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Wien, 09. März 2010 - Mit der 25-Euro-Münze "Erneuerbare Energie" erscheint am Mittwoch, dem 10. März, das begehrte Silber-Niob-Stück 2010. Silber-Niob-Münzen zählen zu den größten Innovationen der Münzwelt. Das Know-how dazu gibt es nur aus und in Österreich. Die peppige Münze ist in einer Auflage von 65.000 Stück erhältlich. Mit ihrem leuchtend blauen Niob ist sie ein klares Statement für umweltfreundliche Formen der Energiegewinnung. Der Umgang mit unserem Planeten, mit knappen Ressourcen, Erderwärmung und Klimaschutz geht alle an. Eine der Antworten ist die Nutzung erneuerbarer Energien. Auch die Münze Österreich AG selbst sieht sich gefordert und bemüht sich um einen verantwortungsvollen Umgang mit der Umwelt.

Das zeigt die Münze "Erneuerbare Energie"

Auf der Vorderseite der Münze symbolisiert ein Baum den Kreislauf in der Natur und die sich daraus ergebenden Energiequellen. Vom Baum windet sich eine Spirale, welche die vier Elemente umfasst: Erde, Feuer, Luft und Wasser. Der Baum wurzelt fest in der Erde und steht für ein gesundes Ökosystem. Die Sonnenstrahlen bringen vom Feuer der Sonne die Leben spendende Wärme. Die Blätter fallen auf den Boden, unter dem das Wasser dem Baum die Nährstoffe liefert.

Die andere Seite widmet sich konkret den erneuerbaren Energieformen. Vor der stilisierten Erdkugel, die flächendeckend den Niobkern ausfüllt, dreht sich eine Peltonturbine, die ihre Wirkung der Wasserkraft verdankt. Aus der vereinfacht dargestellten Düse - rechts im Silberring - strömt das Wasser voller Luftbläschen und treibt die Turbine an. Links deuten Pfeile die Energiegewinnung durch Erdwärme an. Im Pfeil nach unten gleiten Wassertröpfchen ins Erdinnere, die daneben dank der Erdwärme als Wasserdampf neu entstehen, symbolisiert durch die nach oben strebende Wellenlinie. Dahinter ragt ein Windkraftwerk ins Bild. Die rechte Seite des Silberrings widmet sich der Solarenergie. Von oben kommen Sonnenstrahlen, die von den Solarzellen absorbiert werden.

Bunt: Ganz ohne Farbauftrag

Die bei Silber-Niob-Stücken aus Österreich eingesetzte Technologie ist weltweit einzigartig für Münzen: Je nach ihrer exakten Dicke ergibt die wenige Milliardstel Millimeter dünne Oxidschicht des Niobs eine andere Farbe. Diese von der Münze Österreich und dem Technologiezentrum Plansee erstmals für Münzen angewandte Technik wird als "Anodisches Oxidieren" bezeichnet. Auf diesem Weg konnten seit 2003 in jedem Jahr neue Farbtöne - etwa Blau, Grün, Violett, Goldbraun und Türkis - erzielt werden.

Erhältlich ab 10. März 2010

Die Münze "Erneuerbare Energie" besteht neben den 6,5g Niob im Innenteil aus einem 9g Silberring und wird ausschließlich in der Qualität "Handgehoben" geprägt. Der empfohlene Ausgabepreis mit Etui und Echtheitszertifikat beträgt Euro 48,40 (inkl. MwSt). Erhältlich ist die neue Silber-Niob-Münze ab 10. März in den Geldinstituten, im Münzhandel sowie in den Shops der Münze Österreich. Die Auflage ist auf 65.000 Exemplare limitiert.

Erneuerbare Energien

Als erneuerbare Energien bezeichnet man Energien aus sich entweder kurzfristig von selbst erneuernden Quellen oder von Quellen, deren Nutzung nicht zur Erschöpfung dieser führt. Dazu zählen etwa Wasserkraft, Sonnenenergie, Erdwärme oder Gezeitenkraft. Andere erneuerbare Energiequellen, wie Wind- und Bioenergie leiten sich von der Sonnenenergie ab. Klimaschutz, Erderwärmung, begrenzte Ressourcen fossiler Energieträger und das Streben nach Unabhängigkeit führen derzeit zum starken Ausbau erneuerbarer Energiequellen.

Auch die Münze Österreich AG selbst sieht sich in ihrer Verantwortung gefordert und sieht sich einem ökologisch weitsichtigen Handeln verpflichtet. In den letzten Jahren konnte damit auch der Energieverbrauch um 15% gesenkt werden. Doch das ist erst der Anfang. Künftig soll der Umweltgedanke im Alltag noch weiter Raum finden. (Ende)

Quelle: Münze Österreich AG

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