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Photovoltaik: Preise von Solaranlagen sinken 2014 um 11,59 Prozent

Triefenstein, 03. Januar 2015 – Der durchschnittliche Preis für eine schlüsselfertige Photovoltaikanlage betrug im vergangenen Jahr 1.335 Euro netto je installiertem Kilowattpeak (kWp). Das entspricht einer Preissenkung von rund 11,59 ...

Top-Thema | Samstag, 3 Januar 2015 | Kommentare

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Sicherheitsrisiko: aleo solar warnt vor mangelhaften Anschlussdosen bei Solarmodulen

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Österreich: Preise von Solarstromanlagen gegenüber dem Vorjahr um 22 Prozent gesunken

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Gehaltsstudie: Gehälter und Löhne der Solarbranche erstmalig veröffentlicht

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Photovoltaik aktuell - Die TOP-Headlines der Woche!

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Photovoltaikstudie: Gehälter leicht gestiegen, Stimmung bei Arbeitnehmern auf dem Tiefpunkt

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Gehälter in der Solarbranche: Wie erfolgsversprechend sind variable Entgeltbestandteile überhaupt?

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Neue Photovoltaikstudie: Die bekanntesten Wechselrichterhersteller Deutschlands

Triefenstein, 02. Mai 2013, Die populärsten Wechselrichterhersteller in Deutschland sind laut einer aktuellen Studie des Marktforschers PhotovoltaikZentrum – Michael Ziegler die SMA Solar Technology AG, die Fronius International GmbH und ...

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Wartung und Service bei Photovoltaikanlagen: Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser

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PhotovoltaikZentrum - Michael Ziegler ermittelt erneut den Bekanntheitsgrad von Wechselrichterherstellern

Triefenstein, 12. Dezember 2012, Das PhotovoltaikZentrum - Michael Ziegler wiederholt nach über drei Jahren die Onlinebefragung, bei der der Bekanntheitsgrad von Wechselrichterherstellern in Deutschland ermittelt werden soll. Neben dem Bekanntheitsgrad ...

Umfragen | Mittwoch, 12 Dezember 2012 | Kommentare

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WACKER erzielt im 3. Quartal 2009 deutlichen Zuwachs beim Ertrag

photovoltaik-guide.de / Michael Ziegler |Dienstag, 10. November 2009

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München, 05.11.2009 - Die Wacker Chemie AG hat im Zeitraum Juli bis September 2009 einen deutlich höheren Umsatz und Ertrag erzielt als im Vorquartal. Vor allem dank erheblich gestiegener Absatzmengen erreichte der Umsatz des Münchner Chemiekonzerns im Berichtszeitraum 986,5 (Vj. 1.156,9) Mio. €.

Dies sind 15 Prozent weniger als vor einem Jahr, aber 7 Prozent mehr als im 2. Quartal 2009. Geholfen haben auch die im Vergleich zum Vorjahr günstigen Wechselkursbedingungen. Niedrigere Preise bremsten dagegen die Geschäftsentwicklung. Trotz eines Beteiligungsverlustes von 51,9 Mio. € aus der Beendigung des bisherigen Joint Ventures WACKER SCHOTT Solar fiel das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) mit 184,0 (Vj. 327,5) Mio. € um 8 Prozent höher aus als im Vorquartal (170,1 Mio. €).

Die EBITDA-Marge belief sich damit auf 18,7 (Vj. 28,3) Prozent. Bereinigt um den Sondereffekt aus WACKER SCHOTT Solar hätte die EBITDA-Marge des 3. Quartals 23,9 Prozent betragen. Die höhere Auslastung der Produktionskapazitäten im Chemie- und Halbleitergeschäft hat sich positiv auf die operative Ertragskraft ausgewirkt, ebenso die Fortsetzung des strikten Kostenmanagements. Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) des 3. Quartals 2009 erreichte nach Sondereinflüssen 82,9 (Vj. 237,9) Mio. €. Die EBIT-Marge für das Berichtsquartal beträgt 8,4 (Vj. 20,6) Prozent. Das Ergebnis der Berichtsperiode nach Steuern lag bei 35,9 (Vj. 170,8) Mio. €. Damit ergibt sich für den Zeitraum Juli bis September 2009 ein Ergebnis je Aktie von 0,68 (Vj. 3,44) €.

