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Freiburg i. Br., 21. Mai 2012, Die S.A.G. Solarstrom AG hat am 18. Mai vorerst den Aktienrückkauf beendet. Der Rückkauf der Solaraktien wurde am 4. April begonnen und sollte bis zum 23. Mai andauern. Bis zum 18. Mai konnte das Photovoltaik-Unternehmen insgesamt 220.329 Aktien zurückkaufen.

Die durch den Rückkauf erworbenen Aktien sollen für alle nach der Ermächtigung der Hauptversammlung vom 30. Mai 2011 zugelassenen Verwendungszwecke zur Verfügung stehen, nämlich zur Veräußerung gegen Sachleistung, insbesondere auch im Zusammenhang mit Unternehmenszusammenschlüssen und dem Erwerb von Unternehmen, Unternehmensteilen und Unternehmensbeteiligungen. Das Unternehmen behält sich zudem vor, die Aktien in anderer Weise als über die Börse oder über ein Bezugsangebot unter Wahrung des Bezugsrechts aller Aktionäre zu veräußern, wenn die erworbenen eigenen Aktien zu einem Preis veräußert werden, der den Börsenpreis von Aktien der Gesellschaft gleicher Ausstattung zum Zeitpunkt der Veräußerung nicht wesentlich unterschreitet. Darüber hinaus kann die Gesellschaft die so erworbenen eigenen Aktien auch zur Erfüllung von Wandel- oder Optionsrechten bzw. im Rahmen eines Aktienoptionsplans verwenden.

Quelle: S.A.G. Solarstrom AG

 

Sulzemoos 11. Mai 2012, Der Solarprojektierer Phoenix Solar AG konnte die Finanzierungsverhandlungen erfolgreich abschließen. Das neue Finanzierungspaket in Höhe von 132 Mio. Euro und einer Laufzeit bis März 2014, ebnen den Weg für die Weiterführung der Restrukturierung sowie den des Unternehmens. Für das Jahr gibt das Unternehmen bekannt, dass der Preisverfall und die Abwertungen den Umsatz und das Ergebnis im Geschäftsjahr 2011 belasten. Die Auslandsquote ist zudem auf 57,2 Prozent gestiegen. Der Stellenabbau ist vorangeschritten und über 130 Beschäftigte mussten bereits gehen.

Phoenix Solar AG

Phoenix Solar AG hat einen Konsortialkreditvertrag, bestehend aus Bar- und Avallinien, mit einem Volumen von rund 100 Mio. Euro mit dem bisherigen Bankenkonsortium unter der Führung der BayernLB unterschrieben. Das Finanzierungsvolumen soll den Finanzierungsbedarf für das operative Geschäft im Rahmen der Planung bis zum 31. März 2014 vollumfänglich abdecken. Die Verhandlungen über eine Neufinanzierung waren erforderlich geworden, nachdem Phoenix Solar aufgrund der negativen Geschäftsentwicklung im Geschäftsjahr 2011 die Covenants des damaligen Konsortialkreditvertrags nicht einhalten konnte.

Restrukturierungsplan in weiten Teilen umgesetzt

Das neu vereinbarte Finanzierungsvolumen wurde auf Basis eines mit externen Beratern erstellten Restrukturierungsplans ermittelt, der auf eine deutliche Optimierung der Kosten-, Organisations- und Risikostruktur sowie der Prozessabläufe abzielt und in wesentlichen Teilen bereits umgesetzt ist. So ist der geplante Stellenabbau von rund 60 Prozent der in Deutschland Beschäftigten auf eine Zielgröße von rund 130 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern bereits weit vorangeschritten und wird voraussichtlich bis Ende des ersten Halbjahres 2012 nahezu abgeschlossen sein.

Weltweit wird der Konzern dann rund 230 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beschäftigen (zum 31. Dezember 2011: 409). Auf der Beschaffungsseite konnte ein langfristiger Liefervertrag mit einem Modulhersteller erfolgreich nachverhandelt und erheblich flexibilisiert werden. Nächste Schwerpunkte der Restrukturierung sind die weitere Optimierung von internen Prozessen und fokussierte Maßnahmen zum Ausbau des internationalen Geschäfts. Das Geschäftsmodell mit den beiden Säulen Kraftwerksbau und Handel mit Solarstrom-Komplettanlagen, Solarmodulen und Zubehör wird dabei grundsätzlich beibehalten.

Quelle: Phoenix Solar AG

 

Baar, 08. Mai 2012, Das Unternehmen Meyer Burger Technology AG (SIX Swiss Exchange: MBTN) hat die erst kürzlich herausgegebene Obligationsanleihe wegen der starken Nachfrage durch Investoren erhöht (Wir berichteten: Meyer Burger Technology AG - Erfolgreiche Platzierung der Obligationenanleihe).

