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Dr. Norbert Röttgen tritt als Bundesumweltminister zurück

Berlin, 16. Mai 2012, Wie der Nachrichtendienst Reuters aktuell bekannt gibt, tritt Bundesumweltminister Dr. Norbert Röttgen von seinem Amt als Umweltminister zurück. Reuters beruft sich hier auf Angaben aus Unionskreisen. Norbert ...

Politik | Mittwoch, 16 Mai 2012 | Kommentare

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PV MARKETING: Neues Marketingmagazin für Solarunternehmen erschienen

Triefenstein, 14. Mai 2012 - Man könnte sagen, ein neues Photovoltaik-Magazin erobert die Solarbranche. PV MARKETING (http://www.pvmarketing.de) ist das neue und vor allem kostenlose Marketingmagazin für Unternehmen aus der Solarbranche. ...

Produktneuheiten | Montag, 14 Mai 2012 | Kommentare

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Photovoltaik: Begründung des Bundesrates zur EEG-Novelle

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Politik | Samstag, 12 Mai 2012 | Kommentare

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Photovoltaik: Bundesrat ruft Vermittlungsausschuss an

Berlin, 11. Mai 212, Eine Mehrheit hat im Bundesrat die EEG-Novelle abgelehnt und den Vermittlungsausschuss angerufen. Dies bestätigt Hans-Josef Fell (Bündnis 90/Die Grünen). Die Solarbranche kann nun auf Nachbesserungen im ...

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Bundesrat: Ist die Solarkürzung bereits beschlossene Sache?

Berlin, 10. Mai 2012, Morgen steht die große Entscheidung an, die die Zukunft der Photovoltaikbranche verändern könnte. Findet die EEG-Novelle im Bundesrat eine Mehrheit oder wird der Vermittlungsausschuss angerufen? Was ...

Politik | Donnerstag, 10 Mai 2012 | Kommentare

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Photovoltaik: Entlassungswelle und Umsatzeinbrüche zerstören die Solarbranche

Berlin, 09. Mai 2012, Wie der Bundesverband Solarwirtschaft auf Grund einer aktuellen Umfrage mitteilt, mussten seit April dieses Jahres zahlreiche Solarunternehmen Umsatzeinbrüche von über 50 Prozent hinnehmen. An der Befragung ...

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ShortNews: Alle Atomkraftwerke in Japan abgeschaltet

  Japan, 07. Mai 2012, In der vergangenen Woche hat Japan die letzten zwei ihrer insgesamt 54 Atomkraftwerke abgeschaltet. Japan ist nach über 40 Jahren ohne Atomstrom. Die Energiewende ist machbar, ...

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Photovoltaik: EEG-Umlage soll weiter steigen - Wann wird die geplante Novelle novelliert?

  Berlin, 24. April 2012, Wie das Handelsblatt aktuell berichtet (Mittwochsausgabe), soll die EEG-Umlage im nächsten Jahr um bis zu 33 Prozent steigen. Das Handelsblatt beruft sich auf das Umfeld der ...

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First Solar kehrt Deutschland den Rücken - 1.200 Jobs stehen auf dem Spiel

  Frankfurt/Oder, 17. April 2012, Der Dünnschicht-Solarmodulhersteller plant bis zum vierten Quartal dieses Jahres die Schließung der Solarmodulproduktion in Frankfurt/Oder. Bereits im Februar hat First Solar angekündigt, weltweit die Produktion zu ...

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Schadenersatz: Utz Claassen verklagt Solar Millennium AG auf 265 Millionen US-Dollar

Erlangen, 02. April 2012, Utz Claassen, ehemaliger Vorstandsvorsitzender der Solar Millennium AG, verklagt die Solar Millennium AG auf 265 Millionen US-Dollar. Die Klage richtet sich an die Solar Millennium AG ...

Unternehmensentwicklung | Montag, 2 April 2012 | Kommentare

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MANZ AG: Maschinenbauer mit unschätzbarem Potenzial - Ein Portrait

photovoltaik-guide.de / Michael Ziegler |Dienstag, 06. September 2011

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Triefenstein/Reutlingen, 06. September 2011, Die inhabergeführte MANZ AG, Maschinenbauer aus Reutlingen, ist weltweit einer der führenden Technologieanbieter von Produktionssystemen zur Herstellung von Solarzellen, Dünnschicht-Solarmodulen, LCD-Flachbildschirmen und Lithium-Ionen-Batterien.

