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Innovationen

Betreiber einer Photovoltaikanlage bekommen ab sofort schnelle und qualifizierte Hilfe von Ertragsrettern. Möglich wird dies durch die neue, kostenlose Vermittlungsplattform ertragsretter.de, welche Störungsfälle von Betreibern von Solaranlagen und ein bundesweites Netz an erfahrenen Solarteuren zusammenführt. Anlagenbetreiber sparen sich das mühsame Recherchieren nach möglichen Dienstleistern und hinterlegen ihre Daten einfach auf der Onlineplattform www.ertragsretter.de. Anschließend können diese von registrierten Dienstleistern erworben und durch den direkten Kontakt mit dem Störungsmelder in einen Auftrag verwandelt werden.

Hintergrund: Wer seine PV-Anlage in Boom-Zeiten errichten ließ, steht oftmals vor dem Problem, dass der damalige Errichter aufgrund der veränderten Marktlage heute nicht mehr aktiv ist. Treten nun Störungen an der Anlage auf, fehlt es an einem Ansprechpartner, der diese schnell und fachgerecht behebt. Gleichzeitig gibt es im Markt eine große Zahl an engagierten und fachkundigen Solarteuren, die sich mangels Neugeschäft auf die Instandsetzung bestehender Anlagen spezialisiert haben. Was beiden Seiten bislang fehlte, war eine gemeinsame Schnittstelle.

Quelle: Ertragsretter GmbH

Michael Ziegler, Inhaber von photovoltaik-guide.de, stellt mit Drohnen-Journal.de ein neues Onlinemagazin über Drohnen vor. Drohnen sind in der Solarbranche schon etliche Jahre im Einsatz, beispielsweise bei Wartungs- oder Servicearbeiten. Doch die Anwendungsbereiche bei den unbemannten Flugsystemen sind vielseitig und nicht alleine auf die Solarbranche begrenzt. Um das Fachwissen über Drohnen, Multicopter, Quadrocopter und Co. zu bündeln, finden Drohneninteressierte unter Drohnen-Journal.de viel Wissenswertes und aktuelle Nachrichten aus der Branche.

Drohnen-Journal-Logo

Drohnenindustrie wächst

Das neue Portal reagiert auf das starke Wachstum in der Drohnenindustrie. Das Ziel und der Anspruch von Drohnen-Journal.de ist es, seine Leser neutral, ausgewogen und unabhängig über die vielseitigen Einsatzmöglichkeiten von Drohnen/Multicopter zu informieren. Das Portal Drohnen-Journal.de versteht sich als eine aktuelle Nachrichten- und Newsplattform von und über Drohnen/Multicopter. Die Plattform berichtet über Messen, Forschungsarbeiten, Marktentwicklung, Unternehmen und Hersteller, Anwendungsmöglichkeiten, Einsatzgebiete und innovative Produktneuheiten. Dabei betrachtet das Nachrichtenportal den dynamischen Drohnenmarkt sowie die Entwicklung von Unternehmen und stellt journalistische Artikel einem breiten Publikum zur Verfügung.

Die Nachrichten über privat sowie kommerziell genutzte Multicopter richten sich an interessierte Leser aus den Bereichen B2B und B2C. Das innovative Angebot von Drohnen-Journal.de wird durch spezielle Rubriken wie "Wissenswertes", "Testberichte", "Events" und "Versicherungen" abgerundet. Zudem fungiert Drohnen-Journal.de mit der Rubrik "Drohnenservice" als Anlaufstelle für diejenigen, die Dienste bzw. Leistungen von spezialisierten Unternehmen in Anspruch nehmen möchten. Der wöchentliche Newsletter informiert zudem die Leser mit einer Zusammenfassung veröffentlichter Artikel.

 

RS485-Datenkommunikation: Mit dem SMA COM Gateway stehen jetzt auch für Bestandsanlagen alle Möglichkeiten der modernen, Ethernet-basierten SMA Speedwire-Datenkommunikation offen. Das einfach zu integrierende SMA COM Gateway ermöglicht die Einbindung aktueller und zukünftiger Anlagenüberwachungs- und Steuerungslösungen. Dazu gehört das kommerzielle Energiemanagement ebenso wie eine Anbindung an die Direktvermarktung und zukünftig auch die Einbindung in das SMA Smart Home via Sunny Home Manager.

