photovoltaik-guide.de verwendet Cookies um Ihnen den bestmöglichen Service bereitzustellen. Indem Sie den Button "akzeptieren" klicken, stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Weitere Informationen erhalten Sie in unserer Datenschutzerklärung.

Anlagenbau

Für energieintensive Industrien ist Strom aus regenerativen Quellen bereits heute eine wirtschaftliche Alternative zu konventionellen Energieträgern. Denn Wind- und Sonnenstrom reduzieren Treibstoff- und Betriebskosten. Aus diesem Grund hat das australische Bergbauunternehmen Sandfire Resources NL die juwi Gruppe mit dem Bau des weltweit größten Solar-Hybrid-Kraftwerkes beauftragt. Das 10,6 Megawatt starke, einachsig nachgeführte Sonnenkraftwerk sowie ein Sechs MW-Batteriespeicher werden nach Fertigstellung vollständig in das bereits bestehende 19-MW-Dieselkraftwerk des Bergwerks „DeGrussa“ integriert sein. Tagsüber wird dann klimafreundlicher und kostengünstiger Solarstrom den Großteil der Energieversorgung übernehmen. Das reduziert den Dieselverbrauch um mehr als 20 Prozent. Finanziert wird das Projekt von der Clean Energy Finance Corporation und vom französischen Independent Power Producer (IPP) Neoen. Im Frühjahr 2016 soll das Hybridkraftwerk in Betrieb gehen .

Für juwi-Vorstand Stephan Hansen bestätigt das Projekt die Wirtschaftlichkeit erneuerbarer Energien: „Wir freuen uns sehr, dass wir dieses zukunftsweisende 10,6-MW-Off-Grid-Projekt für Sandfire Resources NL realisieren werden und dem Unternehmen auf diese Weise helfen, seine Betriebskosten zu senken. Gerade Off-Grid-Systeme im Kraftwerkmaßstab bieten hierzu beste Voraussetzungen.“

Denn die Preise für fossile Energien werden nicht lange auf dem jetzigen Niveau verharren, sondern langfristig wieder steigen. Die Kosten für erneuerbare Energien hingegen sinken kontinuierlich. Gerade für energieintensive, netzferne Betriebe im Bergbau, in der Landwirtschaft oder in der Tourismusindustrie sind Solarfreiflächenanlagen bereits heute die wirtschaftlich bessere Alternative.

Entstehen soll der geplante 20 Hektar große Solarpark rund 900 Kilometer nördlich von Perth (Western Australia) in unmittelbarer Nähe zum jetzigen Bergwerk des Unternehmens. Anfang 2016 werden dann mehr als 34.000 Solarmodule die Kraft der Sonne in klimafreundlichen Strom umwandeln. Das macht die DeGrussa Gold- und Kupfermine zum größten solarbetriebenen Bergwerk der Welt. Die Kombination aus Sonnenkraftwerk und Batteriespeicher wird dabei vollständig in das bestehende Dieselkraftwerk integriert und reduziert dessen Grundlast, ohne den Betrieb der Mine zu unterbrechen. Das verringert den Dieselverbrauch um mehr als 20 Prozent und schont somit die Umwelt: Durch das neue System spart die Mine jährlich über 12.000 Tonnen Treibhausgasemissionen ein.

Für juwi ist das DeGrussa Projekt der erste Großauftrag in Australien. 2014 übernahm die juwi-Gruppe die Mehrheit des in Brisbane ansässigen Projektentwicklers Qi Power Limited, ein Unternehmen mit großer Erfahrung in der australischen Bergbauindustrie und Energiewirtschaft.

Für Amiram Roth-Deblon, juwi Regionaldirektor für Asien-Pazifik, weist das Solar-Hybrid-Kraftwerk den Weg in eine neue Generation von Solarlösungen. „Das Sandfire Projekt zeigt, dass es bereits heute wirtschaftlich ist, Solarstrom und Batteriespeicher in großem Maßstab einzusetzen. Auch technisch bestätigen wir mit dem Projekt, dass selbst eine Mine im Outback sicher und zuverlässig mit Sonnenergie versorgt werden kann.“ Das eröffnet völlig neue Perspektiven – zum Beispiel für Industriekunden oder Bergbauunternehmen, die auf Netzstabilität und eine nahtlose und sichere Systemintegration angewiesen sind. Aber auch für netzgekoppelte Anlagen ist das Projekt interessant.

