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Österreich: Preise von Solarstromanlagen gegenüber dem Vorjahr um 22 Prozent gesunken

Triefenstein, 02. April 2014 – Das Unternehmen PhotovoltaikZentrum – Michael Ziegler hat in Kooperation mit dem Beratungsunternehmen Dachgold e.U, bereits zum zweiten Mal die durchschnittlichen Preise von Photovoltaikanlagen in Österreich ...

Marktentwicklung | Mittwoch, 2 April 2014 | Kommentare

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Gehaltsstudie: Gehälter und Löhne der Solarbranche erstmalig veröffentlicht

Triefenstein, 17.10.2013 - Das Marktforschungsunternehmen PhotovoltaikZentrum - Michael Ziegler veröffentlicht erstmals die Daten der jährlich erscheinenden Gehaltsstudie "Das verdient die Solarbranche wirklich". Bisher konnte die Studie ausschließlich kostenpflichtig erworben werden ...

Marktentwicklung | Donnerstag, 17 Oktober 2013 | Kommentare

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Photovoltaik aktuell - Die TOP-Headlines der Woche!

-- Marktbelebung: Defibrilator-Hersteller entdecken Solarunternehmen als neue Zielgruppe -- -- Langeweile: Wechselrichter sucht neuen Wirkungsgrad -- -- Vermarktungszwang: BDEW wegen unheilbarer Neurose in Psychiatrie eingeliefert -- -- Hoch, runter, links rechts, ja was ...

Top-Thema | Montag, 30 September 2013 | Kommentare

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Photovoltaikstudie: Gehälter leicht gestiegen, Stimmung bei Arbeitnehmern auf dem Tiefpunkt

Triefenstein, 04. Juni 2013 – Die Gehälter in der Photovoltaikbranche sind gegenüber dem Vorjahr nur um 1,63% gestiegen. Die Beschäftigten sind im Vergleich zum Vorjahr unzufriedener mit ihrem Gehalt und ...

Marktentwicklung | Dienstag, 4 Juni 2013 | Kommentare

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Gehälter in der Solarbranche: Wie erfolgsversprechend sind variable Entgeltbestandteile überhaupt?

Triefenstein, 21. Mai 2013, Wie aus den aktuellen Daten der Gehaltsstudie des Unternehmens PhotovoltaikZentrum - Michael Ziegler hervorgeht, gehen immer mehr Solarunternehmen über auf variable Entgeltbestandteile. Machte das Grundgehalt eines ...

Marktentwicklung | Dienstag, 21 Mai 2013 | Kommentare

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Neue Photovoltaikstudie: Die bekanntesten Wechselrichterhersteller Deutschlands

Triefenstein, 02. Mai 2013, Die populärsten Wechselrichterhersteller in Deutschland sind laut einer aktuellen Studie des Marktforschers PhotovoltaikZentrum – Michael Ziegler die SMA Solar Technology AG, die Fronius International GmbH und ...

Marktentwicklung | Donnerstag, 2 Mai 2013 | Kommentare

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Wartung und Service bei Photovoltaikanlagen: Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser

Berlin/Triefenstein, 05. April 2013, Der Online-Marktplatz Milk the Sun und das Marktforschungsunternehmen PhotovoltaikZentrum - Michael Ziegler stellen erste Ergebnisse ihrer Marktstudie zum Thema Wartung, Instandhaltung, Pflege und Betrieb einer Photovoltaik-Anlage, ...

Marktentwicklung | Freitag, 5 April 2013 | Kommentare

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PhotovoltaikZentrum - Michael Ziegler ermittelt erneut den Bekanntheitsgrad von Wechselrichterherstellern

Triefenstein, 12. Dezember 2012, Das PhotovoltaikZentrum - Michael Ziegler wiederholt nach über drei Jahren die Onlinebefragung, bei der der Bekanntheitsgrad von Wechselrichterherstellern in Deutschland ermittelt werden soll. Neben dem Bekanntheitsgrad ...

