Banner

Top Themen

  • 0
  • 1
  • 2
  • 3
  • 4
  • 5
  • 6
  • 7
  • 8
  • 9
prev
next

Gesetz für den Atomausstieg - Gesetz für den Ausstieg aus der Solarenergie - Wann steigt Philipp Rösler endlich aus?

  Berlin, 03. Februar 2012, Im Juni 2011 ist das Gesetz zum Atomausstieg in Kraft getreten. Eigentlich eine gute Nachricht, denn im Anschluss sollte die große Energiewende eingeleitet werden. Nun hat ...

Top-Thema | Freitag, 3 Februar 2012 | Kommentare

Vollständigen Artikel lesen

Förderstopp für PV-Großanlagen in Italien führt zu steigender Bedeutung des Aufdachsegments

Bonn/Rom, 25, Januar 2012, Wie die italienische Energieagentur GSE (Gestore dei Servizi Energetici) jetzt bekannt gab, erhalten Photovoltaik-Großanlagen im zweiten Halbjahr 2012 keine Förderung mehr. Der Grund dafür ist die ...

Marktentwicklung | Mittwoch, 25 Januar 2012 | Kommentare

Vollständigen Artikel lesen

Wirtschaftsminister Rösler provoziert Röttgen und legt eigenen Gesetzesentwurf zur Solarförderung vor

  Berlin, 23.Januar 2012, Wie das Nachrichtenmagazin Reuters aktuell berichtet, hat Wirtschaftsminister Philipp Rösler am heutigen Tag einen eigenen Gesetzesentwurf zum EEG vorgelegt. Damit provoziert Rösler Bundesumweltminister Röttgen, der eigentlich für ...

Top-Thema | Montag, 23 Januar 2012 | Kommentare

Vollständigen Artikel lesen

Philipp Rösler: Wie die Prinzessin auf der Erbse die Solarindustrie zerstört

  Berlin, 18. Januar 2012, In Berlin ist richtig was los. Nicht nur kulturell ist einiges geboten, sondern bekanntermaßen auch politisch. Nachdem durch die Bundesnetzagentur vorläufige Photovoltaik-Zubauzahlen aus dem vergangenen Jahr ...

Politik | Mittwoch, 18 Januar 2012 | Kommentare

Vollständigen Artikel lesen

Übernahmegerüchte: Hallo SolarWorld, willst du mit mir voRWEg gehen?

  Triefenstein, 12. Januar 2012, Da die Aktie der SolarWorld AG am heutigen Tag um mehr als 13 Prozent zugelegt hat, werden Gerüchte über eine mögliche Übernahme des Solarkonzerns laut. Angeblich ...

Top-Thema | Donnerstag, 12 Januar 2012 | Kommentare

Vollständigen Artikel lesen

Photovoltaik: Neues Rekordjahr - Boom ohne Ende?

Bonn, 09. Januar 2012, Wer hätte damit gerechnet? Über 7.500 MW (7,5 GW) Solarleistung wurden - unter Vorbehalt - im Jahr 2011 installiert. Vergleich: Im Rekordjahr 2010 waren es "nur" ...

Top-Thema | Montag, 9 Januar 2012 | Kommentare

Vollständigen Artikel lesen

Massenvernichtung: Die Solarbranche muss sterben - Wird der 500 Megawatt-Deckel kommen?

  Triefenstein, 30. Dezember 2011, Unfassbar mit welchen Forderungen unsere Politiker eine ganze Branche mutwillig zerstören möchten. Ohne Hirn und ohne Verstand! So sagte Unionsfraktionsfize Michael Fuchs (CDU) gegenüber dem Handelsblatt ...

Top-Thema | Freitag, 30 Dezember 2011 | Kommentare

Vollständigen Artikel lesen

Solar Millennium AG beantragt Eröffnung des Insolvenzverfahrens

Erlangen, 21. Dezember 2011, Die Solar Millennium AG (ISIN DE0007218406), Erlangen, hat heute beim Amtsgericht Fürth Antrag auf Eröffnung des Insolvenzverfahrens gestellt. Das Unternehmen befand sich bereits seit September in ...

