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Forschung/Entwicklung

 

Duckwitz, 02. Juli 2012, Für die CSP Konferenz am 18. Juni 2012 an der Naresuan University in Phitsanulok gab es für Solarlite zwei Anlässe. Mit TRESERT ist ein Demonstrationsprojekt einer innovativen Technologie zur dezentralen Bereitstellung von Strom, Wärme und Kälte im südostasiatischen Raum fertig gestellt worden.  Ziel des durch das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit  (BMU) im Rahmen der Internationalen Klimaschutzinitiative geförderten Projektes ist es, diese klimaschonende Technologie in der Region bekannt zu machen. Der Einsatz von Niedrigtemperaturturbinen und einer Absorptionskühlung stellen eine Neuerung dar, die ein erhebliches Vermarktungspotential bieten. Durch Ausbildung und Informationsveranstaltungen soll die Verbreitung der Technologie unterstützt und dadurch neue CO2 -Reduktionspotenziale erschlossen und gefördert werden.

Solarlite und SERT präsentieren gemeinsames Demonstrationsprojekt TRESERT

Solarlite wurde für das Kraftwerk TSE 1 und die dort erstmalig kommerziell angewandte Solarlite – Technologie im Mai mit dem National Globe Energy Award Thailand ausgezeichnet. Der National Energy Globe Award ist heute der weltweit bedeutendste und renommierteste Umweltpreis. Prämiert werden Projekte aus aller Welt, die unsere Ressourcen sparsam und schonend verwenden bzw. erneuerbare Energien nutzen. Das Ziel: Erfolgreiche nachhaltige Projekte sollen einer breiten Öffentlichkeit präsentiert werden - denn für viele unserer Umweltprobleme gibt es bereits gute, umsetzbare Lösungen.

Die erste TRESERT Konferenz soll ein Auftakt für eine Veranstaltungsreihe mit dem Schwerpunkt Concentrated Solar Power sein. Dr. Sukruedee Sukchai, Direktorin am SERT, und Dr. Joachim Krüger, CEO der Solarlite Group, haben es sich zur Aufgabe gemacht über die Technologie, technische Weiterentwicklungen und Anwendungsbereiche zu informieren. Beide engagieren sich für diese besonders umwelt- und klimaschonende Form der Energiegewinnung und möchten aktiv zu deren Verbreitung beitragen.

Etwa sechzig Gäste aus den Bereichen Energie, Politik, Wirtschaft und Wissenschaft sind nach Phitsanulok gekommen, um sich über das Projekt und die Technologie zu informieren.

Dr. Ingo Winkelmann, Minister in der Ständigen Vertretung Deutschlands in der Botschaft Bangkok, schickte seine Glückwünsche in Form eines Grußwortes, in dem er die hohe Innovationskraft und Zukunftsorientierung von deutschen Unternehmen wie Solarlite lobte. Dr. Sukruedee  gab einen Überblick über die Entwicklung der erneuerbaren Energien in Thailand und der Bedeutung von Institutionen wie dem SERT. Dr. Krüger und Pierre Breitzke, Head of Engineering bei der Solarlite Group, informierten ausführlich über das TRESET Projekt, Anwendungsbereiche und führten die Anlage und ihre Funktionsweise dann vor.   

Christoph Prahl vom Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt informierte in seinem Vortrag über den Qualifizierungsprozess von CSP–Komponenten, auf welche Faktoren und Kennziffern es ankommt und mit welchen Messverfahren sich diese Werte ermitteln lassen. Im Anschluss gab es von Seiten der Besucher viele Fragen zur Technologie und ihren Anwendungsmöglichkeiten.

Ein Höhepunkt des Tages war das „Grand Opening“ der TRESERT Anlage. Dr. Sukruedee  und Dr.  Krüger zerschnitten das Band und setzten die Anlage zur Demonstration in Betrieb. „Wir freuen uns sehr über die Resonanz auf diese erste Konferenz hier am SERT und haben auch schon den Termin für die nächste Konferenz festgelegt. Es wird der 4. September 2012“, sagte Joachim Krüger im Anschluss der Konferenz.   