Vor allem im Chemiegeschäft hat WACKER seine Ertragskraft im Berichtszeitraum deutlich ausgebaut. Das EBITDA der drei Chemiebereiche übertraf mit 116,0 (Vj. 92,7) Mio. € sowohl den Vorjahreswert als auch das EBITDA des 2. Quartals 2009 (83,4 Mio. €). Der Geschäftsbereich WACKER POLYSILICON blieb mit einem EBITDA von 86,5 (Vj. 130,7) Mio. € unter den Vergleichswerten des Vorjahres und des Vorquartals. Grund dafür sind die Sonderbelastungen in Höhe von 51,9 Mio. € aus der Beendigung des Joint Ventures mit SCHOTT Solar. Der Halbleiterbereich Siltronic hat im Berichtszeitraum seine Verluste gegenüber dem Vorquartal mehr als halbiert. Dennoch blieb dort das EBITDA mit -21,6 (Vj. 108,1) Mio. € im negativen Bereich.

Für das Gesamtjahr 2009 rechnet WACKER weiterhin mit einem Umsatz und einem operativen Ergebnis deutlich unter Vorjahr. Aller Voraussicht nach wird das 4. Quartal auch in diesem Jahr von den üblichen saisonalen Effekten geprägt sein, die das Geschäft von WACKER in dieser Zeit normalerweise dämpfen. Für das Geschäftsjahr 2010 zeigt sich der Münchner Chemiekonzern vorsichtig optimistisch. Bei Fortsetzung der konjunkturellen Erholung, insbesondere in den für WACKER wesentlichen Abnehmerbranchen und Regionen, sieht das Unternehmen gute Chancen, im kommenden Jahr sowohl den Konzernumsatz als auch das operative Ergebnis wieder zu steigern.

„Unsere Geschäftsentwicklung im 3. Quartal ist ein ermutigendes Signal für eine Wende des wirtschaftlichen Umfelds zum Besseren“, sagte Konzernchef Rudolf Staudigl am Donnerstag in München. „Die Absatzmengen, die Anlagenauslastung, der Umsatz und der Ertrag sind gegenüber dem Vorquartal deutlich gestiegen. Allerdings ist noch nicht sicher, wie stabil diese Erholung sein wird. Deshalb werden wir konsequent weiter daran arbeiten, unsere Kosten zu senken und unsere Effizienz im operativen Geschäft zu erhöhen. Dabei werden wir vor allem die Entwicklung von Cashflow und Liquidität im Konzern im Auge behalten.“

Regionen

Die spürbarsten Erholungsimpulse kamen für WACKER im 3. Quartal 2009 aus Asien, insbesondere aus China. In der Region Asien erwirtschaftete der Konzern im Berichtszeitraum Umsatzerlöse in Höhe von 354,4 (Vj. 349,8) Mio. € und lag damit leicht über dem Vorjahreswert. Mit rund 36 (Vj. 30) Prozent des Konzernumsatzes hat die Bedeutung von Asien als Absatzmarkt für WACKER weiter zugenommen. In Deutschland belief sich der Umsatz von Juli bis September 2009 auf 180,4 (Vj. 246,2) Mio. €.

Dies sind 27 Prozent weniger als vor einem Jahr. Der Umsatz im übrigen Europa blieb mit 253,8 (Vj. 261,5) Mio. € nur knapp unter dem Niveau des Vorjahres. Dagegen lag in der Region Amerika der Umsatz im Berichtszeitraum mit 162,7 (263,5) Mio. € um 38 Prozent hinter dem Vorjahr zurück, hat sich aber gegenüber dem Vorquartal um gut 9 Prozent verbessert. In den übrigen Regionen betrug der Umsatz im 3. Quartal 2009 35,2 (Vj. 35,9) Mio. €.

Investitionen und Netto-Cashflow

WACKER hat im 3. Quartal den strategischen Ausbau seiner Produktionskapazitäten weiter vorangetrieben. Hierfür investierte der Konzern von Juli bis September 2009 in Summe 171,8 (Vj. 219,3) Mio. €. Trotz dieses hohen Mittelabflusses aus Investitionstätigkeit erzielte WACKER im 3. Quartal einen positiven Netto-Cashflow in Höhe von 92,7 (Vj. 86,0) Mio. €. Ursache hierfür ist in erster Linie das starke operative Geschäft der Chemiebereiche und von WACKER POLYSILICON.

Im Mittelpunkt der Investitionstätigkeit stand im Berichtszeitraum der weitere Ausbau der Polysilicium-Kapazitäten an den Standorten Burghausen und Nünchritz. Vom gesamten Investitionsvolumen des Konzerns gingen knapp zwei Drittel in den Geschäftsbereich WACKER POLYSILICON. Die neuen Produktionskapazitäten für polykristallines Reinstsilicium am Standort Burghausen werden derzeit planmäßig hochgefahren. Die neue Anlage am Standort Nünchritz befindet sich im Aufbau. Dort ist der Beginn der Produktion noch vor Ende 2011 vorgesehen. Weitere Investitionsmittel flossen unter anderem in den laufenden Aufbau des chinesischen Silicon-Standortes Zhangjiagang.

