Einspeisevergütung
Die Berechnung der Einspeisevergütung stellt für viele ein Problem dar bzw. wird die Berechnung unter Umständen auch falsch verstanden oder angewandt. Bei der Berechnung der Einspeisevergütung handelt es sich um eine Mischkalkulation.
Vergütungssätze:
Dachanlagen
bis 30 kW = 34,05 Cent/kWh
von 30 kW bis 100 kW = 32,39 Cent/kWh
von 100 kW bis 1 MW = 30,65 Cent/kWh
ab 1 MW = 25,55 Cent/kWh
Freiflächenanlagen
Größenunabhängig = 26,16 Cent/kWh (Konversionsflächen) bzw. 25,30 Cent/kWh (sonstige Freiflächen)
Beispiele an verschiedenen Anlagengrößen:
28 kW-Solaranlage:
-> 28 kW entsprechen 100% und werden mit 34,05 Cent/kWh vergütet.
100 kW-Solaranlage:
100 kW entsprechen 100%
-> 30 kW entsprechen 30%
-> 70 kW entsprechen 70%
Formel: (0,3 x 34,05 = 10,22) + (0,7 x 32,39 = 22,67) = 32,89 Cent/kWh
Ergebnis: 10,22 + 32,39 = 32,89
200 kW-Solaranlage:
200 kW entsprechen 100%
-> 30 kW entsprechen 15%
-> 70 kW entsprechen 35%
-> 100 kW entsprechen 50%
Formel: (0,15 x 34,05 = 5,11) + (0,35 x 32,39 = 11,34) + (0,5 x 30,65 = 15,33) = 31,78 Cent/kWh
Ergebnis: 5,11 + 11,34 + 15,33 = 31,78
Grundsätzlich:
Die verschiedenen Staffelungen (bis 30 kW, von 30 kW bis 100 kW, von 100 kW bis 1 MW und ab 1 MW) werden prozentual auf die Gesamtleistung der Anlage umgerechnet. Bei Freiflächenanlagen entfällt die Berechnung, da der Vergütungssatz größenunabhängig ist. Zu beachten sind auftretende Rundungsdifferenzen.





