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Innovationen

Photovoltaikanlage als betriebliche Umweltmaßnahme

Umweltschutz ist ein Thema, das nicht nur für Privatpersonen, sondern auch für Unternehmen immer wichtiger wird. Die sogenannte Corporate Social Responsibility soll den Betrieben ihre Verantwortung gegenüber der Gesellschaft bewusst machen und sie dazu bringen, diese auch zu übernehmen. Verschiedene Umweltmaßnahmen, die man im Unternehmen ergreifen kann, tragen darüber hinaus zu einem positiven Image gegenüber den Kunden bei.

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Ob auf dem Dach oder an der Gebäudefassade — Photovoltaikanlagen sind die beliebteste betriebliche Umweltschutzmaßnahme. (© istock.com/davidhills)

Eine Investition, die sich besonders dann lohnt, wenn Sie eine neue Gewerbeimmobilie beziehen, ist die Anschaffung einer Photovoltaikanlage. Die Installation einer solchen Anlage gehört zu den schnell und häufig umgesetzten Umweltschutzmaßnahmen. Wenn man sich dafür entscheidet, sollten die wichtigsten Punkte wie die Finanzierung und eine umfangreiche Versicherung geklärt sein. Doch es gibt noch weitere Punkte, die man nicht außer Acht lassen darf.

Abschreibung nur zusammen mit Betriebsgebäude

Laut Gesetzgebung wird eine Photovoltaikanlage nicht als eigenständige Betriebsvorrichtung angesehen. Das heißt, der Unternehmer kann die Kosten nur zeitanteilig als Abschreibung im Zusammenhang mit den Anschaffungskosten des Betriebsgebäudes steuerlich absetzen. Eine nachträglich installierte Anlage auf einem Gebäude bringt also keine steuerlichen Vorteile mehr mit sich.

Betrieb auf einer Mietimmobilie

Wenn der Unternehmer die Immobilie, auf die eine Photovoltaikanlage installiert werden soll, nicht selbst besitzt, sondern nur als Mieter auftritt, muss er einen Gestattungsvertrag mit dem Eigentümer des Gebäudes abschließen. Meistens wird dann für die Nutzung des Daches eine zusätzliche Mietzahlung vereinbart. In diesem Fall ist diese Miete für den Eigentümer eine Mieteinnahme und für den Unternehmer eine Betriebsausgabe, die er mit in die Buchführung aufnehmen muss.

Weitere betriebliche Umweltschutzmaßnahmen

Neben dem Betreiben einer Photovoltaikanlage sollten Unternehmer beim Kauf von neuen Bürogeräten immer auf eine hohe Energieeffizienz achten. Um diese zu finden, helfen verschiedene anerkannte Umweltzeichen. Außerdem ist ein verantwortungsvoller und effizienter Umgang mit den Geräten Voraussetzung für eine lange Lebensdauer und eine geringe Umweltbelastung. Dazu gehören beispielsweise doppelseitige oder verkleinerte Ausdrucke und das Vermeiden von unnötigen Ausdrucken oder Kopien.

Licht und Heizung sollten immer nur dann eingeschaltet sein, wenn sich auch wirklich jemand in den Räumen aufhält. Weiterhin sind eine begrenzte Raumtemperatur, richtiges Lüften und der Einsatz von sparsamen LED-Lampen empfehlenswert.

Die Büroausstattung sowie die Verbrauchsmaterialien sollten ebenfalls aus nachhaltiger Produktion und recycelbaren Rohstoffen bestehen. Auch hier geben wieder die Umweltzeichen eine gute Orientierung, welche Möbel und Produkte unter umweltschonenden Bedingungen hergestellt wurden.

Wiederverwendbare Materialien wie auffüllbare Tonerkartuschen, Textmarker oder Klebestifte vermeiden große Mengen Müll. Die richtige Abfalltrennung ist ebenfalls ein wichtiger Punkt im Sinne des Umweltschutzes.

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Immer mehr Unternehmen sind sich ihrer Verantwortung beim Thema Umweltschutz bewusst. (© istock.com/Rawpixel)

Ein weiterer Ansatzpunkt ist die Mobilität der eigenen Mitarbeiter. Sie sollten genauso für den Umweltschutz sensibilisiert werden. Immer mehr Arbeitgeber bieten ihren Mitarbeitern deswegen vergünstigte Tickets zur Nutzung der öffentlichen Verkehrsmittel an. Für Dienstreisen oder Wege, die während der Arbeitszeit zurückgelegt werden, kann man Car-Sharing statt eines eigenen Fuhrparks zur Verfügung stellen – und ein sicherer und überdachter Fahrradstand ermutigt die Arbeitnehmer, das Auto zu Hause zu lassen und den Weg zur Arbeit stattdessen lieber mit dem Fahrrad anzutreten.

