photovoltaik-guide.de verwendet Cookies um Ihnen den bestmöglichen Service bereitzustellen. Indem Sie unsere Website weiter nutzen, stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Weitere Informationen erhalten Sie in unserer Datenschutzerklärung.

Innovationen

Einen wichtigen Schritt in Richtung solares Marketing, geht das neue Onlinepanel Photovoltaik-Umfrage (www.photovoltaikumfrage.de) der Meine Solar GmbH aus Seelow. Mit online durchgeführten Umfragen werden Mitglieder des Panels nach ihrer Meinung und Erfahrung zu verschiedenen Themen, Produkten und Dienstleistungen aus dem Bereich Solar-Energie befragt.

Photovoltaikumfrage

Zu den registrierten Probanden zählen u.a. Solarinteressierte, Investoren, Solaranlagenbetreiber, Händler, Hersteller, Solarteure und Mitarbeiter aus den verschiedensten Tätigkeitsbereichen der Solarindustrie. Mit diesen breit gefächerten und gezielt ansprechbaren Zielgruppen ist es möglich, Meinungen und Erfahrungen verschiedenster Themen zu analysieren.

Oftmals werden Produkte oder Dienstleitungen am Kunden vorbei entwickelt. Wenn der Absatz oder die Akzeptanz nicht wie geplant eintritt, werden kostenintensive Studien in Auftrag gegeben um die Ursachen zu ermittelt. Onlineumfragen können noch vor oder während der eigentlichen Entwicklungsphase gestartet werden, um so gezielt auf die Entwicklung Einfluss zu nehmen.  

Dass Onlineumfragen an Bedeutung gewinnen liegt daran, dass Verbraucher ihre Informationen zum größten Teil über das Internet beziehen. Der Vorteil von Onlineumfragen liegt in der direkten Befragung der zukünftigen oder bereits bestehenden Käuferschicht, die sich im Internet informiert, bevor sie eine endgültige Kaufentscheidung trifft.

Ziel der Umfragen ist es, der Solarindustrie wichtige Informationen direkt von der jeweiligen Zielgruppe zur Verfügung zu stellen. Die Ergebnisse aus den Umfragen stellen einen großen Wert für die Solarindustrie dar, da direkt und gezielt auf Bedürfnisse und Wünsche der Verbraucher eingegangen werden kann. Die daraus gewonnenen Informationen können von der Solarindustrie für Verbesserungen am Produkt -gerade in der Entwicklungsphase- oder ihrer Dienstleistung eingesetzt werden. 

In regelmäßigen Abständen startet das Portal Umfragen, an denen sich registrierte Probanden beteiligen können. Die Umfragen werden einerseits von Unternehmen aus der Solarbranche in Auftrag gegeben, andererseits von den Marketingexperten des Portals selbst initiiert. Die aufbereiteten Ergebnisse aus den Umfragen werden in eine Studie gefasst und können von Unternehmen aus der Solarbranche erworben werden.

Interessierte Probanden können sich unter http://www.photovoltaikumfrage.de/html/registrieren.php kostenfrei registrieren und an interessanten Umfragen teilnehmen. Aktuell laufende Onlineumfragen befassen sich mit dem Bekanntheitsgrad von Solarmodulherstellern und mit Preisen von Solarstromanlagen.

Aktuelle Online-Umfragen:

Bekanntheitsgrad von Solarmodulhersteller

Preise von Solarstromanlagen

Quelle: Meine Solar GmbH

Seit dem 1. September bietet Conergy ihren Kunden die neuen Stringwechselrichter der IPG S Serie mit einem Spitzenwirkungsgrad von bis zu 97,7% und einem europäischen Wirkungsgrad von bis zu 97% an.  Die trafolosen, einphasig einspeisenden Geräte sind in den Leistungsklassen 3, 4 und 5 kW erhältlich und zählen jeweils zu den leistungsfähigsten Geräten ihrer Klasse.

