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Conergy AG

Hamburg, 12. November 2009 – Die Conergy AG hat im 3. Quartal einen Umsatz von € 140,2 Mio. erzielt. Dem deutlich unter Vorjahr liegenden Umsatzvolumen zum Trotz konnte der Konzern im abgelaufenen Quartal sein Geschäft in vielen Bereichen weiter stabilisieren. Die Rohertragsmarge steigerte Conergy trotz weiter sinkender Modulpreise um 4,0 Prozentpunkte auf erfreuliche 21,6 Prozent.

Daneben verbesserte Conergy auch sein Nettoergebnis erheblich: Der Verlust wurde im 3. Quartal mit € -20 Mio. um fast 75% verringert (Vorjahresquartal: € -77,5 Mio.) Darüber hinaus konnte das Unternehmen sein Working Capital seit Ende 2008 bis heute von € 255 Mio. auf € 185 Mio. um € 70 Mio. drastisch senken. So erwirtschaftete Conergy in den ersten neun Monaten 2009 einen positiven operativen Cashflow in Höhe von € 9,7 Mio.

Der Umsatz im 3. Quartal blieb mit € 140,2 Mio. hinter dem vorangegangenen 2. Quartal (€ 163,4 Mio.) zurück. Gründe hierfür sind die quer durch die Solarbranche rückläufigen Modulpreise sowie die zögerliche Fremdfinanzierung bei Großprojekten, von denen sich damit einige in künftige Quartale verschoben haben. Zudem floss ins 2. Quartal ein bereits Ende 2008 fertig gestellter Solarpark als Sondereffekt ein. Ohne diesen Sondereffekt konnte Conergy einen leichten Umsatzanstieg zum Vorquartal verzeichnen.

Dieter Ammer, Vorstandsvorsitzender der Conergy AG dazu: „Die Nachfrage hat sich im 3. Quartal – wenn auch zögerlicher als von vielen erwartet – weiter belebt. Von dieser Nachfragebelebung können wir mit unserem Werk in Frankfurt (Oder) derzeit besonders profitieren. Inzwischen haben wir dort weitere Linien in Betrieb genommen. Seit Ende Oktober läuft die Modulproduktion nahezu unter Volllast.“

„Jedoch drücken Preisverfall und Projektgeschäft weiter auf die Umsätze“, so Ammer weiter. „Da wir eisern sparen und unser Unternehmen sehr fokussiert ausgerichtet haben, haben wir uns in vielen Bereichen trotz des starken Umsatzeinbruchs gut gehalten oder sogar verbessert.“

So weist Conergy im 3. Quartal ein operatives Ergebnis (EBIT) von € -14,9 Mio. aus, was leicht unter dem Vorjahresergebnis liegt (€ -13,7 Mio.). Neben der Verlustverringerung beim Nettoergebnis um fast 75% hat das Unternehmen seine Personalkosten im Vergleich zum Vorjahr weiter reduziert sowie die Rechts- und Beratungskosten von € 10 Mio. um € 8 Mio. auf € 2 Mio. gesenkt. Auch konnte Conergy seine Nettoverschuldung von € 551 Mio. auf € 304 Mio. zurückführen. Die Eigenkapitalquote betrug zum 30. September 2009 18 Prozent.

Dieter Ammer weiter: „Durch die bereits definierten oder schon umgesetzten Personal- und Sachkostenmaßnahmen werden wir 2010 deutliche Kosteneinsparungen erzielen können. Diese werden uns helfen, unser wichtigstes Ziel zu erreichen: den Durchbruch zu einem positiven, operativen Ergebnis im Laufe des Jahres 2010.“

Quelle: Conergy

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