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Berlin, 04. Dezember 2009 - Wir begrüßen die heutige Vertragsunterzeichnung zur Umstellung des Strombezugs bei der S-Bahn Hamburg auf - zusätzlich eingekauften – Ökostrom. Das ist ein weiterer Baustein beim Umstieg auf erneuerbare Energie beim Bahnstrom. Entscheidend für die Zukunft aber ist, dass nicht nur bereits heute produzierter Ökostrom beim Bahnstrom punktuell genutzt wird, sondern dass die DB Energie schnellstmöglich sukzessive ihre eigene Bahnstromerzeugung und ihren Strombezug zu 100 Prozent auf erneuerbare Energien umstellt.

Die Deutsche Bahn ist der größte Stromverbraucher in Deutschland. Sie ist zugleich ein Unternehmen, das sich laut des unternehmenseigenen Nachhaltigkeitsberichts in besonderer Weise dem Schutz der Umwelt und des Klimas verpflichtet fühlt. Nicht zuletzt sind die Umweltvorteile des Bahnfahrens ein wesentlicher Punkt für die Kundenbindung des Unternehmens und daher von zentralem ökonomischen Interesse.

Dem hohen ökologischen Anspruch wird die DB AG jedoch beim Bahnstrom nicht gerecht. Mit 54 Prozent Kohlestrom, 32 Prozent Atomstrom und 14 Prozent Wasserkraft ist der Bahnstrommix umwelt- und klimaschädlicher als der Strommix in den öffentlichen Netzen. Hier ist also noch einiges zu tun.

Quelle: Bündnis 90/Die Grünen

Kommentare   

#1 Michi 2009-12-08 08:53
Richtig. Die S-Bahn Hamburg macht den Anfang. Andere müssen nachziehen, so auch die Deutsche Bahn. Dann findet der Ökostrom viel mehr Anklang und kann sich durchsetzen. Gru0 Michi

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