All dies sind Maßnahmen, die ohne großen Aufwand und mit meist geringen Kosten zum Umweltschutz beitragen können.

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Mit dem neuen Zentral-Wechselrichter Sunny Central 1000CP XT erweitert die SMA Solar Technology AG ihr weltweit erfolgreiches Portfolio im Bereich Zentral-Wechselrichter im oberen Leistungsspektrum. Insbesondere Photovoltaik-Projekte, für die in Ausschreibungen 1-Megawattblöcke gefordert werden, profitieren von dem neuen Gerät. Als Bestandteil der SMA Medium Voltage Power Station ermöglichen die Sunny Central 1000CP XT zwei Megawatt Leistung in der global einsetzbaren schlüsselfertigen Containerstation.

SMA

“Der Sunny Central 1000CP XT bietet EPCs und Projektierern für Photovoltaik-Kraftwerke die Vorteile einer einfachen und flexiblen Anlagenauslegung für asiatische Märkte, wo Projekte normalerweise in 1-Megwattblöcken geplant werden“, sagt John Susa, Executive Vice President für den asiatisch-pazifischen Raum bei SMA. „Die Eignung für Außenaufstellung, die OptiCool-Technologie, umfangreiche Erdbeben- und Windgeschwindigkeitstests sowie die höchste Leistungsdichte auf dem Markt zeigen, dass beim Sunny Central 1000CP XT ganz klar die Reduzierung der Balance-of-System-Komponenten sowie der Wartungs- und Logistikkosten bei PV-Kraftwerksprojekten im Fokus stehen. Kombiniert mit der Medium Voltage Power Station haben EPCs und Projektierer ein hervorragendes Instrument, um dem hohen Preisdruck und knappen Zeitplänen bei Ausschreibungen auf dem asiatischen Markt zu begegnen.“

Die Medium Voltage Power Station, eine schlüsselfertige Containerlösung für Photovoltaik-Kraftwerke inklusive Mittelspannungstransformator und Schaltanlage ist 2013 weltweit erfolgreich eingeführt worden und bereits in zahlreichen großen Photovoltaik-Projekten rund um den Globus im Einsatz.

Der Sunny Central 1000CP XT hat mit voller Nennleistung bei 40°C und 1,1 Megawatt Leistung bei 25°C die höchste Leistungsdichte aller Sunny Central CP XT-Wechselrichter und verfügt darüber hinaus über die bewährten Eigenschaften der in den weltweit größten Photovoltaik-Projekten erfolgreich eingesetzten Sunny Central-Wechselrichter, wie das intelligente Temperaturmanagementsystem OptiCool und die Außenaufstellung bei extremen Temperaturen von -40°C bis 62°C. Der Zentral-Wechselrichter erfüllt alle weltweit geforderten Netzmanagementfunktionen und ist vorbereitet für Blindleistungsbereitstellung rund um die Uhr.
Ein Pressebild zum Download finden Sie hier .
 
Quelle: SMA Solar Technology AG

Arzberg/Erlangen, 28. Oktober 2014, Das Bayerische Zentrum für Angewandte Energieforschung (ZAE Bayern) hat im oberfränkischen Arzberg ein Testgelände für das Projekt „Smart Grid Solar“ eröffnet und der Öffentlichkeit vorgestellt.

Das an das öffentliche Stromnetz angebundene Testgelände beherbergt neben verschiedenen Photovoltaiksystemen auch einen Redox-Flow-Speicher und einen Elektrolyseur (Wasserstoffspeicher). Auf dem Testgelände soll das intelligente Zusammenspiel von Photovoltaik-Anlagen, Speichern und dem Verteilnetz untersucht werden – also ein sogenanntes „Smart Grid“. Partner des Projekts sind neben den Städten Hof und Arzberg auch Energieversorger sowie Unternehmen aus der Industrie.

Die Wissenschaftler des ZAE Bayern, das das Projekt „Smart Grid Solar“ federführend betreut, wollen mithilfe des Testgeländes die verschiedenen Einflussgrößen untersuchen, die sich im Zusammenspiel der verschiedenen Bausteine eines intelligenten Stromnetzes ergeben. Dazu gehören die Beeinflussung von Stromerzeugungsprofilen, die Steuerung und Regelung von Teilen des Verteilnetzes durch dezentrale und zentrale Zwischenspeicher, die Nutzung von intelligenten, gesteuerten Verbrauchern und Erzeugern im betrachteten System und die Implementierung des Gesamtsystems im Marktumfeld.

