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Forschung/Entwicklung

 

Schaffhausen, 12. März 2012, Der Solarmodulhersteller Suntech Power Holdings Co., Ltd. aus China erreichte mit seiner Pluto Zelltechnologie einen Wirkungsgrad von über 20,3 Prozent. In Zusammenarbeit mit der University of New South Wales konnte dieser Labor-Wirkungsgrad mit einer Solarzelle für handelsübliche P-Typ Silizium-Wafer ermittelt werden. Suntech bezeichnet dieses Rekord als weiteren Durchbruch bedingt durch den Einsatz und die Investitionen in Forschung und Entwicklung. Das Ziel des Unternehmens ist, dass fortschrittliche Solartechnologie für jedermann erschwinglich und rentable wird.

„Dieser technologische Durchbruch ist ein weiterer Meilenstein bei unseren Anstrengungen, die Effizienz von Solarzellen zu steigern damit Solarenergie im Wettbewerb mit fossilen Brennstoffen bestehen kann“, erklärt Dr. Stuart Wenham, Chief Technology Officer bei Suntech und Director der School of Photovoltaic and Renewable Energy Engineering (SPREE) der University of New South Wales.

„Technologische Weiterentwicklung gehört zu den wichtigsten Unternehmensgrundsätzen von Suntech. Als technologischer Marktführer beschäftigen wir über 400 Spezialisten im Bereich Forschung und Entwicklung, die rund um die Welt – unter anderem auch in Australien – daran arbeiten, wie man Solarenergie noch effizienter nutzen kann.“
Das unabhängige Solar Energy Research Institute of Singapore hat die 20,3 Prozent Effizienz der verbesserten Pluto Zelltechnologie verifiziert. Damit hat sich die Pluto-Technologie seit der ersten Generation mit 19,6 Prozent Zelleffizienz rasant weiterentwickelt. Die Forscher gehen davon aus, in den nächsten sechs bis zwölf Monaten 21 Prozent Zelleffizienz zu erreichen.
 
Eines der Schlüsselelemente zur Verbesserung der Pluto Zelltechnologie, ist das Einbeziehen von ähnlichen Hocheffizienz-Charakteristika der PERL Zelltechnologie, die ebenfalls einen Rekord hält,  in den regulären Herstellungsprozess für Pluto Zellen. Diese verbessern das Design der Zellrückseiten von herkömmlichen Pluto Zellen. Dazu werden vor allem die Nahtstellen zwischen Metall und Silicon reduziert und die Flächen, die nicht von diesem Kontakt betroffen sind gut passiviert. Zusätzlich hat Suntech Prozessänderungen eingeführt, die den Einsatz von hohen Temperaturen minimieren, sodass die Prozesse für hohe Effizienz bei gewöhnlichen, handelsüblichen Wafern eingesetzt werden können.

Nachdem Suntech Solarmodule mit hocheffizienter Pluto Zelltechnologie bereits im letzten sowie laufenden Jahr in großen Mengen verkauft wurden, arbeitet das Unternehmen nun daran, auch die neuen Entwicklungen kommerziell umzusetzen.
 
Vor kurzen gab das Forschungsteam der Swinburne University of Technology einen weiteren gemeinsam mit Suntech aufgestellten Rekord bekannt – die Entwicklung der weltweiten leistungsstärksten nanoplasmonische Breitbandsolarzelle.
 
Fortschrittliche Entwicklungen in der Zell- und Modultechnologie kennzeichnen Suntechs Erfolg als führendes Unternehmen für Innovationen in der Solartechnologie. Der letzte Durchbruch spiegelt das Ergebnis einer effektiven Zusammenarbeit zwischen Suntech und Forschungsinstituten weltweit, mit dem Ziel, innovative Technologien zu kommerzialisieren. Suntech wird diese Kooperationen fortsetzen und durch die im Jahr 2011 gegründete Suntech R&D Australia Pty Ltd, wo sich Forschungsprojekte mit der Umsetzung von fortschrittlichen Zelltechnologien in Produktionsprozesse beschäftigen, sogar noch erweitern.

