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Finanzierung/Investition

Bonn, 29. April 2010 - Murphy&Spitz Research bewertet die Transparenz der Envio AG nach den Kriterien des Murphy&Spitz Umweltfonds Deutschland als unzureichend.

Nach wie vor versuchen die zuständigen Behörden im Dortmunder Hafengebiet die Quelle erhöhter Bodenbelastungen durch toxische polychlorierte Biphenyle (PCB) ausfindig zu machen. Die Envio AG ist ein Anbieter für Entsorgung und Recycling PCB-haltiger Alt-Transformatoren mit Werk in Dortmund. Ein Verursacher der Kontamination konnte nicht zweifelsfrei festgestellt werden. Weitere Messungen sollen den Ursprung eingrenzen.

Murphy&Spitz Research hat die Envio AG – ein Portfoliounternehmen des Murphy&Spitz Umweltfonds Deutschland – aufgefordert, zu wichtigen Fragen und Daten bezüglich der Kontaminationsproblematik klar Stellung zu nehmen. Die Messdaten zu eigenen Abgasemissionen verweigert die Envio AG ohne sachlichen Grund. „Abgaswerte zu Betriebsgeheimnissen zu erklären zeugt von mangelndem Transparenzwillen. Geheimniskrämerei gehört nicht an den Kapitalmarkt“, kommentiert Philipp Spitz von Murphy&Spitz, Anlageberater des Murphy&Spitz Umweltfonds Deutschland.

Murphy&Spitz Research bemängelt darüber hinaus die Öffentlichkeitsarbeit des Unternehmens. Es fehlt eine aktive Aufklärungsarbeit von Seiten des Managements – obwohl bereits Presse, ehemalige Mitarbeiter und politische Kreise das Unternehmen mit der Ursache der PCB-Kontamination in Zusammenhang brachten. Das daraus für Investoren resultierende Reputationsrisiko bewertet Murphy&Spitz als erheblich und empfiehlt die Aktie bis auf weiteres für das Portfolio des Murphy&Spitz Umweltfonds Deutschland zum Verkauf.

Murphy&Spitz ist seit 1999 erfolgreich im Bereich nachhaltigen Investments aktiv und gehört zu den wenigen Experten im deutschsprachigen Raum, die ein eigenes Researchteam mit Schwerpunkt auf nachhaltiges Investment unterhalten. Murphy&Spitz Research berät den Murphy&Spitz Umweltfonds Deutschland (WKN:A0QYL0) und den Murphy&Spitz Umweltfonds Welt (WKN:A0Q632).

Quelle: Murphy&Spitz

Münster, 29. April 2010 - Eine Studie im Auftrag des Bundesumweltministeriums (BMU) hat den Zusammenhang zwischen aktivem Klimaschutz und der Wahl der Kapitalanlage untersucht. Für Sparprodukte, Unternehmensbeteiligungen (Aktien und Aktienzertifikate, Aktienfonds) sowie Anleihen und Rentenfonds wurde jeweils die Menge an Treibhausgasemissionen pro investiertem Euro ermittelt.

Bei den Kapitalanlagen in Aktien ist von den untersuchten Indizes eine Investition in den weltweiten Aktienindex für erneuerbare Energien, den RENIXX World, am klimafreundlichsten. Während der konventionelle Aktienindex einen Wert von 1.243 THGg pro investiertem Euro (THGg = Treibhausgas-Gramm) erreichte, liegt die durchschnittliche Treibhausgasintensität bei einer Investition in Nachhaltigkeits-Indizes mit 632 THGg pro Euro um durchschnittlich 49 Prozent darunter.

Noch klimafreundlicher ist der untersuchte weltweite Aktienindex für erneuerbare Energien, der mit 165 THGg pro Euro deutlich unter den Nachhaltigkeits-Indizes liegt und im Vergleich zum konventionellen Index eine um 87 Prozent geringere Treibhausgasintensität aufweist. Auf IWR-Anfrage bestätigten die Autoren von adelphi, dass es sich beim Aktienindex für erneuerbare Energien um den RENIXX World (Renewable Energy Industrial Index) handelt.

"Wir freuen uns, dass der RENIXX World in der Untersuchung so gut abgeschnitten hat. Private wie institutionelle Anleger haben durch diese Studie bei anstehenden Entscheidungen über nachhaltige Investments auf Aktienbasis eine gute Orientierungsmöglichkeit und Benchmark zur Verfügung", sagte IWR-Direktor Dr. Norbert Allnoch in Münster.

