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Shanghai, 19. September 2011, Wie laut der Nachrichtenagentur Xinhua jetzt bekannt wurde, ist nach heftigen Anwohnerprotesten die Solarfabrik von Jinko Solar vorläufig geschlossen worden. Die Schließung wurde durch die chinesischen Behörden angeordnet.

Grund der Anwohnerproteste war lt. Behörde der Stadt Haining, dass Jinko Solar anfallende Industrieabfälle der Fabrik nicht entsprechend entsorgt haben soll. Seit April gelten neue Vorschriften, die Jinko Solar nicht einhält.

Etliche tote Fische in einem der Fabrik nahegelegenen Flusses brachten hunderte Bewohner des Dorfes Hongxiao auf, gegen die Fabrik zu demonstrieren. Die Bewohner machen die zunehmende Industrieverschmutzung auch für über 30 Krebserkrankungen unter den Dorfbewohnern verantwortlich.

In der vergangenen Woche haben einige Demonstranten die Solarfabrik gestürmt, Büros geplündert und einige Firmenfahrzeuge beschädigt. Die ansässige Polizei konnte die Demonstranten jedoch wieder zurückdrängen.

Quelle: photovoltaik-guide.de - Michael Ziegler

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Neckarsulm, 19. September 2011, Wechselrichterhersteller KACO new energy verlegt seine Niederlassung in Frankreich. Der neue Standort ist nun in Croissy-Beaubourg, ca. 20 km von Paris entfernt. Der Standort ist verkehrsgünstiger gelegen und für betreute Partner im französischsprachigen Ausland besser erreichbar.

Vertrieb und Service der KACO new energy S.A.R.L. mit Hotline und Schulungsräumen stehen den Geschäftspartnern ab sofort in den neuen Räumlichkeiten zur Verfügung, oder sind unter der neuen Service-Nummer +33 1 60 93 01 12 zu erreichen. Wie bisher ist der Niederlassung ein vollausgestattetes Lager angegliedert, um schnelle Reaktionszeiten im Service und der After-Sales-Betreuung der Partnerunternehmen garantieren zu können.

Quelle: KACO new energy

Berlin, 21. Juli 2011, Der Vorstand der SOLON SE erarbeitet derzeit gemeinsam mit Restrukturierungsexperten des renommierten Beratungsunternehmens Alvarez & Marsal ein Konzept zur finanziellen und operativen Restrukturierung des Unternehmens. Das Konzept wird folgende Maßnahmen beinhalten:

Strategischer Fokus

Die Vertriebsstrategie der SOLON soll das Industrie- und Gewerbedachsegment mit enormen Wachstumspotenzialen stärker in den Fokus nehmen. Dazu hat SOLON sein Angebot an Dachlösungen bereits um mehrere neue Produkte erweitert, die optimal auf die besonderen Anforderungen dieser Dächer zugeschnitten sind. Zusätzlich wird SOLON die Entwicklung intelligenter Energie-Management-Systeme vorantreiben, mit denen die Erzeugung von Solarstrom sowie Verbrauch und Speicherung miteinander gekoppelt werden können.

SOLON SE

Die Vertriebsaktivitäten in den wichtigsten Zielmärkten Deutschland, Italien und USA werden weiter verstärkt. Durch das SOLON-Partnerprogramm wird die Bindung zu den lokalen Vertriebspartnern intensiviert. Zusätzlich werden weitere strategische Kooperationen mit großen Industriepartnern aus der Bau- und Energiebranche angestrebt.

Flexibilisierung der Kostenstruktur

Das bereits eingeleitete Kostensenkungsprogramm wird forciert, um die Kostenstrukturen an die aktuelle Umsatzplanung anzupassen. Dazu wurden weitere Einsparpotenziale identifiziert. Es wurde eine neue Einkaufsstrategie entwickelt, um unseren Materialbedarf von günstigen Preisentwicklungen insbesondere durch Einbezug der kostengünstigen asiatischen Bezugsländer kurzfristig stärker profitieren zu lassen. Zur Senkung der Produktionskosten arbeitet der SOLON-Vorstand gemeinsam mit den Sanierungsexperten an einer optimierten Auslastung der kosteneffizientesten Produktionsstandorte und stellt die aktuelle Fertigungslandschaft erneut auf den Prüfstand. Die deutschen Produktionsstandorte in Berlin und Greifswald bleiben Bestandteil der Marktstrategie des Unternehmens.

Personalmaßnahmen

Zur erfolgreichen Umsetzung des Restrukturierungsprogramms ist ein deutlicher Ausbau des nationalen und internationalen Vertriebs bei der SOLON vorgesehen. Gleichzeitig sind in einzelnen Unternehmensbereichen, deren Personalausstattung nicht mehr der aktuellen Unternehmenssituation angemessen ist, Einschnitte notwendig. Die konkrete Planung erfolgt bis Ende August 2011.

Sicherung der langfristigen Konzernfinanzierung

Auf der Basis der angepassten Unternehmensplanung wird derzeit gemeinsam mit externen Beratern und den Banken ein Konzept zur Neuordnung der Konzernfinanzierung erarbeitet, das die mittel- und langfristige Finanzierung der SOLON absichern soll. Ziel der finanziellen Restrukturierung ist der nachhaltige Abbau der Nettoverschuldung. Das Unternehmen geht weiterhin davon aus, dass die Gespräche zur finanziellen Restrukturierung im 4. Quartal 2011 abgeschlossen werden.

