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Innovationen

Großanzeigen und Solar-Displays für Solarstromanlagen gibt es schon lange. Der aufmerksame Beobachter findet sie in den Foyers von öffentlichen Gebäuden, in Bankfilialen und Geschäftsräumen. Verständlich, denn der Bauherr, der erhebliche Summen in eine Solarstromanlage investiert, möchte natürlich auch, dass dies von einer breiten Öffentlichkeit wahrgenommen wird. Anzeigetafeln erfreuen sich daher großer Beliebtheit, denn so kann man unten im Gebäude zeigen, wie auf dem Dach klimaschonend Strom erzeugt wird.

solarfox

Die bisher am Markt verfügbaren Großanzeigen sind jedoch alles andere als attraktiv. Der Betrachter erkennt in der Regel nur einige Dezimalzahlen, die mit spärlichen Erläuterungen versehen sind, präsentiert auf einer dunklen Tafel von zweifelhafter Gestaltung. Zeitgemäß wirken diese Systeme nicht.

Die Soledos GmbH aus Gründau bei Frankfurt hat nun ein neues Produkt entwickelt, welches die bisherigen Anzeigetafeln in jeder Hinsicht alt aussehen lässt. An die Stelle der veralteten Dezimalziffernanzeige tritt ein modernes Flachdisplay, auf dem sich nicht nur Zahlen, sondern auch Bilder und animierte Grafiken abspielen lassen. Eine attraktiv gestaltete Software informiert für jedermann verständlich über die Ertragsdaten der angeschlossenen Solarstromanlage.

Hierbei bedient sie sich anschaulicher Grafiken und Diagramme, die nicht bloß den aktuellen Stromertrag darstellen. Auch eine Gegenüberstellung von Stromertrag und Stromverbrauch, eine Jahresverlaufsansicht, die eingesparte CO2-Menge und viele weitere Funktionen können angezeigt werden.

Doch das ist längst nicht alles. Die Software ermöglicht das Einspielen individueller Inhalte. So kann etwa ein Geschäftsmann auf aktuelle Angebote, eine Bank auf neue Anlagemöglichkeiten und ein Rathaus auf Neuigkeiten aus der Gemeinde aufmerksam machen. Heraus kommt eine aufsehenerregende Kombination aus Werbe- und Informationsmöglichkeiten und einer anschaulichen Präsentation der Solarstromanlage. Dieses Anzeigesystem wird sicher niemand mehr übersehen.

Quelle: SOLEDOS GmbH

Das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (BMWi) hat mit den Vorarbeiten zur Fortschreibung des Energieforschungsprogramms begonnen, die zu Beginn der nächsten Legislaturperiode ansteht.

Als Teil eines breit angelegten Konsultationsprozesses hat die Helmholtz- Gemeinschaft Deutscher Forschungszentren (HGF) als größte deutsche Wissenschaftsorganisation ein Strategiepapier zum Thema "Eckpunkte und Leitlinien zur Weiterentwicklung der Energieforschungspolitik der Bundesregierung" erarbeitet.

Das Papier wurde dem Staatssekretär im Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie, Jochen Homann, heute von Prof. Dr. Jürgen Mlynek, Präsident der HGF, und Prof. Dr. Eberhard Umbach, Vorstandsvorsitzender des Forschungszentrums Karlsruhe, übergeben.

Neben technologiespezifischen Empfehlungen enthält das Strategiepapier auch Aussagen zur Verbesserung der politischen Steuerung und Organisation der Forschungsarbeiten, zum Ausbau der Forschungsinfrastruktur sowie zur Einbindung in das internationale Umfeld. Nachdrücklich empfohlen wird eine "Energieforschungspolitik aus einem Guss".

Staatssekretär Homann: "Wer Energiegeschichte schreiben will, muss in Innovation und neue Technologien investieren. Wichtig ist es vor allem, jetzt Forschung und Entwicklung bei den erneuerbaren Energien und den Energieeffizienztechnologien zu verstärken.

