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Kann die versicherte Photovoltaikanlage aufgrund eines versicherten Sachschadens keinen Strom produzieren, greift die vereinbarte Ertragsausfall-Versicherung (Betriebsunterbrechungs-Versicherung). Gängig ist es, dass die Ertragsausfall-Versicherung im Versicherungsschutz der Photovoltaik-Versicherung für netzgekoppelte Photovoltaikanlagen direkt integriert ist und nicht gesondert in Rechnung gestellt wird.

Ab wann und in welcher Höhe eine Leistung erbracht wird, regeln je nach Anbieter, die besonderen Bedingungen, besonderen Vereinbarungen oder Klauseln. Die gängigste Regelung zum Selbstbehalt innerhalb der Ertragsausfall-Versicherung ist die Wartezeit, versicherungstechnisch Karenzzeit genannt, welche den Selbstbehalt in Euro ersetzt. Die Karenzzeit besagt, dass beispielsweise sofort, nach dem ersten, zweiten oder dritten Tag des Anlagenausfalles eine Ausfallentschädigung gezahlt wird. Die Höhe der täglichen Ausfallentschädigung orientiert sich bei vielen Solaranlagenversicherungen, an der Anlagenleistung (kW) und der Jahreszeit des Ausfalles. Somit ergibt sich im Winter einen niedrigere Entschädigungsleistung wie im Sommer. Entgegen dieser Regelung werden auch pauschalierte Ausfall-Entschädigungen (z. B. 2,50 EUR je kW/Tag), unabhängig von der Jahreszeit angeboten.