Quelle: Suntech Power Holdings Co., Ltd.

 

Mainz, 12. März 2012, Die SCHOTT Solar AG hat ihre Solarmodule der Reihe SCHOTT PERFORM POLY beim Prüfinstitut TÜV Rheinland einer Salznebel-Korrosionsprüfung unterzogen. Die PV-Module des Solarmodulherstellers bestanden die Prüfung in der härtesten Stufe 6 erfolgreich. Dieser Test ist im Dezember 2011 als IEC Norm 61701: 2011 Ed.2 in Kraft getreten. Das Unternehmen sieht sich auf seinem Qualitätskurs mit dem vorliegenden Testergebnis bestätigt. Salzhaltige Luft kann demnach den Solarmodulen von SCHOTT Solar nichts anhaben.

SCHOTT Solar AG

Die offiziellen Zertifikate hat SCHOTT Solar Ende Februar erhalten, für weitere Modelle wird das Unternehmen eine Baugleichheitserklärung abgeben. Damit stellt SCHOTT Solar unter Beweis, dass mit den Qualitätsmodulen des deutschen Herstellers auch unter widrigsten Bedingungen sichere Stromerträge über Jahre garantiert sind.
 
Damit sich die Investition in eine Solaranlage rentiert, müssen die Module über Jahrzehnte hinweg einen hohen Stromertrag liefern und dabei teilweise extremen Umwelteinflüssen standhalten – salzhaltiger Luft zum Beispiel. „Besonders wichtig ist diese Fragestellung natürlich für Module, die beispielsweise in Norddeutschland nahe der Küste installiert sind. Aber auch im Landesinneren kann die Luft Salz enthalten. Reste davon können nach einer Trockenzeit und erneutem Niederschlag bei herkömmlichen Korrosionsschäden hervorrufen. Der Test von TÜV Rheinland hat bestätigt, dass dies bei SCHOTT Solar Modulen nicht der Fall ist“, erklärt Christian Thiemann, Product Marketing Manager bei SCHOTT Solar.

Der neu entwickelte Extremtest setzt die Module verschärften Belastungen aus, wie sie beispielsweise in Küstennähe herrschen. Das Besondere ist der neue, höchste Schärfegrad der Stufe 6: In 56 Tagen durchlaufen die Module acht Prüfzyklen. Dabei werden sie jeweils zwei Stunden lang mit Salzwasser (konkret fünfprozentiger Natriumchloridlösung) besprüht anschließend bei 40 Grad und 93 Prozent Luftfeuchte für 20 Stunden gelagert.

„Von Haus aus testen wir SCHOTT Solar Module in unseren eigenen Testanlagen zum Teil zwei Mal strenger, als es der internationale IEC-Standard vorsieht. Nun bestätigt auch die neue Salznebelprüfung, dass Module von SCHOTT Solar selbst unter härtesten Bedingungen langzeitstabil sind“, ergänzt Thiemann.

Garantie auch in Meeresnähe

Auch bei einer Installation in Meeresnähe gewährt SCHOTT Solar die übliche lineare Leistungsgarantie, je nach Modultyp von 25 bzw. 30 Jahren. Bei einer fachgerechten Installation nach der jeweils gültigen Montage- und Installationsanleitung sind Kunden mit dem SCHOTT Solar Modulen auf der sicheren Seite. Voraussetzung ist, dass die Module keinen direkten Kontakt mit Salzwasser haben und die Materialien des Gestell- und Befestigungssystems resistent gegen Elektrokorrosion sind.

Quelle: SCHOTT Solar AG

 

Weilburg, 09. März 2012, In der Photovoltaikindustrie werden noch immer rund 90 Prozent der notwendigen Klebearbeiten bei der Waferherstellung manuell durchgeführt und sind somit vom einzelnen Werker sehr abhängig. Dabei kann im automatisierten Prozess alleine der Klebstoffverbrauch um zirca 50 Prozent gegenüber dem manuellen eingespart werden. Die Automatisierung des Klebevorgangs reduziert die Bruchrate beim Wafersägen im anschließenden Drahtsägeprozess um mindestens zwei Prozent und leistet somit einen wesentlichen Beitrag zur Reduzierung der Fertigungskosten.

