;fte im Bereich F&amp;E in Europa ist von wesentlicher Bedeutung, um die F&#252;hrungsrolle der europ&#228;ischen Industrie in dem entscheidenden Bereich der erneuerbaren Energien unterst&#252;tzen zu k&#246;nnen.”</p>
<p style="text-align: justify;">“Wir freuen uns darauf, die strategischen und technischen Chancen, die sich aus der Zusammenf&#252;hrung unserer F&#228;higkeiten und Technologien ergeben, ergreifen zu k&#246;nnen. Gleichzeitig bietet sich so die Chance zu einer beschleunigten Umsetzung unseres Arbeits- und Meilensteinplans zur Kostenreduzierung und Verbesserung der Systemeffizienz”, sagt Hansj&#246;rg Lerchenm&#252;ller, CEO von Concentrix. &#8220;Uns bietet sich hier eine ausgezeichnete Chance f&#252;r unser Unternehmen. Dank der Erfahrung und finanziellen St&#228;rke von Soitec werden wir unserem Wachstum weitere Dynamik verleihen und schneller in die industrielle Phase eintreten k&#246;nnen.”</p>
<p style="text-align: justify;">Im Zuge der Transaktion ergibt sich f&#252;r 100 Prozent der Anteile von Concentrix ein Wertansatz von € 55 Millionen. Bei der Kaufpreisfestsetzung kam ebenfalls ein Earn-Out-Ansatz zur Anwendung, der sich auf eine Steigerung der Ums&#228;tze in 2010 bezieht.</p>
<p style="text-align: justify;">Die Vereinbarung beinhaltet ebenfalls Kauf- und Verkaufsoptionen (Put- und Call-Optionen) &#252;ber den verbleibenden 20 Prozent der Anteile von Concentrix, die sich derzeit noch im Besitz des Fraunhofer-Instituts, der Gr&#252;nder und der Gesch&#228;ftsleitung von Concentrix befinden. Diese Optionen bieten (1) Soitec ein Anrecht (Call-Option) f&#252;r den Erwerb der verbleibenden Aktien von Concentix. Diese Option kann ab dem 01. Januar 2012 ausge&#252;bt werden. Desgleichen bieten sie (2) dem Fraunhofer ISE, den Gr&#252;ndern von Concentrix und der Gesch&#228;ftsleitung eine Put-Option &#252;ber die Ver&#228;u&#223;erung deren Concentrix-Anteile an Soitec. Diese Option kann ab dem 01. Januar 2013 ausge&#252;bt werden.</p>
<p style="text-align: justify;">Im Rahmen der Vereinbarung bestimmen im Voraus vereinbarte Faktoren den Aus&#252;bungspreis der Put-and-Call-Optionsrechte. Desgleichen ist die Aus&#252;bung der Put-Option ebenfalls an die Vorgabe gebunden, dass Concentrix bestimmte finanzielle Zielvorgaben erreicht.</p>
<p style="text-align: justify;">Morgan Stanley handelte im Rahmen der Transaktion als exklusiver Finanzberater, w&#228;hrend Winston &amp; Strawn als der exklusive Rechtsberater von Soitec fungierte.</p>
<p style="text-align: justify;">Quelle: Concentrix Solar</p>

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		<title>Interview der etwas anderen Art mit Unternehmergr&#246;&#223;en aus der Solarbranche</title>
		<link>http://www.photovoltaik-guide.de/interview-der-etwas-anderen-art-mit-unternehmergroessen-aus-der-solarbranche-5691</link>
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		<pubDate>Tue, 08 Sep 2009 01:52:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>photovoltaik-guide.de / Michael Ziegler</dc:creator>
				<category><![CDATA[Interview]]></category>
		<category><![CDATA[Der Boss privat]]></category>
		<category><![CDATA[Photovoltaik-Guide]]></category>

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Der Photovoltaik-Guide pr&#228;sentiert in seiner neuen Rubrik &#8220;Der Boss privat&#8221;, Interviews der etwas anderen Art mit den gr&#246;&#223;ten Unternehmerinnen und Unternehmern aus der Solarbranche. Im Vordergrund steht diesmal nicht, wie in gew&#246;hnlichen Interviews, die Unternehmens- oder Marktentwicklung.
