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Blaubeuren, 17. September 2010, Die centrotherm photovoltaics AG zieht aufgrund der guten Kundenresonanz eine positive Bilanz der vor wenigen Tagen zu Ende gegangenen  25th European Photovoltaic Solar Energy Conference and Exhibition (EU PVSEC) in Valencia. „Die Messe hat sich für uns gelohnt. Wir haben Gespräche mit den größten Herstellern geführt und stehen mit namhaften Unternehmen in fortgeschrittenen Vertragsverhandlungen“, erklärt Dr. Peter Fath, Technologie- und Marketingvorstand der centrotherm photovoltaics AG – weltweit der führende Equipmentlieferant und Anlagenhersteller der Photovoltaik-Branche. „In technologischer Hinsicht haben wir viele positive Rückmeldungen zum selektiven Emitter und der neuen Rückseitentechnologie centaurus erhalten.“

Mit dem selektiven Emitter und der neuen Rückseitentechnologie centaurus sorgen die Photovoltaik-Spezialisten aus Blaubeuren im Geschäftsbereich Solarzelle und Modul für einen neuen Spitzenwert beim Wirkungsgrad. Im Vorfeld der EU PVSEC teilte das Unternehmen mit, dass auf industrieüblichen Produktionsanlagen bei Solarzellen aus monokristallinem Silizium mittlere Wirkungsgrade von 19,1 Prozent erzielt worden waren – und Spitzenwerte von 19,2 Prozent. Diese 19,1 Prozent wurden auch vom Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme in Freiburg (ISE), größtes Solarforschungsinstitut Europas, zertifiziert.

Im Geschäftsbereich Silizium und Wafer erhielt bei der centrotherm SiTec, in der die centrotherm photovoltaics-Gruppe ihre Siliziumkompetenz bündelt, der erstmals auf der EU PVSEC vorgestellte 24 Pair CVD Reaktor mit dem passenden STC-TCS Konverter viel Aufmerksamkeit. Alle wichtigen Unternehmen der Branche haben sich nach Unternehmensangaben für die nächste Generation des Schlüsselequipments in der Siliziumproduktion interessiert. Positiv aufgenommen wurde auch die gemeinsam mit Siemens entwickelte und ebenfalls neu eingeführte Energieversorgungsanlage Multistep Power Cabinet (MPC) für CVD Reaktoren und STC-TCS Konverter. Der Platz sparende und modulare Aufbau des MPC zeichnet sich gegenüber anderen Energieversorgungsanlagen durch geringere Investitionskosten sowie Zeit- und Kosteneinsparung bei Installation, Inbetriebnahme und Instandhaltung aus. Großes Interesse fand außerdem der weiter optimierte Kristallisationsofen.

Bei GP Solar, einer hundertprozentigen Tochter der centrotherm photovoltaics, verlief die Messe gleichfalls erfreulich. Die führenden Produzenten der Branche zeigten laut GP Solar großes Interesse an dem neu entwickelten und erstmals in Valencia präsentierten Inspektions-System für Dünnschichtmodule. Erste Angebote seien bereits eingeholt worden. Mit dem Gerät lassen sich bereits während der Produktion kleinste Fehler erkennen und somit der Ausschuss verringern.

Die FHR Anlagenbau, ebenfalls ein hundertprozentiges Tochterunternehmen der centrotherm photovoltaics, sprach von einem sehr erfolgreichen Messeverlauf. Der Sondermaschinenbauer für Beschichtungsanlagen verzeichnete ein Anfragevolumen für Dünnschicht-Technologie von mehr als 20 Millionen Euro.

„Unsere Strategie, mit Technologie-Updates auf Effizienzsteigerung entlang der photovoltaischen Wertschöpfungskette zu setzen, zahlt sich aus. So können auch Bestandskunden vom Einsatz neuer Technologien profitieren, indem sie Kapazitäten ausbauen und ihre Herstellkosten durch Effizienzgewinne senken“, ergänzt Fath. „Unser Ziel ist es, den Vorsprung unserer Kunden hinsichtlich Kostenführerschaft und Effizienz weiter auszubauen.“ Ein Markttrend auf der EU PVSEC sei die Nachfrage nach Single Equipment gewesen, um bestehende Fabriken zu erweitern.

Quelle: centrotherm photovoltaics AG

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