Arnold Gruppe - Versuchs-Klebeanlage für die Solar-Waferherstellung

Daher nimmt in der Waferherstellung das exakte Kleben der Siliziumbricks auf den Werkstückträger einen wichtigen Stellenwert ein. Nur eine dauerhaft reproduzierbare und im Sägeprozess haltbare Verbindung der Klebung sichert einen hohen Ertrag des Sägevorgangs. Im Technologiezentrum der Arnold Gruppe in Weilburg/Deutschland demonstrieren Spezialisten den automatisierten Brick-Klebeprozess in einer eigens für die Prozessentwicklung installierten Klebezelle.

Als ausgewiesener Automatisierungsspezialist für die Automobil- und Photovoltaikindustrie ist Arnold in der Lage, die einzelnen Prozessschritte der Brickfertigung - vom Cropping über Schleifen bis hin zur automatischen Brickverklebung - übergreifend zu optimieren. Je nach Kundenwunsch bietet Arnold eine komplette Produktlinie von automatisierten Klebesystemen. Diese basieren jeweils auf einem Industrieroboter mit hoher Verfahrgenauigkeit sowie einem hochpräzisen Dosiersystem für reprodu-zierbare Raupenaufträge beim Verkleben der Brickstücke. Je nach Kom-plexität und Anforderung wird das Grundsystem mit einer automatisierten Reinigungsstation für Bricks, einer Brick-Komissionierung zur Optimierung der Drahtsägenauslastung und einem Aushärtungslager ergänzt. Das Sys-tem ermöglicht auch das automatisierte Fügen der Bricks mit Glasplatte und Grundträger.

Mit dem neu entwickelten Software-Tool AEPS (Arnold Easy Programming System) sind kundeneigene Anlagenführer und Prozesstechniker erstmals in der Lage, Bewegungs- und Prozessparameter innerhalb der Roboter- und Klebesteuerung intuitiv im zulässigen Rahmen selbst zu erstellen und zu editieren. Ein einzigartiges Werkzeug, um die Charakteristik der Kleberaupen wie Auftragsgeschwindigkeit oder Nahtdicke zu optimieren. Ganz einfach am Touchscreen - durch Antippen der gewünschten Position oder durch Verschieben oder Einfügen zusätzlicher Punkte. Expertenwissen über die Roboter-/SPS-Programmierung ist nicht erforderlich.

Prozess- und Produktionsdaten werden durch Arpat (Arnold Process Analysis Tool) in Echtzeit gesammelt, visualisiert, analysiert und protokolliert. Innerhalb eines geschlossenen Kreislaufes kann so der Bediener auf Veränderungen der für den Klebeprozess wichtigen Randbedingungen wie beispielsweise Chargenänderungen und Klebestoffalterung schnell reagie-ren und jederzeit – ohne teure Spezialisten anzufordern – Optimierungen vornehmen.

Quelle: Herbert Arnold GmbH & Co. KG

 

Ravensburg, 12. März 2012, Die Solarmodule des Typs MAGE POWERTEC PLUS der MAGE SOLAR AG haben den PID-Test von Underwriters Laboratories (UL) bestanden. Ende 2011 wurden die Solarmodule des Solarunternehmens getestet. Die Photovoltaik-Module sind unempfindlich gegen Leistungsverluste durch hohe Spannungen, Temperaturen und Luftfeuchtigkeit.

MAGE POWERTEC PLUS Solarmodule

Bild: MAGE POWERTEC PLUS Solarmodule

Die Testbedingungen sind bei UL für alle Marktteilnehmer gleich, um exakte Vergleichswerte zu erhalten. Der PID-Test fand zu vorgegebenen Testbedingungen von -1.000 Volt Spannung, 25 Grad Celsius und einer Luftfeuchtigkeit von 85 Prozent statt.

Sowohl die mono- als auch die polykristallinen MAGE POWERTEC PLUS Module  Photovoltaik-Systemanbieters schnitten überdurchschnittlich ab. Als PID-resistent gelten Solamodule, die unter den standardisierten Testbedingungen weniger als 5 Prozent gegenüber der Nennleistung verlieren.

