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Nürnberg, 24. Februar 2012, Albert Engelbrecht, Geschäftsführer der FR-Frankensolar GmbH, zu der aktuellen politischen Diskussion über weitere Kürzungen im Bereich der Photovoltaik und eine gemeinsame Aktion der Firma FR-Frankensolar GmbH für eine zukunftsfähige Förderung der erneuerbaren Energien.

Frankensolar - Geschäftsführer Albert Engelbrecht schließt symbolisch die Tore

Bild: Frankensolar - Geschäftsführer Albert Engelbrecht schließt symbolisch die Tore

„In Kürze wird sich die Fukushima Reaktorkatastrophe zum ersten Mal jähren. Man sollte meinen, dass man aus dieser Katastrophe nicht nur etwas gelernt hat, sondern ebenso den Bekenntnissen und Versprechungen der Politik zur Energiewende vertrauen könne“, sagt Albert Engelbrecht, Geschäftsführer der Frankensolar. „Umso erstaunlicher und erschütternder sind die aktuellen Diskussionen um weitere Subventionskürzungen in der Photovoltaik.“

Mit dem erklärten Ziel die Atomkraftwerke abzuschalten, sind wir auf die Sonne als ergiebigste Energiequelle die uns zur Verfügung steht, angewiesen. Dabei spielt die Photovoltaik im Bereich der dezentralen erneuerbaren Energien eine tragende Rolle. Nach Berechnungen des Bundesverband Solarwirtschaft (BSW-Solar) könnte die Photovoltaik bereits 2020 zehn Prozent des deutschen Strombedarfs decken. Die Haushalte wären in der Lage den benötigten Strombedarf eigenständig zu produzieren.

In kürzester Zeit hat es die Photovoltaik-Branche geschafft das Bewusstsein der Bürger für erneuerbare Energien zu steigern. „Durch unangemessene Einschnitte in den Ausbau der Photovoltaik wird nicht nur das Vertrauen der Bevölkerung in die erneuerbaren Energien erschüttert. Wir werden auch nicht in der Lage sein die erklärten Ziele des Energiewandels zu erreichen“, meint Albert Engelbrecht.

Um die Position der FR-Frankensolar GmbH noch zu verdeutlichen, haben die Mitarbeiter am Donnerstag, den 23.Februar 2012, für mehrere Stunden das Gebäude verlassen und sich vor dem Haupteingang versammelt. Die Geschäftsleitung verriegelte symbolisch die Tore des Unternehmens. Die Mitarbeiter bekundeten ihre Betroffenheit mit Plakaten und Bannern.

„Die Kürzungspläne der Bundesregierung bedrohen nicht nur Arbeitsplätze in unserer Branche und die Existenz vieler Solarunternehmen in Deutschland, sondern auch das Ziel einer sauberen Zukunft weltweit“, sagt Thiemo Graf, Leiter Vertrieb International bei Frankensolar. Als kommunaler Mandatsträger setzt er sich in Mittelfranken auch privat intensiv für die Energiewende ein. Daher weiß er wie wichtig es ist, für die Ziele der erneuerbaren Energien einzutreten und die Bürger von einer sauberen Zukunft zu überzeugen.

Mit dieser Aktion möchte die Frankensolar vermitteln, dass Mitbürger und Photovoltaik-Branche sich heute mehr denn je für den Ausbau der erneuerbaren Energien positionieren und sich für eine zukunftsfähige Förderung einsetzen müssen – nicht nur für uns, sondern für alle folgenden Generationen, die nach uns von den dezentralen erneuerbaren Energien profitieren werden.

Quelle: FR-Frankensolar GmbH

Kommentare   

-2 #1 AR 2012-02-24 07:05
Zu spät für diese Aktion !

Da hat jemand zu lange geschlafen.

Die Medien haben schon wochenlang berichtet über die böse Solarindustrie.
( auch wenn das nicht wahr ist.)

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