Top-Thema | Mittwoch, 21 Dezember 2011 | Kommentare

Vollständigen Artikel lesen

Conergy AG verkauft Wechselrichterhersteller voltwerk electronics an Bosch

  Hamburg, 21. Dezember 2011, Das Solarunternehmen Conergy AG verkauft sein Tochterunternehmen, den Hersteller von Wechselrichtern voltwerk electronics, an die Bosch-Gruppe. Ein Übernahmevertrag wurde von beiden Unternehmen bereits unterschrieben. Über den ...

Top-Thema | Mittwoch, 21 Dezember 2011 | Kommentare

Vollständigen Artikel lesen

Solarmodulhändler Solvo Solar Ltd. unterliegt vor dem OLG wegen "Konstruierten Forderungen"

  Ulm/Salzkotten, 20. Dezember 2011, Solvo Solar Ltd., ein Händler von Solarmodulen aus Ulm, warf der Behlau Energie vor sich nicht vertragskonform verhalten zu haben, forderte Schadenersatz und erhob öffentlich und ...

Top-Thema | Dienstag, 20 Dezember 2011 | Kommentare

Vollständigen Artikel lesen
web-adressbuch
Banner

Newsletter

Drucken

Solarunternehmen appellieren an Baden-Württembergs Umweltministerin Gönner

photovoltaik-guide.de / Michael Ziegler |Freitag, 05. Februar 2010

(0 Stimmen)
Zu den Favoriten hinzufügen

Freiburg, 05. Februar 2010 - Die S.A.G. Solarstrom AG hat gemeinsam mit der SolarMarkt AG in einem Gespräch mit der baden-württembergischen Umweltministerin Tanja Gönner die Kritik an der geplanten Änderung des EEG bekräftigt. Selbst wenn die S.A.G. Solarstrom, die das Gespräch initiiert hatte, aufgrund der internationalen Ausrichtung nicht betroffen sei, so gefährde die Bundesregierung mit ihren kurzfristigen Änderungsplänen sowohl die Innovationsführerschaft wie auch Arbeitsplätze deutscher Solarunternehmen.

Dr. Karl Kuhlmann, CEO der S.A.G. Solarstrom AG, und Günter Elbrecht, CEO der SolarMarkt AG, haben heute in einem Gespräch mit Umweltministerin Gönner die geplante EEG-Änderung erneut scharf kritisiert.

„Deutschland hat sich in den vergangenen Jahren eine führende technologische Position auf dem Photovoltaik-Markt erarbeitet“, so Kuhlmann. „Diese Innovationsführerschaft wird mit der geplanten Kürzung der Einspeisevergütung aufs Spiel gesetzt.“ Er gehe davon aus, dass der Marktanteil asiatischer Hersteller, die  aufgrund hoher Stückzahlen und niedrigerer Löhne preisgünstiger produzieren könnten, kurz- bis mittelfristig steigen werde, wenn Deutschland den bisher vorhandenen Technologievorsprung nicht beibehalte.

Die Investitions-möglichkeiten deutscher Solarunternehmen und die Sicherheit der Arbeitsplätze hängen aber in entscheidendem Maße vom wirtschaftlichen Erfolg auf dem Heimatmarkt ab – Deutschland ist nach wie vor der größte Solarmarkt weltweit –, der durch die Einspeisevergütung in erheblichem Maße beeinflusst werde. Mit anhängenden Bereichen seien bis zu 400.000 Arbeitsplätze gefährdet. Günter Elbrecht, CEO der SolarMarkt AG, bestätigt diese Einschätzung: „Von der Regelung werden insbesondere kleine und mittlere Handwerksbetriebe wie beispielsweise Elektro-Installateure betroffen sein, die normalerweise Montage und Anschluss von Solaranlagen übernehmen. Wir rechnen außerdem mit einer starken Beeinträchtigung des Komponenten-Handels für Photovoltaik-Anlagen.“