Manz AG
Manz AG

Im Jahr 1987 gründete Dieter Manz mit nur 100.000 Mark Startkapital in der Tasche, das er von seinem Vater geliehen bekam, das Unternehmen Manz Automatisierungstechnik GmbH, dass später eines der führenden Technologieanbieter werden sollte. Frühzeitig erkannte Dieter Manz das Potenzial, das in der Solarenergie steckt und entwickelte 1988 ein Automationssystem für die Verarbeitung kristalliner Solarzellen in Pilot-Produktion.

Bereits im Jahr 1994 lieferte sein Unternehmen die erste Automationslösung für die FPD-Industrie (Systemlösung für die Herstellung von LCD-Flach-Bildschirmen) nach Asien.

2000 erfolgte die erste Auslieferung eines Automationssystems für eine vollständig automatisierte Produktionslinie von kristallinen Solarzellen. So auch die Entwicklung des ersten vollständig automatisierten Qualitätstest- und Sortiersystems für kristalline Solarzellen. Der Eintritt in den Dünnschichtmarkt erfolgte 2005 mit einer Anlage für die mechanische Strukturierung von Solarmodulen.

Im Jahr 2006 beschloss Manz mit seinem Unternehmen an die Börse zu gehen. Zwei Jahre später (2008) wird die MANZ AG durch die Akquisition der Firma Intech aus Taiwan führender Anbieter von Nasschemischen-Prozessanlagen.

2009 wagt Manz den Einstieg in den Markt für Lithium-Ionen-Batterien. Es bestehen in enger Zusammenarbeit Kooperationen mit dem Forschungszentrum Karlsruher Institut für Technologie (KIT) sowie mit dem Zentrum für Sonnenenergie- und Wasserstoff-Forschung Baden-Württemberg (ZSW). Manz entwickelt für den aufstrebenden Markt Systemlösungen zur industriellen  Fertigung von Lithium-Ionen-Batterien und Systemlösungen für die industrielle Produktion von Brennstoffzellen.

2010 gründet Manz die Manz Coating GmbH und geht somit einen exklusiven Knowhow-Lizenzierungs- und Kooperationsvertrag mit Würth Solar über Nutzungsrechte an deren CIGS-Produktionstechnologie ein.

Aufteilung der Unternehmensbereiche zur Risikominimierung

Manz unterhält verschiedene Unternehmensbereiche. Einerseits um ein breites Produktportfolio anbieten zu können, andererseits um Einbrüche in bestimmten Branchen durch andere Bereiche abfedern zu können. Gerade der Solarmarkt ist bekannt für Schwankungen. Diese Risikominimierung hat sich für die MANZ AG bewährt. Demnach macht der Bereich Solar am gesamten Unternehmen 35% aus, die Bereiche FDP 40% (LCD-Flach-Bildschirme), News Business 10% (Lithium-Ionen-Batterien, Brennstoffzellen) und der Bereich für sonstige Systemlösungen (Verpackungsindustrie, PCB usw.) 15%.

Entscheidender Vorteil der verschiedenen Unternehmensbereiche der MANZ AG ist, dass Synergien durch die bestehende Basis vieler Produkte aus den unterschiedlichen Branchen genutzt werden können.

Umsatzentwicklung der letzten Jahre

  • 2007: 71,25 Mio. Euro
  • 2008: 236,51 Mio. Euro
  • 2009: 85,92 Mio. Euro
  • 2010: 181,40 Mio. Euro
  • bis Juni 2011: 129,79 Mio. Euro

Der Umsatzeinbruch im Jahr 2009 ist der weltweiten Finanzkrise geschuldet. Besonders die Solarbranche hat es schwer getroffen. In letzter Konsequenz haben Solarmodulhersteller keine neuen Investitionen, gerade in Produktionsmaschinen, getätigt. Diese Einsparungsmaßnahmen kam einigen Hersteller teuer zu stehen, da dadurch entscheidende Fortschritte in der Technologie verpasst wurden und die Wettbewerbsfähigkeit auf der Strecke blieb.