Download der BMU-Studie

Quelle: IWR

Freiburg, 19. April 2010 - Die S.A.G. Solarstrom AG hat heute beschlossen, im Rahmen der Hauptversammlungs-Ermächtigung vom 13. Juli 2009 das derzeit laufende Aktienrückkaufprogramm zeitlich und bezüglich des Umfangs zu erweitern und mit Beginn des heutigen Tages bis zum 25.06.2010 weitere maximal 420.221eigene Aktien zurückzukaufen.

Inklusive der in der Zeit vom 2. Juli 2009 bis zum 10. Juli 2009 erworbenen 15.378 S.A.G.-Aktien hat das Unternehmen seit dem 17. Juli 2009 bis 30. März 2010 bereits insgesamt 815.378 eigene Aktien erworben. Da 7.735 Aktien im August 2009 zur Bedienung von Wandlungsrechten eingesetzt wurden, hat die S.A.G. Solarstrom AG zum heutigen Tag demnach 807.643 eigene Aktien im Bestand.

Mit der unabhängigen Durchführung des erweiterten Aktienrückkaufprogramms wurde erneut die Close Brothers Seydler Bank, Frankfurt/Main, beauftragt. Die Bank darf im Rahmen des Programms täglich nicht mehr als 25 % des durchschnittlichen Handelsvolumens an allen deutschen Wertpapierbörsen an den jeweils dem Handelstag vorangegangenen zwanzig Handelstagen überschreiten. Der Erwerbspreis darf das arithmetische Mittel der Eröffnungskurse im XETRA-Handel an der Wertpapierbörse Frankfurt am Main an den fünf Börsentagen vor Eingehen der Verpflichtung zum Erwerb eigener Aktien um nicht mehr als 10 % über- oder unterschreiten.

Die so erworbenen Aktien dürfen nach der Ermächtigung der Hauptversammlung vom 13. Juli 2009 zu allen gesetzlichen Zwecken verwandt werden, insbesondere dürfen sie gegen Sachleistung veräußert werden, insbesondere auch im Zusammenhang mit Unternehmenszusammenschlüssen und dem Erwerb von Unternehmen, Unternehmensteilen und Unternehmensbeteiligungen.

Ferner dürfen sie auch in anderer Weise als über die Börse oder über ein Bezugsangebot unter Wahrung des Bezugsrechts aller Aktionäre veräußert werden, wenn die erworbenen eigenen Aktien zu einem Preis veräußert werden, der den Börsenpreis von Aktien der Gesellschaft gleicher Ausstattung zum Zeitpunkt der Veräußerung nicht wesentlich unterschreitet (§ 186 Abs. 3 S. 4 AktG). Die Gesellschaft kanne Aktien, die aufgrund dieser Ermächtigung erworben werden, auch zur Erfüllung von Wandel- oder Optionsrechten bzw. im Rahmen eines Aktienoptionsplans verwenden. In den genannten Beispielsfällen kann auch das Bezugsrecht der Aktionäre ausgeschlossen werden.

Quelle: S.A.G. Solarstrom AG

Berlin, 23. April 2010 - Eine erfolgreiche Klimaschutzpolitik erfordert erhebliche Anstrengungen in Wirtschaft und Gesellschaft. Große Summen müssen investiert und tiefgreifende strategische Entscheidungen getroffen werden, um den globalen Temperaturanstieg auf die maximal vertretbaren 2 Grad zu begrenzen. Investoren spielen bei der Neugestaltung einer treibhausgasarmen Wirtschaft eine wichtige Rolle. Dies gilt sowohl für die Bereitstellung des notwendigen Kapitals als auch für ihre aktive Rolle als Eigentümer von Unternehmen.

Klimaschutz und Kapitalanlage

Wie kann die Treibhausgasintensität von Kapitalanlageprodukten berechnet und dargestellt werden? Inwiefern können klimafreundliche Kapitalanlagen zum Klimaschutz beitragen? Auf diese Fragen liefert adelphi in den beiden Studien „Der Carbon Footprint von Kapitalanlageprodukten“ und „Klimaschutz durch Kapitalanlagen“ neue Antworten. Beide Untersuchungen wurden im Auftrag des BMU angefertigt und im Rahmen der Aktionswoche „Klima und Finanzen“ umgesetzt. Am 23. April 2010 werden die Studienergebnisse erstmalig auf der Invest, Deutschlands größter Anlegermesse, vorgestellt.

Wie kann die Treibhausgasintensität von Kapitalanlageprodukten berechnet und dargestellt werden?