Der Boss privat m&#246;chte seinen Lesern eine andere und weniger bekannte Seite von Firmenchefs zeigen. Das ein Boss nicht [...]]]></description>
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<p style="text-align: justify;">Der Photovoltaik-Guide pr&#228;sentiert in seiner neuen Rubrik &#8220;Der Boss privat&#8221;, Interviews der etwas anderen Art mit den gr&#246;&#223;ten Unternehmerinnen und Unternehmern aus der Solarbranche. Im Vordergrund steht diesmal nicht, wie in gew&#246;hnlichen Interviews, die Unternehmens- oder Marktentwicklung.</p>
<p style="text-align: justify;">Der Boss privat m&#246;chte seinen Lesern eine andere und weniger bekannte Seite von Firmenchefs zeigen. Das ein Boss nicht nur harte Entscheidungen treffen muss, sondern auch mal zum entspannen ein Buch liest oder den Fernseher einschaltet.</p>
<p style="text-align: justify;">Die Interviews sollen ein wenig Einblick in das allt&#228;gliche Geschehen und dem Menschen an sich geben. Wer glaubt, intime Details in den Interviews zu erfahren, der wird leider entt&#228;uscht. Auf die Privatsph&#228;re wird besonders geachtet, da die Unternehmer/Innen in der &#214;ffentlichkeit stehen und dadurch sowieso zu wenig Privatleben genie&#223;en.</p>
<p style="text-align: justify;">Den Anfang dieser besonderen Interviewreihe macht Gr&#252;nder und Vorstand der juwi-Gruppe Matthias Willenbacher aus W&#246;rrstadt. Im monatlichen Wechsel pr&#228;sentiert der Photovoltaik-Guide dann jeweils ein Interview mit einer anderen Unternehmergr&#246;&#223;e aus der Solarwelt. Der Boss steht stellvertretend f&#252;r das m&#228;nnliche wie auch f&#252;r das weibliche Geschlecht.</p>
<p style="text-align: justify;">Das Interview der etwas anderen Art: Der Boss privat!</p>
<p style="text-align: justify;">http://www.photovoltaik-guide.de/der-boss-privat</p>

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		<title>Interview mit Finanzvorstand Uwe B&#246;gershausen von aleo solar</title>
		<link>http://www.photovoltaik-guide.de/interview-mit-finanzvorstand-uwe-bogershausen-von-aleo-solar-4071</link>
		<comments>http://www.photovoltaik-guide.de/interview-mit-finanzvorstand-uwe-bogershausen-von-aleo-solar-4071#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 13 Jul 2009 13:11:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>photovoltaik-guide.de / Michael Ziegler</dc:creator>
				<category><![CDATA[Interview]]></category>
		<category><![CDATA[Aleo Solar]]></category>
		<category><![CDATA[Finanzvorstand Uwe Bögershausen]]></category>
		<category><![CDATA[modulpreise]]></category>
		<category><![CDATA[Premium-Solarmodule]]></category>

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		<description><![CDATA[
Finanzvorstand Uwe B&#246;gershausen &#252;ber aleo solar und die zuk&#252;nftige Markt- und Unternehmensentwicklung.
a&#124;m: Guten Tag, Herr B&#246;gershausen, vielen Dank, dass Sie sich f&#252;r ein Interview zur Verf&#252;gung stellen. Sie sind CFO der aleo solar. Der Name verr&#228;t es schon, ihr Unternehmen ist im Bereich der Erneuerbaren Energien t&#228;tig. Was genau machen Sie?
Uwe B&#246;gershausen: Wir produzieren und [...]]]></description>
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<p style="text-align:justify;">Finanzvorstand Uwe B&#246;gershausen &#252;ber aleo solar und die zuk&#252;nftige Markt- und Unternehmensentwicklung.</p>
<p style="text-align:justify;"><span id="more-4071"></span><strong>a|m:</strong> Guten Tag, Herr B&#246;gershausen, vielen Dank, dass Sie sich f&#252;r ein Interview zur Verf&#252;gung stellen. Sie sind CFO der aleo solar. Der Name verr&#228;t es schon, ihr Unternehmen ist im Bereich der Erneuerbaren Energien t&#228;tig. Was genau machen Sie?</p>
<p style="text-align:justify;"><strong>Uwe B&#246;gershausen:</strong> Wir produzieren und vertreiben Premium-Solarmodule und sind Systemanbieter f&#252;r den weltweiten Photovoltaik-Markt. Wir bieten mehrere Typen poly- und monokristalliner Module in allen g&#228;ngigen Leistungsklassen an. Verl&#228;sslichkeit ist uns dabei besonders wichtig: Unsere Module wurden schon mehrfach von unabh&#228;ngiger Seite f&#252;r ihre Ertragsst&#228;rke und hohe Qualit&#228;t ausgezeichnet. Forschung und Entwicklung hat vor diesem Hintergrund einen sehr hohen Stellenwert bei aleo solar. Wir treten im weltweiten Photovoltaik-Markt als Systemanbieter auf: Vom Wechselrichter &#252;ber Montagesysteme bis hin zu Kabeln bietet aleo alles aus einer Hand. Unser Direktvertrieb richtet sich unmittelbar an Fachh&#228;ndler und Solarteure, so dass wir von Gro&#223;h&#228;ndlern unabh&#228;ngig sind.</p>
