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Berlin/Potsdam/München, 06. Juni 2011, In einem Pilotprojekt mit PV Lab Germany und dem norwegischen Solarmodulhersteller Innotech Solar AS (ITS) hat DB Schenker Logistics jetzt die Qualitätsprüfung von Photovoltaik-Modulen in die Lieferkette integriert. Damit sorgt der Logistikdienstleister für eine durchgängig hohe Lieferqualität.

Die Innotech Solar-Module werden im Logistikzentrum Hilden der Schenker Deutschand AG von eigenen Mitarbeitern in einer speziell von PV Lab eingerichteten Prüfanlage getestet. Die Auswertung der Daten erfolgt im Labor von PV Lab in Potsdam. So ist die professionelle und unabhängige Qualitätssicherung gewährleistet. Mit einer Elektrolumineszenzanalyse werden frühzeitig vor der Auslieferung Qualitätsmängel in der Zell- und Modulverarbeitung erkannt. Damit lassen sich aufwändige Reklamationen und Austauschaktionen vermeiden. Koordiniert wird das Projekt von DB Schenker Logistics in Leipzig.

„Neu ist an diesem Konzept der Ansatz, den Prüfprozess nach der Seefracht in die gesamte Logistikkette vom Hersteller in Übersee bis zur Auslieferung in Deutschland zu integrieren“, erläutert Joachim Marxer, Vice President, Global Vertical Market Semiconductor / Solar, Schenker AG. „Die Qualitätskontrolle erfolgt zum günstigsten Zeitpunkt mit geringem Aufwand. Mit dieser neuen Lösung tragen wir dazu bei, die Nutzung der Sonnenenergie durch Photovoltaik noch wirkungsvoller zu machen, und bauen unsere Position in diesem wichtigen Markt weiter aus.“ Es wird derzeit noch geprüft, diesen Service auch an anderen Standorten anzubieten.

Dr.-Ing. Jürgen Arp, CEO, PV Lab Germany, sieht über das Projekt hinaus mehr Möglichkeiten zu verbesserter Qualitätssicherung: „Es gibt weitere Prüfroutinen, die wir in den Logistikprozess einfließen lassen können.“

ITS bietet Kunden mit dem Projekt ein hohes Maß an Qualitätssicherung und Transparenz. Die Elektroluminiszenzanalyse macht es möglich, mikroskopische kleine Risse in Solarzellen zu erkennen.  Darüber hinaus gibt es eine Vielzahl von Wafer- und Zelldefekten, die sich mit dieser Methode erkennen lassen.

Das Qualitätsmanagement ist gerade für ITS von herausragender Bedeutung, da das norwegische Unternehmen Non-prime-Solarzellen direkt von Zellherstellern kauft und mit Hilfe von Industrieverfahren elektrische Defekte unschädlich macht. Dabei fertigt ITS als einer der wenigen Hersteller Wärmebilder von jeder einzelnen Zelle an. Das neue Konzept ist die logische Fortführung des ITS-Qualitätsmanagements auf Modulebene.

Quelle: Innotech Solar Gruppe

Kommentare   

#1 A.S. 2011-06-08 09:09
Hey das ist doch mal was. Q-Check im Lager. Klingt super..

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