Für das Testgelände ist der Arzberger Stadtteil Schlottenhof ideal geeignet, denn er besitzt bereits jetzt eine hohe Anzahl von Solarstrom-Dachanlagen. Kommen zukünftig noch weitere regenerative Energieerzeuger hinzu, müsste das öffentliche Stromverteilnetz verstärkt werden. Um Einspeisespitzen glätten zu können und zum Ausgleich der fluktuierenden Stromerzeugung durch Erneuerbare Energien ist ein intelligentes Zusammenspiel von kurzfristig nutzbaren Speichern zur Netzstabilisierung, langfristig nutzbaren Speichern zur saisonalen Verschiebung von elektrischer Energie und zuverlässigen Systemen zur Wetterprognose sowie des zu erwartenden Stromverbrauchs der umliegenden Haushalte notwendig.

Das Testfeld beherbergt eine Reihe von Komponenten, anhand derer kontrolliert erneuerbare Energien im Stromnetzgebiet bereitgestellt werden können. Basis für die Steuerung bildet der auf dem Testfeld sowie im Ortsteil erzeugte Solarstrom. Zur Zwischenspeicherung der erzeugten Energie stehen zwei Speichersysteme zur Verfügung. Eine kurzfristige Pufferung von Energie ist mit dem Redox-Flow-Speicher und mit Kleinspeichern auf Basis von Blei-Gel Batterien, die im Stadtteil Schlottenhof verteilt sind, möglich. Eine längerfristige saisonale Speicherung wird mit Wasserstoff als Trägerstoff in einer Wasserstoff-Baugruppe ermöglicht. Diese Baugruppe besteht aus einem Elektrolyseur und zukünftig auch aus einem LOHC Speicher in Verbindung mit einer Brennstoffzelle. Durch die messtechnische Anbindung des Testfeldes an das Verteilnetz Schlottenhof, ist eine bedarfsgerechte netzdienliche Einspeisung der erzeugten Energie möglich. Die dafür nötige Intelligenz für die Regelung der genannten Komponenten wird im Projekt Smart Grid Solar erforscht und im Testfeld erprobt.

Die feierliche Eröffnung des Testgeländes mit hochrangigen Vertretern aus Politik und Wirtschaft nutze das ZAE Bayern auch, um das Projekt „Smart Grid Solar“ der Öffentlichkeit vorzustellen. Anwohnerinnen und Anwohner aus Arzberg konnten das Testgelände besichtigen und sich einen Eindruck davon verschaffen, wie die Energieversorgung in Deutschland mit den heutigen Möglichkeiten der Technik intelligent gesteuert werden kann.

Das Forschungsvorhaben „Smart Grid Solar“ wird von der Europäischen Union aus dem Fonds für regionale Entwicklung und vom Freistaat Bayern mit knapp 7 Millionen Euro kofinanziert. Neben Arzberg ist auch der Ortsteil Epplas in Hof ein weiterer Projektstandort.

Quelle: Bayerische Zentrum für Angewandte Energieforschung e.V.

 München, 28. Oktober 2014, Traditionell wird der Bergbau nicht unmittelbar als gutes Einsatzgebiet für erneuerbare Energien angesehen. Ein genauerer Blick zeigt, dass dies nicht mehr richtig sein muss. Zahlreiche Wind- und Solaranlagen liefern bereits heute Strom für Bergwerke und Experten aus beiden Welten – Bergbau und erneuerbaren Energien – stimmen darin überein, dass in diesem Gebiet ein Boom bevorsteht.

Bergbauunternehmen sehen sich in den letzten Jahren einem großen Preisdruck ausgesetzt. Viele ertragreiche Bergbaugebiete sind bereits erschöpft, die Rohstoffe, die heute gefördert werden, sind schwerer zugänglich und erfordern einen höheren Energieaufwand in den anschließenden Verarbeitungsschritten. Der Energiebedarf je Rohstoffeinheit wird immer höher. Zudem steigen Strom- und Dieselpreise, wohingegen die Kosten für erneuerbare Energien, sowohl für Wind- als auch für Solaranlagen, während der letzten Jahre stetig gefallen sind. Aus diesem Grunde schenken Bergbauunternehmen erneuerbaren Energien eine immer größere Aufmerksamkeit. Der Informationsbedarf ist auf beiden Seiten groß.