„Mit dem SMA COM Gateway profitieren PV-Anlagenbetreiber nicht nur von den leistungsstarken Funktionen der neuen SMA Kommunikationswelt, sondern sichern die Investition in ihre PV-Anlage auch in die Zukunft hinein ab“, erklärt Dirk Schlote, Product Manager bei SMA. „Sie haben die Möglichkeit, bestehende PV-Anlagen mit RS485-Kommunikation auszubauen oder zu modernisieren und an aktuelle und neue Kommunikationslösungen mit ihren erweiterten Diensten anzubinden. Zu den Vorteilen gehören neben den modernen Anlagenüberwachungs- und Steuerungslösungen, die das SMA COM Gateway in Kombination mit dem SMA Cluster Controller und zukünftig auch mit dem SMA Sunny Home Manager bietet, auch die Anbindungsmöglichkeiten an die Direktvermarktung.“

Einfaches Kommunikations-Upgrade

Das SMA COM Gateway unterstützt bis zu 50 RS485-Geräte und wird direkt an der Wand oder an eine Hutschiene montiert. Es ermöglicht sowohl bei der Anlagenerweiterung als auch bei Austausch eines Datenloggers den Einsatz des SMA Cluster Controller sowie zukünftig auch des Sunny Home Manager – und damit die Einbindung in das SMA Smart Home.

Quelle: SMA Solar Technology AG

Forschern am Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme ISE ist es gemeinsam mit der österreichischen Firma EV Group gelungen, eine Mehrfachsolarzelle auf Silicium-Basis mit nur zwei Kontakten herzustellen, welche die theoretische Wirkungsgradgrenze reiner Siliciumsolarzellen überschreitet. Hierfür übertrugen die Forscher nur wenige Mikrometer dünne III-V Halbleiterschichten auf Silicium. Die Verbindung gelang ihnen mittels eines aus der Mikroelektronik bekannten Verfahrens, dem direkten Waferbonden. Dabei werden Oberflächen nach einer Plasmaaktivierung im Vakuum unter Druck miteinander verbunden. Es entsteht eine Einheit, indem die Atome der III-V Oberfläche Bindungen mit dem Silicium eingehen. Für eine derartige vollständig integrierte Mehrfachsolarzelle auf Silicium-Basis stellt der erzielte Wirkungsgrad ein erstmaliges Ergebnis dar. Der Solarzelle sieht man die komplexe innere Struktur nicht an, sie besitzt wie herkömmliche Siliciumsolarzellen einen einfachen Vorder- und Rückseitenkontakt und kann wie diese in PV-Module integriert werden.

"Wir arbeiten daran, die theoretischen Grenzen von Siliciumsolarzellen zu überwinden", sagt Dr. Frank Dimroth, Abteilungsleiter am Fraunhofer ISE. "Unsere langjährige Expertise im Bereich der Silicium- und III-V-Mehrfachsolarzellen hat uns geholfen, diesen Meilenstein nun tatsächlich zu erreichen." Die III-V/Si Mehrfachsolarzelle mit einer Fläche von 4 cm2 wurde im Kalibrierlabor des Fraunhofer ISE vermessen und weist eine Effizienz von 30,2 Prozent für die Umwandlung des einfallenden Lichts in elektrische Energie auf. Die bislang höchste Effizienz einer reinen Siliciumsolarzelle liegt bei 26,3 Prozent und das für Silicium theoretisch berechnete Limit bei 29,4 Prozent.

Die III-V/Si Mehrfachsolarzelle weist eine Abfolge von übereinander gestapelten Teilzellen aus Gallium-Indium-Phosphid (GaInP), Gallium-Arsenid (GaAs) und Silicium (Si) auf, welche intern durch sogenannte Tunneldioden verschaltet sind. Die oberste Zelle aus GaInP absorbiert Strahlung zwischen 300 und 670 nm, die GaAs-Zelle zwischen 500 und 890 nm und die Si-Zelle zwischen 650 und 1180 nm. Die III-V Schichten wurden zunächst auf einem GaAs Substrat epitaktisch abgeschieden und dann auf eine speziell angepasste Siliciumsolarzellenstruktur gebondet. Anschließend wurde das GaAs Substrat entfernt, die Zelle mit Vorder- und Rückkontakt sowie einer Antireflexbeschichtung versehen.

"Ein Schlüssel zum Erfolg war es, eine Prozesskette zu entwickeln, die sowohl eine ausreichend glatte und partikelfreie Silicium-Oberfläche bereitstellt als auch die unterschiedlichen Bedürfnisse von Silicium und III-V Halbleiter berücksichtigt", sagt Dr. Jan Benick, Teamleiter am Fraunhofer ISE. "Dieser Prozess basiert auf unseren jahrzehntelangen Erfahrungen in der Entwicklung höchsteffizienter Siliciumsolarzellen." Institutsleiter Prof. Eicke R. Weber äußert sich begeistert über das Rekordergebnis: "Ich freue mich sehr darüber, dass es uns am Fraunhofer ISE gelungen ist, die Glasdecke von 30 Prozent Effizienz für eine integrierte Solarzelle auf Silicium-Basis mit nur zwei Kontakten so überzeugend zu durchstoßen. Wir öffnen damit die Tür zu weiteren Effizienzerhöhungen auf Basis des bewährten Siliciums in der Zukunft."

