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Gesetz für den Atomausstieg - Gesetz für den Ausstieg aus der Solarenergie - Wann steigt Philipp Rösler endlich aus?

  Berlin, 03. Februar 2012, Im Juni 2011 ist das Gesetz zum Atomausstieg in Kraft getreten. Eigentlich eine gute Nachricht, denn im Anschluss sollte die große Energiewende eingeleitet werden. Nun hat ...

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Förderstopp für PV-Großanlagen in Italien führt zu steigender Bedeutung des Aufdachsegments

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Philipp Rösler: Wie die Prinzessin auf der Erbse die Solarindustrie zerstört

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Übernahmegerüchte: Hallo SolarWorld, willst du mit mir voRWEg gehen?

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Bonn, 09. Januar 2012, Wer hätte damit gerechnet? Über 7.500 MW (7,5 GW) Solarleistung wurden - unter Vorbehalt - im Jahr 2011 installiert. Vergleich: Im Rekordjahr 2010 waren es "nur" ...

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Solar Millennium AG beantragt Eröffnung des Insolvenzverfahrens

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Conergy AG verkauft Wechselrichterhersteller voltwerk electronics an Bosch

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Solarmodulhändler Solvo Solar Ltd. unterliegt vor dem OLG wegen "Konstruierten Forderungen"

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Erstes ultraleichtes Solar-Nachführsystem für Industrieflachdächer

photovoltaik-guide.de / Michael Ziegler |Donnerstag, 29. Juli 2010

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Wetzlar, 29. Juli 2010 -  Aufständerungssysteme gab es schon einige auf dem Markt für Fotovoltaikkomponenten. Aber keines der vorhandenen Systeme stellte den fränkischen Unternehmer Werner Ilzhöfer zufrieden, als er auf der Suche nach einer geeigneten Lösung war für die Aufständerung einer Fotovoltaikanlage auf dem Industrieflachdach seines metallverarbeitenden Unternehmens. Kurzerhand entschloss sich der findige Unternehmer, sein Wunschsystem selbst zu entwickeln. Es sollte leicht sein, denn sein bestehendes Foliendach konnte nur mit maximal 10 Kilogramm pro Quadratmeter zusätzlich belastet werden.

Das ilioflex-System richtet sich über Sensoren am Rande der Module exakt auf den optimalen Winkel zur Sonne aus.

Weiterhin kam eine Dachdurchdringung zur Befestigung des Montagegestelles für ihn nicht in Frage, um die Dichtigkeit seines Daches langfristig nicht zu gefährden. Auf Basis dieser Maßgaben entwickelte er zunächst ein praktisches und kompaktes Aerodynamiksystem, das inzwischen unter dem Namen "iliofix" auf dem Markt erhältlich ist. Damit war Jürgen Ilzhöfer aber noch nicht zufrieden, denn er wollte ein Maximum an Ertrag aus der vorhandenen Dachfläche erwirtschaften. Also begann er das vorhandene iliofix-System in ein nachgeführtes Aerodynamiksystem fortzuentwickeln, das der Sonnenbewegung folgt. Offenbar mit Erfolg, denn sein nachgeführtes Trackingsystems bringt dem Unternehmer heute einen Mehrertrag von über 20 Prozent. Im Juni wurde das neuartige Nachführsystem mit dem Namen ilioflex auf der Messe Intersolar vom Fachhandelshaus GeckoVoltaik Systems vorgestellt. Diesem hatte Werner Ilzhöfer den Vertrieb von iliofix und ilioflex übertragen, denn er will weiter seiner Leidenschaft, dem Erfinden, nachgehen.

Etwas teurer, aber höchst effizient

Bei Ilzhöfers System ilioflex handelt es sich um ein einachsiges Trackingsystem für Flachdächer. Die Besonderheit liegt in der Nachführung des aufgeständerten Systems. Über eine astronomische Grundsteuerung stellt es sich exakt auf den optimalen Winkel zur Sonne ein. Darüber hinaus verfügt das System über zwei Sensoren an den Außenkanten eines Moduls im Modulfeld, die dafür sorgen, dass beim sogenannten Backtracking zu keinem Zeitpunkt dahinterliegende Modulreihen verschattet werden. Sind diese ergänzenden Arbeitspunkte einmal für den individuellen Anlagenstandort ermittelt, überschreiben sie die Werte im astronomischen System und generieren so eine optimierte Kennlinie für alle folgenden Betriebsjahre der Anlage. Angetrieben wird das System von Linearmotoren. Es ist ausgestattet mit widerstandsfähigen Langzeitlagern. "Eine FotoVoltaik-Anlage läuft bis zu 30 Jahre und länger, daher hat Herr Ilzhöfer bei der Auswahl der verwendeten Materialien auf deren Widerstandsfähigkeit großen Wert gelegt. Das Gesamtsystem ist für eine Lebensdauer von weit über 30 Jahren konzipiert", erklärt Tim Ulbricht, Produktmanager der GeckoGroup AG.

Die Aufständerung einer Fotovoltaikanlage mit ilioflex ist etwas teurer als die mit gängigen Gestelltypen. Sie erzeugt aber nach Angaben von GeckoVoltaik Systems bei konservativer Rechnung einen Mehrertrag von 20 Prozent. Höhere Anfangsinvestitionen ließen sich mindestens mit dem Faktor vier wieder einnehmen, so das Handelshaus.

Wenige Bauteile, schneller Aufbau, geringes Flächengewicht

Bemerkenswert bei beiden Systemen ist die extrem kurze Montagezeit, die Solarteure bei der Kalkulation eines Projektes berücksichtigen sollten. Sie liegt nach ersten Installationen mit Teams, die nicht auf die Systeme geschult waren, bei unter zwei Mannstunden pro kWp. Das extrem geringe Flächengewicht von unter 10 kg/m² Dachfläche ermöglicht zudem die Installation des Nachführsystems auf bisher statisch kritischen Industrieflachdächern. Auch mögliche Undichtigkeiten wie sie bei dachdurchdringenden Systemen bisweilen auftauchen, sind mit iliofix und ilioflex kein Grund mehr auf ein gewinnbringendes Fotovoltaiksystem zu verzichten.

Technische Daten ilioflex

  • Montagezeiten: < 2 Mannstunden pro kWp
  • Konstruktion < 10 kg/m² Dachfläche
  • 1 Motor für ca. 10 kWp Modulfläche
  • Gleichmäßige Lastverteilung
  • Hohe Stabilität durch sehr steife Aluminiumunterkonstruktion
  • Auf jedem Flachdach und auf Trapezblech montierbar
  • Keine Dachdurchdringung
  • Uneingeschränkte Quer-Entwässerung
  • Für alle gängigen Modularten geeignet
  • Optimale Hinterlüftung

Quelle: GeckoVoltaik Systems GmbH

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