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Innovationen

Fachleute schätzen, dass rund 20 Prozent der verkauften Photovoltaik-Anlagen auf Landwirtschaftsbetrieben zum Einsatz kommen. Viele Landwirte fragen sich allerdings, ob Solarmodule den speziellen Anforderungen in ihren Betrieben standhalten. Die DLG (Deutsche Landwirtschafts-Gesellschaft e.V.) entwickelt daher ein neues, standardisiertes Testverfahren für Solarmodule im landwirtschaftlichen Einsatz.

Um die Praxistauglichkeit des Tests sicherzustellen und bereits vorhandenes Know-how zu nutzen, arbeitet die DLG hierbei mit dem Solarmodulhersteller SCHOTT Solar AG zusammen. Erste Vortests wurden bereits gestartet. Ziel ist es, bis November dieses Jahres einen einheitlichen Standard festzulegen.

In ihrem Testzentrum in Groß-Umstadt simuliert die DLG die besonderen Bedingungen, die Photovoltaikmodule auf Landwirtschaftsbetrieben aushalten müssen. "Ammoniakdämpfe und Staubpartikel können den Alterungsprozess von Modulen beschleunigen", erläutert Winfried Gramatte, verantwortlicher Projektleiter bei der DLG. "Je hochwertiger das Material und je exakter ein Modul verarbeitet ist, desto besser hält es Anforderungen wie Stallabluft und Witterung Stand. Nur dann kann es über lange Zeit einen hohen Ertrag bringen."

Die gängigen, anerkannten Testverfahren betrachten diese Fragestellung nicht genügend. Daher halten die DLG und SCHOTT Solar ein spezielles Testverfahren für die Landwirtschaft für notwendig. Gleichzeitig kann durch ein standardisiertes Gütesiegel Vertrauen in die Produkte geschaffen und Investitionssicherheit gegeben werden. "Wir stellen der DLG das Know-how unserer Wissenschaftler und Ingenieure zur Verfügung, um ein aussagekräftiges und praxisnahes Testverfahren für die Landwirtschaft zu entwickeln", so Jürgen Fortenbacher, Leiter Produktmanagement SCHOTT Solar AG.

 

Die Testphase soll bis November 2009 abgeschlossen sein. Danach können Hersteller von Solarmodulen ihre Produkte bei der DLG nach dem neuen Testverfahren prüfen und zertifizieren lassen.

Quelle: SCHOTT Solar AG

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Quelle: RE:SEARCH®GmbH

Die Wörrstädter juwi-Gruppe ist mit dem Umweltpreis des Landes Rheinland-Pfalz ausgezeichnet worden. Der Projektentwickler von Erneuerbare-Energie-Anlagen wurde in der Kategorie „Wirtschaft“ ausgezeichnet und erhielt den Preis für seine Firmenzentrale in Wörrstadt, die das energieeffizienteste Bürogebäude der Welt ist.

juwi-Vorstand Matthias Willenbacher nahm die Auszeichnung heute in Mainz aus den Händen der rheinland-pfälzischen Umweltministerin Margit Conrad entgegen. Mit dem „Umweltpreis 2009 – Unsere besten Ideen für ein nachhaltiges Rheinland-Pfalz“ wurden insgesamt sieben von einer Jury ausgewählte Projekte ausgezeichnet.

„Der juwi-Firmensitz ist eine ökologisch und sozial vorbildliche Investition. Das Energiegewinngebäude erzeugt mehr Strom als es verbraucht und ist aus nachhaltig produziertem Holz gebaut. Einrichtungen wie Betriebskindergarten oder Sporträume sind wichtige soziale Angebote für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

Hier ist der Gedanke der Nachhaltigkeit verstanden“, sagte Ministerin Conrad bei der feierlichen Verleihung. „Die Auszeichnung zeigt, dass wir auf dem richtigen Weg sind. Eine 100-prozentige Versorgung mit erneuerbaren Energien ist ebenso möglich wie höchste Effizienz bei der Nutzung der Energie. Beides dokumentieren wir mit unserer Firmenzentrale. Die Technik ist da und lässt sich umsetzen – man muss es nur wollen“, betonte juwi-Vorstand Matthias Willenbacher.