Quelle: Solarlite GmbH

 

Horb a.N./Altenfelden, 22. Juli 2012, Rund 60 Prozent mehr Solarstrom als mit einem starr installierten System hat Willi Leibetseder in den vergangenen zwölf Monaten gewonnen. Der Inhaber eines Installationsbetriebs im oberösterreichischen Altenfelden betreibt eine Photovoltaik-Anlage mit DEGERenergie-Nachführsystem.

DEGERenergie

„Das ist der absolute Hammer“, freut sich Willi Leibetseder. Vor gut einem Jahr hatte er eine Photovoltaik-Anlage mit DEGERenergie-Nachführsystem auf dem Gelände seiner Firma installiert. Jetzt, zwölf Monate später, stellt er fest: Sein DEGERtraker 7000NT hat im Laufe des Jahres mehr als 8.000 Kilowattstunden Solarstrom produziert. „Ich arbeite seit rund sieben Jahren im Bereich Photovoltaik, und meine Schwester produziert ihren Strom mit einem starren System. Aus meiner Erfahrung weiß ich, dass eine starre Anlage gleicher Größe in unserer Region rund 5.000 Kilowattstunden im Jahr bringt. Damit ist klar: Wir haben etwa 60 Prozent Mehrertrag.“

Jetzt ist der österreichische Tüftler gespannt auf die Ergebnisse des zweiten DEGERtrakers, den er im Spätsommer 2011 Jahr in Altenfelden installiert hat. „Die Familie, die dieses Nachführsystem auf ihrem Grundstück betreibt, nutzt den damit erzeugten Strom selbst und speist nur den Überschuss ins Netz ein. Wenn zwölf Monate um sind, ziehen wir eine erste Bilanz.“ Dass auch dieses Ergebnis mehr als überzeugend ausfällt, daran zweifelt Willi Leibertseder nicht.

Die Bereitschaft in der Bevölkerung, in Solarenergie zu investieren, ist nach Auskunft des Installateurs auch in Österreich sehr hoch. „Allerdings kommt der Staat mit der Bewilligung der Förderanträge nicht nach. Offenbar wurden sehr viel mehr Anträge gestellt, als Gelder dafür bereitgestellt sind. Es ist einfach schade, wenn immer einer auf der Bremse steht.“

Quelle: DEGERenergie

 

Köln/Yokohama, 29. Juni 2012, Der TÜV Rheinland hat in Japan ein neues Prüflabor für Photovoltaik- und Energiespeichersystemen eingeweiht. Im neuen Kansai Technology Assessment Center (KTAC), in das der TÜV Rheinland 5 Millionen. Euro investiert hat, wurden 25 neue Arbeitsplätze für technische Experten geschaffen.

Das neue, in Osaka gelegene Prüflabor hat eine Grundfläche von 2.500 Quadratmeter. Der Schwerpunkt der Arbeit liegt auf der Prüfung von wieder aufladbaren Energiespeichersystemen, wie z. B. Lithium-Ionen-Batterien und Superkondensatoren für verschiedene Anwendungen, sowie von Produkten im Bereich Solartechnologie.

Dr.-Ing. Manfred Bayerlein, Vorstandsvorsitzender der TÜV Rheinland AG: „Mit den neuen Prüflaboreinrichtungen in Japan unterstreicht der TÜV Rheinland seine globale Strategie der Investition in den Aufbau einer umfassenden Prüfinfrastruktur für erneuerbare Energien, wie Solar, Wind und Brennstoffzellen, wie auch in die Bereitstellung von Dienstleistungen im Bereich Elektromobilität. In Japan sind diese Aktivitäten angesichts der kürzlich von der japanischen Regierung angekündigten Veränderungen in der Energiepolitik von besonderer Relevanz.“

