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Anlagenbau

IBC SOLAR Turkey hat im türkischen Eskişehir ein Großprojekt mit einer Gesamtkapazität von 1,1 MWp realisiert. Die Anlage wird pro Jahr rund 1,7 Millionen kWh Solarstrom zur Einspeisung in das öffentliche Netz produzieren. Die Einspeisevergütung für Photovoltaik in der Türkei von derzeit 13,3 US-Dollar-Cent pro kWh macht das Projekt für den Investor, Sarar & Ilgazlar Partnership, besonders attraktiv. Zudem sind die physikalischen und klimatischen Bedingungen im Land optimal für die Erzeugung von Solarstrom. So verfügt die Türkei über ähnlich hohe Einstrahlungswerte wie Spanien. Bei der PV-Anlage in Eskişehir handelt es sich um eines der größten Projekte, das 2016 von IBC SOLAR Turkey fertiggestellt wurde.
 
„Die IBC SOLAR AG und IBC SOLAR Turkey verfügen über langjährige, weltweite Erfahrung sowie umfassende Kenntnisse bei der Planung und Installation von Großprojekten, die sie auf dem türkischen Photovoltaikmarkt optimal nutzen können. Ich bedanke mich bei unserem Investor Sarar & Ilgazlar Partnership für die gute Zusammenarbeit in diesem Projekt und ihren Beitrag zum Wachstum der PV-Industrie in unserem Land“, so Hakan Daltaban, General Manager und Managing Partner bei IBC SOLAR Turkey.
 
IBC SOLAR übernimmt auch die technische Betriebsführung und Wartung (O&M) der PV-Anlage. „O&M-Dienstleistungen sind ein entscheidender Faktor für die langfristige Leistungsfähigkeit von Solaranlagen, die Einhaltung der angestrebten Produktionsmenge und die kontinuierliche Rendite unter allen klimatischen Bedingungen“, erklärt Bülent Yildiz, General Manager bei IBC SOLAR Turkey.
 
Um auch nach der Installation des PV-Systems in Eskişehir effektiven Support und Service sicherzustellen, kooperiert IBC SOLAR Turkey mit dem lokalen Franchise-Partner Demir Engineering. Das standardmäßige Servicepaket beinhaltet die Anlagenkontrolle, Unterstützung bei der Störungsbehebung, vorbeugende Wartungsdienste sowie die Grünflächenpflege und das Reporting. Zusätzlich bietet IBC SOLAR optional eine Leistungsgarantie für die komplette PV-Anlage.

Quelle: IBC SOLAR AG

Die ADSOBA GmbH, Fachpartner der IBC SOLAR AG, hat auf dem Dach eines neu errichteten Gesundheitszentrums in Hohberg (Baden-Württemberg) eine Photovoltaik-Anlage mit einer Gesamtleistung von 100 kWp installiert. Der erzeugte Solarstrom dient vorwiegend dem Eigenverbrauch durch die Mieter.
 
Mit Hilfe der Solarenergie wird die Immobilie durch Wärmepumpen sowie zwei Pufferspeicher im Winter geheizt und im Sommer klimatisiert. Der durch die Solarmodule des Typs IBC PolySol 260 ZX erzeugte Strom wird darüber hinaus den Mietern zum Verbrauch angeboten und dient des Weiteren der Versorgung der am Gebäude installierten Ladesäulen für Elektrofahrzeuge. Überschüssiger Strom wird in das öffentliche Netz eingespeist.
 
Eine Abnahmepflicht des Solarstroms für die insgesamt acht Mieteinheiten, darunter eine Apotheke, eine Gemeinschafts- sowie eine Zahnarztpraxis, besteht nicht. Durch die Eigenstromproduktion entstehen jedoch deutliche Kostenvorteile im Vergleich zum Stromkauf aus öffentlicher Hand. So liegen die Selbstkosten bei etwa 10 ct/kWh, während der Einkaufspreis 24 ct/kWh beträgt. Die Nutzung des Sonnenstroms aus Eigenproduktion generiert somit einen zusätzlichen Ertrag und senkt die Nebenkosten, wodurch sowohl Mieter als auch Vermieter profitieren.
 
Die Realisierung der PV-Anlage, welche pro Jahr rund 100.000 kWh Strom erzeugt, trug maßgeblich zur Klassifizierung des Gebäudes nach dem KfW 55 Standard bei. Infolgedessen konnte bei der KfW-Finanzierung ein Tilgungszuschuss von fünf Prozent erreicht werden, welcher im Volumen über den Investitionskosten des PV-Systems lag und dieses somit vollständig finanzierte.
 
Der Bauherr des Gesundheitszentrums, die Simon Assmus GmbH, investierte rund 130.000 Euro in die Photovoltaik-Anlage, welche Teil eines Gesamtenergiekonzepts mit Vorbildcharakter ist. So verfügt die Immobilie über einen Vollwärmeschutz und wurde dank der PV-Anlage, der Wärmepumpen sowie einer kontrollierten Be- und Entlüftung als sogenanntes Plus-Energie-Haus konzipiert.