Die Studie „Der Carbon Footprint von Kapitalanlageprodukten“ zeigt, dass private Kapitalanlagen in erheblichem Maß mit Treibhausgasemissionen verknüpft sind. Wer sein Kapital richtig einsetzt, kann so entscheidend zum Klimaschutz beitragen. Pro 10.000 investierten Euro in konventionelle Kapitalanlageprodukte werden derzeit Treibhausgasemissionen in Höhe von fünf Tonnen mitfinanziert. Klimafreundliche Kapitalanlagen reduzieren die finanzierten Treibhausgasemissionen durchschnittlich um rund 42 Prozent. In einzelnen Produktkategorien lassen sich Einsparungen zwischen 35% und 87% realisieren. Gleichwohl gibt es sowohl bei klimafreundlichen als auch konventionellen Anlageprodukten noch weiteres Optimierungspotential hinsichtlich der Treibhausgasintensität.

Inwiefern können klimafreundliche Kapitalanlagen zum Klimaschutz beitragen?

Klimafreundliche Investoren üben einen nennenswerten Einfluss auf Unternehmen aus – so die Ergebnisse der Studie „Klimaschutz durch Kapitalanlagen“. Während in einigen Technologieunternehmen bereits Finanzierungseffekte klimafreundlichen Kapitals nachgewiesen werden konnten, ist generell eine institutionelle Stärkung von Klimaaktivitäten in Unternehmen zu beobachten. Im Ergebnis hat dies zu einer verbesserten Treibhausgasberichterstattung sowie der Einhaltung strengerer Emissionsreduktionsziele geführt. Auch Produktionsprozesse und Produkte werden durch die Anforderungen der Investoren klimafreundlicher gestaltet. Die Studie benennt darüber hinaus auch Instrumente, die klimafreundliche Investoren nutzen sollten, um die positive Wirkung klimafreundlicher Kapitalanlagen weiter zu erhöhen. Es zeigt sich, dass gerade der Mittelstand bislang nur selten von klimafreundlichen Investoren erreicht wird.

Quelle: adelphi

Erlangen, 20. April 2010 - Die zweite Unternehmensanleihe der Solar Millennium AG in Höhe von 30 Millionen Euro, die zum 20.04.2005 aufgelegt wurde, wird heute an die Anleger zurückgezahlt. Die Anleihe hat in den letzten Jahren zur erfolgreichen Realisierung der ersten Parabolrinnen-Kraftwerke Europas in Südspanien beigetragen. So wurden aus dem Kapital beispielsweise Projektentwicklungskosten für die Andasol Kraftwerke finanziert. Im Gegenzug erhielten die Anleger einen Festzins von 6,75% p.a.

Solar Millennium zahlt die Anleihe mit Erlösen aus dem aktuellen operativen Geschäft und frei gewordenen liquiden Mitteln zurück. Insbesondere der Verkauf von Anteilen an den Kraftwerken Andasol 1, 2 und 3 sowie Mittelrückflüsse für die geleistete Projektentwicklungsarbeit bei Andasol 3 haben in den letzten Monaten zu einem erheblichen Liquiditätszufluss geführt. Desweiteren wurden durch den Verkauf von Andasol 1 und 2 umfangreiche liquide Mittel frei, die bisher zur Absicherung der Finanzierung hinterlegt waren. Nach der Rückzahlung der Anleihe verfügt Solar Millennium weiterhin über genügend liquide Mittel, um die aktuellen Projekte weiter voranzutreiben. Die erste Unternehmensanleihe über 20 Millionen Euro hatte das Unternehmen bereits 2009 zurückgezahlt. Andasol 1 und 2 sind mittlerweile in Betrieb, Andasol 3 im Bau.

Thomas Mayer, Sprecher des Vorstands: „Ich möchte allen Zeichnern der Anleihe für ihr Vertrauen danken, das sie Solar Millennium in den letzten fünf Jahren entgegengebracht haben. Sie alle haben einen wichtigen Beitrag zur Realisierung der ersten Parabolrinnen-Kraftwerke Europas geleistet. Über unser Tochterunternehmen Solar Millennium Invest AG wollen wir auch in Zukunft weitere Kapitalanlageprodukte anbieten. Mit der Gründung dieses Finanzdienstleisters unterwerfen wir uns freiwillig einer noch größeren Kontrolle durch die Bankenaufsicht und schaffen somit eine hohe Transparenz für unsere Kapitalanleger."

Quelle: Solar Millennium AG