„Bei der Überarbeitung unserer kürzlich veröffentlichten Umsatz- und Ergebnisprognose haben wir einen sehr konservativen Ansatz gewählt“, so Stefan Säuberlich, Vorstandsvorsitzender von SOLON. „Dabei hatten wir auch etwaige Risiken aus dem Beteiligungsbereich im Blick und haben diese daher in unserer Planung berücksichtigt.“  

„SOLON ist sicherlich noch nicht über den Berg, aber ich bin davon überzeugt, dass dieses Unternehmen nach Anpassungen von Strukturen, Prozessen und Kosten ein Geschäftsmodell entwickeln kann, das wieder wettbewerbsfähig ist und eine gute Basis für profitables Wachstum im Markt der erneuerbaren Energien hat“, sagte Dr. Walter Bickel, Geschäftsführer von Alvarez & Marsal Deutschland.  

Quelle: SOLON SE

Mainz/Brüssel, 02. September 2011, Die SCHOTT Solar AG hat die neue, strengere Selbstverpflichtung zur Rücknahme und Behandlung von Photovoltaik-Altmodulen (Environmental Agreement) unterzeichnet. Damit macht das Unternehmen einmal mehr deutlich, dass die Solarwirtschaft ganzheitliche Verantwortung für Umwelt und Gesellschaft übernimmt – nicht nur als Lieferant für die Energiewende, sondern auch über die komplette Lebensdauer der eigenen Produkte hinaus.

SCHOTT Solar AG

Die von der Industrie-Vereinigung PV CYCLE im August neu beschlossene Selbstverpflichtung sieht vor, mindestens 85 Prozent der PV-Module, die ihr Lebensende erreicht haben, in Europa (Europäische Union und EFTA-Staaten) zu sammeln. Hierfür wird bereits ein dichtes Netzwerk von Sammelstellen aufgebaut. Die Abgabe der Altmodule ist für deren Eigentümer kostenfrei.

„Die Solarindustrie und insbesondere SCHOTT Solar treffen mit dieser Selbstverpflichtung eine klare Aussage: Das Thema Nachhaltigkeit hat für uns einen hohen Stellenwert. Der sorgsame Umgang mit den natürlichen Ressourcen hört nicht an unserem Firmentor auf. Wir begreifen die nachhaltige Energiewende als einen ganzheitlichen Prozess über den Lebenszyklus hinweg und leisten dazu unseren Beitrag in der Produktion genauso wie nach der Nutzungsphase”, erklärt Dr. Holger Hoppe, Head of Sustainability and EHS bei SCHOTT Solar und Mitglied des Vorstandes von PV CYCLE.

SCHOTT Solar war bereits 2007 als Gründungsmitglied dabei, als die europäische Solarindustrie PV CYCLE aus der Taufe hob. Zweck dieser Non-Profit-Organisation, in der SCHOTT Solar als Vorstandsmitglied entscheidend mitwirkt, ist der Aufbau und Betrieb eines Europa-weiten Systems zur Rücknahme und Recycling von PV-Altmodulen. Dadurch will die Industrie eine sachgerechte Behandlung von Altmodulen und die Rückgewinnung von wertvollen Rohstoffen sicherstellen. PV CYCLE repräsentiert gegenwärtig mehr als 90 Prozent des europäischen Solarmarkts. Im Juni 2010 wurde die erste von aktuell mehr als 150 Rücknahmestationen eröffnet. Bis einschließlich Juli 2011 hat PV CYCLE mehr als 600 Tonnen PV-Module gesammelt und in den Recycling-Kreislauf überführt.

Quelle: SCHOTT Solar AG

Dresden, 06. Juil 2011, Als weltweit erstes Unternehmen hat die SOLARWATT AG das Verhalten ausgewählter Solarmodule unter extremen klimatischen Bedingungen durch das unabhängige Prüfinstitut SGS untersuchen lassen. Die Tests haben gezeigt, dass die Module der SOLARWATT AG hervorragend für den Einsatz in Küsten- und Wüstenregionen, besonders in Gebieten, in denen vermehrt Sandstürme auftreten, geeignet sind.

Dem Prüfbericht nach DIN-Norm 60068-2-68, der mit den in der Automobil- und Luftfahrtindustrie üblichen „Blowing Dust Tests“ vergleichbar ist, sind umfangreiche Belastungsprüfungen vorausgegangen. Um das Verhalten bei Wind- und Sandstürmen exakt begutachten zu können, wurden die Testmodule beispielsweise über mehrere Tage hinweg in eine speziell dafür eingerichtete Staubkammer gebracht. Die abschleifende Wirkung, die innerhalb der Staubkammer erzeugt wurde, hatte keinerlei Schäden an den Testmodulen der SOLARWATT AG zur Folge. Auch die anschließende, nach IEC-Norm 61215 durchgeführte Inspektion der Module zeigte keine Auffälligkeiten oder Beeinträchtigungen.

Der unabhängige Prüfbericht bestätigt, dass die Module der SOLARWATT AG höchsten internationalen Produkt- und Qualitätsstandards entsprechen. Er ergänzt die bereits bestehenden Qualitätsgarantien der SOLARWATT AG und liefert den Nachweis, dass die SOLARWATT-Module selbst unter extremen klimatischen Bedingungen alle technisch relevanten Normen erfüllen. Besonders für Kunden, Projektentwickler und Investoren, die Solarstromanlagen in Küsten- und Wüstenregionen errichten, ist der Prüfbericht von großer Bedeutung. Er unterstreicht zudem die ausgezeichneten Monitoring-Ergebnisse, die die SOLARWATT AG mit Solarstromanlagen, die bereits in Wüstenregionen wie Israel, Oman, Gran Canaria und Arizona errichtet sind, gesammelt hat.

Quelle: SOLARWATT AG