photovoltaik-guide.de verwendet Cookies um Ihnen den bestmöglichen Service bereitzustellen. Indem Sie unsere Website weiter nutzen, stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Weitere Informationen erhalten Sie in unserer Datenschutzerklärung.

Brilon/Markranstädt, 16. Juni 2010 –  Die solarhybrid AG hat als Generalunternehmer das Solarstrom-Kraftwerk FinowTower bei Eberswalde dem Auftraggeber und Betreiber, der is solarinvestra FinowTower GmbH & Co. KG, offiziell übergeben. Der feierlichen Abendveranstaltung mit über 300 Gästen aus Politik, Wirtschaft und Partnerunternehmen gingen Führungen über das Gelände und Rundflüge voraus. Die Gäste waren von der Dimension des Solarstrom-Kraftwerkes beeindruckt, das mit einer Nennleistung von 24,24 Megawatt (MW) bereits am 12. Mai 2010 ans Netz ging.

Umwelt, Region und Anleger profitieren

Das Solarstrom-Kraftwerk wird voraussichtlich 22,4 Millionen Kilowattstunden (kWh) pro Jahr erwirtschaften, womit der Bedarf von 6.400 Haushalten gedeckt werden kann. Der Energieversorger E.ON edis übernimmt mit der Abnahme des Solarstroms Verantwortung für die Umwelt und fördert die Erzeugung regenerativer Energien. Neben der Einsparung von jährlich 22.500 Tonnen Kohlendioxid (CO2) wurden während und nach der Bauzeit zahlreiche Arbeitsplätze geschaffen. Zudem kann die Gemeinde Schorfheide mit erheblichen Gewerbesteuereinnahmen in den nächsten 20 Jahren rechnen. Doch nicht nur die Umwelt und die Region profitieren von dem Projekt. Das Partnerunternehmen CH2 Contorhaus Hansestadt Hamburg AG verwaltet als Fondsgesellschaft den Fonds Solaris, der an FinowTower beteiligt ist. Dadurch erhalten Investoren die Möglichkeit, eine attraktive Rendite mit dem Solarstrom-Kraftwerk zu erwirtschaften.

Meisterleistung für den Naturschutz

Auf dem Gelände des ehemaligen Militärflughafens wurden zwei Flugzeugbunker zu sogenannten Fledermaus-Hotels umgebaut. Die einstigen Shelter dienen jetzt der vorhandenen Population als Schlafplatz und Winterquartier. Dabei ermöglichen sechs Meter breite Einflugschneisen inmitten der Solarmodule den Fledermäusen einen ungestörten Anflug. Zudem wurden abgetragenes Erdreich und Bauschutt zu Wällen aufgeschichtet. Hier können die vorhandenen Eidechsen ihren Sonnenbedarf decken. Außerdem werden in den nächsten Wochen zahlreiche Lesesteinhaufen errichtet, die Kriechtieren und Nischenbrütern als Ruhepunkt und Brutstelle dienen. Die benötigten Steine, im Sandboden vor Ort nicht enthalten, werden eigens für diesen Zweck erworben.

Europas größtes Solarstrom-Kraftwerk in Planung

Mit dem Projekt FinowTower hat sich solarhybrid als einer der führenden Generalunternehmer für Solarstrom-Kraftwerke in Deutschland profiliert. Nun plant solarhybrid gemeinsam mit dem Tochterunternehmen ecolutions solar Deutschland GmbH den Erwerb des kompletten Geländes des ehemaligen Militärflughafens und eine Erweiterung des Solarstrom-Kraftwerks um drei Bauabschnitte auf insgesamt 125 Megawatt. Dabei soll der gegenwärtige Flugverkehr auch weiterhin möglich sein. Ziel der Gesamtkonzeption ist, die Größe des künftigen Flughafens durch die jetzige Nutzung zu definieren. So bleiben das angesiedelte Gewerbe und die damit verbundenen Arbeitsplätze erhalten.

Zudem soll das Bauvorhaben ganzheitlich unter ökologischen Gesichtspunkten durchgeführt werden. Alle Shelter bleiben erhalten und werden der Tierwelt als Refugium dienen.

Vorbehaltlich der behördlichen Genehmigungen und der Abnahme des Solarstroms durch E.ON edis ist sicher, dass das Multi-Megawatt-Projekt wiederum von solarhybrid als Generalunternehmer erstellt wird und ecolutions solar Deutschland die Betreibergesellschaft strukturiert sowie die Gesamtfinanzierung sicherstellt.

Tom Schröder, Vorstand / CEO solarhybrid AG: „Als Generalunternehmer hat solarhybrid eines der größten Solarstrom-Kraftwerke in Deutschland bereits realisiert. Das Vertrauen der Investoren, das Netzwerk mit unseren Partnerunternehmen und die Kooperation der Gemeinde Schorfheide sowie der genehmigenden Behörden des Landkreises Barnim haben es möglich gemacht, das Projekt in Rekordzeit durchzuführen. Das sind beste Voraussetzungen, um das Projekt jetzt zu erweitern.“

Quelle: solarhybrid

You have no rights to post comments