Forschung und Entwicklung

"Nur starke Marktteilnehmer mit überragender F&E-Leistung werden im Maschinenbau überleben - Enge Zusammenarbeit zwischen Maschinenbau, Forschungsinstituten und Herstellern ist unabdingbar, um die Entwicklung zu beschleunigen - Kundennähe ist daher von zentraler Bedeutung  - Die Entwicklung in der Photovoltaik und Elektromobilität hat erst begonnen  -  Deutscher High-Tech Maschinenbau ist Treiber der Kostenreduktion in Zukunftsbranchen weltweit & Enabler der grünen Technologien" - Dieter Manz -

CIGCFab Produktionslinie

Ausschnitt von den Technologien der Manz AG für die weitere Marktentwicklung

Kundennutzen im Bereich Solar:

  • Hocheffiziente Laserprozesse

    -> Selectiver Emitter (cSi) steigert Wirkungsgrad um bis zu 0,5% (Gewinner des Intersolar Award 2011)

         -> Großer Einfluss auf Wettbewerbsfähigkeit der Kunden und Energiekosten

    -> Anlagen zur Laserstrukturierung (tfs) reduzieren die sogenannte „dead area“ von Solarmodulen

         -> Erhöhung des Wirkungsgrads

  • Wirtschaftliche Automationssysteme

    -> SpeedPicker (cSi) weist geringste Bruchraten bei gleichzeitig höchstem Durchsatz auf

         -> Reduktion der Produktionskosten

    -> „Total fab automation“ (tfs) ermöglicht „chaotische Lagerung“

         -> Signifikante Kostenreduktion durch geringeren Platzbedarf

  • Höchster Grad an Integration

    -> Prozesse sind optimal aufeinander abgestimmt

Kundenutzen im Bereich FPD:

  • Manz ist Technologie- und Qualitätsführer bei Nasschemischen Prozessen

    -> Kurze Innovationszyklen von Manz ermöglichen Kunden eine Reduktion ihrer Herstellkosten in kurzen Zeitabständen

  • Hocheffiziente Automationslösungen

    -> Schnellstes Handling von großformatigen Substraten (ca. 35 Sekunden für Generation 8 Substrate)

    -> Hoher Durchsatz = geringe Kosten

  • Materialschonendes Equipment

    -> Geringste Bruchraten in Produktion stellen geringe Kosten sicher. Ausfallzeiten der Anlagen durch Bruch o.ä. aufgrund Reinraumbedingungen sehr teuer

  • Höchster Grad an Integration

    -> Prozesse sind optimal aufeinander abgestimmt

Kundennutzen im Bereich Lithium-Ionen-Batterien:

  • Manz bietet Produktionslösungen von der Herstellung der einzelnen Zelle (reel to cell) bis hin zur Montage der einzelnen Zellen zu kompletten Batterien (cell to pack)

    -> Effiziente Automationslösungen mit hohem Durchsatz und Prozesssicherheit haben großen Einfluss auf die Reduktion der Produktionskosten

         -> Schneiden der beschichteten Elektroden

         -> Montage der individuellen Zellen zu Batterien

  • Laserprozesse, zum Beispiel zum Versiegeln der Zellen

    -> Steigerung der Effizienz durch hohe Präzision

  • Höchster Grad an Integration

    -> Prozesse sind optimal aufeinander abgestimmt

Die Manz-Philosophie

Die Unternehmensphilosophie der MANZ AG ist nicht nur auf Papier niedergeschrieben, sie wird auch gelebt. So wird jeder neue Mitarbeiter von Dieter Manz persönlich begrüßt und allen versammelten Mitarbeitern vorgestellt. Insgesamt beschäftigt Manz über 1.950 Mitarbeiter, davon 600 Mitarbeiter alleine in Deutschland. Zusätzlich bildet Manz Ingenieure in Kooperation mit einer Universität aus, um den hohen Bildungsgrad aufrecht zu erhalten.

Produktion bei der Manz AG - Zufriedene Mitarbeiter

Die Person Dieter Manz

Dieter Manz ist ein Sympathieträger. Aufgeschlossen, weitsichtig, ehrlich und vor allem ein Unternehmer mit Blick auf das Wesentliche. Ein Macher der klein anfing und jetzt als Inhaber eines der führenden Technologieunternehmen noch immer auf dem Boden geblieben ist. Der typische Arbeitstag beginnt für Manz zwischen 7 und 8 Uhr morgens und endet etwa um 19 Uhr. Zuhause werden am Abend neben dem Fernseher noch die aktuellen Nachrichten der Branche gesichtet.

Dieter Manz - Inhaber der MANZ AG

Urlaub gönnt sich Manz mit der Familie regelmäßig. Dann werden auch gerne mal das Handy und andere Kommunikationsmittel absichtlich zuhause vergessen. Seine Frau ist auch im Unternehmen oft an seiner Seite, es ist schließlich noch immer ein Familienunternehmen.

Siehe auch: Der Boss privat - Das Interview der etwas anderen Art

Quelle: photovoltaik-guide.de - Michael Ziegler

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