Die Obligationenanleihe, die bis zum Jahr 2017 laufen soll, wurde durch die Meyer Burger Technology AG um 20 Mio. CHF auf insgesamt 130 Mio. CHF erhöht. Die übrigen Anleihebedingungen (5 Prozent Coupon, 5 Jahre Laufzeit, Endfälligkeit 24. Mai 2017) bleiben unverändert. Liberierungsdatum ist der 24. Mai 2012.
 
Quelle: Meyer Burger Technology AG

Ichtershausen, 09. Mai 2012, Der Dünnschicht-Solarmodulhersteller Masdar PV erhält von der EU Investitionsbeihilfen von über 12,9 Mio. Euro für den Bau einer zweiten Photovoltaik-Fertigungslinie. Die EU-Kommission hat dem Unternehmen den Antrag  bewilligt. Insgesamt belaufen sich die Investitionskosten der Fertigungslinie zur Herstellung von Solarmodulen auf über 120. Mio Euro.

Das Unternehmen hat schon vor etwa vier Jahren einen Zuschuss zu den Investitionskosten der ersten Fertigungslinie erhalten. In der heutigen Zeit sollten Unternehmen besser in Forschung und Entwicklung sowie in die Mitarbeiter investieren, als weitere Kapazitäten aufzubauen.

Quelle: EU-Kommission

 

Frankfurt, 08. Mai 2012, Solarteure haben nun bei SOLARKAUF, der Photovoltaik-Vertriebsmarke der Saint-Gobain Building Distribution Deutschland GmbH, die Möglichkeit, ihre Ware wie Wechselrichter und Solarmodule erst 120 Tage nach Kauf zu begleichen. Ein Zahlungsziel von bis zu 120 Tagen dürfte wohl einigen Solarteuren entgegenkommen, zumal die Vorfinanzierung der Solarprodukte entfällt. So könnten auch Solarteure ihren Kunden zusätzlich ein Zahlungsziel gewähren, was den Kauf einer Solarstromanlage noch attraktiver erscheinen lässt. Die Zeiten von bis zu 100 Prozent Vorauskasse dürften hiermit der Vergangenheit angehören.

SOLARKAUF

Natürlich ist das für den Solarteur an gewisse Bedingungen geknüpft, so dass das Angebot nicht für jeden Solarteur in Frage kommen dürfte. Der Solarteur muss im Jahr mindestens 250.000 Euro bei SOLARKAUF umsetzen. Auch ist das Angebot für Solarteure nicht umsonst, denn es fallen Gebühren an, die sich zwischen 2 und 4 Prozent vom Warenwert belaufen. Die Höhe der Gebühren ist wiederrum abhängig von der Länge des Zahlungsziels, wann er den "Kredit" zurückzahlt und wie häufig er im Jahr bestellt.

Das neue Serviceangebot von SOLARKAUF soll das Rundum-Sorglos-Paket des Systemanbieters erweitern. Zwischen SOLARKAUF und Solarteur ist die WCF Finetrading als Finanzierer geschaltet.

Der Ablauf ist laut SOLARKAUF sehr einfach gehalten:

1. Der Solarteur schließt mit WCF einen Rahmenvertrag über die Bestellung von Waren ab
2. Der Solarteur handelt mit SOLARKAUF die Konditionen der Warenlieferung aus
3. SOLARKAUF unterbreitet WCF ein verhandeltes Angebot, das vom Solarteur bestätigt werden muss
4. Durch die Annahme des Angebots schließen alle Beteiligten einen Kaufvertrag
5. SOLARKAUF liefert dem Solarteur nun direkt die Ware
6. Gleichzeitig stellt SOLARKAUF an WCF eine Rechnung
7. WCF bezahlt begleicht die Rechnung an SOLARKAUF und stellt dem Solarteur eine Rechnung mit einem Zahlungsziel von 120 Tagen
8. Der Solarteur bezahlt innerhalb des festgelegten Zeitraumes flexibel die Rechnung bei WCF
 
Große Handlungsspielräume mit Finetrading
 
Die Einsatzmöglichkeiten des Finetradings sind vielfältig: Solarprofis können mit Hilfe dieses Instruments Wachstumsphasen finanzieren, Preisschwankungen absichern, Saison- und Projektspitzen ausgleichen, lange Lieferzeiten überbrücken oder eine Kapitalbindung mildern. Somit kann sich der Fachhandwerker ganz seinem Kerngeschäft widmen und muss sich nicht mit Bank- und Finanzierungsprozessen aufhalten.

Bedauerlich ist, dass dieser Service erst jetzt angeboten wird. Es ergeben sich mit dem Angebot von SOLARKAUF aber viele Vorteile für Solarteure.
 
Quelle: Solarkauf