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Bonn/Birmingham, 03. November 2011,  Das „UK PV Briefing & Networking Forum” auf der Solar Power UK 2012 in Birmingham bildete den Rahmen für eine lebhafte Podiumsdiskussion. Dabei wurde thematisiert, wie die Bedingungen für Marktakteure auf dem britischen Photovoltaikmarkt verbessert werden können. Hochrangige Vertreter der Solarbranche diskutierten dabei mit den Veranstaltungsbesuchern, bestehend aus knapp 100 Solarexperten, Themen, die sich im Umfeld des britischen Photovoltaikmarktes aktuell ergeben. Das „UK PV Briefing & Networking Forum“ ist Teil der Veranstaltungsreihe der Joint Forces for Solar Initiative, initiiert von EuPD Research sowie Intersolar.

Allgemeine Zustimmung unter den Teilnehmern herrschte zu Beginn der Veranstaltung darin, dass der britische Photovoltaikmarkt in seiner Entwicklung noch deutlich hinter dem deutschen oder italienischen zurückliegt. Wie EuPD Research präsentierte, wurden dort bislang erst ca. 150 MW installiert. Doch genau in diesem Punkt können auch Vorteile liegen, sagte David Owen, CEO von Solar Media Ltd. und Moderator der Podiumsdiskussion. Denn so ist es möglich, von Erfahrungen in anderen Märkten zu lernen.

Aufklärung der Endkunden wichtig

Eines der Hauptthemen der Veranstaltung bildeten die Verkaufsargumente im britischen Markt. Ein Punkt, der von den Teilnehmern besonders hervorgehoben wurde, ist die benötigte Aufklärung der privaten Endkunden, etwa in Bezug auf die Renditemöglichkeiten. So liegt laut Experten der interne Zinsfuß (IRR) aktuell im zweistelligen Bereich. Der Grund ist ein Zusammenspiel aus drastischen Preissenkungen der Photovoltaikanlagen auf der einen und gleichbleibende Einspeisevergütungen seit dem 1. Quartal 2010 auf der anderen Seite. Selbst wenn die Vergütungen, wie am 31. Oktober 2011 angekündigt, gekürzt werden, bietet der britische PV-Markt hervorragende Möglichkeiten für den privaten Sektor. Dafür müssen aber die Endkunden aufgeklärt werden, bspw. was der interne Zinsfuß bedeutet und wie hoch die Renditen ausfallen, wenn Sie in eine PV-System investieren.

Unterstützung für Installateure

Eine weitere Frage ergab sich seitens der Besucher – nicht zuletzt aufgrund der großen Anzahl von teilnehmenden Installateuren – wie die Industrie die Installateure unterstützen kann. Als wichtig erachtet wurden dabei die Punkte Betreuung, Software, Training und Marketing. Podiumsteilnehmer und Besucher stimmten zudem überein, dass vor allem die Kommunikation zwischen Herstellern sowie Installateuren verbessert werden kann. Die Hersteller sollten künftig mehr fragen, wie sie Installateure unterstützen können und Installateure sollten offen sein, wo sie Hilfe benötigen. Ein guter Service, der dadurch etabliert wird, wäre einer der wichtigsten Entwicklungsschritte für die Zusammenarbeit beider Parteien.

Während der einstündigen Podiumsdiskussion konnten eine Vielzahl von Fakten zum britischen Photovoltaikmarkt diskutiert werden. Dabei zeigten sich die Organisatoren sehr zufrieden mit der regen Teilnahme der Besucher und deren Interaktion mit den Podiumsexperten. Die Besucher, die zum großen Teil aus Installateuren bestanden, nahmen die Joint Forces for Solar Veranstaltung ebenfalls äußerst positiv auf. Besonders über die Feedback-Möglichkeiten gegenüber den Herstellern zeigten sie sich erfreut. Das Zitat von Abdel I. von U Solar beschreibt dabei kurz und treffend das allgemeine Feedback der Besucher: „Die Veranstaltung war überaus nützlich!“

Einen besonderen Dank sprachen die Organisatoren den Sponsoren der Veranstaltung Latitude Solar, Siemens plc., Upsolar UK, GS Solar und den Medienpartnern PV-Tech.org und pv magazine sowie dem Konferenzpartner Solar Power UK und dem Founding Supporter pvXchange aus.

Quelle: EuPD Research

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