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Eine Solaranlage auf einem Dach stellt für das Gebäude, insbesondere für die Dachunterkonstruktion, immer eine zusätzliche Belastung dar. Gebäude sind zwar statisch ausgelegt, heißt aber nicht, dass das Gebäude die zusätzliche Last der Photovoltaikanlage trägt. Hierzu sollte das Gebäudedach auf die zusätzliche Last der Solaranlage durch einen geprüften Statiker oder Architekten untersucht werden. Die Tauglichkeit sollte schriftlich bestätigt werden.

Der Statiker benötigt die Baupläne des Gebäudes und die dazu erstellten Statikunterlagen. Gibt es aufgrund des Gebäudealters keine Unterlagen mehr, bekommt man mit viel Glück die Unterlagen beim Bauamt oder dem damaligen Bauunternehmen. Die Kosten für eine Untersuchung der Statik belaufen sich zwischen 300.- Euro und 1.000.- Euro pro Dach.

Die Höhe der zusätzlichen Last kommt immer auf das zum Einsatz kommende Montagegestell und die Module an. Glas-in-Glas-Module sind schwerer  als gerahmte Standard-Solarmodule.

Zusätzliche Belastung für ein Schrägdach:

  • ca. 16 bis 24 kg/m2

Zusätzliche Belastung für ein Flachdach:

  • Ohne Dachdurchdringung ca. 7 bis 12 kg/m2
  • Mit Dachdurchdringung ca. 18 bis 30 kg/m2
  • Mit Wanne, je nach Gebäudehöhe, ca. 30 bis 120 kg/qm

Achtung: Verantwortlich für eine ausreichende Statik ist immer der Anlagenbetreiber und nicht der Solarteur/Installateur. Bei seriösen Anlagenverkäufern ist die Prüfung der Statik bereits im Angebotspreis enthalten.