Installateure, Kunden und Experten der PHOTON von Produkteigenschaften überzeugt

„Wir haben die Geräte vor der Markteinführung im September ausführlich intern und mit unseren Partner-Installateuren getestet – mit hervorragenden Ergebnissen und einer sehr guten Resonanz. Die Wechselrichter haben unsere Partner und Kunden überzeugt und erfreuen sich einer hohen Nachfrage“, berichtet Dr. Tim Meyer, Director Product Marketing, Conergy AG.

Auch die Fachzeitschrift Photon hat die Stringwechselrichter-Serie ausführlich getestet und zweimal mit dem Testurteil „sehr gut“ ausgezeichnet. „Alles in allem ist das Gerät ein kleiner, leichter Wechselrichter mit einem sehr guten PHOTON-Wirkungsgrad und liegt damit in der Notenübersicht der bisherigen Testkandidaten sehr weit oben“, so die PHOTON in ihrem Fazit.

Stringwechselrichter-Serie eignet sich für diverse Anlagenauslegungen

Der weite Eingangsspannungsbereich von bis zu 900 V ermöglicht eine hohe Flexibilität in der Modulverschaltung, so dass Anlagen bis zu 5 kW erstmals mit nur einem Strang realisiert werden können. Das reduziert Installationsaufwand und -kosten, verringert auftretende Kabelverluste und steigert so die Effizienz der Anlage. Darüber hinaus ist das Gerät sowohl für Dünnschicht- als auch kristalline Module geeignet.

Durch den weiten Temperaturbereich und die Schutzart IP 65 kann der einphasige Wechselrichter sowohl im Innen- und Außenbereich montiert werden. Die Wechselrichter sind für den Einsatz in vielen Ländern Europas zertifiziert.

Die hohen Erträge, die dem Kunden durch die IPG S Serie sichergestellt werden, können durch das Monitoringsystem Conergy SunReader ermittelt und überwacht werden. Der Conergy SunReader ermöglicht dem Kunden durch seine Analysefunktion eine permanente Ertragskontrolle der Anlage. Darüber hinaus werden Verschattungen oder andere Störungen umgehend erkannt und längerfristige Ertragsminderungen oder -ausfälle vermieden.  

Quelle: Conergy

Forscher des Fraunhofer-Instituts für Solare Energiesysteme ISE haben neue Verfahren und Zellkonzepte zur Herstellung von Silicium-Solarzellen mit n-Typ Basis entwickelt. Damit werden höhere Wirkungsgrade und Photovoltaikerträge auch für kommerzielle Solarzellen möglich.

Der Prototyp erreichte über 23 % Wirkungsgrad. »Die meisten kommerziellen Silicium-Solarzellen haben heutzutage eine p-Typ Basis«, beschreibt Gruppenleiter Dr. Martin Hermle vom Fraunhofer ISE den Unterschied zum Stand der Technik. »Doch das für die am ISE entwickelten neuartigen Solarzellstrukturen verwendete n-Typ Silicium hat für die photovoltaische Stromgewinnung günstigere Eigenschaften wie eine hohe Toleranz gegenüber den meisten Verunreinigungen.

Für die Praxis bedeutet das entweder eine höhere Effizienz oder geringere Herstellungskosten, da man mit preisgünstigem Silicium arbeiten kann«. Hinzu kommt, dass vor allem p-Type Czochralski (Cz) Silicium unter der lichtinduzierten Degradation leidet, ein Effekt der bei der Verwendung von n-Typ Silicium nicht auftritt.

Silicium-Solarzellen bestehen aus zwei unterschiedlich dicken Bereichen, die sich in der Leitfähigkeit unterscheiden: n steht für negativ, p für positiv. Der dickere Bereich, das Substratmaterial, wird als Basis bezeichnet und gibt der Zelle den Namen, zum Beispiel p-Typ bei herkömmlichen Solarzellen. Sie haben eine p-leitende Basis und eine dünne n-leitende Schicht, den Ladungsträger sammelnden Emitter. Bei n-Typ Solarzellen ist der Emitter also p-dotiert, was entweder durch eine Bor-Diffusion oder eine Einlegierung von Aluminium erreicht werden kann.

