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Freiburg, 15. Juni 2012, Das "CalLab PV Modules" des Fraunhofer-Instituts für Solare Energiesysteme ISE aus Freiburg konnte jetzt seine Genauigkeit bei der Präzisionsprüfung von Photovoltaikmodulen noch weiter steigern. Durch die weltweit einmalige Präzisionsmessung mit nur 1,8 Prozent Messabweichung kann der Hersteller die Leistung von Solarstrommodulen exakt ermitteln. Für Investoren erhöhen sich Zuverlässigkeit und Sicherheit in der Kalkulation.

Fraunhofer - Vorbereitung der Leistungsmessung von PV-Modulen am Fraunhofer ISE

Bild: Vorbereitung der Leistungsmessung von PV-Modulen am Fraunhofer ISE

Weltweit sind heute Solarstromanlagen mit über 60 GW (Gigawatt) Leistung installiert, mit stark steigender Tendenz. In diesem sich schnell entwickelnden Markt ist Qualitätssicherung entscheidend. Die präzise Kalibrierung von Photovoltaik(PV)-Modulen spielt sowohl in Forschung und Entwicklung als auch bei der Produktion eine herausragende Rolle. Sie ist unverzichtbar für
Modulhersteller, Investoren und Betreiber von Photovoltaik-Kraftwerken.

Der neue Rekordwert von lediglich +/- 1,8 Prozent wird unter Berücksichtigung der so genannten spektralen Fehlanpassung ermittelt. "Damit bietet das CalLab PV Modules des Fraunhofer ISE Herstellern einen Referenzwert, mit dem sie die Leistung ihrer Module noch präziser bestimmen können", freut sich Klaus Kiefer, Abteilungsleiter Qualitätssicherung Solarmodule und PV-Kraftwerke. "Bei einem Produktionsvolumen von 2 GW entspricht 1 Prozent Abweichung in der Leistung einem Wert von rund 14 Mio. Euro. Investoren erlangen ihrerseits eine erhöhte Sicherheit bei der Errechnung von Risikoaufschlägen und der Gesamtkalkulation für PV-Kraftwerke."

Quelle: Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme ISE

 

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