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München, 17. Februar 2010 – Linde Nippon Sanso (LNS), ein Unternehmen der Linde Group, und die Bosch Solar Energy AG, geben heute den Ausbau ihrer Zusammenarbeit an der Produktionsstätte für kristalline Silizium-Solarzellen von Bosch in Arnstadt bekannt. Im Rahmen der neuen Vereinbarung wird LNS die hocheffiziente Solarzellenfabrik von Bosch mit den wichtigen Gasen Silan und Ammoniak versorgen.

Bosch verfügt derzeit über drei Produktionsstätten im Raum Erfurt/Arnstadt, in denen sowohl Dünnschicht- als auch kristalline Silizium-Solarzellen gefertigt werden. Bei Vollauslastung erreichen alleine die kristallinen Werke eine Gesamtkapazität von 630 MWp (Megawatt Peak). Das macht den Erfurter/Arnstädter Raum zu einem starken europäischen „Solar Cluster“, in dem Linde der führende Gaselieferant für alle Produktionslinien ist.

„Ausschlaggebend für den Ausbau der Zusammenarbeit mit Bosch Solar Energy war unsere führende Versorgungstechnologie für die Solarzellenproduktion, unsere Präsenz vor Ort sowie unser Know-how, Gase sicher zu liefern und weiterzuentwickeln“, so Andreas Guenther, President LNS. „Wir freuen uns, dass wir Bosch bei der Kapazitätserweiterung und dem Aufbau von Arnstadt als einem Zentrum der europäischen Photovoltaik-Industrie als Partner unterstützen können.”

Die Produktionskapazität des Erfurter/Arnstädter „Solar Cluster“ beträgt mit den Werken von Bosch Solar und Masdar PV momentan mehr als 300 MWp und wird 700 MWp bis 2012 erreichen und so mit dem etablierten Thalheimer „Solar Valley“ gleichziehen.

Über die letzten vier Jahre hinweg hat Linde eine führende Position bei der Gase- und Chemikalienversorgung, sowohl für die kristalline als auch für die Dünnschichtsolarzellenherstellung, aufgebaut. Der Schwerpunkt liegt dabei auf den Schlüsselmärkten Deutschland, Spanien, Italien, China, Taiwan und Indien. Die Projekte, die Linde bisher zusammen mit seinen Kunden umgesetzt hat, haben eine nominelle Kapazität von mehr als 6 GWp (Gigawatt Peak).

Quelle: The Linde Group

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