<p style="text-align:justify;"><strong>a|m:</strong> Zuletzt haben insbesondere Solar-Unternehmen an der B&#246;rse gelitten. H&#228;ufig wird dieses mit den Auswirkungen der Finanzkrise  begr&#252;ndet.  Worin sehen Sie die Hauptprobleme, mit denen die Solarbranche derzeit zu k&#228;mpfen hat?</p>
<p style="text-align:justify;"><strong>Uwe B&#246;gershausen:</strong> Die Herausforderung liegt im Wandel des Photovoltaik-Marktes, der von verschiedenen Faktoren herbeigef&#252;hrt wurde: Zum einen ist der spanische Solarmarkt aufgrund von gesetzlichen &#196;nderungen eingebrochen – damit steigt das Modulangebot und die Preise sinken. Daneben war der  Start ins Jahr 2009 auch in anderen L&#228;ndern verhalten, da wir einen langen und strengen Winter hatten. Die Finanzkrise hat diese Effekte noch verst&#228;rkt, da insbesondere Gro&#223;projekte schwer zu finanzieren sind. All dies hat zu sinkenden Modulpreisen und einer abwartenden Haltung der Kunden gef&#252;hrt.</p>
<p style="text-align:justify;">In unserem Kerngesch&#228;ft sind wir aber gut aufgestellt: Wir konzentrieren uns auf Aufdachanlagen, die &#252;ber die KfW einfach und sicher zu finanzieren sind. Die Ertragsst&#228;rke und Qualit&#228;t unserer Produkte ist dabei ein entscheidender Vorteil. Schlussendlich ist und bleibt die nachhaltige Energieversorgung ein Zukunftsthema. Politik und Wirtschaft entdecken gerade auf internationaler Ebene das Potenzial der Photovoltaik. Das zeigen beispielsweise auch die milliardenschweren Investitionspl&#228;ne vieler Energiekonzerne oder das j&#252;ngst verabschiedete Klimaschutzgesetz in den USA. Selbst China hat mittlerweile vergleichbare Programme aufgesetzt. Wir haben keinen Zweifel daran, dass die Photovoltaikbranche mittelfristig wieder gr&#246;&#223;ere Wachstumsschritte macht.</p>
<p style="text-align:justify;"><strong>a|m:</strong> Viele institutionelle Investoren gewichten den Bereich Solarenergie unter – wie sch&#228;tzen Sie diese strategische Entscheidung ein?</p>
<p style="text-align:justify;"><strong>Uwe B&#246;gershausen:</strong> Die langfristigen Wachstumsperspektiven f&#252;r den Photovoltaik-Markt sind unbestritten. Das wissen auch die Investoren. Im Energiemix der Zukunft wird es viele unterschiedliche Technologien geben, eine Hauptrolle werden die erneuerbaren Energien, und damit auch die Photovoltaik, spielen. Sie nutzt eine Energiequelle, die auch zuk&#252;nftig reichlich vorhanden ist. Durch die stetig neuen technischen Entwicklungen und sinkende Kosten wird Photovoltaik-Strom bereits in naher Zukunft wettbewerbsf&#228;hig sein – das wird v&#246;llig neue M&#228;rkte und Perspektiven f&#252;r uns &#246;ffnen. Wenn die Turbulenzen der Finanzkrise vor&#252;ber sind, werden auch die institutionellen Investoren dies wieder st&#228;rker ber&#252;cksichtigen.</p>
<p style="text-align:justify;"><strong>a|m:</strong> Sollte nicht eigentlich gerade die Solarbranche vor dem Hintergrund staatlich garantierten Einspeiseverg&#252;tungen von der Unsicherheit am Kapitalmarkt profitieren? Ein Investment in eine Solaranlage ist schlie&#223;lich mit geringen Risiken verbunden.</p>
<p style="text-align:justify;"><strong>Uwe B&#246;gershausen:</strong> Das stimmt, die vom Staat garantierte Einspeiseverg&#252;tung sorgt f&#252;r eine sichere und attraktive Rendite, die mit anderen Anlagen heutzutage kaum zu erwirtschaften ist. Man kann es auch anders ausdr&#252;cken: eine Solaranlage hat das Risikoprofil einer sicheren Staatsanleihe, erwirtschaftet aber eine deutlich h&#246;here Rendite. Ich denke, gerade die Finanzkrise hat deutlich gemacht, wie wichtig ein geringes Risikoprofil f&#252;r den Anleger ist.</p>
<p style="text-align:justify;"><strong>a|m:</strong> K&#246;nnen Sie uns einen Eindruck vermitteln, wie das zweite Quartal gelaufen ist? Wie sieht in diesem Zusammenhang der Ausblick f&#252;r das Gesamtjahr aus und ab wann rechnen Sie mit einer Entspannung bzgl. der r&#252;ckl&#228;ufigen Modulpreise?</p>
