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Innovationen

Der Photovoltaik-Systemanbieter IBC SOLAR baut sein Angebot an Batteriespeichern weiter aus und nimmt ab August den IBC SolStore 6.5 Li in sein Portfolio auf. Dem Serienstart des neuen Lithium-Speichers war eine mehrmonatige Testphase vorausgegangen, während der das System ausführlich auf Effektivität, Sicherheit und Benutzerfreundlichkeit geprüft wurde. Nun kann der Speicher „Made in Germany“ Hausbesitzer und kleinere Gewerbetreibende bei der Optimierung des Eigenverbrauchs von Solarstrom maßgeblich unterstützen.
 
Wer sich für eine Photovoltaikanlage entscheidet, setzt heute ganz auf Eigenverbrauch. Je mehr Strom vom Dach direkt genutzt wird, desto niedriger wird die Stromrechnung. Wer den Eigenverbrauch maximieren will, kommt um die Nutzung einer effektiven Speicherlösung nicht herum. Mit dem IBC SolStore 6.5 Li integriert IBC SOLAR nun eines der fortschrittlichsten Speichersysteme in sein Angebot, das den Anforderungen von Privatanwendern ebenso gewachsen ist wie denen kleiner Gewerbebetriebe. Durch die nachträgliche Erweiterbarkeit (verfügbar ab 2016) wird aus dem kleinen Heimspeicher im Handumdrehen ein Speicher für ambitionierte Stromsparer oder größere Gewerbe. Das Batteriesystem erfüllt alle Voraussetzungen des KfW-Speicherförderprogramms für bis zu 30 Prozent staatlicher Förderung und überzeugt mit einem umfassenden Sicherheitskonzept, langer Lebensdauer und hervorragendem Preis-Leistungs-Verhältnis.

Hohe Standards, günstiger Preis

Dank ausgereifter und weit verbreiteter Lithium-Zelltechnologie ist der IBC SolStore 6.5 Li günstiger als vergleichbare Bleispeicher und bietet mehr Kapazität bei geringerem Preis. Die Lebensdauer der Batterien wird durch das intelligente Batteriemanagementsystem optimiert und garantiert langfristig effektive und wartungsfreie Nutzung. Das abgestimmte Be- und Entladen des Speichers sichert dem Betreiber selbst nach 15 Nutzungsjahren noch mindestens 70 Prozent der Speicherkapazität. Die SMA Sunny Island Wechselrichter unterstreichen die hohen Qualitäts- und Sicherheitsstandards, die auch durch die regelmäßigen Produktprüfungen von IBC SOLAR sichergestellt werden. Mit 150 Punkten erreicht der IBC SolStore 6.5 Li die Höchstwertung der „KIT-Checkliste Speichersicherheit“. Eine weitere Besonderheit: Das System ist uneingeschränkt backup-fähig und stellt dreiphasig Ersatzstrom zur Verfügung.

Nutzer sind begeistert

Unter unterschiedlichsten Rahmenbedingungen und in mehreren Anwendungsgebieten kam der Speicher deutschlandweit bereits in einer mehrmonatigen Testphase zum Einsatz: Junge Familien, Mehrparteienhaushalte, Bürogebäude und Landwirtschaftsbetriebe testeten den IBC SolStore 6.5 Li im Alltagseinsatz. IBC SOLAR konnte durch den Testbetrieb die Zuverlässigkeit der Technologien im Realbetrieb sicherstellen und zudem das Feedback der unterschiedlichen Nutzergruppen bei der Serienproduktion berücksichtigen. Neben der Erhöhung des Eigenverbrauchs zeigte sich, dass vor allem die Sensibilisierung der Nutzer für ihren Stromverbrauch durch die Möglichkeiten des Energiemanagements zu den größten Vorteilen des Speichereinsatzes zählen. Im Schnitt erreichten die Testnutzer mehr als 70 Prozent Unabhängigkeit von externen Energieversorgern. In einzelnen Haushalten konnten durch das Zusammenspiel von Photovoltaikanlage, IBC SolStore 6.5 Li und gezielt gesteuertem Stromverbrauch bis zu 98 Prozent Autarkie erzielt werden.
 
Quelle: IBC SOLAR AG

Der Wechselrichterhersteller Fronius bietet mit PV-Genset ab sofort eine Lösung für Anwendungen welche Diesel als Energieträger nutzen. Dieselgeneratoren werden mit Photovoltaiktechnologie kombiniert, das spart Treibstoff, minimiert die Kosten und sichert gleichzeitig die Stromversorgung. Hauptverantwortlich für den Erfolg der Lösung ist der Fronius PV-System Controller. Dieser steuert das Gesamtsystem, sorgt für zuverlässige Erträge und maximale Diesel-Einsparung.

In vielen entlegenen Regionen sowie in Gebieten mit unsicherer oder sehr teurer Stromversorgung sind von Dieselgeneratoren betriebene Netze weit verbreitet. Die Kosten dafür sind abhängig vom Staat, der Transportentfernung und den steigenden Öl-Weltmarktpreisen.

Photovoltaik unterstützt und sorgt für einen neuen Trend. Die technischen, ökologischen und ökonomischen Vorteile von PV-Genset führen zu einer immer größer werdenden Nachfrage. „Fronius hat den Bedarf nach einer günstigen Alternative zum teuren Dieselstrom erkannt und bietet mit PV-Genset eine Lösung, um Treibstoff zu sparen und die Stromkosten zu minimieren. Wir unterstützen zudem auch bei der Planung dieser Anlagen“, erklärt Martin Hackl, Spartenleitung, Fronius International GmbH.

