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Erfurt, 30. Mai 2011, In der Koalitionsarbeitsgruppe Energie wurde am Mittwoch dieser Woche beschlossen, die Degressionsaufschläge für die Photovoltaik im BMU-Referentenentwurf deutlich zu verschärfen:

  • Je Überschreitung des Zubaukorridors um 1 GW sollen nun - statt 3%Punkte - die Aufschläge jeweils in Höhe von 5%Punkten erfolgen.

Dies bedeutet, die jährliche Degression kann nun bis zu 34% - statt 24% - betragen (9% Basisdegression plus bis zu 5 Aufschläge zu je 5%Punkten).

SolarInput begrüßt die Beibehaltung des derzeitigen atmenden Degressionsmechanismus mit der jährlichen Basisdegression und der am Marktwachstum orientierten Rückführung der Solarstrom-Vergütung. Erst im Mai 2011 ist im Europarechtsanpassungsgesetz (EAG) dieser Mechanismus mit den sehr ambitionierten Degressionsvorgaben für die Photovoltaik in Kraft getreten.

Nach dem jüngsten Vorschlag der Koalitionsarbeitsgruppe Energie soll dieser Mechanismus nun abermals verschärft werden. Dies lehnt die Thüringer Solarwirtschaft strikt ab. Die erneut erhöhten Degressionsstufen verunsichern bei der aktuell rückläufigen Marktentwicklung in Deutschland Solarwirtschaft und Kapitalgeber. Die Branche braucht dringend Verlässlichkeit und Planungssicherheit für die weiteren Investitionen am Standort Thüringen und Deutschland und für die Sicherung der Arbeitsplätze. Diese erneute Verschärfung vernichtet Arbeitsplätze in Deutschland.

Wir bitten die Thüringer Landesregierung, Frau Ministerpräsidentin Christine Lieberknecht und Herrn Wirtschaftsminister Machnig, diese verschärfte Degression zu verhindern.

Quelle: SolarInput e.V.

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