Quelle: IBC Solar AG

Trina Solar Limited hat die Photovoltaikmodule für ein solares Carportsystem mit einer Leistung von 4 MWp am Flughafen Weeze geliefert. Das Projekt, welches seinesgleichen in Deutschland sucht, wurde von der EEPro GmbH innerhalb von nur vier Wochen Planung sowie vier Wochen Bauzeit umgesetzt und bietet überdachte Stellplätze für rund 1350 Fahrzeuge.

Der internationale Verkehrsflughafen Weeze in Nordrhein-Westfalen ist einer der jüngsten Flughäfen Europas und einer der ersten privaten Airports in Deutschland. Auch aufgrund des Passagieraufkommens von derzeit ca. 1,9 Mio. Passagieren pro Jahr entschieden sich die Flughafenbetreiber dafür, mit einem Photovoltaik-Carportsystem am Parkplatz P2 gleich zwei Vorteile zu verbinden: Zum einen produziert der Flughafen mit dem Solarsystem regenerative Energie zur möglichen eigenen Nutzung sowie zur Einspeisung in das Netz, was zusätzliche Einnahmen und eine gute Umweltbilanz des Flughafens ermöglicht. Zum anderen fungiert das System gleichzeitig als Schutz für die darunter geparkten Fahrzeuge der Fluggäste, gegen Sonne, Regen oder Hagel.

Die insgesamt 66 Carports haben eine Länge von bis zu 35 Meter, und eine Breite von bis zu 13 Meter. Insgesamt wurde dabei 15.296 multikristalline Solarmodule der Honey-Serie (TSM-PC05A) von Trina Solar verwendet, die  insgesamt eine Peak-Leistung von über 4MW liefern. Die Module wurden von Trina Solar in der nur vierwöchigen Bauphase Ende Juli und Anfang August 2016 termingerecht „Just-in-Time“ geliefert. Die vom TÜV-Rheinland abgenommene PV-Anlage speist bereits Energie in das Netz des Verteilnetzbetreibers Westnetz ein. Als eine von Deutschlands größten Aufdachanlagen erhält die Anlage die reguläre EEG-Vergütung.

Ein zuverlässiger und reibungsloser Materialfluss ist bei einer so kurzen Bauzeit besonders wichtig, wie die  Projektleitung von EEPro bestätigt. „Bei der Auswahl von Partnern bzw. Produkten setzen wir auf modernste, qualitativ hochwertige Technik, hohe Verlässlichkeit und Investitionssicherheit. Trina Solar konnte uns als führender Anbieter in allen diesen Punkten überzeugen“, erklärt Jan Kiermaier, Geschäftsführer von EEPro. „Besonders beeindruckt hat uns zudem die außerordentliche Kundenorientierung seitens Trina Solar, welche uns bei jedweden Herausforderungen hilfreich und zielgerichtet zur Seite stand. Ein starker und verlässlicher Partner ist bei solch zeitkritischen Projekten oftmals entscheidend für den Projekterfolg.“

„Wir sind sehr erfreut, über die hervorragende Zusammenarbeit mit EEPro. Gemeinsam haben wir erneut belegt, wie schnell und effizient Photovoltaik-Projekte heute umgesetzt werden können, wenn Projektkenntnis, Qualitätsprodukte und eine reibungslose Abwicklung durch erfahrene Partner zusammenkommen“, erklärt Gonzalo de la Viña, Vertriebsleiter bei Trina Solar. „Der Flughafen Weeze profitiert nun nicht nur von den wirtschaftlichen Vorteilen sauberen Solarstroms sondern auch von einer neuen Parkplatzüberdachung, die die Fahrzeuge schützt.“

Quelle: Trina Solar Limited

Die IBC SOLAR AG hat aktuell acht Projekte mit Zuschlägen aus dem bundesweiten Ausschreibungsverfahren für Freiflächen-Solarparks im Bau – darunter Projekte von IBC SOLAR selbst sowie mehrere EPC-Aufträge von Kunden. Zu allen Anlagen werden noch in diesem Jahr die Förderbescheide beantragt und die Projekte damit in der 18-Monats-Frist abschlagsfrei realisiert.

Zu den acht Projekten zählt auch das 10-MW-Projekt „Solarpark Seßlach“ (Landkreis Coburg, Oberfranken). Die sogenannte „Ackerfläche in benachteiligtem Gebiet“ wurde innerhalb von nur sieben Monaten zu einem Freiflächen-Solarpark umgewandelt und wird noch im November ans öffentliche Stromnetz angeschlossen. Die 17 Hektar große Fläche befindet sich in der Nähe des bereits bestehenden Umspannwerks. Eine ideale Lage, um den Solarstrom zu sehr günstigen Kosten zu erzeugen und direkt in das Übertragungsnetz einzuspeisen. Bereits in der ersten Ausschreibungsrunde vom 15. April 2015 erhielt IBC SOLAR zwei Zuschläge. Auch diese beiden Anlagen gehen fristgerecht ans Netz.

