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Finanzierung/Investition

St. Gallen, 15. Juni 2010 - Die schrittweise Abwanderung der Solarbranche Richtung Asien hat Bewegung in den Sektor gebracht. So hat etwa Cleantech Invest, eine Beteiligungsgesellschaft mit Fokus auf Investitionen in Erneuerbare Energien, Umwelt- und Klimaschutz, ihre Beteiligung an dem deutsch-chinesischen Photovoltaik-Systemanbieter Sinosol  deutlich ausgebaut. Das Unternehmen biete ein "hervorragendes Wachstumspotenzial", sind die Investoren überzeugt. Sowohl in Europa als auch in China positioniert zu sein, ist dabei wohl kein Nachteil.

"China wird sich zu einem sehr interessanten Markt für Photovoltaik-Installationen entwickeln", meint Cleantech-Investment-Manager Felix Janssen im Gespräch mit pressetext. Die Solarzellen- und Modulindustrie sei zu weiten Teilen bereits nach Asien abgewandert. Das Projektgeschäft mit schlüsselfertigen Solarparks ziehe nun nach. Sinosol ist dabei bereits auf die Märkte Europa und China ausgerichtet. 2010 peilt das Unternehmen einen Umsatz in dreistelliger Millionenhöhe an.

Anteile mehr als verdoppelt

Als deutsch-chinesische Unternehmensgruppe profitiert Sinosol "sowohl auf der Beschaffungs- als auch auf der Absatzseite von ihren etablierten Netzwerken in beiden Heimatmärkten", so Cleantech in einer Mitteilung. "Wir kennen sonst kein vergleichbar aufgestelltes Unternehmen. Daher finden wir Sinosol auch so spannend", sagt Janssen gegenüber pressetext. Das stärkere Engagement von Cleantech wird auch bei Sinosol begrüßt.

Seit 2007 ist Cleantech an Sinosol beteiligt. Das Unternehmen sei seither stark gewachsen. Nun wurden die Anteile mehr als verdoppelt. Zwar wird der Europa-Vormarsch der exportorientierten asiatischen Solarbranche derzeit vom schwachen Euro gebremst. Das Downstream-Segment mit Entwicklung und Bau von Photovoltaik-Anlagen gewinne in der Wertschöpfungskette aber weiter an Bedeutung. Sinosol sei bereits hervorragend positioniert, "um vom erwartet starken Wachstum der Photovoltaik-Installationen in China zu profitieren".

Redakteur: Manuel Haglmüller

Quelle: pressetex

München, 15. Juni 2010 - Die CENTROSOLAR Group AG ist erneut als Projektpartner der Solarfonds des Emissionshauses DCM ausgewählt worden. Im Rahmen des dort aufgelegten DCM Solarfonds 4 können Kapitalanleger in ein Portfolio von zehn Solar-Dachanlagen investieren. Die Photovoltaikanlagen sind bzw. werden auf Flachdächern der deutschen Logistikzentren des Lebensmittelgiganten ALDI Süd und ALDI Nord errichtet und haben zusammen eine Gesamtleistung von 7,8 MW.

Centrosolar Group AG

CENTROSOLAR Group AG übernimmt beim Projekt DCM Solarfonds 4 die Auswahl und Lieferung der Module sowie weiterer Komponenten. Die Centroplan GmbH, das Joint Venture der CENTROSOLAR mit Pohlen Bedachungen GmbH & Co. KG, fungiert als Projektentwickler. Weitere Projektpartner sind Pohlen Solar, verantwortlich für die schlüsselfertige und einspeisefertige Errichtung der Anlagen, und das Fraunhofer Institut für Solare Energiesysteme ISE, die mit dem Monitoring und der Qualitätssicherung der Anlagen betraut sind.

Bereits die Solaranlagen des DCM Solarfonds 1 und des DCM Solarfonds 3 wurden von denselben Projektbeteiligten realisiert. Gemäß dem Motto „Never change a winning team“ arbeiten sie daher beim DCM Solarfonds 4 zum dritten Mal gemeinsam an einem solchen Projekt. Die damit verbundenen Solaranlagen sollen noch 2010 ans Netz gehen.

