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Gilching, 02. Juli 2010 - Eine 20-köpfige Delegation aus Äthiopien mit Fachleuten und Entscheidungsträgern aus der Privatwirtschaft sowie aus öffentlichen und wissenschaftlichen Institutionen hatte Donauer Solartechnik am 1. Juli zu Gast. Bei einem Rundgang über das Firmengelände zeigten Jürgen Kreysern, Leiter des Geschäftsbereichs Off-Grid, und Edgar Willems, Projektentwickler und Vertriebsleiter Off-Grid, die Einsatzmöglichkeiten der sich rasant entwickelnden Solartechnik auf. Besonders im Fokus standen Lösungen für Inselanlagen zur Stromversorgung, die autark ohne Anschluss an ein landesweites öffentliches Stromnetz realisiert werden.

Die äthiopischen Fachleute nehmen an einem elftägigen Technologietransferseminar „Erneuerbare Energien und Abfall- und Abwassermanagement“ teil. Dabei steht auch beim Abfall- und Abwassermanagement die regenerative Energieerzeugung im Mittelpunkt. Träger des Seminars sind das Bayerische Staatsministerium für Wirtschaft, Infrastruktur, Verkehr und Technologie sowie InWEnt, eine Organisation des Bundesministeriums für Entwicklung und wirtschaftliche Zusammenarbeit. Ziel des Seminars ist es, möglichst viele Kontakte und Geschäftsanbahnungen für qualifizierte Kooperationen zwischen Äthiopien und bayerischen Firmen herzustellen.

Bereits seit längerem liefert Donauer Solartechnik Photovoltaik-Inselsysteme nach Afrika. Die langjährigen Erfahrungen wurden erst vor Kurzem in einer neuen Off-Grid-Abteilung zusammengefasst. Geplant und geliefert werden komplette Lösungen für autarke Stromnetze und industrielle Photovoltaik-Off-Grid und Hybrid Versorgungen aller Art. Damit ist abseits der Verbundnetze eine beliebig erweiterbare Stromversorgung aus unterschiedlichen Energiequellen wie Wind, Wasserkraft, Photovoltaik oder Diesel möglich.

Quelle: Donauer Solartechnik

Kommentare   

#2 Sara Getachew 2010-11-02 10:59
Hallo Herr Aleka,

ich finde es super, dass Sie sich für Äthiopien in diesem Bereich arrangieren.

Ich wollte mich mal informieren, ob in Äthiopien das EEG eingeführt ist oder wird, ich war mal vor drei Wochen in addis gewesen, ich habe keine richtige Info. bekommen.
ich habe lange in eine Solar Firma als kaufmänsische Angestellte gearbeitet, danach habe ich mich mit ein Paar Leuten aus dieser Firma selbständig gemacht ( in solar Bereich ) wir haben gute Kontakten mit namenhaften Module und WR Herstellern. Ich würde gerne auch in Zukunft in dieser Bereich in Äthiopien was machen.............

Mit freundlichen Grüßen
Sara Getachew

addisol AG
#1 Fekadu Aleka 2010-07-08 22:57
Ich gehöre zu einer der ersten, die versucht hatten Solartechnik in Äthiopien bekannt zu machen. Ich hatte z. B. im Jahre 2002 mit BMZ Geld die Bewohner einer kleinen Stadt (ca. 4000 Einwohner) mit Trinkwasser versorgen können. Ich bin tätig in NGO-Sektor (z.Z. leite ich eine kleine Umweltschutzorganisation) u. würde mich weiter für die Verbreitung der solaren Energie engagieren, allerdings nicht als Geschäftsmann.
Mit den sonnigen Grüssen aus Addis
Dipl.-Ing. Fekadu Aleka

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