photovoltaik-guide.de verwendet Cookies um Ihnen den bestmöglichen Service bereitzustellen. Indem Sie den Button "akzeptieren" klicken, stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Weitere Informationen erhalten Sie in unserer Datenschutzerklärung.

Leipzig, 15. September 2011, Mit der Novellierung des EEG 2012 macht der Gesetzgeber für die Erneuerbaren Energien den Weg in die Stromhandelsmärkte frei. Im Sinne der angestrebten Energiewende sollen damit zukünftig auch regenerative Energiemengen bedarfsorientierter erzeugt und eingespeist werden.

Die damit zunehmende Ausrichtung der Stromerzeugung an marktwirtschaftlichen Kriterien stellt besonders die mittelständischen Betreiber von Erzeugeranlagen wie Solar- und Windenergie vor große Herausforderungen. Vor dem Hintergrund der Gesetzesänderungen wird dies zu einem Risiko für Anlagenbetreiber, dem es mit der richtigen Strategie zu begegnen gilt. Den Schritt zur Direktvermarktung von Windstrom unterstützt der Gesetzgeber durch die Einführung einer Marktprämie. Damit können sich Erzeuger nun alternativ vom reinen Einspeiser zum zielgerichtet agierenden Kraftwerksbetreiber entwickeln und die Erlöse ihrer Anlagen durch die optimierte Produktion und Vermarktung des Stroms erhöhen.

Dennoch sind die Erlöse bei Wind- und Solarstromerzeugung schwer kalkulierbar, da die Erträge schwanken.

Bauern an die Börse - Perspektiven für die Landwirtschaft

Biogasanlagen werden deshalb im künftigen Strommix eine besondere Rolle spielen, da sie regelbar sind und die Schwankungen bei Wind und Sonne ausgleichen können. Eine Flexibilitätsprämie fördert hier Investitionsmehrkosten für zusätzliche Anlagen- und Speicherleistung.

Zur effizienten Nutzung der Strommärkte ist die einzelne Biogasanlage allerdings in der Regel zu klein. Deshalb sollten sich Erzeuger mit anderen Marktpartnern in gemeinschaftlichen Strukturen beispielsweise in Form eines Kraftwerkpools zusammenschließen. Wenn der Mittelstand eine langfristige Abhängigkeit von den großen EVU vermeiden möchte, muss er also unabhängige Strukturen schaffen und entwickeln.

Technisches Know-how und Händlerkompetenz vereinen hier Stromhändler wie das Leipziger Unternehmen energy2market. Die dezentralen Anlagen werden in einem virtuellen Kraftwerk verbunden, das über ein Leitsystem bedarfsgerecht gefahren und optimal vermarktet wird.

Quelle: energy2market GmbH

Kommentare   

#1 Tim Kleeber 2011-10-05 11:21
"Sehr guter und interessanter Artikel. Die Solar-Branche ist ein wirklich sehr interessanter Wirtschaftlicher Bereich. Und zur Zeit, meiner Meinung nach, noch lange nicht gesättigt. Ich bin auf jeden Fall der Meinung das die Öffnung zu den europäischen Energiemärkten dem ganzen noch einen Schub verleihen wird. Ich denke das die ganze Branche davon sehr profitieren wird.
Ich als Verbraucher und Hobby-Elektriker profitiere schon lange von Solarzellen. Ich habe mir schon mehrmals Solarzellen bestellt und betreibe damit meine Lampen im Garten. Und je mehr die Solar-Branche wächst und immer mehr Verbraucher Solaranlagen aufstellen und damit die Branche unterstützen, desto besser wird die Technik werden, auch die kleinen Solarzellen für Hooby-Bastler wie mich. MfG Tim"

You have no rights to post comments