Schon seit geraumer Zeit wird mit n-Typ Silicium als Basismaterial experimentiert. Doch die Fertigungstechnik war bisher sehr aufwändig. Das Hauptproblem z.B. für die Umsetzung von n-Typ Solarzellen bei denen sich der Emitter auf der lichtzugewandten Seite befindet, war bisher die Passivierung dieses meist Bor-dotierten Emitters. Mit konventionellen Schichten wie Siliciumoxid SiO2 oder Siliciumnitrid SiNx ist eine optimale Passivierung solcher Oberflächen nicht zu erreichen.

Durch die Verwendung von Aluminiumoxid Al2O3 als Vorderseitenpassivierung wurde dieses Problem in Zusammenarbeit mit der Technischen Universität Eindhoven gelöst. Jan Benick, Doktorand in der Gruppe für hocheffiziente Silicium-Solarzellen, ist es gelungen, mit einem speziell für die n-Typ Zelle entwickelten Hocheffizienz Zellprozess, der die Bor-Diffusion zur Emitterherstellung nutzt, 23,4 % Wirkungsgrad auf 2x2 cm² zu erreichen. Das ist der höchste Wirkungsgrad, der bisher für diesen Zelltyp erreicht wurde.

Mit deutlich einfacheren, industrienahen Prozessschritten und der Verwendung eines Siebdruck-Prozesses zur Erzeugung des einlegierten Aluminium-Emitters, gelang es Christian Schmiga, Projektleiter in der Gruppe für hocheffiziente Silicium-Solarzellen, bereits 18,2 % Wirkungsgrad auf 12.5x12.5 cm² zu erreichen. Am Fraunhofer ISE wird nun konsequent an der Weiterentwicklung der Prozesstechnologie für n-Typ Solarzellen gearbeitet, damit eine industriell umsetzbare Silicium-Solarzelle mit Wirkungsgraden über 20% rasch realisiert werden kann.

Quelle: Fraunhofer-Instituts für Solare Energiesysteme ISE

Auf der 24. PVSEC in Hamburg präsentiert Q-Cells seine neuen Weltrekord-Solarzellen: Den Technologen im Solar Valley Thalheim ist es gelungen, mit multikristallinen Zellen der nächsten Generation ein Modul mit einem Wirkungsgrad von 15,9% zu konstruieren. Für Solarzellen, die nach industrieüblichen Standards in der Massenproduktion gefertigt wurden, bedeutet das Weltrekord.

Das Modul mit einer Leistung von 249 Watt wurde bereits von einem unabhängigen Institut, dem Fraunhofer ISE in Freiburg, getestet und zertifiziert. Entstanden ist es im Q-Cells eigenen Modultestcenter in Thalheim, wo ein Team seit knapp einem Jahr die Wechselwirkungen an der Schnittstelle von Solarzelle und Modul erforscht.

Mit Investitionen in Höhe von rund 50 Mio. Euro hatte Q-Cells 2008 ein Technikum errichtet, in dem unter anderem eine Modultestlinie untergebracht ist. Die dort gewonnenen Erkenntnisse werden gebündelt und den Kunden zur Verfügung gestellt. Damit sind die Kunden in der Lage, das Potential der Zellen von Q-Cells noch besser als bislang auszuschöpfen, was zu einer verbesserten Wettbewerbsfähigkeit von Zell- und Modulhersteller führt.

Q-Cells erweitert damit sein bereits bestehendes Service-Angebot um eine weitere wesentliche Komponente. Bereits heute hebt sich das Dienstleistungsangebot der Thalheimer unter anderem durch einen einzigartigen After-Sales-Service vom Wettbewerb ab.

Mit einem Wirkungsgrad von bis zu 17 % zählen die Zellen der neuen Generation, die in den bestehenden Produktionslinien von Q-Cells produziert wurden, zu den derzeit Besten im multikristallinen Bereich. Nach Abschluss der Entwicklungsarbeiten wird mit der Markteinführung der neuen Hochleistungszelle im Jahr 2010 gerechnet. Bis dahin geht Q-Cells von weiteren Wirkungsgradsteigerungen aus.