Das schafft die besten Voraussetzungen, um die langfristige Energieversorgung in Deutschland zu sichern und einen Beitrag zum globalen Schutz der Erdatmosphäre leisten zu können. Deshalb trete ich dafür ein, die Energieforschung zu stärken und als zentrales Element der Energiepolitik zu verankern."

Das BMWi wird die Empfehlungen der HGF in seine Überlegungen zur Weiterentwicklung der Energieforschungspolitik der Bundesregierung einbeziehen.

Quelle: BMWi

Mit der einachsigen Nachführanlage "Skytrap" erweitert der Brandenburger Solarsystemanbieter Mp-tec sein Portfolio im Bereich Nachführanlagen. Sie ist mit einem opto-elektronischen Solarsensor ausgestattet und reagiert in Echtzeit auf die Veränderung des Sonnenstandes. Die Module werden stetig nach dem hellsten Punkt des Himmels ausgerichtet. Mit einer Abweichung von weniger als drei Grad  zur Sonne erreicht die Anlage durch die Präzision des Sensors maximale Strahlungserträge.

Selbst bei geringer Globalstrahlung reagieren die hochempfindlichen Sensorzellen und steigern so die Erträge um bis zu 30 Prozent im Vergleich zu einer statischen Anlage. Durch eine schnellere Amortisation der Investitionskosten macht sich das System schnell bezahlt. 

Der Tracker ist für alle Modultypen geeignet und bietet auf einer verzinkten Stahlplattform Platz für bis zu 15 Quadratmeter Modulfläche. Durch seine geringe Größe kann er sowohl mit einem Betonsockel als auch mit Schraubfundamenten befestigt werden, selbst in sandigen Böden findet er festen Halt. Der Elevationswinkel zwischen Modulplattform und Boden beträgt 30 Grad, wobei auf Kundenwunsch andere Winkelstellungen realisierbar sind.

Die Modultischebene ist über eine Drehachse bis zu 90 Grad schwenkbar. Wartungsarme Polymerlager ermöglichen eine gleichmäßige, beruhigte Drehbewegung. Bei der Konzeption des Linearantriebes mit direkter Anlenkung legten die Entwickler von Mp-tec besonderen Wert auf die Standfestigkeit der Anlage bei Wind- und Schneelasten, denn Nachführsysteme sind der Witterung über Jahrzehnte hinweg ausgesetzt. Um rentabel arbeiten zu können, müssen sie Stürmen und Temperaturschwankungen Stand halten. "Skytrap" hält Stürmen bis Windstärke 12 stand.

Die Anlage ist durch temperaturbeständige Komponenten geografisch flexibel einsetzbar. Skytrap Sensor wurde für den Betrieb bei Temperaturen zwischen minus 25 und plus 70 Grad Celsius  entwickelt. Basis der Anlage sind die langjährig bewährten und DEKRA-geprüften Aluminium- und Edelstahlprofile aus dem hauseigenen Quick-Line-Montagesystem. 

Quelle: Mp-tec

Ende September findet wie alle zwei Jahre die Mainfrankenmesse in Würzburg statt. Vom 26. September bis 5. Oktober zeigen Unternehmen verschiedenster Bereiche auf einer der größten Verbrauchermessen Bayerns Ihre Produkte einem breiten Publikum.

Auch der Verein FH-SW Solar Racing e.V. wird auf der Mainfrankenmesse sein Projekt und seine bisherigen Sponsoren der Öffentlichkeit präsentieren. Die Entwicklung eines Solar-Elektrorennfahrzeuges vom Design bis zum fertigen Auto können interessierte Besucher über eine Woche lang am Stand des Vereins erleben und einen Einblick in die Mobilität der Zukunft gewinnen.