<p style="text-align:justify;"><strong>Uwe B&#246;gershausen:</strong> Die Lage hat sich im Vergleich zum ersten Quartal 2009 deutlich verbessert. In den ersten drei Monaten kam einfach vieles zusammen:  der lange Winter, der Wegfall des spanischen Marktes und die Finanzkrise. Mittlerweile hat sich die Lage sp&#252;rbar verbessert. So haben wir allein im Mai so viel Umsatz gemacht wie im gesamten ersten Quartal 2009 – und dieser Trend setzt sich fort. Nach wie vor ist das Interesse an Modulen von aleo solar sehr hoch. Auftragseingang und bestehende Vertr&#228;ge &#252;ber mehr als 70 Megawatt stimmen uns optimistisch. Deshalb stehen wir auch zu unserer Jahresprognose 2009 mit einem Umsatz von mindestens 380 Millionen Euro.</p>
<p style="text-align:justify;"><strong>a|m:</strong> Mit den r&#252;ckl&#228;ufigen Modulpreisen, steigendem Wettbewerbsdruck aus Asien und der zunehmenden Finanzproblematik bei einzelnen Unternehmen ist der Druck auf die heimische Solarbranche bereits stark gestiegen. In welchen Bereichen der Solarbranche sehen Sie die gr&#246;&#223;ten Schwierigkeiten?</p>
<p style="text-align:justify;"><strong>Uwe B&#246;gershausen:</strong> Sinkende Modulpreise f&#252;hren zun&#228;chst einmal schneller als erwartet zur Wettbewerbsf&#228;higkeit des Solarstroms. Die Kosten f&#252;r ein Photovoltaik-System wurden in der Vergangenheit ja auch sehr stark vom knappen und damit teuren Rohstoff Silizium getrieben. Diese Zeiten sind vorbei, so dass wir die sinkenden Modulpreise auch gut an unsere Vorlieferanten weitergeben k&#246;nnen. Wir sehen uns im Wettbewerb um den Kunden hervorragend positioniert: Wir haben eine starke Marke etabliert, stehen f&#252;r beste Qualit&#228;t und haben den direkten Zugang zu den Installateuren. Das ist es, was zuk&#252;nftig z&#228;hlt. Anders als im Gro&#223;projektgesch&#228;ft, sehe ich f&#252;r das von aleo bediente Segment der Aufdachanlagen nach wie vor gute Bedingungen f&#252;r die Finanzierung.</p>
<p style="text-align:justify;"><strong>a|m:</strong> Bisher wurde im Zusammenhang mit der Solarbranche von einem der Megatrends gesprochen. Mittlerweile ist die Branche auf dem Weg sich zu etablieren. Gleichzeitig ist zu beobachten, dass die Margen deutlich zur&#252;ckkommen und erste Unternehmen mit strukturellen Problemen zu k&#228;mpfen haben. Auf welche grundlegenden &#196;nderungen wird man sich –bezogen auf die Solarbranche- noch einstellen m&#252;ssen?</p>
<p style="text-align:justify;"><strong>Uwe B&#246;gershausen:</strong> Der Solarmarkt hat sich mittlerweile zum K&#228;ufermarkt gewandelt. Das war zu erwarten und wir haben uns darauf eingestellt. Einige Vorlieferanten haben diese Ver&#228;nderung aber offensichtlich noch nicht richtig verstanden und noch nicht angemessen reagiert. Die gesamte Solarbranche muss sich also einer &#196;nderung bewusst werden: Der Endkunde bestimmt wieder den Markt. Themen wie Marketing, Kundenzugang, Marke und Vertriebsst&#228;rke werden vor diesem Hintergrund entscheidend. Wer sich mit seinem Vertrieb hier nicht auf die Kunden einstellt, wird Schwierigkeiten bekommen.</p>
<p style="text-align:justify;">Quelle: <a href="http://www.aktien-meldungen.de" target="_blank">a|m</a></p>

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		<title>60 Cents f&#252;r jede Kilowattstunde</title>
		<link>http://www.photovoltaik-guide.de/60-cents-fur-jede-kilowattstunde-3940</link>
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		<pubDate>Thu, 02 Jul 2009 16:40:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>photovoltaik-guide.de / Michael Ziegler</dc:creator>
				<category><![CDATA[Anlagenbau]]></category>
		<category><![CDATA[Hersteller]]></category>
		<category><![CDATA[Interview]]></category>
		<category><![CDATA[Bretagne]]></category>
		<category><![CDATA[Einspeisetarife]]></category>
		<category><![CDATA[Florian Dalibard]]></category>
		<category><![CDATA[frankreich]]></category>
		<category><![CDATA[Geschäftsführer Daniel Freudiger]]></category>
		<category><![CDATA[Korsika]]></category>
		<category><![CDATA[Lassay-les-Châteaux]]></category>
		<category><![CDATA[Michel Milhavet]]></category>
		<category><![CDATA[Rémy Bresteaux]]></category>
		<category><![CDATA[Solar Diffusion]]></category>
		<category><![CDATA[Solar Production Lassay]]></category>
		<category><![CDATA[Solarmax]]></category>
		<category><![CDATA[Solarstromanlage]]></category>
		<category><![CDATA[Sputnik Engineering AG]]></category>
		<category><![CDATA[Sputnik Engineering France S.A.R.L]]></category>

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		<description><![CDATA[
Franz&#246;sischer Landwirt nimmt zweitgr&#246;&#223;te Solarstromanlage der Bretagne in Betrieb.