 

Quelle: CENTROSOLAR Group AG

Berlin, 08. Juni 2010 – Der Vorstand der SOLON SE hat mit Zustimmung des Aufsichtsrates beschlossen, das Grundkapital der Gesellschaft unter teilweiser Ausnutzung des genehmigten Kapitals um € 4.694.836,00 auf € 17.225.032,00 gegen Bareinlage durch Ausgabe von 4.694.836 neuen, auf den Inhaber lautenden Stückaktien, entsprechend ca. 37 % des gegenwärtigen Grundkapitals, zu erhöhen. Die neuen Aktien sind mit voller Dividendenberechtigung ab dem 1. Januar 2009 ausgestattet.

SOLON SE

Die neuen Aktien werden den bestehenden Aktionären im Wege des mittelbaren Bezugsrechts im Bezugsverhältnis 8:3 zum Bezug angeboten, d.h. acht alte Aktien berechtigen zum Bezug von drei neuen Aktien. Der Bezugspreis beträgt 4,26 Euro je neuer Aktie. Bei Durchführung der Kapitalerhöhung erzielt die Gesellschaft demnach einen Brutto-Emissionserlös von EUR 20.000.001,36. Die Kapitalerhöhung wird von der Deutsche Bank AG begleitet.

Die Bezugsfrist beginnt am 18. Juni 2010 und endet voraussichtlich am 1. Juli 2010. Das Bezugsangebot richtet sich ausschließlich an bestehende Aktionäre der Gesellschaft. Ein Handel der Bezugsrechte ist nicht vorgesehen.

Etwaige aufgrund des Bezugsangebots nicht bezogene neue Aktien können ausschließlich von Aktionären im Wege eines Mehrbezugs ebenfalls zum Bezugspreis erworben werden. Verbindliche Angebote für einen solchen Mehrbezug müssen innerhalb der Bezugsfrist abgegeben werden. Die Mithril GmbH, Darmstadt, hat sich gegenüber der Gesellschaft und der Deutsche Bank Aktiengesellschaft verbindlich verpflichtet, im Wege der Ausübung von Bezugsrechten sowie der Abgabe von verbindlichen Mehrbezugserklärungen erforderlichenfalls sämtliche zum Bezug angebotenen neuen Aktien, d.h. insgesamt bis zu 4.694.836 Aktien, zum Bezugspreis zu erwerben.

Die neuen Aktien sollen prospektfrei zum Handel im regulierten Markt an der Börse Berlin und der Frankfurter Wertpapierbörse sowie zum Teilbereich des Regulierten Markts mit weiteren Zulassungsfolgepflichten (Prime Standard) an der Frankfurter Wertpapierbörse zugelassen werden. Die Einbeziehung der neuen SOLON-Aktien in die bestehende Notierung an der Börse Berlin und der Frankfurter Wertpapierbörse ist für den 2. Juli 2010 vorgesehen.

Die beschlossene Kapitalmaßnahme dient vor allem dem Ausbau der Vertriebsaktivitäten insbesondere im Systemtechnikgeschäft sowie der Verbesserung der  Eigenkapitalausstattung des Unternehmens.

Diese Veröffentlichung stellt weder ein Angebot zum Verkauf noch eine Aufforderung zum Kauf irgendwelcher Wertpapiere dar. Insbesondere stellt dieses Dokument weder ein Angebot zum Verkauf von Wertpapieren noch die Aufforderung zur Abgabe eines Angebots zum Kauf von Wertpapieren in den Vereinigten Staaten dar. Die Aktien der Solon SE (die „Aktien“) dürfen nicht in den Vereinigten Staaten oder „U. S. persons“ (wie in Regulation S des U. S.-amerikanischen Securities Act von 1933 in der jeweils gültigen Fassung (der „Securities Act“) definiert) oder für Rechnung von U. S. persons angeboten oder verkauft werden, es sei denn, sie sind registriert oder von der Registrierungspflicht gemäß dem Securities Act befreit. Die Aktien sind nicht, und werden nicht, gemäß dem Securities Act registriert. Es erfolgt kein öffentliches Angebot von Aktien in den Vereinigten Staaten.

