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Innovationen

Die juwi-Gruppe aus Wörrstadt wurde in Berlin mit dem begehrten Clean Media Tech Award ausgezeichnet. Der Projektentwickler setzte sich in der Kategorie „Nachhaltigkeit“ durch und erhielt den renommierten Preis für seine Firmenzentrale in Wörrstadt, die das energieeffizienteste Bürogebäude der Welt ist.

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juwi-Vorstand Matthias Willenbacher nahm die begehrte Auszeichnung bei der großen Gala im Berliner ewerk vor rund 600 geladenen Gästen entgegen. „Mit ihrer Firmenzentrale setzt die juwi-Gruppe neue Standards. Gemeinsam mit der GriffnerHaus AG hat der führende Projektentwickler am Unternehmenssitz in Wörrstadt (Rheinhessen) in Holzbauweise das energieeffizienteste Bürogebäude der Welt realisiert.

Konzeption und Errichtung des Hauses folgen nicht nur einem ganzheitlichen, nachhaltigen Klimaschutzkonzept, sondern sind auch ein Musterbeispiel dafür, dass die Vision von 100-prozentigen Versorgung mit erneuerbaren Energien schon heute machbar ist“, urteilte die hochkarätig besetzte Jury. „Wir sind stolz und glücklich über den Award. Zeigt er doch, dass wir auf dem richtigen Weg sind. Den erneuerbaren Energien gehört die Zukunft – und wir gestalten diese Zukunft maßgeblich mit“, freute sich juwi-Vorstand Willenbacher.

Umwelttechnik zählt zu den Schlüsseltechnologien von morgen. Vor diesem Hintergrund prämiert der Clean Media Tech Award innovative Ideen und Projekte aus der Welt der Umwelttechnologie, die sich den globalen Herausforderungen der Zukunft, wie Klimawandel und steigendem Energieverbrauch, unternehmerisch und kreativ stellen.

Eine hochkarätig besetzte Jury hatte insgesamt zwölf Unternehmen, Medienprojekte und junge Wissenschaftler in vier Kategorien nominiert: Technologie, Nachhaltigkeit, Kultur und Medien sowie Nachwuchswissenschaftler. Der Clean Tech Media Award gilt als der innovativste Umweltpreis Deutschlands.

Interview der etwas anderen Art mit Matthias Willenbacher

Quelle: juwi solar

Wie entsteht aus Sonnenlicht Strom? Wie lässt sich aus Wind Energie erzeugen und was geschieht in einer Brennstoffzelle? Diese und andere Fragen beantworten die neuen Baukästen fischertechnik PROFI Oeco Tech und das Ergänzungsset PROFI Hydro Cell Kit Kinder ab neun Jahren lernen spielerisch beim Bau der Modelle und mit Unterstützung der didaktischen Begleithefte die Grundprinzipien der regenerativen Energieerzeugung kennen. Der Baukasten PROFI Oeco Tech ist als Sieger der Kategorie „Spiel und Technik“ des renommierten Spielzeugpreises „Das Goldene Schaukelpferd 2009“ ausgezeichnet worden.

fischertechnik PROFI Oeco Tech Riesenradfischertechnik-Oeco Tech-Packfischtechnik-PROFI Oeco Tech Kinder

Mit einem leistungsstarken Photovoltaikmodul, einem Solarmotor, einem Doppelschicht-Kondensator als Energiespeicher und 320 fischertechnik Bauelementen können die jungen Konstrukteure zehn Modelle bauen: ein eigenes Sonnenkraftwerk, das ein Riesenrad antreibt, oder eine Windkraftanlage, die eine LED zum Leuchten bringt. Das leistungsstarke Photovoltaikmodul reagiert bereits bei geringer Sonnen- oder Lichteinstrahlung und wandelt Licht in Strom für den Solarmotor um. Dieser funktioniert schon bei einer niedrigen elektrischen Spannung und läuft bereits bei geringer Stromstärke an.

Die Nutzung der Windkraft ist keine neuzeitliche Erfindung, bereits im Mittelalter war die Windmühle neben der Wassermühle die wichtigste Antriebsmaschine in Europa – lange vor Erfindung der Dampfmaschine. Das Prinzip der Windmühlen wird heute wieder von den meisten Windkraftanlagen genutzt: eine horizontale Rotorachse mit drei Flügeln, um eine gleichmäßige Verteilung der Masse zu gewährleisten. Bei der fischertechnik Windkraftanlage wird mit der Windkraft, die sich mit einem Tischventilator oder einem Fön simulieren lässt, ein Generator angetrieben,  der beispielsweise eine LED-Lampe zum Leuchten bringt.

Die Funktionsweise der Brennstoffzelle wurde bereits vor mehr als 170 Jahren entdeckt. Der Autor und Forscher Jules Verne prophezeite 1870: “Das Wasser ist die Kohle der Zukunft.“ In der Brennstoffzelle reagieren Wasserstoff und Sauerstoff miteinander zu Wasser. Beide Gase sind durch einen sogenannten Elektrolyten voneinander getrennt und tauschen nur über einen elektrischen Leiter  Elektronen aus. Dieser Elektronenfluss macht die Brennstoffzelle zur Stromquelle. Genutzt werden kann je-doch auch die entstehende Wärme. Als Reaktionsprodukt entsteht reines Wasser, was die Brennstoffzelle so umweltfreundlich macht.

