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Die Spannung stieg, als nach der Verleihung des Intersolar-Awards der Kategorie Solarthermie, nun endlich die Gewinner der Kategorie Photovoltaik präsentiert werden sollten.

Michael Ziegler vom Photovoltaik-Blog (www.photovoltaik-blog.de) drückte die Daumen für das Simulationsprogramm simuSOLAR. Nicht ohne Grund, denn er war vor und während der Entwicklung von SimuSOLAR (SimuPLAN und AEROWEST) immer mit Rat und Tat beiseite gestanden und hat sein Wissen über Dachflächenanalyse und -Beurteilung für Solaranlagen an den Erfinder und Entwickler Dipl.MET Georg Ludes weitergegeben.

In der Endauswahl standen zehn Unternehmen aus der Solarbranche. Darunter große und internationale Unternehmen. Mit dabei - SimuSOLAR. Platz 3 ging an SOLON. SOLON hatte mit seinem neuen Solarmodul "SOLON BLACK 160/05" voll ins schwarze getroffen. Platz 2 ging an National Semiconductors mit seinem SolarMagic power optimizer.

"Nachdem Platz zwei und drei schon vergeben waren, machte sich bei mir langsam Enttäuschung breit. Schließlich handelte es sich bei SOLON und National Semiconductors um internationale Solarunternehmen, die eigentlich an Innovationskraft kaum zu toppen sind. Wie soll da ein Simulationsprogramm noch mithalten können." so Michael Ziegler.

Doch weit gefehlt. simuPLAN und AEROWEST erhielten Platz 1 für die Simulationssoftware simuSOLAR. "Ich bin ja bald vom Glauben abgefallen. Ich musste, nachdem die Journalisten mit ihren Bildern von den Gewinnern fertig waren, sofort zu Herrn Ludes und Herrn Benfer um ihnen persönlich zu gratulieren." freut sich Ziegler.

"Ich hatte anschließend noch einen Termin mit Herrn Ludes, indem ich ihm weitere Ideen und Vorschläge unterbreitete. Auch weiterhin möchte ich aktiv am Entwicklungsprozess teilnehmen. Ich bin stolz darauf, an einer Innovation entscheidend mitgewirkt zu haben, die dann auch noch den Intersolar-Award gewinnt.", so Ziegler.

Was ist simuSOLAR:

Die Ermittlung des Solarpotenzials mit Hilfe von simu SOLAR erfolgt auf der Grundlage von exakten 3D-Stadtmodellen, die zunehmend flächendeckend vorliegen. Falls kein Stadtmodell vorhanden ist, können die entsprechenden Geometriedaten in hoher Qualität von unserem Kooperationspartner der AEROWEST GmbH erstellt werden.

Das Berechnungsprogramm hat Schnittstellen zu allen derzeit gängigen Datenformaten wie 3D-Shape, DXF- oder CityGML. Sonderdatenformate können durch individuelle Schnittstellenprogrammierung berücksichtigt werden.

simu SOLAR ermittelt aus den vorliegenden Stadtmodellen die für die Eignung von Dachflächen relevanten geometrischen Parameter Größe, Ausrichtung und Neigung.

Im Programm erfolgt eine automatische Segmentierung der Empfangsflächen in Teilflächen, um zeitlich wechselnde Verschattungseffekte detailgetreu zu erfassen. Die räumliche Auflösung des Rechengitters ist zwischen ca. 0,1 m und 0,5 m frei wählbar.

Die Berechnung des jährlichen Strahlungsangebotes erfolgt auf der Grundlage einer repräsentativen Strahlungszeitreihe in einer minutenfeinen zeitlichen Auflösung für jede Teilfläche. Verschattungseffekte durch umliegende Gebäude, Bäume und Topographie, die zu starken Ertragseinbußen von Solaranlagen führen können, werden hierbei mit Hilfe von Horizontlinien detailliert berücksichtigt.

Es erfolgt eine getrennte Bilanzierung von diffuser und direkter Strahlung wegen grundsätzlich unterschiedlicher Verschattungswirkungen. Die Bestimmung der diffusen Himmelsstrahlung erfolgt hierbei mit dem PEREZ-Modellansatz. Hierdurch ist simu SOLAR global anwendbar.

Der methodische Ansatz von simu SOLAR gewährleistet, dass der Genauigkeitsgrad der zugrunde liegenden Geometriemodellierung der Dachflächen und der Umgebung exakt in den Ergebnissen wiedergegeben wird.

Aufgrund der effektiven Speichernutzung und der hieraus resultierenden kurzen Rechenzeiten ist simu SOLAR in der Lage, das Solarpotenzial ganzer Städte zu ermitteln.

simuSOLAR - simuPLAN - AEROWEST

Quelle: Der Photovoltaik-Blog

Kommentare   

#1 Matthias Roth 2009-06-01 10:11
Hallo Blog-Team

Toll, dass Simusolar den ersten Platz beim Intersolar-Award belegt hat. Die Software hat wirklich Potenzial. Auch Ihnen, Herr Ziegler, möchte ich dazu herzlich gratulieren. Ich schätze Ihr umfangreiches Wissen und möchte mich für das aufschlussreiche Gespräch auf der Intersolar bedanken.

Herzliche Grüße
Matthias Roth (SW)

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