"Die III-V/Si Mehrfachsolarzelle zeigt eindrucksvoll die Möglichkeiten unseres ComBond® Clusters, verschiedene Halbleiter widerstandsfrei und ohne Klebstoffe zu verbinden", freut sich Markus Wimplinger, Corporate Technology Development and IP Director der EV Group. "Seit 2012 arbeiten wir eng mit dem Fraunhofer ISE an der Entwicklung, und wir sind stolz auf die herausragende Leistung unserer Teams." Das Verfahren des direkten Waferbondens wird in der Mikroelektronik bereits zur Herstellung von Computerchips eingesetzt.

Auf dem Weg zu einer industriellen Fertigung der III-V/Si Mehrfachsolarzelle müssen die Kosten der III-V Epitaxie und der Verbindungstechnologie mit Silicium weiter gesenkt werden. Hier liegen große Herausforderungen, die die Freiburger Fraunhofer-Forscher in zukünftigen Entwicklungsvorhaben in ihrem neu entstehenden Zentrum für Höchsteffiziente Solarzellen lösen wollen. Dort sollen sowohl III-V- als auch Si-Technologien der nächsten Generation entwickelt werden. Zielsetzung ist es, in Zukunft höchsteffiziente Solarmodule mit mehr als 30 Prozent Wirkungsgrad zu ermöglichen.

Quelle: Fraunhofer ISE

 

Eine neue Cell-String Optimizer-Technologie von Maxim Integrated Products, Inc. (NASDAQ: MXIM) verleiht PV-Panels (Photovoltaik) einen deutlich höheren Energieertrag und reduziert die Designkomplexität von PV-Anlagen.

Bei den Cell-String Optimizern von Maxim handelt es sich um hochintegrierte DC/DC-Wandler, die die Bypass-Diode ersetzen und tief eingebettet in das PV-Modul für ein maximales Power Point Tracking (MPPT) sorgen. Indem jede Diode durch einen MPPT-Baustein ersetzt wird, werden Zellenstrings bei Performance-Ungleichheiten nicht mehr komplett ausgeschaltet. Stattdessen trägt jeder String maximal zum Gesamtertrag bei, ohne dass dadurch die von anderen Strings gelieferte Energiemenge beeinflusst wird. Diese erweiterte Flexibilität führt zu einem höheren Energieertrag, indem sie Leistungseinbußen durch Ungleichheiten zwischen Modulen, Alterung, Verschmutzung, lokale Verschattung oder zeilenweise Verschattung verhindert.

Auf der Basis der branchenführenden Leistungshalbleiter-Technologie des Unternehmens ist der Cell-String Optimizer von Maxim das erste integrierte Leistungs-IC mit MPPT-Funktion und auch der erste Baustein, der direkt in PV-Module eingebaut wird.

Die wichtigsten Vorteile

  • Erhöhter Energieertrag: Die branchenweit beste Verschattungskompensation sorgt - verglichen mit Dioden - für einen um 30 % höheren Energieertrag.
  • Höhere Zuverlässigkeit: Hotspots werden unterbunden und die Auswirkungen von Faktoren, die die Leistung mindern können, werden auf ein Minimum begrenzt.
  • Flexibles Design: Mehr Flexibilität zur Verwendung unterschiedlicher Stringlängen und Ausrichtungen sowie zur Ausdehnung der Installationsfläche in teilweise verschattete Bereiche.
  • Einfacherer Betrieb: Die vollständig integrierte Lösung vereinfacht das Design, da sie ohne zusätzliche Hardware, spezielle Wechselrichter oder Datendienste auskommt.

Stellungnahme

„Die Feinstufigkeit der Cell-String Optimizer von Maxim sorgt für eine herausragende Verschattungskompensation, ermöglicht ein flexibles Anlagendesign ohne zusätzliche Komplexität und trägt zur Leistungssteigerung über die gesamte Lebensdauer des Panels hinweg bei“, erklärte Seth Kahn, Executive Director, Solar Products bei Maxim Integrated. „Bedeutende Hersteller von PV-Modulen haben die Vorteile dieser einzigartigen Technologie - des ersten MPPT-fähigen, integrierten Leistungshalbleiters - bereits erkannt und setzen sie in ihrer Serienproduktion ein.“

Quelle: Maxim Integrated