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Berlin, 19. Mai 2010 - Zukünftig können Netzbetreiber die Kosten, die mit einer verstärkten Stromerzeugung aus Erneuerbaren Energien einhergehen, unter vereinfachten Voraussetzungen anerkennen lassen. Eine entsprechende Festlegung hat heute die Bundesnetzagentur bekannt gegeben.

Bundesminister für Wirtschaft und Technologie, Rainer Brüderle: "Wir tun alles, um den Netzausbau voranzubringen. Nur durch günstige Rahmenbedingungen schaffen wir ein positives Investitionsklima, um unsere Netze fit zu machen für das regenerative Zeitalter. Ich begrüße die Entscheidung der Bundesnetzagentur, weil sie den Netzbetreibern neue Spielräume für Investitionen eröffnet."

Die Maßnahme knüpft an eine Reihe weiterer Aktivitäten von Bundeswirtschaftsministerium und Bundesnetzagentur für Erneuerbare Energien an. Das Energieleitungsausbaugesetz erleichtert den Ausbau der "Stromautobahnen" vom Norden in den Süden, um so zum Beispiel Strom aus Offshore-Windparks besser abtransportieren zu können. Bei der Anbindung von Offshore-Windparks sorgt die Bundesnetzagentur mit ihrem Positionspapier für eine rasche Netzintegration des offshore erzeugten Stroms. Prominent ist auch die Initiative "E-Energy" des Bundeswirtschaftsministeriums: Hier werden "smart grids" in sechs Modellregionen erprobt, um die volatile Stromerzeugung aus Erneuerbaren Energien und den Stromverbrauch intelligent auszubalancieren.

Quelle: Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (bmwi)

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