Als erste Großanlage eines neutralen Dienstleisters ihrer Art in Asien ist das Batterieprüflabor des KTAC mit der modernsten Sicherheitstechnik sowie einer Reihe von Einrichtungen zur Prüfung der Batterieleistung unter abnormalen Bedingungen und Gegebenheiten ausgestattet. Der TÜV Rheinland wurde vom japanischen Ministerium für Wirtschaft, Handel und Industrie zur Zertifizierungsstelle für das Förderprogramm für stationäre Lithium-Ionen-Batterien ernannt. Die Bewertung und Zertifizierung von Lithium-Ionen-Batterien im KTAC kann als Nachweis für die Erfüllung der Auflagen bei der Beantragung von Fördergeldern genutzt werden. Das Batterieprüflabor wird sein Prüfdiensteangebot und seine Prüfkapazitäten in naher Zukunft ausweiten.

In den Photovoltaikprüfeinrichtungen des KTAC können Langzeit-Außen-Belastungstests und eigens auf die Spezifikationen des Kunden zugeschnittene Prüfungen durchgeführt werden. Zu den angebotenen Services gehören u. a. auch die Überprüfung der Qualität und Dauerbeständigkeit von PV-Modulen, denen entscheidende Bedeutung zukommen wird, da ab Juli 2012 in Japan eine Einspeisevergütungsregelung zur Anwendung kommt. Die Prüflaboreinrichtungen erfüllen die in Europa und andernorts verwendeten IEC-Standards, die in den USA verwendeten UL-Standards sowie die in China geltenden Golden-Sun-Standards. Der Vorteil einer KTAC-Prüfung besteht also darin, dass sie genügt, um die Zertifizierung nach allen diesen Standards zu erhalten.

Quelle: TÜV Rheinland

 

Berlin, 29. Juni 2012, Das Kompetenzzentrum Dünnschicht- und Nanotechnologie für Photovoltaik Berlin (PVcomB) nahm gemeinsam mit Leybold Optics GmbH zwei Anlagen zur Herstellung von Dünnschicht-Solarmodulen in Betrieb. Mit diesen Inline-Sputter-Anlagen ergänzt das PVcomB die letzten Lücken in seinen beiden Forschungslinien für Silizium- und CIGS-Dünnschicht-Solarmodule und beginnt nun den vollen Betrieb mit Modulgrößen von 30 mal 30 Zentimetern.

PVcomB - Start Leybold Optics A600V7

 

Bild: PVcomB nimmt Sputter-Anlagen von Leybold Optics in Betrieb v.l.n.r.: Dr. Bernd Stannowski, Dr. Sven Ring, PVcomB, Berlin

„Die Dünnschicht-Technologie wird im Labor immer weiter entwickelt, sie muss schnellstmöglich industriell umgesetzt werden können“, fasst Dr. Rutger Schlatmann, Leiter des PVcomB, die Mission des Kompetenzzentrums zusam-men. An zwei industrienahen Forschungslinien arbeiten Wissenschaftler und Techniker, um Fragestellungen aus der industriellen Fertigung zu lösen. Gleich-zeitig werden Alternativen aus der Grundlagenforschung weiterentwickelt und in jedem Prozess- und Analyseschritt getestet.

Mit der Inbetriebnahme der Sputter-Anlagen von Leybold Optics im Mai 2012 hat das PVcomB die Forschungslinien für Dünnschicht-Silizium und Kupfer-Gallium-Indium-Selenid (CIGS) fertiggestellt. Damit ist das Kompetenzzentrum in der Lage, die gesamte Modulherstellung - ausgehend vom Reinigen der Gläser bis hin zum Verkapseln der Module – auf einer Glasgröße von 30 mal 30 Zentimetern durchzuführen.

In der Referenzlinie für Dünnschicht-Silizium (a-Si/c-Si) verfügt PVcomB mit der Sputter-Anlage A600V7 von Leybold Optics nun auch über die Möglichkeit, eigene Schichten für Front- und Rückkontaktsysteme herzustellen. „Damit schließen wir die letzte Lücke in unserer Forschungslinie“, ergänzt Dr. Schlatmann.