Am 1. Juli hat der Landwirt Rémy Bresteaux in dem nordwestfranz&#246;sischen Dorf Lassay-les-Châteaux eine Solarstromanlage mit 205 Kilowatt Leistung in Betrieb genommen – die zweitgr&#246;&#223;te in der Bretagne. Mit der Installation beauftragte Bresteaux den franz&#246;sischen Systemanbieter Solar Diffusion. Das Unternehmen integrierte mehr als tausend Solarmodule in zwei [...]]]></description>
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<p style="text-align:justify;">Franz&#246;sischer Landwirt nimmt zweitgr&#246;&#223;te Solarstromanlage der Bretagne in Betrieb.</p>
<p style="text-align:justify;"><span id="more-3940"></span>Am 1. Juli hat der Landwirt Rémy Bresteaux in dem nordwestfranz&#246;sischen Dorf Lassay-les-Châteaux eine Solarstromanlage mit 205 Kilowatt Leistung in Betrieb genommen – die zweitgr&#246;&#223;te in der Bretagne. Mit der Installation beauftragte Bresteaux den franz&#246;sischen Systemanbieter Solar Diffusion. Das Unternehmen integrierte mehr als tausend Solarmodule in zwei H&#252;hnerstalld&#228;cher des Bauernhofs. Geb&#228;udeintegrierte Systeme werden in Frankreich besonders hoch verg&#252;tet. Der aktuelle Einspeisetarif betr&#228;gt 60 Eurocents f&#252;r jede eingespeiste Kilowattstunde.</p>
<p style="text-align:justify;">F&#252;r die Finanzierung und den Betrieb der Solaranlage haben Bresteaux und seine Frau zusammen mit Solar Diffusion die Firma Solar Production Lassay gegr&#252;ndet. „Ab einer Investitionssumme von circa 100.000 Euro ist es in Frankreich aus steuerrechtlichen Gr&#252;nden f&#252;r Landwirte g&#252;nstiger, ihre Solarstromanlage &#252;ber eine Gesellschaft zu betreiben“, erkl&#228;rt Solar Diffusion-Mitarbeiter Michel Milhavet.  </p>
<p style="text-align:justify;"><strong>SolarMax: Qualit&#228;t und Service</strong></p>
<p style="text-align:justify;">Zentralwechselrichter der Sputnik Engineering AG wandeln den Strom der Solarmodule in netzkonformen Wechselstrom um. Solar Diffusion installiert schon seit 2007 Wechselrichter der Marke SolarMax. „Sputnik ist unser Hauptlieferant f&#252;r Wechselrichter. Wir waren immer sehr zufrieden mit der Qualit&#228;t der Produkte und dem Service des Sputnik-Teams“, erkl&#228;rt Florian Dalibard von Solar Diffusion.</p>
<p style="text-align:justify;">In Lassay hat das Unternehmen transformatorlose Zentralwechselrichter der neuen S-Serie mit Leistungen von 20 und 35 Kilowatt installiert. Die Ger&#228;te erreichen maximale Wirkungsgrade von bis zu 96,8 Prozent und wiegen nur 98 beziehungsweise 125 Kilogramm. Die Betreiber &#252;berwachen das System mit Sputniks internetbasiertem Datenlogger MaxWeb. Das Rundum-Sorglos-Paket MaxControl garantiert &#252;ber 20 Jahre den einwandfreien Betrieb der Solaranlage. </p>
<p style="text-align:justify;"><strong>500 Besucher beim Tag der offenen T&#252;r</strong></p>
<p style="text-align:justify;">Anfang April luden die Projektpartner zu einem Tag der offenen T&#252;r auf den Bauernhof ein. Zu den 500 Besuchern z&#228;hlten Hersteller, Lieferanten, Kunden, Journalisten, Regionalpolitiker und Bankenvertreter. „Als zweites Standbein ist die Photovoltaik f&#252;r Landwirte ideal“, sagte Daniel Bellanger, Gesch&#228;ftsf&#252;hrer von Solar Diffusion. „Die Installation hier in Lassay ist die zweitgr&#246;&#223;te ihrer Art in der Bretagne und ein gutes Beispiel daf&#252;r, wie ein Landwirt seinen Gewinn durch die Nutzung von Sonnenstrom steigern kann.“</p>
<p style="text-align:justify;">Wechselrichter von Sputnik wurden bereits in zahlreichen landwirtschaftlichen Anlagen installiert. In Frankreich geh&#246;rt der Schweizer Hersteller zu den f&#252;hrenden Anbietern. Wegen der gro&#223;en Nachfrage hat das Unternehmen im vergangenen Jahr die franz&#246;sische Niederlassung Sputnik Engineering France S.A.R.L in Paris gegr&#252;ndet. „Seitdem haben wir unser Partnernetz in Frankreich massiv ausgebaut“, erkl&#228;rt Frankreich-Gesch&#228;ftsf&#252;hrer Daniel Freudiger.</p>
<p style="text-align:justify;"><strong>Sonne, Wind und Holz</strong></p>