Umfragen | Mittwoch, 12 Dezember 2012 | Kommentare

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PV MARKETING: Das Marketing-Magazin für die Solarbranche erscheint in der 6. Ausgabe

Bereits in der 6. Ausgabe erscheint das Marketingmagazin PV MARKETING. Die 6. Ausgabe des Magazins ist ab sofort erhältlich. In dieser Ausgabe widmen wir uns dem dritten und letzten Reihe ...

Produktneuheiten | Freitag, 30 November 2012 | Kommentare

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Photovoltaik: Label als Orientierungshilfe bei der Auswahl von Solarmodulen

Triefenstein, 12. November 2012, Als zukünftiger Betreiber einer Photovoltaikanlage steht man gerade bei der Auswahl des richtigen Solarmoduls vor einer scheinbar unlösbaren Aufgabe. Welches Solarmodul welchen Herstellers ist denn nun ...

Produktneuheiten | Dienstag, 13 November 2012 | Kommentare

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Moral: Darf sich ein Solarunternehmen von der EEG-Umlage befreien lassen?

photovoltaik-guide.de / Michael Ziegler |Montag, 03. September 2012

(24 Stimmen)

Triefenstein, 03. September 2012, Das gibt es wirklich: Solarunternehmen, die von der EEG-Umlage befreit sind. Ist es moralisch überhaupt vertretbar, dass sich Solarunternehmen von der EEG-Umlage befreien lassen oder ist es einfach nur ein Skandal? Es geht um die Solarunternehmen Deutsche Solar GmbH (Freiberg/Hilbersdorf), eine Tochtergesellschaft des Photovoltaikunternehmens SolarWorld AG, Centrosolar Glas GmbH & Co. KG (Fürth), eine Gesellschaft der CENTROSOLAR AG und das deutsch-britische Unternehmen PV Crystalox Solar Silicon GmbH (Bitterfeld-Wolfen). Alle drei Unternehmen sind dick im Solargeschäft und profitieren nicht nur vom EEG, sondern zusätzlich auch vom Stromrabatt.

Auf der Webpräsenz von der Deutsche Solar GmbH/SolarWorld AG ist vom sozialen Engagement die Rede. In Sachen EEG-Umlage keine Spur vom sozialen Engagement. Bei der CENTROSOLAR AG ist "Wir nehmen unsere gesellschaftliche Verantwortung als Unternehmen ernst." zu lesen. Würde das Solarunternehmen seine soziale und gesellschaftliche Verantwortung ernst nehmen, würde es dann auch weiterhin die EEG-Umlage bezahlen? PV Crystalox Solar Silicon GmbH mit Hauptsitz in UK hat ebenfalls kein Interesse, die EEG-Umlage abzuführen. Hauptsache der deutsche Markt bleibt für das Unternehmen weiterhin attraktiv.

Alle haben ein Ziel: Sie wollen an der Energiewende verdienen aber nichts dafür bezahlen. Durch diese Unternehmen steigt die EEG-Umlage - und zwangsläufig auch der Strompreis -  höher als notwendig. Und es reißt nicht ab, denn immer mehr Firmen wollen von der Umlage befreit werden. Übrig bleibt der kleine Verbraucher, dem immer höhere Kosten aufgebürdet werden. Wo ist hier die soziale Gerechtigkeit? Es ist für viele aber unverständlich, dass gerade das Unternehmen SolarWorld gegen das Preisdumping von Seiten der Chinesen klagt - da diese laut deren Aussage zinsverbilligte Kredite vom Staat erhalten - und auf der anderen Seite ebenfalls Rabatte in Anspruch nehmen, die vom deutschen Staat gesetzlich festgelegt worden sind. Wir sind hier geteilter Meinung, denn die Befreiung der Umlage hat sowohl Vor- als auch Nachteile. Welche Meinung vertreten Sie?