„Ziel von THEnergy ist, den Einsatz von erneuerbaren Energien im Bergbau zu beschleunigen, indem fehlende Informationen bereitgestellt werden,” erklärt Dr. Thomas Hillig, Gründer von THEnergy. Ein zentrales Element der Plattform „Bergbau & Erneuerbare Energien“ ist eine Datenbank mit Solar- und Windanlagen im Bergbausektor. Sie umfasst Wind, Photovoltaik, CPV, CSP und solarthermische Anlagen. „Erfolgreiche Beispiele aus derselben Branche sind häufig der Katalysator, der den Grundstein für den Durchbruch legt. Sie eliminieren weitgehend bestehende Vorbehalte,” verdeutlicht Hillig. Durch die Verwendung der Plattform erfahren Bergbauunternehmen, welche Akteure aus dem Bereich der erneuerbaren Energien bereits Erfahrung mit Anlagen im Bergbau haben. Für Wind- und Solarunternehmen ist die Plattform eine gute Quelle, um ausfindig zu machen, welche Bergbauunternehmen besonders progressiv sind. Die Plattform sammelt zudem Hintergrundinformationen wie technische Überblicke und Geschäftsmodelle. Monatlich werden Studien veröffentlicht. Schließlich erlaubt ein Blog die Diskussion zwischen Experten und Neueinsteigern.

Für Hybrid-Kraftwerke kann das erfolgreichste Geschäftsmodell beobachtet werden. Im Bergbau sind dies Solar- oder Windanlagen, die mit Dieselgeneratoren kombiniert werden. Wind- und Solarstrom ist hier häufig bis zu 70 Prozent preiswerter als der Strom von den Dieselgeneratoren. Dies gilt besonders für abgelegene Gebiete, wo der Transport einen großen Bestandteil der gesamten Dieselkosten ausmacht.

Quelle: THEnergy

Witten, 27. Oktober 2014, Das Netzwerk der Energieblogger wurde am 25. Oktober 2014 in Witten mit dem Deutschen Solarpreis 2014 in der Kategorie Medien ausgezeichnet. «Die Gewinner sind die Speerspitze der Energiewende» so eröffnete Dr. Axel Berg, Vorstands der deutschen Sektion von Eurosolar e.V. die Ehrung Preisträger. Die gemeinnützige europäische Vereinigung für Erneuerbare Energien zeichnete in sechs Kategorien Pioniere und Innovationen für die Energiewende aus.

Herzlichen Glückwunsch, liebe Energieblogger!

„Wir wollen in Zeiten mancher Desinformation eine unabhängige und vielfältige Berichtserstattung zur Energiewende etablieren“, so die Wiener Bloggerin Cornelia Daniel-Gruber, die einen der 57 Blogs mit dem gemeinsamen Ziel der Energiewende mit 100% erneuerbaren Energien in Bürgerhand schreibt.

Energieblogger

Zu ähnlichen Bestrebungen sprachen auch die Festredner im Haus Witten. Lars König, der Stellvertreter der Bürgermeisterin von Witten glaubt sehr, dass es zu Erneuerbaren keine Alternative gäbe, was entgegen der Parteiführung der SPD steht. „Energiewende ist eine Aufgabe die Generationen nach uns betrifft“, so Lothar Schneider, der Geschäftsführer der EnergieAgentur.NRW, welche den deutschen Solarpreis unterstützt. Die Geschäftsführerin Irm Scheer-Pontenagel von Eurosolar betonte die Bedeutung der Dezentralität, bei der Bürgerinnen und Bürger die Energiewende wirtschaftlich mitgestalten können.

Überreicht wurden die Solarpreise vom nordrhein-westfälischen Minister für Klimaschutz, Johannes Remmel. Der Minister sorgt sich, dass die Jahrhunderherausforderung Klimaschutz hinter den internationalen Konflikten zurück bleibt. “Wenn es uns gelingt Industrie und Klimaschutz auszusöhnen, dann haben wir den Exportschlager schlechthin”, so Minister Remmel (Die Grünen).

Die weiteren Preisträger des Deutschen Solarpreises 2014 sind:

  • In der Kategorie „Städte/Gemeinden, Landkreise und Stadtwerke“ geht der Deutsche Solarpreis in diesem Jahr an die Gemeinde Feldheim bei Berlin für den Aufbau einer autarken Versorgung mit Erneuerbaren Energien.
  • In der Kategorie „Architektur, Bauen und Stadtentwicklung“ wurde die Firma Galaxy Energy GmbH für die vorbildliche Nutzung Erneuerbarer Energien am Firmensitz in Berghülen mit dem Deutschen Solarpreis ausgezeichnet. 
  • In der Kategorie kommerzielle, industrielle oder landwirtschaftliche Betriebe/Unternehmen wurde die Heidelberger Energiegenossenschaft eG für die Umsetzung eines wegweisenden Vermarktungsmodells ausgezeichnet.
  • In der Kategorie „Lokale oder regionale Vereine/Gemeinschaften“ geht der Deutsche Solarpreis an die Sonneninitiative Marburg e.V. für den Aufbau zahlreicher Solarkraftwerke in Bürgerhand.

Weitere Informationen zu den Energiebloggern und alle publizierten Artikel gibt es unter www.energieblogger.net.