Mitarbeiter

Der WACKER-Konzern beschäftigte zum Stichtag 30. September 2009 15.685 (30. Juni 2009: 15.721) Mitarbeiter. Davon arbeiteten an den Standorten in Deutschland 11.979 (30. Juni 2009: 12.002) Mitarbeiter. International zählte der WACKER-Konzern zum Ende des 3. Quartals 3.706 (30. Juni 2009: 3.719) Beschäftigte. Als Reaktion auf den massiven Einbruch der Kundennachfrage hatte WACKER Anfang 2009 an seinen deutschen Produktionsstandorten Kurzarbeit eingeführt. Im weiteren Jahresverlauf haben sich steigende Absatzmengen positiv auf die Auslastung der Produktionsanlagen ausgewirkt, sodass die Anzahl der Mitarbeiter in Kurzarbeit inzwischen wieder deutlich reduziert werden konnte. Befanden sich zum Höchststand im April 2009 noch rund 3.100 Mitarbeiter an den deutschen Standorten von WACKER in Kurzarbeit, so waren es Mitte Oktober nur noch knapp über 100.

Geschäftsbereiche

Der Geschäftsbereich WACKER SILICONES verbesserte im 3. Quartal 2009 seinen Gesamtumsatz gegenüber dem Vorquartal um 13 Prozent, blieb aber mit 343,9 (Vj. 370,6) Mio. € um 7 Prozent unter dem Niveau des Vorjahreszeitraumes. Positiv entwickelte sich der Umsatz insbesondere in den Segmenten Medizintechnik sowie Energieübertragung und -verteilung. Auch die Absatzvolumina bei Kunden aus der Automobil- und Elektronikbranche haben sich erholt, blieben aber deutlich hinter dem Vorjahr zurück. Die im Vergleich zum 1. Halbjahr bessere Auslastung der Produktionsanlagen hat zu niedrigeren spezifischen Herstellkosten geführt und im Berichtszeitraum das Ergebnis von WACKER SILICONES positiv beeinflusst. Auch die Kosten für Rohstoffe und Energie im 3. Quartal 2009 fielen geringer aus als vor einem Jahr. In der Summe erwirtschaftete der Geschäftsbereich im 3. Quartal 2009 ein EBITDA in Höhe von 69,4 (Vj. 61,0) Mio. €. Dies entspricht einer EBITDA-Marge von 20,2 (Vj. 16,5) Prozent.

Dank einer robusten Nachfrage nach Dispersionspulvern konnte der Geschäftsbereich WACKER POLYMERS im 3. Quartal 2009 seinen Gesamtumsatz in etwa auf dem Niveau des Vorquartals halten. Der Umsatz von Juli bis September 2009 belief sich auf 200,2 (Vj. 238,9) Mio. €. Speziell in Asien hat sich die Nachfrage deutlich belebt, allerdings hielt im Berichtszeitraum der Preisdruck weiter an. Kosteneinsparungen sowie die im Vergleich zum Vorjahr günstigeren Rohstoffe haben die Ergebnisentwicklung von WACKER POLYMERS unterstützt. Dadurch hat der Geschäftsbereich im 3. Quartal 2009 seine Ertragskraft deutlich verbessert. Das EBITDA erreichte 42,6 (Vj. 29,3) Mio. € und übertraf damit den Vergleichswert des Vorjahres um 45 Prozent. Die EBITDA-Marge für den Berichtszeitraum beträgt 21,3 (Vj. 12,3) Prozent.

Der Geschäftsbereich WACKER FINE CHEMICALS erzielte im Zeitraum Juli bis September 2009 einen Gesamtumsatz in Höhe von 32,6 (Vj. 22,7) Mio. €. Der Umsatzanstieg gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres ist maßgeblich darin begründet, dass seit 1. Juli 2009 das Geschäft mit Kaugummi-Rohmasse nicht mehr bei WACKER POLYMERS, sondern in diesem Geschäftsbereich enthalten ist. Erfreulich entwickelte sich das Geschäft mit Pharmaproteinen. Auch die Umsätze mit den biotechnologisch hergestellten Produkten Cystein und Gamma-Cyclodextrin fielen höher aus als vor einem Jahr. Das EBITDA in diesem Geschäftsbereich beläuft sich für das 3. Quartal 2009 auf 4,0 (Vj. 2,4) Mio. €. Das bedeutet gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres eine Steigerung um 67 Prozent und entspricht einer EBITDA-Marge von 12,3 (Vj. 10,6) Prozent.

Der Geschäftsbereich WACKER POLYSILICON profitierte im 3. Quartal 2009 von ersten Absatzmengen aus dem Hochlauf der neuen Produktionsanlage für polykristallines Reinstsilicium am Standort Burghausen, die erfolgreich am Markt platziert werden konnten. Dank neuer Produktions- und Absatzrekorde erhöhte sich im 3. Quartal 2009 der Gesamtumsatz in diesem Geschäftsbereich gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres um gut 12 Prozent auf 268,6 (Vj. 238,9) Mio. €, obwohl die Preise für kurzfristige Bestellungen gegenüber dem Vorjahr rückläufig waren.