"Die jetzt erzielten Wirkungsgrade sind erst der Anfang. Wir freuen uns natürlich über diesen Erfolg, immerhin ein Weltrekord. Gerade in schwierigen Zeiten wie diesen bestätigt uns das, weiterhin an unserem starken Technologiefokus festzuhalten. Wir unterstreichen damit die technologischen Möglichkeiten und Vorteile, über die wir bei Q-Cells und generell auch in einem Land wie Deutschland verfügen. Vor allem gegenüber Herstellern aus Niedriglohnländern mit hoch standardisiertem Equipment verbessern wir damit unsere Wettbewerbsfähigkeit. Darauf setzen wir natürlich auch in Zukunft", so Anton Milner, Vorstandsvorsitzender von Q-Cells SE.

Quelle: Q-Cells

Im Rahmen des Clean Tech Media Awards wurden gestern Abend im Berliner e-werk begleitend zur Preisverleihung ausgewählte zukunftsweisende Unternehmen und Produkte der Umweltbranche ausgestellt. Mit dabei: Die SCHOTT Solar AG, die als einer der weltweit führenden Anbieter für Receiver zur Anwendung in Solarkraftwerken eine neue Generation von Solarreceivern präsentierte. Das Solarunternehmen war außerdem in der Kategorie Technologie für den Clean Tech Award nominiert und schaffte es auf die Short List unter die letzten drei.

"Schon die Nominierung allein ist ein Kompliment an unser gesamtes Team", so Christoph Fark, Geschäftsführer der SCHOTT Solar CSP GmbH in Mitterteich, wo der Receiver entwickelt wurde. "Dank unserer neuen Receiver-Generation wird es künftig möglich sein, Solarstrom noch viel wirtschaftlicher zu produzieren. Das ist die Basis dafür, dass sich diese Technologie weltweit im großen Stil durchsetzen kann, wie etwa beim Wüstenstromprojekt Desertec. Mit unserer Arbeit sorgen wir dafür, dass die Menschen unabhängiger von umweltschädlichen und endlichen fossilen Brennstoffen werden, und sichern gleichzeitig den Technologiestandort Deutschland."

Als Begründung für die Nominierung der SCHOTT Solar AG nannte die Jury deren Innovationsstrategie, mit der die Forscher das große technische Potenzial von Solarkraftwerken ein großes Stück vorangebracht haben.

Der Receiver – Herzstück eines Solarkraftwerks

Der Receiver ist die Kernkomponente eines Solarkraftwerks. Je hochwertiger der Receiver, desto größer der Wirkungsgrad des Kraftwerkes. Gleichzeitig ist er auch eines der sensibelsten Bauteile, denn er ist außergewöhnlichen thermischen und mechanischen Belastungen ausgesetzt. Damit die Receiver wirtschaftlich arbeiten, müssen sie eine möglichst lange Lebensdauer vorweisen: Mehr als 20 Jahre intensivste Sonneneinstrahlung dürfen ihnen nichts anhaben.

Insbesondere die Beschichtung des Receivers, die nur wenige hundert Nanometer dick ist, muss über diesen langen Zeitraum Temperaturen von bis zu 400 Grad Celsius standhalten, während sich das System nachts bis auf unter Null Grad abkühlt. Diesen Anforderungen wurden Receiver in der Vergangenheit nur unzureichend gerecht. SCHOTT Solar hat mit dem Receiver ein Produkt mit bisher nicht erreichten Eigenschaften in punkto Strahlungsoptik, Effizienz und Langzeitstabilität bis zur Marktreife entwickelt.

Das Forschungsteam von SCHOTT Solar hat neue Wege in der Konstruktion und in der Werkstofftechnik beschritten und einen Receiver entwickelt, der in seinen mechanischen und optischen Eigenschaften ideal auf die extremen Betriebsbedingungen in Parabolrinnenkraftwerken zugeschnitten ist. Diese Technologie ist heute schon bei den Andasol-Kraftwerken in Südspanien im Einsatz und ist auch für das Wüstenstromprojekt Desertec geplant. Die Arbeit an einer neuen Receiver-Generation läuft heute schon auf Hochtouren.

Quelle: SCHOTT Solar