<p style="text-align:justify;">Interview mit Rémy Bresteaux, Landwirt und Solaranlagenbetreiber aus Lassay-les-Châteaux</p>
<p style="text-align:justify;">Welche Rolle spielen erneuerbare Energien in Ihrem Leben?</p>
<p style="text-align:justify;">Bevor ich begonnen habe, H&#252;hner zu z&#252;chten, habe ich als Elektriker gearbeitet. Daher bin ich sensibel, wenn es um Energiefragen geht. Seit dem Jahrhundertsturm 1999 mache ich mir Gedanken &#252;ber die Ver&#228;nderungen unseres Klimas und die Erderw&#228;rmung. Schon damals habe ich mir gedacht, dass man den Wind besser zur Energieerzeugung nutzen sollte als unter seiner Kraft zu leiden.</p>
<p style="text-align:justify;">Was hat Sie dazu bewogen, eine Solarstromanlage zu installieren?</p>
<p style="text-align:justify;">Ich konnte auf meinen Hof keine Windkraftanlage bauen, weil meine Nachbarn dagegen waren. Also habe ich nach einer Alternative gesucht. Weil ich die Zahl meiner H&#252;hner verdoppeln wollte, musste ich einen zweiten Stall errichten. Ich fand den Gedanken interessant, beide Stalld&#228;cher mit Solarmodulen zu bedecken &#8211; insbesondere, da sie nach S&#252;den ausgerichtet und verschattungsfrei sind. Sonnenstrom ist eine vollst&#228;ndig erneuerbare und umweltfreundliche Energie – das ist sehr wichtig f&#252;r unseren Planeten und die Zukunft unserer Kinder. Zudem ist der Einsatz der Photovoltaik finanziell interessant.</p>
<p style="text-align:justify;">Welche weiteren erneuerbare Energiequellen nutzen Sie?</p>
<p style="text-align:justify;">Parallel zu der Solarstromanlage habe ich eine Pelletsheizung installiert. Fr&#252;her habe ich mit Gas geheizt. Seitdem sich meine Stallfl&#228;che mit dem Bau eines zweiten H&#252;hnerstalls auf 3.000 Quadratmeter verdoppelt hat, heize ich der Umwelt zuliebe mit Holzpellets. In meiner Gemeinde haben wir die Organisation SCIC Haute Mayenne Bois Energie gegr&#252;ndet, die hier vor Ort Holzpellets herstellt. Das verk&#252;rzt die Transportwege, was ebenfalls umweltfreundlich ist.</p>
<p><strong>Einspeisetarife f&#252;r netzgekoppelte Solarstromanlagen 2009 in Frankreich, den &#220;berseedepartments und Korsika </strong></p>
<table border="1" cellspacing="0" cellpadding="0">
<tbody>
<tr>
<td width="205" valign="top"> </td>
<td width="205" valign="top"><strong>Nicht geb&#228;udeintegriert</strong></td>
<td width="205" valign="top"><strong>Geb&#228;udeintegriert</strong></td>
</tr>
<tr>
<td width="205" valign="top"><strong>Franz&#246;sisches Festland</strong></td>
<td width="205" valign="top">32,82 Cents/kWh</td>
<td width="205" valign="top">60,17 Cents/kWh</td>
</tr>
<tr>
<td width="205" valign="top"><strong>&#220;berseegebiete und Korsika</strong></td>
<td width="205" valign="top">43,76 Cents/kWh</td>
<td width="205" valign="top">60,17 Cents/kWh</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p style="text-align:justify;">Quelle: Sputnik Engineering AG</p>

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		<title>Interview mit Vorstand Frank Asbeck von SolarWorld</title>
		<link>http://www.photovoltaik-guide.de/interview-mit-vorstand-frank-asbeck-von-solarworld-3707</link>
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		<pubDate>Thu, 18 Jun 2009 12:43:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>photovoltaik-guide.de / Michael Ziegler</dc:creator>
				<category><![CDATA[Interview]]></category>
		<category><![CDATA[Kooperationen]]></category>
		<category><![CDATA[Unternehmensentwicklung]]></category>
		<category><![CDATA[1. FC Köln]]></category>
		<category><![CDATA[frank asbeck]]></category>
		<category><![CDATA[Fussball]]></category>
		<category><![CDATA[Podolski-Transfer]]></category>
		<category><![CDATA[Rolf Kleinfeld]]></category>

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		<description><![CDATA[
Der SolarWorld-Chef finanziert den Podolski-Transfer mit &#8211; FC-St&#252;rmer soll Werbe-Lok des Bonner Konzerns werden
Wie ein Lauffeuer verbreitete sich Ende Februar die Nachricht, dass Frank Asbeck den Transfer von Lukas Podolski zum 1. FC K&#246;ln mitfinanzieren wird.