Eine zentrale Rolle in der Referenzlinie für CIGS bildet die zweite A600V7. Für das sogenannte „sequentielle Verfahren“ werden Molybdän-Rückkontakte und vor allem die Schichten aus Kupfer, Gallium und Indium abgeschieden. In weiteren Prozessschritten werden diese zum Absorber der CIGS-Solarmodule umgeformt.

Die ausgereifte Technologie der A600V7 Inline-Sputter-Anlage in Kombination mit den langjährigen Erfahrungen des traditionsreichen Unternehmens Leybold Optics in Beschichtungsverfahren für Photovoltaik-Anwendungen waren entscheidend für PVcomB, gemeinsam mit Leybold Optics die Anlagen auf seine Forschungslinien für die technisch komplexen Sputterprozesse anzupassen. Die Anlagen von Leybold Optics zeichnen sich darüber hinaus durch ihre hohe Flexibilität aus. So können nachträglich Komponenten integriert und Erweiterungen vorgenommen werden. Substratwechselmagazine und die Möglichkeit, gleichzeitig zwei Substrate zu beschichten, erlauben es, automatisierte Prozesse mit hohem Durchsatz und sehr hoher Reproduzierbarkeit zu fahren.

„Mit unseren Inline-Sputter-Anlagen erfüllen wir die hohen Anforderungen des PVcomB, CIGS- und Dünnschicht-Silizium-Solarmodule in einer State-of-the-Art-Umgebung herzustellen. Gleichzeitig haben wir durch diese Zusammenarbeit die großartige Chance, aus Erfahrungen des PVcomB-Forschungsteams zu lernen. Erkenntnisse daraus fließen in die kontinuierliche Weiterentwicklung unserer An-lagen der nächsten Generation ein“, kommentiert Patrick Binkowska, Manager der Division Glass & Solar, Leybold Optics, die Inbetriebnahme der Sputter-Anlagen durch PVcomB.

Quelle: PVcomB

 

Ichtershausen, 27. Juni 2012, Nur rund sieben Monate nach der Umstellung der Produktionslinie auf mikromorphe Technologie, ist Masdar PV nun ein weiterer Meilenstein in der Entwicklung seiner Dünnschicht-Module gelungen. So konnte das Forschungs- und Entwicklungsteam des Unternehmens in Zusammenarbeit mit weiteren Experten den Modulwirkungsgrad innerhalb kürzester Zeit entscheidend steigern: Mit der Produktion von Champion-Modulen, die einen Wirkungsgrad von bis zu 10 Prozent aufweisen, wurde ein neuer Rekord bei den eigenen Solarmodulen aufgestellt.

Diese erneuten Verbesserungen sind Ergebnis der vielfältigen Kooperationen des Unternehmens mit Forschungseinrichtungen. So war an dieser technischen Weiterentwicklung unter anderem das Helmholtz Zentrum Berlin beteiligt: Die Wissenschaftler optimierten in Zusammenarbeit mit den Experten von Masdar PV insbesondere die in der Produktion verwendeten Materialien, die jetzt unmittelbar in der Fertigungslinie in Ichtershausen Anwendung finden.

Die Effizienzsteigerung ist für Masdar PV eine weitere Bestätigung der seit Gründung verfolgten Unternehmensstrategie, verstärkt auf Forschungskooperationen zu setzen. Mit dem erzielten Wirkungsgrad hat das Forschungs- und Entwicklungsteam - in Zusammenarbeit mit externen Partnern - ein weiteres wichtiges Etappenziel auf der eigenen Technologie-Roadmap erreicht. Die Abteilung strebt weiterhin an, die Effizienz ihrer auf mikromorphem Silizium basierenden Module bis 2013 auf 11 Prozent zu steigern und somit sukzessive die Energieerträge der Produkte zu erhöhen. Die treibende Kraft hinter dieser Entwicklung wird auch weiterhin das hochqualifizierte Entwicklerteam sein, welches permanent die in der Produktion eingesetzten Anlagen und Materialien optimiert und so auch das Kosten-Nutzen-Verhältnis der Produkte für die Kunden von Masdar PV verbessert.

Quelle: Masdar PV