„Wir wollen den Menschen zeigen, wie auch ohne fossile Brennstoffe interessanter und spannender Motorsport betrieben werden und die Mobilität von morgen auf unseren Straßen aussehen kann“, erklärt Teammanager Falko Petersenn.  Wer das Projekt auch selber unterstützen möchte hat auf der Messe die Möglichkeit direkt vor Ort eine Solarpatenschaft für einen Bereich der Zellen auf dem Fahrzeug zu übernehmen.

Quelle: FH-SW Solar Racing e.V.

Mit einem ambitionierten Klimaschutzprogramm kann Deutschland seinen Ausstoß an Treibhausgasen bis zum Jahr 2050 um mindestens 90 Prozent senken und damit den aktuellen Forderungen der Wissenschaftler nach verschärften Klimaschutzzielen entsprechen. Dies ist das Ergebnis einer Studie des Aachener Instituts EUtech im Auftrag von Greenpeace, die heute in Berlin vorgestellt wird.

Nach dem Szenario "Klimaschutz: Plan B 2050 - Energiekonzept für Deutschland" ist eine hundertprozentige Stromversorgung mit Erneuerbaren Energien möglich, gleichzeitig kann Deutschland schon im Jahr 2015 aus der Atomkraft aussteigen. Greenpeace fordert von allen Parteien, die notwendigen Klimaschutzmaßnahmen umzusetzen.

"Ein klimaneutrales Deutschland ist keine Vision, sondern kann realisiert werden", so Andree Böhling, Energieexperte von Greenpeace. "Erneuerbare Energien können zukünftig nur dann den Löwenanteil der Stromversorgung decken, wenn die Laufzeiten der Atomkraftwerke verkürzt und nicht verlängert werden. Großkraftwerke stehen einem hohen Anteil von Wind und Sonne wie ein Bremsklotz im Weg."

Im Szenario "Klimaschutz: Plan B 2050" rechnet Greenpeace vor, wie Kraftwerkspark, Verkehrspolitik, Industrie und Haushalte in Deutschland umgestellt werden müssen, um die Treibhausgase um 90 Prozent bis 2050 zu senken. Dabei wurden ausschließlich nationale Einsparpotenziale berücksichtigt. Gleichzeitig geht nach dem Modell bereits 2015 der letzte Atommeiler vom Netz - acht Jahre früher als bisher geplant. Der Ausstieg aus der Kohle ist bis 2040 machbar.

Basis dafür ist neben dem konsequenten Ausbau der Erneuerbaren Energien eine zielstrebige Verbesserung der Energieeffizienz und eine optimale Brennstoffausnutzung. Einen Neubau von Kohlekraftwerken darf es nicht mehr geben. Erdgas und Kraft-Wärme-Kopplung dienen als Brückentechnologien bis zur Vollversorgung mit Erneuerbaren Energien.

Mit dem Greenpeace-Konzept verringert sich die Abhängigkeit von Energieimporten um 95 Prozent bis 2050. Dabei bleibt eine sichere Stromversorgung durch inländische Produktion gewährleistet. Für Privathaushalte und Wirtschaft rechnet sich der Umbau der Energieversorgung mit rund zehn Prozent geringeren Stromkosten und gesamtwirtschaftlichen Einsparungen von 35 Milliarden Euro bis 2020 .

"Es ist beschämend, dass Bundeskanzlerin Merkel kein zukunftsfähiges Energiekonzept für Deutschland vorzuweisen hat", so Böhling. "CDU/CSU vertreten allein die Interessen der vier Stromkonzerne. Klimaschutz als die dringlichste Herausforderung der Menschheit, spielt im Bundestagswahlkampf keine Rolle. Die Wahlprogramme von CDU/CSU, SPD und FDP sind nicht einmal auf dem aktuellen Stand der Wissenschaft. Die deutschen Klimaschutzziele müssen an die neuen Erkenntnisse angepasst werden. Greenpeace fordert eine Energierevolution für Deutschland."

Quelle: Greenpeace