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Stuttgart/Berlin, 05. März 2012, Der Bundesverband Christliche Demokraten gegen Atomkraft (CDAK) ist grundsätzlich bereit, das Anliegen der vom Bundesverband Solarwirtschaft e.V. und der Interessenvereinigung der deutschen Solarbranche heute veranstalteten Berliner "Kundgebung gegen das Solarausstiegsgesetz" zu unterstützen, sieht jedoch einen schweren Makel.

Die Atomkraftgegner in der Union betrachten es als schweren Mißgriff und Provokation für atomkritische Bürgerinnen und Bürger, daß ausgerechnet Jürgen Trittin als Hauptredner und faktischer Agent der Atomwirtschaft in der Partei Bündnis 90/Die Grünen nominiert wurde.

CDAK-Sprecherin Petra Pauly: "Wenn Jürgen Trittin kein Atomlobbyist ist, wer sonst? Es war Jürgen Trittin, der die Atomindustrie mit etwas ausstattete, was sie vorher nie hatte und zu erträumen wagte. Das sind 1. die Trittin'sche "Bestandsgarantie für den ungestörten Weiterbetrieb von Atomkraftwerken" und 2. die Beseitigung von Kapazitätsengpässen beim Atommüll, durch die Trittin'sche Erfindung und großzügige "Genehmigung von atomaren Zwischenlagern". Es ist derselbe Trittin, der sich unter der Käseglocke grüner Parteitage bejubeln ließ wie ein "Krokodil am Nil", das dann zur "Eidechse ohne Schwanz" verschrumpelte, wenn der reale Clinch mit der Nuklearindustrie anstand. Den Vogel schoß Priska Hinz als damalige "Ministerin für Umwelt, Energie, Jugend, Familie und Gesundheit des Landes Hessen" ab, als sie eine Stillegungsverfügung für das Atomkraftwerk Biblis medienwirksam der Öffentlichkeit präsentierte und dann "vergaß", diese Stillegungsverfügung auch dem Nuklearkonzern RWE als Betreiber zuzustellen.

Wir als Atomkraftgegner in der Union konstatieren, 1. daß weder Jürgen Trittin als Bundesumweltminister noch Priska Hinz, seine heutige Kollegin in der Bundestagsfraktion von Bündnis `90, das Atomkraftwerk Biblis je ernsthaft abschalten wollten und deshalb 2. die Liquidation der Atomwirtschaft eher mit der Union und nicht gegen sie, als mit gescheiterten rotgrünlackierten Traumtänzern möglich ist."

Quelle: Bundesverband Christliche Demokraten gegen Atomkraft (CDAK)

Kommentare   

+2 #2 Peter Wald 2012-03-05 14:53
Ich habe früher auch grün gewählt, aber der Präsident der renommierten Gesellschaft für Strahlenschutz und mutmaßliche „Weltrekordhalter des politischen Atomausstiegs", Minister a.D. Dr. Sebastian Pflugbeil (Neues Forum) rechnet mit zigtausend Strahlentoten aufgrund der Trittin’schen Strahlenschutzverordnung, die von Schröders Weisungsnehmern gegen den erbitterten Widerstand von medizinischem und physikalischem Fachpersonal durchgedrückt wurde.
-3 #1 Chris 2012-03-05 14:28
Selten so gelacht! Das schießt echt den Vogel ab.

Und deswegen hat die CDU die Laufzeiten ja verlängert. Erst die Landtagswahl in Zusammenhang mit Fukushima hat doch ein Umhandeln (Umdenken ja sicherlich nicht) nötig gemacht.

Heute aus dem Spiegel:
Klaus-Peter Willsch bestritt im Haushaltsausschuss sogar, dass Sicherheitsgründe beim Atomausstieg eine Rolle gespielt hätten: „Wir haben das nur gemacht wegen der Befindlichkeit der Menschen.“


Morgen kommt wohl noch die NPD und schreibt, wie sehr sie sich um das Wohl von Ausländern sorgt. Na klar.

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