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Bonn, 10. Oktober 2011, Der Solarkonzern SolarWorld AG aus Bonn baut ihre Aktivitäten am Beginn der solaren Wertschöpfungskette weiter aus. Gemeinsam mit ihren Partnern produziert die SolarWorld AG künftig in Katar pro Jahr bis zu 8.000 Tonnen Silizium, das speziell für die Weiterverarbeitung zu Solarwafern geeignet ist. Dazu gründete SolarWorld gemeinsam mit Qatar Solar und der Qatar Development Bank das Joint Venture Qatar Solar Technologies, das nun den Auftrag zum Bau der Siliziumfabrik an den indischen Generalunternehmer Punj Lloyd Group vergeben hat.

SolarWorld AG

Das 120 Hektar große Gelände, auf dem die Fabrik gebaut wird, befindet sich im Industriegebiet Ras Laffan nördlich der Hauptstadt Doha und wurde bereits mit Blick auf Erweiterungspotentiale ausgewählt. Bereits im zweiten Halbjahr 2013 soll dort mit der Produktion von hochreinem Polysilizium begonnen werden.

„Mit dem Ausbau unserer Siliziumherstellungs-Kapazitäten senken wir weiter die Kosten  für sauberen Solarstrom“, sagt SolarWorld-Vorstandsvorsitzender Dr.-Ing. E. h. Frank Asbeck.

„Indem wir heute die Ressourcen unseres Landes zur Siliziumherstellung nutzen, schaffen wir die Grundlage für weitere Solartechnologien und -produkte. So tragen wir zur globalen Energiewende mit einem vielfältigen Mix Erneuerbarer Energien bei“, sagte Dr. Khalid K. Al Hajri, Vorstandsmitglied und CEO von Qatar Solar Technologies.

Das Joint Venture Qatar Solar Technologies war im Jahr 2010 gegründet worden. Als Lieferant für Technik und Anlagen wurde die Firma Centrotherm ausgewählt.

Quelle: SolarWorld AG

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