Die PID-Resistenz unterstreicht die Hochwertigkeit der leistungsstarken MAGE POWERTEC PLUS PV-Module und ihrer Einzelkomponenten, die im Modulaufbau perfekt aufeinander abgestimmt sind. Um diese hohen Qualitäts- und Leistungsstandards der Module kontinuierlich zu prüfen, ging MAGE SOLAR bereits im Juni 2011 eine Kooperation mit UL ein. Diese führen neben dem absolvierten PID-Test auch Ertragstests sowie die für die Marktzulassungen notwendigen Modulzertifizierungen durch.

„Die PID-Resistenz ist ein weiteres Qualitätsmerkmal unserer Solarmodule“, so Norbert Philipp, Vorstand der MAGE SOLAR AG. „Durch kontinuierliche Weiterentwicklung, den stetigen Qualitätssicherungsprozess sowie Kontrollen durch internationale Prüfinstitute sichern wir die Zuverlässigkeit und Langlebigkeit unserer Produkte. Daher können wir auf unsere MAGE POWERTEC PLUS Module 10 Jahre Produkt- und 30 Jahre Leistungsgarantie geben.“

Was ist PID?

Unter potential-induzierter Degradation (PID) wird der Leistungsverlust in einem Solarmodul verstanden, der bei der Kombination von hohen Spannungen, hohen Temperaturen und hoher Luftfeuchtigkeit auftreten kann.

Quelle: MAGE SOLAR AG

Yverdon-les-Bains, 07. März 2012, PlanetSolar hat die Durchquerung des Piratengebiets im Golf von Aden problemlos geschafft und navigiert nun im Roten Meer Richtung Suezkanal. Die erste Weltumrundung mit Solarenergie wird damit voraussichtlich am 4. Mai 2012 zu Ende gehen, mit der Ankunft in Monaco. Dank einer minutiösen Vorbereitung durch den ehemaligen Chef der Schweizer Armee, Christoph Keckeis, konnte der Golf von Aden ohne Zwischenfälle und Attacken von Piraten durchquert werden.

Die erste Weltumrundung mit Solarenergie wird Anfang Mai 2012 zu Ende gehen

Bild: Die erste Weltumrundung mit Solarenergie wird Anfang Mai 2012 zu Ende gehen

Für Raphaël Domjan, den Initiator und Expeditionsleiter von PlanetSolar, ist dies eine große Erleichterung: „Wir haben soeben die Piratenzone des Golf von Aden hinter uns gelassen. Ich danke den sechs Sicherheitsleuten, die uns während eines Monats beschützt haben. Wir hätten diese Passage ohne sie, unsere Land-Crew und speziell ohne die wertvolle Hilfe von Christophe Keckeis nicht geschafft!“

Nach der heiklen Durchquerung des Piratengebietes befindet sich das Team nun vollends auf der Zielgeraden der ersten Weltumrundung mit Solarenergie. Das größte je gebaute Solarschiff befindet sich aktuell im Roten Meer und fährt Richtung Hurghada und Sharm El Sheik in Ägypten. Mehr als eineinhalb Jahre nach seinem Start in Monaco nimmt der Schweizer Katamaran die letzten 3'000 Meilen (5'400 Kilometer) der insgesamt 30'000 Meilen der Weltumrundung in Angriff. Damit hat das Team bereits mehr als 90 Prozent der Weltumrundung erfolgreich überstanden.

Ankunft in Monaco am Freitag 4. Mai 2012

Zur Ankunft der PlanetSolar in Monaco werden vom 4. bis 6. Mai 2012 im Hafen von Monaco (Port Hercule) verschiedenste Festivitäten durchgeführt. Nach Durchquerung der Ziellinie wird das Team an einer offiziellen Zeremonie teilnehmen, an welcher Persönlichkeiten und politische Vertreter der Schweiz und Monacos teilnehmen werden. Verschiedenste Aktivitäten und Events im Hafengebiet sind aktuell in Vorbereitung.

Quelle: PlanetSolar