Höhe und Zeitpunkt der geplanten Absenkung kritisch

Dr. Karl Kuhlmann betonte, dass die Branche nicht generell einer Absenkung der Einspeisevergütung ablehnend gegenüberstehe. Jedoch werde die Förderung mit der geplanten Regelung zu schnell zurückgeführt, so dass die Unternehmen nicht genügend Zeit hätten, durch ihre Innovationsfähigkeit dem Wettbewerbsdruck zu begegnen. „Wir plädieren deshalb für eine moderatere Absenkung der Einspeisevergütung, wie sie beispielsweise der Bundesverband Solarwirtschaft vorschlägt. Mit der momentan geplanten Regelung und dem dadurch entstehenden Kostendruck wird das Geschäft mit Freiflächenanlagen in Deutschland  quasi zum Erliegen kommen“, so Kuhlmann.

Volkswirtschaftliche Kosten konventioneller Energieformen deutlich höher

Kritiker der Einspeisevergütung hatten in den vergangenen Monaten argumentiert, dass bis 2020 rund 57 Mrd. € an Förderungen für den Bereich Erneuerbare Energien ausgegeben werden. Hier hält der S.A.G.-Vorstand dagegen: „Bei konventionellen Energieträgern betragen die volkswirtschaft-lichen Kosten, darunter beispielsweise Endlagerkosten für radioaktive Abfälle und die durch CO2 verursachten Schäden, bei einer Stromproduktion von 600 Mrd. kWh in Deutschland jährlich 120 Mrd. €. Diese Rechnung müssen die nachfolgenden Generationen zahlen, und das wird in der Diskussion häufig ausgeklammert.“ 

Photovoltaik hingegen sei in jeder Hinsicht nachhaltig: „Innerhalb von 2 bis 5 Jahren ist sowohl der Verbrauch an Energie bei der Herstellung als auch der Ausstoß an CO2 zurückverdient. Und eine Endlagerproblematik hat die Photovoltaik-Branche ebenfalls nicht.“ Volkswirtschaftlich sei daher die Förderung erneuerbarer Energien der klügere und kostengünstigere Weg.

Ministerin äußert Verständnis an der Kritik

Die baden-württembergische Umweltministerin Gönner zeigte im Gespräch teilweise Verständnis für die Position der Freiburger Solarunternehmen: „Durch die unerwartet hohen Kostensenkungen bei Solarmodulen ist zwar eine Überförderung eingetreten, die notwendigen Anpassungen müssen aber dennoch mit Augenmaß vorgenommen werden.“ Die Ministerin sicherte zu, sich im weiteren Gesetzgebungsverfahren für eine Verschiebung der Anpassungen auf den 1. Juli dieses Jahres einzusetzen. "Es braucht angemessenen Vorlauf, um Planungs- und Finanzierungssicherheit zu gewährleisten. Auch über die Höhe der Vergütungen muss im Einzelnen noch diskutiert werden“, so die Ministerin.

Die Umweltministerin gehört seit 2000 dem CDU-Bundesvorstand an. Bereits 2003 und seit 2005 ist Gönner außerdem Mitglied im Bundesfachausschuss Umwelt. Hier werden Konzepte zur zukunftsfähigen Umweltpolitik beraten und erarbeitet.

Die S.A.G. Solarstrom AG und die SolarMarkt AG appellierten an die Ministerin, die vorgetragenen Argumente in die bundespolitische Diskussion in Berlin einzubringen, um die Wettbewerbsfähigkeit deutscher Solarunternehmen und insbesondere der in Baden-Württemberg ansässigen zu stärken. Baden-Württemberg gehöre zu den bundesweit führenden Wirtschaftsstandorten für international anerkannte Unternehmen und Forschungseinrichtungen im Bereich Erneuerbare Energien und trage in der Diskussion deshalb eine besondere Verantwortung.

Quelle: S.A.G. Solarstrom AG

Kommentar schreiben

Sicherheitscode
Aktualisieren

Login

Über Facebook einloggen
Banner