Amiram Roth-Deblon weiter: „Mit unseren Integrationslösungen können wir Stromnetzbetreibern dabei helfen, noch größere Mengen an sauberem EE-Strom im Netz zu platzieren. Das ist vor allem für Regionen der Welt interessant, in denen mangelnde Kapazität in Stromnetzen Wachstumspotenziale reduzieren.“

Andrew Drager, Geschäftsführer von juwi Australien: „Wir freuen uns sehr, mit Sandfire Resources zusammenzuarbeiten, um die DeGrussa Mine mit kostengünstigem und klimafreundlichen Strom zu versorgen. Das Off-Grid Solarkraftwerk wird anderen Unternehmen der Rohstoffindustrie als Referenz dienen und die Transformation dieser Branche in Richtung Nachhaltigkeit beschleunigen.“

Finanziert wird das Projekt von der Australian Renewable Energy Agency (ARENA), die einen staatlichen Zuschuss von 20,9 Millionen Australische Dollar gewährt, sowie von der Clean Energy Corporation (CEFC) und Neoen.

Quelle: juwi-Gruppe

Die IBC SOLAR AUSTRIA hat in Ungarn mit dem Bau des bislang größten Photovoltaik-Kraftwerks des Landes begonnen. Das Projekt mit 18,5 MWp (Megawattpeak) Leistung entsteht in unmittelbarer Nähe des Braunkohlekraftwerks Matrai Erömü.

IBC SOLAR AG
In wenigen Wochen wird die 30 Hektar große Abraumhalde des Kraftwerks Matrai Erömü von 72.480 Solarmodulen bedeckt und an zehn Zentralwechselrichter-Stationen angeschlossen sein. Das größte Kohlekraftwerk des Landes wird dann die bislang größte Photovoltaik-Anlage Ungarns als Nachbarn haben. Auftraggeber dieser einmaligen Kombination ist die Matrai Kraftwerk AG, die zu 50 Prozent im Besitz der deutschen RWE ist.
 
Logistische Herausforderung

Für die technische Entwicklung, die Komponentenbeschaffung und den Bau des Photovoltaik-Kraftwerks zeichnet IBC SOLAR AUSTRIA zusammen mit der rumänischen EnergoBit-Gruppe sowie dem ungarischen Unternehmen Wire-Vill Energetics verantwortlich. Eine logistische Herausforderung ist der Transport des Materials auf das 70 Meter höher gelegene Plateau. Zu diesem Zweck musste eine eigene Baustraße angelegt werden.
 
Testbetrieb ab August

Nach Abschluss der Bauarbeiten kann der Solarpark etwa 10.000 durchschnittliche ungarische Haushalte pro Jahr mit Strom aus Sonnenenergie versorgen. Der sechswöchige Testbetrieb der Anlage beginnt bereits im August 2015. Für die international tätige IBC SOLAR Gruppe ist der Auftrag für den Bau des Megawatt-Kraftwerks in Ungarn das bislang größte Einzelprojekt der Konzerngeschichte.
 
IBC SOLAR blickt auf über 30 Jahre Erfahrung mit Photovoltaik zurück. Das deutsche Systemhaus ist seit mehreren Jahren nicht nur als Distributor von Solarsystemen, sondern auch als Projektentwickler und Generalunternehmer erfolgreich. Als solcher hat es weltweit Photovoltaik-Kraftwerke im Megawatt-Maßstab realisiert, darunter in Deutschland, Italien, Japan, Portugal, Spanien, Indien und Malaysia.

Quelle: IBC SOLAR AG / IBC SOLAR AUSTRIA

SunEnergy setzt verstärkt auf innovative Service-Ideen: Mit der dynamischen Elektrolumineszenz (EL) bietet das neu gegründete Tochterunternehmen SunEnergy Services jetzt eine innovative und effiziente Vor-Ort-Alternative zu den bisherigen EL-Messungen im Labor: Anlagenbetreiber sparen wertvolle Zeit sowie Kosten - und haben die Sicherheit, dass ihre Solaranlage optimale Leistung und damit auch entsprechende Erträge bringt.