Die vollständige Liste (Excel) der 979 befreiten Unternehmen aus dem Jahr 2012 kann am Ende des Artikels kostenfrei heruntergeladen werden (Quelle: BAFA / Stand 03.09.2012)

EEG-Umlage kurz erklärt

Die EEG-Umlage ist der Beitrag, den jeder Bürger mit seiner Stromrechnung für den Ausbau der Erneuerbaren Energien bezahlt. Der kleine Betrag in Höhe von 3,59 Cent/kWh (Stand: 2012) wird demnach zur Förderung der Erneuerbaren Energien (Ökostrom) von jedem aufgebracht. Jedoch gibt es Ausnahmen, so dass nicht jeder diese Umlage bezahlen muss. Diejenigen Unternehmen, die sich von der EEG-Umlage befreien lassen, zahlen also keine Umlage. Dadurch steigt die Belastung für jeden, der nicht die Möglichkeit hat, sich von dieser Umlage befreien zu lassen. Denn die Kosten müssen wiederrum auf die Nicht-Befreiten Strombezieher umgelegt werden.

Wer kann sich von der EEG-Umlage befreien lassen?

Unternehmen des produzierenden Gewerbes in Deutschland, die besonders stromintensiv sind, profitieren von einer Ausgleichsregelung des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG). Möglich hat dies die Novellierung des EEG im Jahr 2011 gemacht. Es ist bereits für Unternehmen ab einem Stromverbrauch von 1 GWh pro Jahr und Verbrauchsstelle möglich, einen Antrag zur Begrenzung der EEG-Umlage bei der BAFA (Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle) zu stellen. Wird der Antrag von der BAFA genehmigt, so können Unternehmen die Stromkosten immens senken. Somit sollen Unternehmen   ihre internationale Wettbewerbsfähigkeit behalten.

Folgende Grundvoraussetzungen müssen erfüllt sein:

  • Mindestens 14 Prozent muss die Stromintensität der Unternehmen betragen. Dazu müssen die Stromkosten und die Bruttowertschöpfung des letzten Jahres dargelegt werden.
  • Des Weiteren muss der bezogene Strom unternehmensintern verbraucht werden, das Unternehmen muss auf der Stromrechnung die EEG-Umlage inkludiert haben und der bezogene Strom darf nicht selbst produziert sein.

Befreiung heißt nicht gleich 100%ige Befreiung:

Die Befreiung der EEG-Umlage erfolgt gestaffelt nach dem Stromverbrauch. Deshalb können Unternehmen sich dann befreien lassen, wenn

  • deren Strombezug mindestens 1 GWh betragen hat: Dann nämlich wird die EEG-Umlage für den Stromanteil bis einschließlich 1 GWh nicht begrenzt
  • deren Strombezug über 1 bis einschließlich 10 GWh betragen hat: Begrenzung auf 10 Prozent der ermittelten EEG-Umlage
  • deren Strombezug über 10 GWh betragen hat: Begrenzung auf 1 Prozent der ermittelten EEG-Umlage
  • deren Strombezug über 100 GWh betragen hat: Begrenzung auf 0,05 Cent je kWh (EEG-Umlage)

oder aber

  • deren Strombezug mindestens 100 GWh und das Verhältnis der Stromkosten zur Bruttowertschöpfung mehr als 20 Prozent betragen hat: Begrenzung auf 0,05 Cent je kWh (EEG-Umlage)

Wer demnach im Jahr 2012 von der EEG-Umlage befreit wurde, musste bereits zum 30.06.2011 bei der BAFA einen entsprechenden Antrag stellen. Der Antrag muss jährlich gestellt werden, so dass auch für 2013 die Antragsstellung am 30.06.2012 bereits abgelaufen ist. Sicherlich haben die bereits genannten Solarunternehmen auch für das Jahr 2013 schon längst ihre Anträge eingereicht.

Download: Von der EEG-Umlage befreite Unternehmen 2012 (Quelle: BAFA)

Quelle: photovoltaik-guide.de - Michael Ziegler

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Kommentare 

 
+2 #1 proeeg 2012-09-03 20:06
Wozu die Aufregung? Solange hier keine Benachteiligung unter den Unternehmen entsteht, ist der Mega-Hype um die Befreiung völliger Quatsch. Die Kosten landen eh alle beim Endverbraucher in Form höhere Preise zzgl. Mwst!
Sein wir froh, wenn die energieintensiv en Unternehmen das Schicksal der Solarbranche erspart bleibt.
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