Für das Jahr 2017 plant IBC SOLAR den Bau weiterer Freiflächen-Anlagen in ganz Deutschland. Aus vergangenen Gebotsrunden im Jahr 2016 erhielt das Unternehmen bereits zwei Zuschläge von der Bundesnetzagentur über insgesamt 20 Megawatt. Aktuell läuft die sechste öffentliche Gebotsrunde mit einem Ausschreibungsvolumen von 160 Megawatt. Im Oktober hat die Bundesnetzagentur eine zusätzliche grenzüberschreitende 50-Megawatt-Ausschreibung in Kooperation mit Dänemark gestartet. IBC SOLAR hat in diesen beiden Ausschreibungen insgesamt fünf Projekte eingereicht.

„Wir freuen uns sehr über die positive Entwicklung im Projektgeschäft und speziell über die neu hinzu gekommene grenzüberschreitende Ausschreibung“, so Oliver Partheymüller, Leiter Projektentwicklung & EPC Deutschland. „Generell sind die Mengen im Ausschreibungsverfahren in Deutschland immer noch viel zu niedrig und führen nicht zum politisch gewünschten Zubau-Korridor von 2,5 GW pro Jahr. In Deutschland steckt noch viel mehr Potential für Solarstrom“, ergänzt Partheymüller.

IBC SOLAR verfügt über mehr als 30 Jahre Erfahrung in Planung, Bau und Betrieb von solaren Großprojekten weltweit. Neben mehr als 50 eigenen Solarparks, die als Bürgerbeteiligungsparks geführt werden, ist IBC SOLAR auch als Generalunternehmer für Kommunen, Stadtwerke und Privatinvestoren tätig. Das Systemhaus bietet Projektentwicklern und Investoren dabei als Dienstleister eine optimierte Kostenstruktur, höchste Qualität und termingenaue Fertigstellung ihrer Projekte.

Quelle: IBC SOLAR AG

Die solarSTEP Energie GmbH, ein langjähriger Fachpartner der IBC SOLAR AG, hat das Logistikzentrum von Arvato SCM Solutions in Landsberg (Halle/Queis) mit einer der größten Photovoltaik-Dachanlagen Sachen-Anhalts ausgestattet. Damit erzeugt der Fulfillment-Dienstleister zukünftig 70 Prozent seines Stroms selbst.
 
Arvato setzt bei seinem Landsberger Distributionszentrum gezielt auf die Verbindung von Ökologie und Ökonomie. In fünf Hallenmodulen setzt das Unternehmen dort Logistikdienstleistungen für Kunden unter anderem aus der Healthcare-, Consumer Products- und Telekommunikationsbranche um. Mithilfe eines Energieaudits wurden verschiedene Möglichkeiten zur Verbesserung der Energieeffizienz geprüft. Immerhin werden in Landsberg jährlich 2,8 Millionen Kilowattstunden (kWh) Strom verbraucht, beispielsweise für den Betrieb der Fördertechnik, der Staplerfahrzeuge und der Klimaanlagen zur Kühlung von temperaturgeführter Ware. Schlussendlich fiel die Wahl auf ein individuell geplantes und modular erweiterbares PV-System von IBC SOLAR, mit dem sich Arvato weitgehend von externem Energiebezug unabhängig macht und zukünftig bis zu 70 Prozent des benötigten Stroms direkt vor Ort produzieren kann. Die hohe Autarkiequote der 1,7 MWp leistungsstarken Anlage wird durch eine direkte Anbindung des PV-Systems an die Gebäudetechnik und eine intelligente Steuerung erreicht.
 
Das PV-System verbessert mit 980 Tonnen CO2-Einsparung pro Jahr nicht nur die Umweltbilanz von Arvato, sondern wird durch den günstigen Gestehungspreis für Solarstrom auch die Strombezugskosten senken. „Wir stärken damit die klimaneutrale Logistik und sparen gleichzeitig Betriebskosten“, so Georg Oelze, Director Operations bei Arvato.
 
Arvato SCM Solutions vertraute nicht nur bei Planung und Montage auf die Erfahrung des IBC SOLAR Fachpartners solarSTEP, sondern setzte auch auf Qualitätsmodule der IBC SOLAR Line, die mit dem Montagesystem solarSTEP light von solarSTEP auf den Flachdächern installiert wurden. Die fast 6.500 Module wurden innerhalb von nur acht Wochen auf den Hallen montiert.

Quelle:  IBC SOLAR AG