Für das menschliche Auge zwar nicht sichtbar, aber mit langfristig spürbaren Folgen: Minimale Risse an einem Solarmodul können sich im Laufe von Jahren durch Alterung und durch jahreszeitlich bedingte Umwelteinflüsse (Temperatur, Wind, Schnee, etc.) zu sogenannten aktiven Cracks führen. Diese rufen bereits eine spürbare Leistungsminderung der Solarzelle hervor. Mit Hilfe des Elektrolumineszenz-Messverfahren kann direkt in die Zellen eines Solarmoduls hineingeschaut werden, um solche Mikro-Schäden sichtbar zu machen. Da das erzeugte infrarote Licht für das menschliche Auge nicht sichtbar ist, kommen beim diesem Messverfahren spezielle Kameras zum Einsatz. Das Resultat ist dann ein „Röntgenbild“ des Solarmoduls. Durch dieses Bild können dann kleinste Defekte wie Risse oder stärkere Strukturveränderung in der Zellschicht festgestellt werden. Da mittlerweile die erste Generation von Solaranlagen und -kraftwerken fast 20 Jahren Strom erzeugen, wird es umso wichtiger, diese Module genau auf ihre Funktionstüchtigkeit und Leistungsfähigkeit zu überprüfen. SunEnergy, Service-Spezialist für alle Arten von Solaranlagen mit über 13 Jahren Erfahrung, stellt jetzt eine effiziente EL-Lösung vor, die Investoren und Anlagenbetreibern im wahrsten Sinne des Wortes ein großes Stück entgegenkommt. Denn die dynamische EL sorgt für Klarheit über den tatsächlichen Zustand der eigenen Module, auch wenn sie optisch einwandfrei aussehen.

Beschädigte Solarmodule vor Ort untersuchen

Bislang konnten EL-Messungen und ähnliche Tests nur aufwändig in entsprechend dafür ausgerüsteten PV-Laboren durchgeführt werden, aber nicht an den verbauten Modulen an der Anlage selbst. D. h. der Zeit- und Kostenaufwand für so eine Prüfung ist beträchtlich, z. B. durch den Ab- und Wiederaufbau der Module, dazu noch Transport- und Logistikkosten usw. Und solange ein Modul getestet wird, fehlte es natürlich in der Anlage. SunEnergy Services bringt nun mit der dynamischen EL dieses Messverfahren direkt zu ihrer Solaranlage. Was Anlagenbetreibern klare Vorteile bietet: Zum einen können beschädigten Module z. B. aus der Anlage präzise und gezielt herausgefiltert werden, ohne das erheblich mehr (oder sogar alle) Module „auf Verdacht“ demontiert werden müssen. Durch den Einsatz des EL-Messverfahrens direkt an Ihrer Anlage senken Sie die Kosten von normalerweise durchschnittlich 500 € pro untersuchtem Modul im Labor mehr als deutlich. Mit dem mobilen Vermessungslabor liegen die Analysekosten bei ca. 35 € für ein einzelnes Modul. Mit der dynamischen EL direkt auf dem Dach oder an der Freifläche fallen die Kosten pro Modul auf unter 10 €. Und das alles ohne aufwändige und zeitraubende Montagearbeiten der alternativen Analysewege, die für zusätzliche Kosten sorgen.

Schäden durch Wind und Wetter erkennen

Sturm „Xaver“ an der Nord- und Ostseeküste hat es gezeigt: Heutzutage sorgen unberechenbare Wetterverhältnisse mit immer häufiger wechselnden Extremen für gravierende Sturm- oder Hagelschäden. Windgeschwindigkeiten von bis zu 140 km/h gehen auch nicht spurlos an Solarmodulen vorbei, auch wenn optisch womöglich zuerst den Anschein hat. Wie schon erwähnt, machen sich Mikrorisse und andere kleine Schäden an Modulen dabei zuerst gar nicht bemerkbar, führen aber mittelfristig zu deutlichem Leistungsabfall und in der Konsequenz zu erheblich Ertragseinbußen - bis hin zu möglichen Totalausfällen von Teilen der Anlage. Ein Beispiel: Hagelschäden, bei denen das Frontglas des Moduls nicht zerspringt, es aber dennoch zu nicht sichtbaren Mikrorissen kommt. Diese mikroskopisch kleinen Schäden in der Zelle führen zur Abtrennung der Kontakte von den Busbars, wodurch es im weiteren Verlauf zu Zellbrüchen kommt. Ein weiterer guter Grund, sich durch regelmäßige EL-Messungen vor Ort die Sicherheit zu verschaffen, dass die Solaranlage optimal arbeitet.

