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Mainz/Würzburg/Lohfelden, 17. März 2010, Die SCHOTT Solar AG hat mit der MÜNCH MOTORRAD TECHNIK GmbH/MÜNCH Racing GmbH eine Sponsoringvereinbarung getroffen. Ziel ist die Publicity-trächtige Förderung von E-Mobility im Zusammenspiel mit Erneuerbaren Energien. SCHOTT Solar unterstützt das MÜNCH Racing Team in den beiden speziell für Elektrobikes geschaffenen Rennserien: dem  eGrandPrix der TTXGP (Time Trials Extreme Grand Prix) und der e-Power International Championship des offiziellen Motorrad-Weltverbandes Federation Internationale de Motocyclisme (FIM). Mit gemeinsamen Veranstaltungen soll die unlösbare Verbindung von E-Mobilität und Erneuerbaren Energien deutlich werden. Die Vereinbarung ist zunächst auf zwei Jahre getroffen, ist aber langfristig angelegt.

Dr. Martin Heming und Thomas Petsch bei der Vertragsunterzeichnung

"Elektromobilität ist ein hoch interessantes Zukunftsthema, das zurecht stark ins Bewusstsein der Öffentlichkeit getreten ist", stellt Dr. Martin Hemig, CEO der SCHOTT Solar AG fest. „Die aufregenden Motorräder der legendären Marke MÜNCH machen die Innovationskraft dieses Marktes erlebbar. Dieses Erlebnis wollen wir als Innovationsmotor der Solarbranche einem breiten Publikum ermöglichen“, erläutert Hemig die Gründe für das Engagement.

"Wir haben ein Ziel: Wir bauen die stärksten und schnellsten Elektro-Motorräder der Welt", erklärt Thomas Petsch, Inhaber der MÜNCH MOTORRAD TECHNIK GmbH und Manager des MÜNCH Racing Teams. "Ein zentrales Thema ist dabei der Gedanke der Nachhaltigkeit, dem wir uns weder im Fahrzeugbau noch im Motorsport verschließen dürfen. Daher war für mich klar: E-Mobile machen nur dann Sinn, wenn der Strom dafür aus erneuerbaren Quellen kommt. Deswegen sind wir sehr stolz darauf, SCHOTT Solar als internationalen Vorreiter für Solarenergie bei uns im Team zu haben."

Elektromobilität ist der Schlüssel für weniger Lärm und Emissionen im Verkehr. Elektrofahrzeuge können aber nur dann ihren Beitrag zur allgemeinen CO2-Reduktion und zur geringeren Abhängigkeit von fossilen Energieträgern leisten, wenn der Strom für sie in erster Linie aus erneuerbaren Energiequellen fließt. E-Mobile sind zwar im Betrieb grundsätzlich leise, effizient und kostengünstig, sie sind aber insgesamt nur so sauber, wie der Strom, mit dem sie fahren. Durch die enge Verknüpfung von Elektromobilität und Solarenergie entsteht eine Win-win-Situation für die Energieversorgung.

Dies gilt in hervorragender Weise auch in technischer Hinsicht. Bislang wird Solarstrom in das bestehende Stromnetz eingespeist und direkt verbraucht. In manchen Regionen kommt es jedoch zeitweise zu einem Überangebot. Der Strombedarf von Elektrofahrzeugen lässt sich durch eine entsprechende Steuerung der Ladezeiten genau auf diese Angebotsspitzen abstimmen: Sie nehmen z.B. in der Mittagspause, wenn viel Solarstrom im Netz ist, Strom aus erneuerbaren Quellen auf und verbrauchen diesen dann auf der nächsten Fahrt. So werden sie zu mobilen Puffern der Stromversorgung.

Die Marke MÜNCH gilt unter Motorradenthusiasten als Legende. Ihr Gründer hatte in den 50er Jahren des letzten Jahrhunderts zunächst auf den Rennstrecken der Welt und dann mit einer eigenen, kompromisslosen Straßenversion seines Bikes für Furore gesorgt. Thomas Petsch hat diese legendäre "Mammut" im Jahr 2000 wieder auferstehen lassen und mit diesem stärksten Serienmotorrad der Welt seinerseits eine Ikone auf zwei Rädern geschaffen. Seit den ersten Tagen der Rennserien für Elektromotorräder 2009 ist das MÜNCH Racing Team dabei und feierte in der Saison 2010 viel beachtete Erfolge: Konstrukteursweltmeister in beiden Rennserien und mit Matthias Himmelmann den Fahrerweltmeister  der TTXGP-Serie.

Quelle: SCHOTT Solar AG

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