Quelle: SOLON SE

Hofbieber/Bad Staffelstein, 08. Juni 2010 – Ab sofort können Anleger Anteile am Bürgersolarkraftwerk Hofbieber-Traisbach erwerben. Der Solarpark in der osthessischen Gemeinde Hofbieber (Ortsteil Traisbach) wurde 2009 von IBC SOLAR realisiert und an das Netz angeschlossen. Entsprechend wird jede erzeugte Kilowattstunde (kWh) gemäß der Einspeisevergütung von 2009 mit 31,94 Cent für 20 Jahre plus Inbetriebnahmejahr vergütet.

IBC SOLAR AG

Das Photovoltaik-Kraftwerk mit einer Nennleistung von 1,28 Megawatt wird laut unabhängigem Ertragsgutachten der Hochschule München jährlich bis zu 946 kWh / kWp Energie produzieren. Es versorgt rund 430 Durchschnittshaushalte mit Strom und spart jährlich 658 Tonnen CO2 ein. Ab einer Mindesteinlage von 5.000 Euro können Anleger sich an dem von der IBC SOLAR Invest GmbH emittierten Solarfonds beteiligen und über 20 Jahre von einer attraktiven Rendite profitieren.

Als Standort für das neue Bürgersolarkraftwerk hat die IBC SOLAR Invest GmbH, der Geschäftsbereich von IBC SOLAR für Bürgersolarkraftwerke und Solarfonds, etwa drei Hektar Grund für zunächst 21 Jahre gepachtet. Ein unabhängiges Gutachten von Prof. Dr. Gerd Becker, Photovoltaikexperte an der Hochschule München, ermittelte den zu erwartenden Stromertrag und bestätigt, dass der Standort für die photovoltaische Nutzung sehr gut geeignet ist. Seit dem Netzanschluss am 10. Dezember 2009 wird der umweltfreundlich erzeugte Solarstrom für 20 Jahre zuzüglich Inbetriebnahmejahr in der gesetzlich festgelegten Höhe von 31,94 Cent/kWh vergütet. Für die Anlage installierte IBC SOLAR 5.568 polykristalline Module, die mit 116 Wechselrichtern verschaltet sind und jährlich rund 1.127.000 kWh Solarstrom erzeugen.

Wer kann Anteile erwerben?

IBC SOLAR Invest veröffentlichte Ende Mai einen Verkaufsprospekt, der von der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungs­aufsicht (BaFin) genehmigt wurde. Seitdem können bevorzugt Anleger aus der Region Hofbieber Anteile am Bürgersolarkraftwerk erwerben und ab einer Mindesteinlage von 5.000 Euro Teilhaber der neu gegründeten Kommanditgesellschaft werden, um langfristig von einer attraktiven Rendite zu profitieren.

Olaf Baumer, Geschäftsführer der IBC SOLAR Invest GmbH und des neuen Bürgersolarkraftwerks betont das Engagement der Gemeinde Hofbieber für den Solarpark: „Entscheidend für den Erfolg von Bürgerbeteiligungsanlagen ist immer die Unterstützung der Gemeinde vor Ort. Hofbieber hat uns während des Genehmigungsverfahrens tatkräftig unterstützt. Dementsprechend haben wir gerne den Sitz der Kommanditgesellschaft nach Hofbieber verlegt.“

Die Geschäftsführung der Kommanditgesellschaft legt im Rahmen einer jährlichen Gesellschafterversammlung Rechenschaft über die Erträge, die Liquidität und die Wirtschaftlichkeit des Kraftwerks ab. Alle Kommanditisten werden zu diesen Versammlungen persönlich eingeladen.

