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Hohenstein-Ernstthal, 4. November 2009 – Die weltweiten Photovoltaikmärkte haben sich im dritten Quartal 2009 weiterhin schwach entwickelt. Der nochmals fortgeschrittene Preisverfall bei Solar-Modulen und Photovoltaik-Zellen sowie die anhaltend schwierigen Finanzierungsbedingungen im Projektgeschäft führten zu einer geringeren Investitionsbereitschaft der Hersteller und wirkten sich somit negativ auf die Auftragslage des Roth & Rau Konzerns aus.

Die erwartete leichte Erholung in der zweiten Jahreshälfte hat sich bisher nicht eingestellt. Dies zeigt sich im Auftragseingang, der von Juli bis September mit 18.291 T€ hinter den Erwartungen zurück blieb (2008: 40.493 T€). Der Auftragsbestand belief sich zum 30. September 2009 auf 134.571 T€ (2008: 238.225 T€). Darüber hinaus lagen Absichtserklärungen in Höhe von 195,0 Mio. Euro vor.

Auf Basis des Auftragsbestands zum 30. September und unter Berücksichtigung des in den ersten neun Monaten 2009 erwirtschafteten Umsatzes in Höhe von 159.514 T€ (2008: 197.479 T€) hat der Vorstand heute seine Prognose angepasst und geht nunmehr davon aus, im Gesamtjahr 2009 einen Konzernumsatz in Höhe von etwa 200 Mio. € zu erreichen.

Die Ertragslage war in den ersten neun Monaten des laufenden Geschäftsjahres zum einen durch das niedrigere Umsatzniveau und zum anderen durch einmalige Aufwendungen im Zusammenhang mit strategischen Investitionen und Akquisitionen beeinflusst. Demnach erzielte Roth & Rau ein Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) in Höhe von 13.128 T€, was einer EBIT-Marge von 8,2 % entspricht (2008: 20.869 T€ / 10,6 %). Für das Gesamtjahr erwartet der Vorstand ebenfalls eine EBIT-Marge von etwa 8,0 %.

Quelle: Roth & Rau AG

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