Vielseitige Vorteile und Möglichkeiten nutzen

Die Elektrolumineszenzmessung im verbauten Zustand vor Ort eröffnet Anlagenbetreibern eine ganze Reihe von verschiedenen Einsatzmöglichkeiten. Falls Ursachen von Leistungsverlusten nicht sofort erkennbar sind, wie z. B. bei der Potential-Induzierte- Degradation (PID), sorgt die dynamische EL für Klarheit . Und wenn es darauf ankommt,möglichst schnell und präzise ausgefallene Module zu identifizieren oder defekte Bypassdioden zu erkennen, kann die dynamische EL von SunEnergy wartungsunterstützend eingesetzt werden und so mehr Sicherheit in kurzer Zeit bieten. Genauso, wenn es etwa um garantie- oder versicherungstechnische Fragen geht: Mit ELMessungen lassen sich genaue Zustands- und Wertbestimmungen von Module festlegen, genauso wie Transport oder Montageschäden eindeutig sichtbar gemacht werden können. Diese Untersuchungen können für mono- und polykristalline Module (HIT, String Ribbon) als auch für Dünnschichtmodule (CIS, CIGS, CdTe) durchgeführt werden.

Quelle: SunEnergy

Der Solarmodulhersteller REC und der PV-Spezialist Pohlen Solar errichten gemeinsam Photovoltaikanlagen auf den Filialen von ALDI SÜD. Die Anlagen sind baugleich und erfüllen höchste Qualitätsansprüche. Zusammenhängend verfügt ALDI SÜD bundesweit über eines der größten Netze an eigenen Solaranlagen. Deutschlands „Discounter Nr. 1“ wird den produzierten Strom weitgehend für den eigenen Bedarf nutzen und so seine Energiekosten reduzieren. Insgesamt  sollen an 250 Standorten ca. 140.000 Solarmodule von REC mit einer Gesamtleistung von rund 35 MW installiert werden. Damit kann ALDI SÜD pro Jahr bis zu 35 Millionen kWh sauberen Strom produzieren. Gleichzeitig reduziert das Unternehmen seine CO2-Emissionen jährlich um weitere ca. 17.500 Tonnen.

Der gewerbliche Eigenverbrauch von Solarenergie ist insbesondere für Handelsunternehmen attraktiv. Durch die Verwendung von selbst produziertem Strom können die Energiekosten deutlich reduziert werden. ALDI SÜD kann mit den Photovoltaik-Anlagen einen wesentlichen Anteil seines Gesamtenergiebedarfs mit Solarstrom decken. Die Anlagen werden so geplant, dass je nach Standort rund 60 bis 90 Prozent der erzeugten Solarenergie direkt vor Ort verbraucht werden kann. „Als ein führendes Handelsunternehmen ist es uns wichtig, Verantwortung für den Klimaschutz zu übernehmen. Dafür bietet uns der Betrieb von Solaranlagen für den Eigenverbrauch auf Filialdächern eine nachhaltige und wirtschaftliche Möglichkeit“, sagt Christof Hake, Geschäftsführer von ALDI GmbH & Co. KG Rastatt. „Bei der Suche nach geeigneten Projektpartnern hat uns die Zusammenarbeit von REC mit Pohlen Solar überzeugt.“

„Das Projekt mit ALDI SÜD zeigt, dass der gewerbliche Eigenverbrauch von Solarenergie auch nach der EEG-Reform attraktiv für Unternehmen ist“, sagt Luc Graré, Senior Vice President Sales and Marketing bei REC. „Wir hoffen deshalb, dass sich weitere Handelsunternehmen ALDI SÜD zum Vorbild nehmen und mithilfe von Solarenergie ihre Ausgaben für Strom reduzieren und gleichzeitig etwas für den Klimaschutz tun.“

In einer umfassenden Studie untersuchte REC, unter welchen Bedingungen und für welche Segmente gewerbliche und industrielle Solaranlagen für den Eigenverbrauch profitabel sind: Der gewerbliche Eigenverbrauch von Solarenergie ist insbesondere für Handelsunternehmen attraktiv. Diese müssen in der Regel hohe Steuern und Abgaben auf eingekauften Strom zahlen und können dementsprechend durch die Verwendung von selbst produziertem Strom ihre Energiekosten deutlich reduzieren. Die Amortisationsdauer derartiger Anlagen liegt im Handel, selbst unter Berücksichtigung der anteiligen Belastung des Eigenverbrauchs mit der EEG-Umlage, je nach Standort unter acht Jahren.