Quelle: IBC SOLAR

Düsseldorf, 04. Mai 2010 - Nordrhein-Westfalen will die Entwicklung neuer Solar-Modultechnologien vorantreiben. Ziel ist es, die Kosten der erzeugten Kilowattstunde Photovoltaik-Strom weiter zu reduzieren und die Effizienz zu steigern sowie die Langzeitstabilität von Photovoltaik-Modulen zu erhöhen. Wirtschaftsministerin Christa Thoben überreichte dazu heute in Köln die Förderbescheide in Höhe von insgesamt rund 3,04 Mio. Euro für das Projekt „Kompetenzzentrum für innovative Photovoltaik-Modultechnik NRW“. Die Mittel stammen aus dem NRW-EU Ziel 2-Programm.

Der TÜV Rheinland will federführend gemeinsam mit der RWTH Aachen und dem Forschungszentrum Jülich im Rahmen des Projekts bisher fehlende belastbare Mess- und Analyseverfahren zur Prüfung der Langlebigkeit und der Sicherheit von neuartigen Modultechnologien entwickeln. Diese Forschungsarbeit soll dazu beitragen, mögliche Schwachstellen der neuen Technologien frühzeitig zu erkennen und zu beheben. Das Projektvolumen beträgt insgesamt rund 4,15 Mio. Euro.

„Innovationen im Photovoltaik-Bereich sind gerade jetzt vor dem Hintergrund des massiven Markteintritts ausländischer Hersteller, gefallener Marktpreise und einer dadurch bedingten verschärften Wettbewerbssituation dringend notwendig. Nur durch Innovationen können die Technologie- und Marktführerschaft deutscher und nordrhein-westfälischer Unternehmen - und damit auch heimische Arbeitsplätze - auf Dauer gesichert werden“, sagte Wirtschaftsministerin Thoben.

Die TÜV Rheinland Immissionsschutz und Energiesysteme GmbH wird die Test- und Analyseverfahren von PV-Modulen weiterentwickeln und ihre entsprechenden Expertisen in die Arbeitspakete des Projekts einbringen. Der TÜV prüft bereits seit Jahren in Köln PV-Module nach internationalen Standards und kann auf eine entsprechend umfassende Erfahrung und Datenbasis zurückgreifen. Das Institut für Photovoltaik des Forschungszentrums Jülich GmbH wird die Arbeiten zur Leistungscharakterisierung von Dünnschichtsolarmodulen leiten. Das Institut für Halbleitertechnik an der Fakultät für Elektrotechnik und Informationstechnik der RWTH Aachen wird vor allem an der Ertragsoptimierung von Solarmodulen arbeiten. Dazu wollen die Forscher die Einflüsse verschiedener Aspekte auf den Ertrag eines Moduls analysieren.

Die Ergebnisse des Projekts, die in 4 Jahren vorliegen sollen, werden in Form von Handlungsempfehlungen sowie im Rahmen von Fachpublikationen und auf Workshops der Industrie und anderen Marktakteuren vorgestellt.

Das Projekt hatte sich erfolgreich beim ersten landesweiten Ziel 2-Energiewettbewerb gegen eine Vielzahl von Konkurrenzprojekten durchsetzen können und war von einer unabhängigen Jury zur Förderung vorgeschlagen worden.

„Wirtschaftswachstum und Klimaschutz sind keine Gegensätze. Die Photovoltaik-Branche hat sich zu einer industriepolitisch bedeutsamen Branche entwickelt: Im Jahr 2008 stieg die Zahl der Arbeitsplätze in der Photovoltaikbranche in Nordrhein-Westfalen um rund 7 Prozent auf fast 3.000 an. Der Umsatz der Branche erhöhte sich im gleichen Zeitraum sogar um 44 Prozent auf knapp 2 Mrd. Euro“, so Ministerin Thoben.

Die Anzahl der Beschäftigten im gesamten Bereich der regenerativen Energien in Nordrhein-Westfalen lag Ende 2008 bei etwa 22.400 Personen. Das entspricht einer Zunahme von rund 6 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Die Unternehmen haben im Jahr 2008 einen Umsatz von etwa 6,6 Mrd. Euro erwirtschaftet, was einem Wachstum von etwa 20 Prozent gegenüber dem Vorjahr bedeutet.

Quelle: Ministerium für Wirtschaft, Mittelstand und Energie des Landes NRW