Der Vorstandschef von SolarWorld k&#252;ndigte k&#252;rzlich bei seiner Aktion&#228;rsversammlung in Bonn an, er habe &#8220;weniger als eine Million Euro&#8221; beigesteuert [...]]]></description>
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<p style="text-align:justify;">Der SolarWorld-Chef finanziert den Podolski-Transfer mit &#8211; FC-St&#252;rmer soll Werbe-Lok des Bonner Konzerns werden</p>
<p style="text-align:justify;"><span id="more-3707"></span>Wie ein Lauffeuer verbreitete sich Ende Februar die Nachricht, dass Frank Asbeck den Transfer von Lukas Podolski zum 1. FC K&#246;ln mitfinanzieren wird.</p>
<p style="text-align:justify;">Der Vorstandschef von SolarWorld k&#252;ndigte k&#252;rzlich bei seiner Aktion&#228;rsversammlung in Bonn an, er habe &#8220;weniger als eine Million Euro&#8221; beigesteuert und werde Poldi zur Werbe-Ikone f&#252;r Solarstrom aufbauen. Mit Asbeck sprach dar&#252;ber Rolf Kleinfeld.</p>
<p style="text-align:justify;"><strong>General-Anzeiger:</strong> Was ist Ihr Motiv, beim Podolski-Transfer zu helfen?</p>
<p style="text-align:justify;"><strong>Frank Asbeck:</strong> Der Ausl&#246;ser war eine Sendung im deutschen Fernsehen, als ein Fu&#223;ball spielender Junge aus S&#252;dafrika auf die Frage nach Deutschland akzentfrei antwortete: &#8220;Lukas Podolski&#8221;.</p>
<p style="text-align:justify;">Das zeigte mir, welch hohen Wiedererkennungswert Podolski hat. Der zweite Ausl&#246;ser war, dass bei einem Spiel des FC bis auf einen Mann kein K&#246;lner gespielt hat. Das kann in so einer patriotischen und heimatverbundenen Stadt wie K&#246;ln nicht angehen.</p>
<p style="text-align:justify;"><strong>GA:</strong> Wie erkl&#228;rt der K&#246;lner Prinz uns k&#252;nftig SolarWorld?</p>
<p style="text-align:justify;"><strong>Asbeck:</strong> In dem er sagt, das Ziel ist das Netz. Mit der Solarenergie ist es wie auf dem Platz, der Ball kommt und du musst das Ding reinmachen. Das ist echte St&#252;rmerphilosophie. Wir meinen, dass Fu&#223;ball deshalb gut zur Solarenergie passt.</p>
<p style="text-align:justify;"><strong>GA:</strong> Haben Sie Lukas Podolski schon einmal pers&#246;nlich getroffen? Wie findet er das?</p>
<p style="text-align:justify;"><strong>Asbeck:</strong> Ich habe mich mit ihm in M&#252;nchen getroffen. Er findet die Sache klasse und wollte die Solarenergie von mir mal richtig erkl&#228;rt haben. Seine eigene Kurzfassung, dass das ja so ist wie auf dem Platz, haben wir sofort zum Slogan gemacht.</p>
<p style="text-align:justify;"><strong>GA:</strong> Nennen Sie doch mal einen Werbespruch, wie er uns Photovoltaik schmackhaft macht: »Hi,ha,ho &#8211; Solar macht Poldi froh. . . ?«</p>
<p style="text-align:justify;"><strong>Asbeck:</strong> Nein. Wir werden Lukas, wenn er nach K&#246;ln kommt, mit einer gro&#223;en Kampagne begr&#252;&#223;en. Es wird auch bundesweite Werbespots geben, gedreht von S&#246;nke Wortmann.</p>
<p style="text-align:justify;"><strong>GA:</strong> Sind Sie eigentlich regelm&#228;&#223;ig zu Gast im K&#246;lner Stadion?</p>
<p style="text-align:justify;"><strong>Asbeck:</strong> Regelm&#228;&#223;ig nicht, aber ich sehe mir die H&#246;hepunkte gegen Schalke, Dortmund und M&#252;nchen an.</p>
<p style="text-align:justify;"><strong>GA:</strong> Haben Sie fr&#252;her selbst gegen den Ball getreten?</p>
<p style="text-align:justify;"><strong>Asbeck:</strong> Ja, als Sch&#252;ler. Ansonsten war ich Handballer und Rugbyspieler.</p>
<p style="text-align:justify;"><strong>GA:</strong> W&#252;rden Sie die Vereinbarung mit dem FC jetzt in der Weltwirtschaftskrise noch einmal so treffen?</p>
<p style="text-align:justify;"><strong>Asbeck:</strong> Nat&#252;rlich, die Vereinbarung ist ja erst ein paar Wochen alt. Und da war die Krise schon im Gange. Wir haben mit dem 1. FC K&#246;ln ein zweij&#228;hriges Engagement vereinbart, das sich bis in die WM-Zeit hineinzieht.</p>
<p style="text-align:justify;"><strong>GA:</strong> Ist dies f&#252;r Sie ein einmaliges Engagement im Sport?</p>