Quelle: REC

Die IBC SOLAR AG hat in Kooperation mit ihrer indischen Tochtergesellschaft IBC SOLAR Projects Private Ltd. den Bau eines weiteren Megawatt-Projekts begonnen. Den Auftrag für die schlüsselfertige Realisierung des Projekts Pokhran mit 11 Megawatt Leistung erhielt IBC SOLAR als Folgeauftrag nach der Fertigstellung eines Projekts Ende 2014. Vom 15. bis 17. Februar nimmt IBC SOLAR außerdem an der Messe RE-INVEST in Neu-Delhi teil, um seine Position im indischen Solarmarkt weiter auszubauen.

IBC-SOLAREbenso wie das Solarkraftwerk Bhadla, das Ende Oktober 2014 schlüsselfertig an den Investor übergeben wurde, entsteht auch das Projekt Pokhran im sonnenreichen Bundesstaat Rajasthan in Nordwestindien. Auftraggeber und Investor ist erneut eine Gesellschaft der LN Bangur Group. Für IBC SOLAR entsteht mit dem Bau des neuen 11-Megawatt-Projekts das insgesamt fünfte PV-Kraftwerk, das das Systemhaus als EPC-Dienstleister in Indien errichtet. Die deutsche IBC SOLAR AG übernimmt neben Ingenieursdienstleistungen auch die technische Überwachung, während die indische IBC SOLAR Projects Private Ltd. für die Bauausführung vor Ort verantwortlich ist. Der Netzanschluss ist für Ende März geplant.
 
Angesichts der topographisch anspruchsvollen Bedingungen in Indien setzt IBC SOLAR auf ein maßgeschneidertes Kraftwerksdesign, um die bestmögliche Qualität und eine hohe Gesamtrentabilität für den Investor sicherzustellen. In Pokhran wird ehemaliger Meeresboden aus Sand-Kalk-Sediment bebaut. Um die Bodenkonstruktion gegen Korrosion durch den salzhaltigen Boden zu schützen, erhalten die Metallfundamente eine zusätzliche Betonhülle. Nicht nur der Boden, auch das Grundwasser in Pokhran ist stark salzhaltig. Dieses kann deshalb nicht für die spätere Reinigung der Module verwendet werden, die in Indien regelmäßig erforderlich ist, um die prognostizierten Erträge sicherzustellen. Für die spätere technische Betriebsführung und Wartung (Operation and Maintenance, O&M) ist daher der Bau einer Entsalzungsanlage geplant.
 
Ein wichtiges Thema für den sicheren Betrieb der Anlage in den kommenden 20 bis 25 Jahren ist in Pokhran außerdem der Hochwasserschutz. Zur Ableitung hoher Wasserstände während der Regenzeit wurde das Gelände in Ost-West-Richtung mit einem 9 Meter breiten Wasserabführgraben versehen, einem sogenannten Nallah. Elektronische Komponenten wie Trafos und Zentralwechselrichter werden zudem auf 80 bis 100 Zentimeter hohen Sockeln installiert, die einen zusätzlichen Hochwasserschutz bilden.
 
Das Projekt wird durch das JNNSM (National Solar Mission) gefördert. Halterungen, Module und einige elektrotechnische Bauteile stammen daher aus indischer Produktion.
 
Vom 15. bis 17. Februar 2015 nimmt IBC SOLAR an der Messe „Renewable Energy Global Investment Promotion Meet & Expo“ (RE-INVEST) in Neu-Delhi teil. Am Gemeinschaftsstand der Exportinitiative Erneuerbare Energien des deutschen Bundeswirtschaftsministeriums (Deutscher Pavillon, Stand 56.10) stehen die Experten des deutschen Projektierers und EPC-Dienstleisters IBC SOLAR und seiner indischen Tochtergesellschaft für Gespräche zur Verfügung.
 
Die  RE-INVEST 2015 wird vom indischen Ministerium für Neue und Erneuerbare Energien (MNRE) organisiert und richtet sich vornehmlich an Investoren, Projektierer und Finanzierer. Hintergrund ist der durch die neue Regierung geplante Ausbau Erneuerbarer Energien in der Stromerzeugung auf bis zu 55.000 MW in 2017.  Dabei sollen ausländische Investoren gezielt eingebunden werden.
 
Quelle: IBC SOLAR AG