Mit der reversiblen Brennstoffzelle aus dem fischertechnik PROFI Hydro Cell Kit können alle solarbetriebenen Modelle aus dem Baukasten PROFI Oeco Tech angetrieben werden. Mit einem zweiten Solarmodul kann die reversible Brennstoffzelle zudem als Elektrolyseur betrieben werden und aus Wasser auch wieder Wasserstoff und Sauerstoff  produzieren. Die Solarmodule erzeugen die dazu notwendige Elektrizität.

Quelle: fischertechnik

Frank Asbeck gehört zu den Pionieren der deutschen Solarindustrie. Er ist Gründer und Vorstandsvorsitzender der SolarWorld AG mit Sitz in Bonn. Die SolarWorld AG ist das drittgrößte Solarunternehmen der Welt mit über 2.500 Mitarbeitern. Frank Asbecks Rat und Meinung ist quer durch alle Parteien der Energiepolitik gefragt.

In seinem ersten Buch zeigt er, wie Sonnenenergie unsere Zukunft -nicht nur in Deutschland- bestimmen wird. Insbesondere dadurch wie unsere Umwelt, das Klima und die Wirtschaft davon profitieren. Ressourcenknappheit, Umweltzerstörung und Klimaschädlichkeit – das sind die offensichtlichsten Nachteile von Öl, Gas und Kohle. Zudem machen fossile Energien und zentrale Stromnetze unsere Gesellschaft abhängig von Großkonzernen.

Schon bald wird die Netzparität erreicht und Solarstrom billiger als konventionell erzeugter Strom sein. Sonnenenergie hat keine ökologischen Nachteile, im Gegenteil. Sie ist unabhängig von Stromnetzen und Brennstoffen. Damit ist sie die ideale Quelle für eine weitgehend private, dezentrale, ökologische, gerechte und nahezu überall verfügbare Stromversorgung.

Dieses und weitere Fachbücher finden Sie unter Solarbücher.

SOLON SE ist einer der größten Solarmodulproduzenten in Europa und Gastgeber des neuen Elektroautos Mitsubishi i-MiEV. i-MiEV steht für Mitsubishi innovative Electric Vehicle. Der Mitsubishi i-MiEV ist das erste in Großserie gebaute Elektroauto weltweit.

Der i-MiEV wird bereits seit Juli 2009 auf dem japanischen Markt verkauft. Im Moment ist das Auto nur als Rechtslenker-Version erhältlich. Eine Linkslenker-Version wird es ab Herbst 2010 auch in Deutschland geben.

Der knapp 3,40 Meter lange Viersitzer wird ausschließlich über einen im Heck sitzenden Elektromotor angetrieben. Der Motor mit 47kW/64 PS, bringt es immerhin auf stolze 130 km/h. Die Batterien sitzen im Fahrzeugboden und werden durch einen stabilen Rahmen geschützt. Dadurch gibt es weder Platz-Beschränkungen in der Passagierkabine als auch beim Kofferraum. Zudem ergeben sich durch den niedrigen Schwerpunkt des Fahrzeugs hervorragende Fahreigenschaften und ein perfektes Handling.

„Die Veranstaltung findet bei der SOLON SE in Berlin statt, da die Verbindung von erneuerbaren Energien und Elektrofahrzeugen die Zukunft der Mobilität ist“, freut sich Martin van Vugt, Geschäftsführer von Mitsubishi Motors Deutschland. Der Solarmodulhersteller SOLON beschäftigt in Deutschland, Italien Österreich, den USA Schweiz und in der Schweiz rund 900 Mitarbeiter. Der Hauptsitz des Unternehmens in Berlin ist ein energieeffizienter Neubau mit einer der größten gebäudeintegrierten Solaranlagen Deutschlands.

Technik-Vorstand der SOLON SE Dr. Lars Podlowski über klimafreundliche Mobilität: „Um den Klimawandel aufzuhalten, sind neue Konzepte im Bereich klimafreundlicher Mobilität nötig. SOLON verknüpft Elektromobilität zu Lande, zu Wasser und auf der Schiene mit Strom aus Sonnenenergie, die überall dort gewonnen werden kann, wo sie auch gebraucht wird.“

„Der Mitsubishi i-MiEV ist der zentrale Punkt in der Umsetzung der Nachhaltigkeits- und Umweltstrategie von Mitsubishi Motors, der Vision 2020“, so Martin van Vugt. Bis zum Jahr 2020 will Mitsubishi den Anteil von Elektrofahrzeugen auf 20 Prozent an der Gesamtproduktion erhöhen. Der CO2-Ausstoß der Gesamtflotte soll zu diesem Zeitpunkt 50 % unter dem Niveau von dem im Jahr 2005 liegen.