Moderate Betriebskosten und eine hohe Anlagenauslastung haben die Ergebnisentwicklung von WACKER POLYSILICON im Berichtszeitraum positiv beeinflusst. Dies konnte aber nicht die Belastungen ausgleichen, die im Beteiligungsergebnis aus dem Rückzug vom bisherigen Joint Venture WACKER SCHOTT Solar entstanden sind. Der anteilige Verlust sowie die Aufwendungen, die sich aus der Beendigung des Gemeinschaftsunternehmens ergeben, summierten sich im Berichtszeitraum auf 51,9 Mio. €. Dadurch erreichte das EBITDA in den Monaten Juli bis September 2009 nur 86,5 (Vj. 130,7) Mio. €. Die EBITDA-Marge beträgt damit 32,2 (Vj. 54,7) Prozent. Bereinigt um die Sondereinflüsse aus WACKER SCHOTT Solar hätte WACKER POLYSILICON eine EBITDA-Marge von 51,5 Prozent erzielt.

Mit einer verbesserten, aber weiterhin unbefriedigenden Umsatz- und Ergebnisentwicklung schloss der Geschäftsbereich Siltronic das 3. Quartal 2009 ab. Höhere Absatzmengen bei allen Wafer-Durchmessern brachten im Berichtszeitraum einen Gesamtumsatz in Höhe von 174,0 (Vj. 359,4) Mio. €. Die Umsatzerlöse lagen damit um 52 Prozent unter der Vergleichszahl des Vorjahres, aber um knapp 14 Prozent über dem Vorquartal (153,1 Mio. €).

Die Marktpreise für Silicium-Wafer waren gegenüber dem Vorquartal im Berichtszeitraum leicht rückläufig, inzwischen scheint aber eine Bodenbildung erreicht. Dank des höheren Absatzes war die Auslastung der Produktionsanlagen im 3. Quartal deutlich besser als im Vorquartal. Sie erreichte je nach Wafer-Durchmesser teilweise bis zu 80 Prozent, was die Ergebnisentwicklung positiv beeinflusst hat. Dadurch hat sich das EBITDA gegenüber dem 2. Quartal 2009 um 36,6 Mio. € verbessert, blieb aber auch im Berichtszeitraum mit -21,6 (Vj. 108,1) Mio. € im negativen Bereich.

Die Anfang Juli bekanntgegebene neue Leitstandort-Strategie, mit der der Produktionsverbund der Siltronic optimiert und flexibler gestaltet werden soll, wird weiter konsequent umgesetzt. Um die Kunden künftig aus den definierten Leitstandorten bedienen zu können, treibt Siltronic gegenwärtig die dafür erforderliche Qualifizierung der dort produzierten Wafer bei den Abnehmern voran.

Ausblick

Nach der gegenwärtigen Phase der konjunkturellen Stabilisierung rechnen alle aktuellen Prognosen und Vorhersagen für die kommenden Monate mit einer schrittweisen Belebung der weltwirtschaftlichen Entwicklung. Allerdings ist noch nicht sicher, wie stabil diese Erholung sein wird. Die Mehrheit der Konjunkturexperten prognostiziert gegenwärtig einen verhaltenen Aufschwung für das Jahr 2010. Derzeit agieren die Kunden von WACKER weiterhin vorsichtig und bestellen eher kurzfristig. Belastend wirkt sich die gegenwärtige Schwäche des US-Dollars aus.

Dies alles macht es schwer, die Geschäftsentwicklung von WACKER im 4. Quartal 2009 und im kommenden Jahr verlässlich vorherzusagen. Das Unternehmen erwartet, dass sich die wirtschaftliche Aufwärtsentwicklung im 4. Quartal nicht abschwächen wird, rechnet aber mit den üblichen dämpfenden saisonalen Effekten. Für das Gesamtjahr 2009 geht WACKER unverändert davon aus, dass Umsatz und operatives Ergebnis des Konzerns deutlich hinter den Werten von 2008 zurückbleiben werden.

Bei Fortsetzung der konjunkturellen Erholung, insbesondere in den für WACKER wesentlichen Abnehmerbranchen und Regionen, sieht das Unternehmen gute Chancen, im kommenden Jahr sowohl den Konzernumsatz als auch das operative Ergebnis wieder zu steigern. WACKER hat alle Voraussetzungen, um die Auswirkungen der Krise weiterhin erfolgreich zu meistern und seinen Weg des ertragsstarken Wachstums wieder fortzusetzen.

Quelle: Wacker Chemie AG

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