Bereits Anfang des Jahres war die Nachfrage nach Solaranlagen groß. Der Grund: die gestiegenen Strompreise. Jetzt hat sich die Situation aufgrund des Krieges in der Ukraine weiter verschärft.

Viele Eigenheimbesitzer wollen sich völlig unabhängig vom Energiemarkt ihren eigenen Strom aus Sonnenenergie erzeugen. Deshalb rechnet die Solarwirtschaft in Deutschland mit einem starken Anstieg der Nachfrage nach Photovoltaikanlagen und Stromspeichern.

Laut einer Marktforschungsumfrage plant jeder vierte Eigenheimbesitzer die Installation einer PV-Anlage auf seinem Dach. Das wären nach dieser Studie schätzungsweise 3,5 Millionen Anlagen in diesem Jahr!

Solaranlage rechnet sich bei Eigenverbrauch

Wer den erzeugten Strom auch selber verbraucht, spart langfristig am meisten. Deshalb steigt auch die Nachfrage an Batteriespeichern. Sie werden immer populärer. Vor allem im Hinblick darauf, dass darüber sowohl das eigene E-Auto oder auch die Wärmepumpe mit Sonnenstrom vom eigenen Hausdach versorgt werden kann.

Bereits 2021 wurden 57 Prozent der über 200.000 neuen PV-Anlagen in Deutschland mit einem Batteriespeichersystem ausgerüstet. Auch bereits bestehende Fotovoltaikanlagen werden verstärkt mit effizienten Stromspeichersystemen ergänzt.

Einspeisevergütung schrittweise reduziert

Im Jahr 2004 wurde nach dem erneuerbaren Energien-Gesetz (EEG) noch eine Einspeisevergütung als ein garantierter Erlös in Höhe von 57 Cent pro Kilowattstunde an den Betreiber gezahlt. Diese Zeiten sind lange vorbei. Heute erhält der Betreiber einer neuen PV-Anlage nur noch 6,5 Cent pro Kilowattstunde. Zugekaufter Strom kostet circa 41 Cent pro Kilowattstunde. Da liegt die Nutzung der selbst gewonnenen Energie auf der Hand.

51 Terrawattstunden (TWh) Strom über Sonnenenergie

In Deutschland sind Stand Dezember 2021 insgesamt zwei Millionen Solaranlagen in Betrieb. Sie verfügen über eine Leistung von rund sechzig Gigawatt. Im Jahr 2021 wurden nochmals 5,5 Gigawatt PV-Leistung neu installiert. Somit konnten im letzten Jahr in Deutschland fünfzig Terrawattstunden (TWh) Strom produziert werden. Im Vergleich: Deutschland benötigt im Jahr 500 Terrawattstunden (TWh) Energie.

Aktuell decken wir mit der Photovoltaikstromerzeugung 9,1 Prozent des Bruttostromverbrauchs in Deutschland. Die Bundesregierung will die installierte Solarstromleistung bis 2030 von aktuell 140 Gigawatt auf rund 200 Gigawatt erhöhen. Das entspricht einer Vervierfachung der aktuell installierten Zubauleistung im Solarbereich. Da muss sich noch eine Menge entwickeln, um die gesteckten Ziele zu erreichen.

Auch wenn es für eine konkrete Jahresprognose noch zu früh ist, die Auftragsbücher der Solartechnik-Unternehmen sind gut gefüllt. Es gibt bereits jetzt schon lange Wartelisten. Sie sollen bereits bis ins Jahr 2023 reichen!

Zuverlässiger Versicherungsschutz für Ihre Solaranlage

Wer sich für eine eigene Photovoltaikanlage mit oder ohne Batteriespeicher entschließt, der sollte die Investitionskosten bestmöglich absichern. Empfehlenswert ist eine Allgefahrenversicherung. Sie schützt die Solaranlage vor unvorhersehbaren Gefahren und Risiken wie Sturm, Hagel, Diebstahl, Brand, Blitzschlag, Kurzschluss, Überspannung, Schneedruck, Tierverbiss und vielem mehr. Auch Innere Betriebsschäden und Ertragsausfall sind mit versichert.

Nähere Informationen zum Versicherungsschutz, der bereits ab 58 Euro netto im Jahr erhältlich ist, finden Sie auf:

www.rosa-photovoltaik.de

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