Der rheinland-pfälzische Umweltpreis ist nach dem Deutschen Klimaschutzpreis (2008) und dem Clean Tech Media Award (2009) bereits die dritte Auszeichnung, die das Wörrstädter Unternehmen für sein Bürogebäude erhalten hat. Mit dem Umweltpreis werden in Rheinland-Pfalz seit 1991 Leistungen und Aktivitäten ausgezeichnet, die in vorbildlicher Weise dem Umweltschutz und dem Ziel einer nachhaltigen Wirtschafts- und Industriepolitik dienen. Die Auszeichnung ist mit insgesamt 9.000 Euro dotiert und geht in diesem Jahr an sieben Privatpersonen, Institutionen und Unternehmen – und zwar in drei Kategorien: „Kommunen und kommunale Unternehmen“, „Privatperson“ sowie „Wirtschaft“.

Quelle: juwi-Gruppe

Bürkle, der Pionier der Mehr-Etagen-Laminier-Technologie, arbeitet an einem neuen Verfahren, um die bislang beim Laminieren von Solar-Modulen erforderliche Membrane in den Laminatoren zu ersetzen.

Diese seit langem in der Photovoltaik-Industrie eingesetzten, herkömmlichen Membranen aus Silikon oder Kautschuk, haben bislang eine wichtige Funktion beim Laminieren von PV-Modulen.

Sie sorgen dafür, dass der Druck gleichmäßig auf das Modul aufgebracht und über die gesamte Fläche verteilt wird. Einziger Schönheitsfehler dieser konventionellen Membranen - sie haben eine sehr begrenzte Lebensdauer und spielen damit eine wesentliche Rolle bei der Gesamtkostenbetrachtung für derartige Laminier-Anlagen. „Durch den Einsatz der von uns neu entwickelten Materialien und Prozesse, werden zukünftig deutlich mehr Produktionszyklen möglich sein“, sagt Bürkle-Geschäftsführer Ralf Spindler.

Der Vorteil liegt auf der Hand: Durch deutlich reduzierte Wartungs-, und Instandhaltungskosten sinken die Betriebskosten, während die Investitionskosten für die Anlage an sich auf dem bekannten günstigen Niveau liegen.

Den Grundstein für diese Neuentwicklung hat Bürkle in seinem Innovationszentrum am Stammsitz in Freudenstadt gelegt. Bereits seit Ende vergangenen Jahres arbeiten die Schwarzwälder in zahlreichen Versuchsphasen gemeinsam mit Vorlieferanten und Anwendern, und gehen davon aus, dass dieses neue System Anfang 2010 lieferbar sein wird.

Quelle: Robert Bürkle GmbH

Im Schloss Kleßen wurde in den Abendstunden des 22. Septembers der Wirtschaftsförderpreis 2009 des Landkreises Havelland, unter dem Motto "Stärkung der Wirtschaftskraft des Havellandes", ausgelobt.

Der Preis wird jährlich an Unternehmen, berufliche Ausbildungseinrichtungen, wirtschaftsnahe Vereine und Einzelpersonen verliehen, die sich besonders für die wirtschaftliche Entwicklung im Landkreis engagiert haben.

Überreicht wurde der Preis durch Landrat Dr. Burkhard Schröder und Jürgen Tschirch, von der Mittelbrandenburgischen Sparkasse in Potsdam, an zwei Unternehmen aus dem Osthavelland und zwei Unternehmen aus dem Westhavelland.

"...auf dem richtigen Weg..."

In der Kategorie "Unternehmen bis 50 Mitarbeitern" überzeugte der Photovoltaikgroßhändler und Projektentwickler B5 Solar aus Wustermark und konnte sich somit in allen wichtigen Kriterien durchsetzen.

Geschäftsführer Fred Kehler äußerte sich sehr erfreut über dieses Ergebnis "Wir hatten nicht damit gerechnet, jedoch zeigt es uns, dass wir mit unserer Arbeit auf den richtigen Weg sind."

B5 Solar engagiert sich seit längerem regional in havelländischen Einrichtungen, Vereinen und Verbänden. So wurden im letzten Jahr viele Projekte mit Kindergärten, Schulen und Berufsbildungseinrichtungen mit dem Ziel durchgeführt, die Jugend an die regenerative Energietechnik heranzuführen und aufzuklären.

Zudem kann B5 Solar in den letzten drei Jahren auf ein stetiges Wachstum weit über die Landesgrenzen hinaus zurückblicken ohne das Augenmerk auf die regionale Herkunft zu verlieren.

Quelle: B5 Solar by Havelland-Wind GmbH