Mit vollen Batterien hat der nur 1.100 kg wiegende Mitsubishi i-MiEV eine Reichweite von 144 Kilometern (EU Zyklus) und erreicht eine Spitzengeschwindigkeiten von über  130 km/h. Innerhalb von sieben Stunden kann die Batterie an jeder konventionellen Haushaltssteckdose geladen werden. Eine Schnellladung an einer speziellen Schnellladestation dauert ca. eine halbe Stunde. In Verbindung mit Strom aus Erneuerbaren Energien fährt der i-MiEV nahezu ohne CO2-Emissionen und leistet so einen wertvollen Beitrag zum Klimaschutz.

Neben den drei Prototypen des Mitsubishi i-MiEV werden beim Gastgeber SOLON zwei weitere sparsame Modelle des japanischen Herstellers ausgestellt: Der Colt ClearTec, der über ein „Auto Stop&Go“ System verfügt, das den Motor bei stillstehendem Fahrzeug – beispielsweise vor einer Ampel – automatisch abschaltet und zum Anfahren neu startet sowie ein Colt mit umweltfreundlichem LPG-Antrieb.

Dass bei SOLON ein zukunftsgerichtetes Denken an der Tagesordnung ist zeigt sich daran, dass bereits heute schon an der firmeneigenen Solartankstelle die solarbetriebenen Roller der Mitarbeiter geladen werden können.

Quelle: SOLON SE

Solaranlagen haben den Nachteil, dass sie wenig Energie liefern, wenn das Wetter nicht mitspielt. Dieses Manko versucht die Schams-Electronic GmbH mit ihren MPP-Ladereglern auszugleichen. Die Geräte arbeiten mit einer innovativen Technologie, die Batterie und Solarmodul optimal aufeinander abstimmt. Auch beim Einsatz in Windkraftanlagen bringen die Regler deutliche Vorteile.

1992 von Dipl.-Ing. (FH) Peter Schwarz als Ingenieurbüro gegründet, hat sich Schams-Electronic zu einem führenden Hersteller von MPP-Ladereglern für Solar und Windkraftanlagen entwickelt. Die Geräte kommen bei Insellösungen sowie bei Hybridanlagen zum Einsatz.

Darüber hinaus bietet das im oberpfälzischen Pilsach ansässige Unternehmen Komplettlösungen für jeden Anwendungsbereich von der Segelyacht über das Ferienhaus bis hin zur Forschungsstation. "Unsere Ladegeräte sind seit mehr als 15 Jahren in zahllosen Pilotprojekten rund um die Welt im Einsatz und werden kontinuierlich verbessert", betont Peter Schwarz, der als Chef-Ingenieur für den Bereich Entwicklung verantwortlich ist.

MPP steht für Maximum Power Point. Durch diese innovative Art der Regelung arbeiten Solarmodule immer mit optimalem Wirkungsgrad. "Unsere Laderegler ermöglichen eine perfekte Anpassung an Batterie und Modul bei unterschiedlicher Sonneneinstrahlung. Dadurch entstehen keine Verluste, wenn die Batteriespannung unterschritten oder das Solarmodul zu heiß wird", erklärt Peter Schwarz. "Das Resultat ist bis zu 50 Prozent mehr Ladestrom - und zwar genau dann, wenn man den Strom am nötigsten braucht, so beispielweise im Winter oder bei Schlechtwetterperioden."

Ein weiterer Vorteil der MPP-Regler von Schams-Electronic besteht in einem dynamischen Anstieg des Solarstroms bei niedriger Batterielandung. Dadurch wird die schädliche Tiefentladung der Batterie verhindert und diese geschont. Hinzu kommt die frei wählbare höhere Solarspannung bis zu einem Wert von 150 V, die eine Verkabelung mit gängigen Leitungsquerschnitten erlaubt. Erhältlich sind die einfach zu bedienenden und universal einsetzbaren Geräte in Leistungsklassen zwischen 100 W und 5 kW.

Die Ausbeute von Windkraftanlagen lässt sich durch MPP-Laderegler ebenfalls verbessern. Laut Peter Schwarz können hier sogar bis zu 100 Prozent mehr an Leistung aus der Anlage geholt werden, da der Regler bei unterschiedlichen Windgeschwindigkeiten Batterie und Generator optimal aufeinander abstimmt. So entsteht durch das Zusammenwirken notwendiger Systemkomponenten wie Tiefentladeschutz, Lastwiderstandzuschaltung und 3-Phasen-Gleichrichter eine Komplettlösung, die in allen Situationen für einen effizienten Betrieb der Windkraftanlage sorgt.

Im letzten Jahr hat Schams-Electronic ca. 120 MPP-Regler verkauft und damit knapp ein Drittel des Gesamtumsatzes von rund 100.000 Euro bestritten. Hergestellt werden die Geräte in Deutschland. Zur Expansion sucht Peter Schwarz noch geeignete Investoren und Vertriebspartner.

Quelle: Schams-Electronic