<p style="text-align:justify;"><strong>Asbeck:</strong> Nein, wir bauen f&#252;r die WM in S&#252;dafrika mehr als 100 Public Viewing &#252;ber Solaranlagen auf, so wie fr&#252;her das alte Dorfkino, alles im Rahmen der Solar-2- World-Kampagne. Au&#223;erdem wollen wir Lukas motivieren, dass er mit uns nach S&#252;dafrika f&#228;hrt und dort mit den kleinen Jungs in den Vorst&#228;dten kickt.</p>
<p style="text-align:justify;"><strong>GA:</strong> Solarworld engagiert sich in Bonn u.a. in Kultur, Karneval und Kirche. K&#246;nnten Sie sich auch ein Engagement im Bonner Sport vorstellen, zum Beispiel beim BSC oder den Telekom Baskets?</p>
<p style="text-align:justify;"><strong>Asbeck:</strong> Wenn man sich als globales Unternehmen engagiert, dann macht man das richtig oder gar nicht. Wenn wir mit Bonner Sportvereinen anfangen, g&#228;be es kein Ende und h&#228;tte f&#252;r uns keinen &#252;berregionalen Werbeeffekt.</p>
<p style="text-align:justify;"><strong>GA:</strong> Wie steht&#8217;s mit der Kultur, Stichwort Festspielhaus?</p>
<p style="text-align:justify;"><strong>Asbeck:</strong> Da gibt es sehr viel gr&#246;&#223;ere Unternehmen, die sich dabei engagieren. Bei denen ist das in guten H&#228;nden. Au&#223;erdem ist f&#252;r uns als SolarWorld Kultur unter freiem Himmel naheliegender als in der Halle.</p>
<p style="text-align:justify;">Quelle: <a href="http://www.general-anzeiger-bonn.de" target="_blank">General-Anzeiger</a></p>

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		<title>B&#246;rse Online-Interview mit Frank Asbeck von Solarworld</title>
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		<pubDate>Wed, 03 Jun 2009 14:05:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>photovoltaik-guide.de / Michael Ziegler</dc:creator>
				<category><![CDATA[Hersteller]]></category>
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		<category><![CDATA[Solarenergiekonzern Solarworld]]></category>

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Gro&#223;teil der Preisdegression abgefangen / Best&#228;nde massiv abgebaut / Kurzarbeit kein Thema / Logistikzentrum auf F&#252;nfschichtbetrieb umgestellt / Pessimistische Prognose f&#252;r die Konkurrenz
Der Solarenergiekonzern Solarworld ist optimistisch, im laufenden Gesch&#228;ftsjahr die Prognosen halten zu k&#246;nnen. Im Interview mit dem Anlegermagazin ,B&#246;rse Online&#8217; (Ausgabe 24/2009, EVT: 4. Juni) sagte der Vorstandsvorsitzende Frank Asbeck: &#8220;Es gibt keinen [...]]]></description>
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<p style="text-align:justify;">Gro&#223;teil der Preisdegression abgefangen / Best&#228;nde massiv abgebaut / Kurzarbeit kein Thema / Logistikzentrum auf F&#252;nfschichtbetrieb umgestellt / Pessimistische Prognose f&#252;r die Konkurrenz</p>
<p style="text-align:justify;"><span id="more-3474"></span>Der Solarenergiekonzern Solarworld ist optimistisch, im laufenden Gesch&#228;ftsjahr die Prognosen halten zu k&#246;nnen. Im Interview mit dem Anlegermagazin ,B&#246;rse Online&#8217; (Ausgabe 24/2009, EVT: 4. Juni) sagte der Vorstandsvorsitzende Frank Asbeck: &#8220;Es gibt keinen Grund, das Umsatzziel von einer Milliarde Euro zur&#252;ck zu nehmen.&#8221;</p>
<p style="text-align:justify;">Asbeck geht davon aus, dass der Preisverfall bei den Solarmodulen an Solarworld gr&#246;&#223;tenteils vorbei zieht. &#8220;Im ersten Quartal haben wir ein Prozent Marge verloren. Einen Gro&#223;teil der Preisdegression konnten wir abfangen. Wir sind optimistisch, dass das im laufenden Jahr so bleibt.&#8221;</p>
<p style="text-align:justify;">Asbeck geht davon aus, dass der Preisverfall bei den Solarmodulen an Solarworld gr&#246;&#223;tenteils vorbei zieht. &#8220;Im ersten Quartal haben wir ein Prozent Marge verloren. Einen Gro&#223;teil der Preisdegression konnten wir abfangen. Wir sind optimistisch, dass das im laufenden Jahr so bleibt.&#8221;</p>
<p style="text-align:justify;">Quelle: <a href="http://www.ad-hoc-news.de" target="_blank">AD HOC NEWS</a></p>

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