photovoltaik-guide.de verwendet Cookies um Ihnen den bestmöglichen Service bereitzustellen. Indem Sie den Button "akzeptieren" klicken, stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Weitere Informationen erhalten Sie in unserer Datenschutzerklärung.

Bonn/München, 21. Juni 2011,  Nachdem in den USA die Netzwerkreihe Joint Forces for Solar bereits auf wichtigen Branchenmessen etabliert werden konnte, fand in der vergangenen Woche auf der Intersolar Europe die erfolgreiche Premiere auf europäischem Boden statt. Mehr als 250 Teilnehmer zeigten dabei großes Interesse an den Vorträgen zu den Entwicklungen der europäischen Photovoltaikmärkte und der anschließenden Panel-Diskussion. Damit bringt die Veranstaltung gezielt die global agierenden Unternehmen mit den lokalen Installateuren zusammen und bietet eine exklusive Netzwerkgelegenheit für die Akteure entlang der gesamten Photovoltaik Wertschöpfungskette. Organisiert wird die Initiative von EuPD Research, gemeinsam mit dem Partner Intersolar. Ermöglicht wurde die Veranstaltung durch die Vorreiter der Industrie Bosch Solar Energy AG, Schott Solar AG, Danfoss, Jinko Solar, REC, Sanyo, Suntech Power Europe sowie Scheuten Solar.

Gezielte Ausweitung der Initiative nach Europa

Bereits in der Eröffnungsrede stellte CEO Hoehner von EuPD Research, die Wichtigkeit der europäischen Photovoltaikmärkte im globalen Vergleich hervor. Bei der anschließenden Keynote Speech von Daniela Schreiber, Director EuPD Research, und der Präsentation der aktuellsten Marktdaten wurde dann schnell klar, warum sich die Organisatoren der Veranstaltungsreihe, EuPD Research und Intersolar, für den Launch der Joint Forces for Solar Initiative in Europa entschieden. Mit knapp 77 Prozent stellen europäische Länder den stärksten Anteil an der global installierten Leistung. Neben dem wichtigsten Markt Deutschland sind es vor allem Italien und Frankreich, in deren Energiemixe die Bedeutung der Photovoltaik kontinuierlich steigt. Gleichzeitig werden aber genau diese Märkte aufgrund der Anpassung gesetzlicher Rahmenbedingungen in Zukunft vor erhebliche Herausforderungen gestellt.

Hochkarätige Panel-Diskussion um die europäischen PV-Märkte

Die starke Bedeutung Europas für die Marktakteure war dann auch der gemeinsame Tenor des anschließenden Highlights der Veranstaltung. An der über einstündigen Panel-Diskussion „The European Solar Landscape – From an Installer Perspective“ nahmen hochrangige Vertreter aus Industrie, Wissenschaft und Medien teil. Dazu gehörten Hanna Walter, Head of Strategic Marketing, Bosch Solar Energy AG, Lars Waldmann, Director Public Relations, Schott Solar AG, Arturo Herrero, Chief Marketing Officer, Jinko Solar, John Harald Gronningen, Vice President Sales and Marketing, REC, Björn Emde, Head of Communications, Suntech Power Europe, David Owen, CEO, Solar Media Ltd. und Gerhard Stryi-Hipp, Leiter Energiepolitik am Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme.

Neben Diskussionen, die innerhalb des Panel und auch mit dem Publikum geführt wurden, waren sich die Panel-Teilnehmer aber in einem Punkt einig: Die Solidarität innerhalb der Photovoltaikbranche muss künftig gestärkt werden, um gemeinsame Ziele zu erreichen und die Technologie weiter im Bewusstsein der Öffentlichkeit zu verankern. Gerade vor dem Hintergrund der Diskussionen um Atomausstieg und Klimawandel sollten alle Marktakteure gemeinsame Anstrengungen unternehmen, um die Photovoltaik als saubere Alternative zu etablieren. Darüber hinaus gilt es, Märkte nachhaltig zu durchdringen und Vertriebswege zu optimieren.

Dass die Veranstaltung bereits jetzt als fester Bestandteil der wichtigsten Branchentreffen gilt, zeigt neben dem stark besetzten Panel und den vielen Unterstützern der Initiative insbesondere die große Resonanz von Seiten der Gäste, die der gesamten solaren Wertschöpfungskette angehörten. Besonders erfreulich zeigten sich die Organisatoren dabei über den regen Austausch zwischen Besuchern und Panel-Teilnehmern. Insbesondere die anwesenden Installateure nutzten die Gelegenheit einer offenen Diskussion mit dem Panel. Dabei fiel auf zwei Themen ein besonderes Augenmerk. Einerseits ging es um die aus Installateurssicht Notwendigkeit, weitere aufstrebende Märkte wie die Türkei nachhaltig zu entwickeln, indem man beispielsweise gemeinsam mit öffentlichen Stellen an der Lösung von bestehenden strukturellen Problemen arbeitet. Andererseits wurde von vielen Installateuren der Wunsch geäußert, stärker von d en Herstellern wahrgenommen zu werden. Dies könnte etwa durch den Ausbau von Partnerschaften geschehen.

Nächste Veranstaltung auf der Intersolar North America

Am 12. Juli 2011 von 15.30 bis 18.00 Uhr haben Marktakteure die Gelegenheit, an der Joint Forces for Solar US teilzunehmen, die in San Francisco während der Intersolar North America (West Hall, Level 2) stattfindet. Mit Blick auf die steigende Bedeutung der asiatischen Märkte, ist zudem eine Erweiterung der Initiative auf der Intersolar China geplant.

 

Quelle: EuPD Research

You have no rights to post comments