Quelle: Fronius International GmbH

Solar Frontier bringt mit dem PowerSet Industrial sein erstes modulares PV-System für gewerbliche Dächer auf den Markt. Die neue Lösung basiert auf dem erfolgreichen Konzept der PowerSets für Eigenheimbesitzer: innovative und standardisierte PV-Systeme, die einfach zu planen und installieren sind.

Mit dem PowerSet Industrial haben Installateure und gewerbliche Kunden nun den Zugang zu allen erforderlichen Systemkomponenten – von ertragreichen CIS-Modulen über Wechselrichter und Kabel bis hin zu zeitsparenden Unterkonstruktionen. Die jeweiligen Komponenten wurden für eine schnelle Montage einzeln gekennzeichnet und für eine hohe Ertragseffizienz perfekt aufeinander abgestimmt. Die neuen PV-Bausteine sind in zwei Ausführungen erhältlich (21 kWp und 33 kWp) und können sowohl auf Flach- als auch auf Schrägdächern angebracht werden.

Eine weitere Besonderheit ist die Skalierbarkeit der Anlagen. So lassen sich mehrere PowerSets miteinander kombinieren und steigern damit die Gesamtleistung des Systems. Dank dieses vereinfachten Prozesses können Installateure Lösungen für jedes beliebige gewerbliche Dach schnell planen und entwickeln. Komplexe Kalkulationen wie Lastprofile und Profitabilitätsanalysen gehören damit der Vergangenheit an.

Über das Monitoringportal können Anwender den Energieertrag sowie die CO2-Einsparungen ihres PowerSet Industrial verfolgen und den einwandfreien Betrieb des Systems überprüfen.

„Neben den besten Komponenten und Technologien für höchste Erträge wird es in Zukunft auch darum gehen, die Thematik für den Verbraucher einfacher und komfortabler zu gestalten“, erklärt Wolfgang Lange, Geschäftsführer von Solar Frontier Europe. „Das vereinfachte System spart unseren gewerblichen Kunden Zeit und minimiert das Risiko für Fehler, die während der Planung und Installation von Photovoltaik-Systemen oft auftreten.“

Quelle: Solar Frontier

„Kamera läuft, Ton läuft – Film ab!“ Mit Hightech-Equipment und modernsten Quadrocoptern produziert ein professionelles Fernsehteam derzeit einen Film über die Photovoltaik-Forschung in Deutschland. Die Aufnahmen bei SolarWorld am Standort Freiberg (Sachsen) sowie auf der schottischen Hebrideninsel Isle of Eigg sind bereits im Kasten. Jetzt folgen Schnitt, Vertonung und die Produktion von 3D-Grafiken. „Forschung im Film darzustellen, ist eine große Herausforderung. Wir zeigen deswegen konkrete und anschauliche Projekte. Komplizierte Funktionsweisen werden in animierten dreidimensionalen Grafiken erläutert, mit denen wir in unseren Filmen zu Solarstromspeichern und zur Solarwärmenutzung bereits gute Erfahrung gemacht haben“, sagt Carsten Körnig, Hauptgeschäftsführer des Bundesverbandes Solarwirtschaft, der für die Kommunikation der Forschungsinitiative „F&E für Photovoltaik“ – oder kurz: Solarstromforschung – verantwortlich zeichnet.

Die technologische Spitzenposition der deutschen Photovoltaik-Branche im Zell- und Modulbereich wird anhand der Forschungsprojekte HELENE und LAURA geschildert. Insgesamt zwölf Verbundpartner aus der Industrie und Forschung arbeiten gemeinsam an diesen beiden Vorhaben. Im Projekt Helene soll der Wirkungsgrad multikristalliner Solarzellen von 17,3 auf 19,5 Prozent und bei monokristallinen Solarzellen von 19,5 auf 22,5 Prozent erhöht werden – und zwar nicht als Laborergebnis, sondern auf Basis industrierelevanter Produkt- und Prozesstechnologien. Das Schwester-Projekt Laura baut auf den leistungsstarken Zellen des Projekts Helene auf und will mithilfe eines verbesserten Modulkonzepts die solaren Stromgestehungskosten weiter senken.

Als drittes wird das Projekt PV-Diesel dargestellt, das beispielhaft für die Photovoltaik-Systemlösungen Made in Germany steht. Das fünf Partner umfassende Konsortium arbeitet im Bereich netzunabhängige Elektrizitätsversorgung (Off-Grid), in dem bislang Dieselverstromung dominiert. Der Verbund hat sich das Ziel gesteckt, das Zusammenspiel von Photovoltaik mit Dieselgeneratoren in Kombination mit Batteriespeichern zu optimieren und den Solarstromanteil deutlich zu erhöhen. Durch geeignete Systemlösungen und die Abdeckung der gesamten Systemvielfalt mit passenden, standardisierten Komponenten soll eine deutliche Kostenreduktion und verbesserte Zuverlässigkeit erreicht werden.

Quelle: Solarstromforschung

Die Forschungsinitiative „F&E für Photovoltaik“, die im Rahmen des 6. Energieforschungsprogramms des Bundes und des Programms Photonik Forschung Deutschland gefördert wird, bekommt eine eigene Internetseite: Zehn Forschungsprojekte stellen sich zum Start der Seite auf www.solarstromforschung.de vor. Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) und das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) unterstützen in der Initiative die Forschungsanstrengungen der Photovoltaik-Industrie in Deutschland über einen Zeitraum von drei Jahren mit insgesamt rund 50 Mio. Euro.

„Die Internetseite Solarstromforschung.de ist ein hervorragendes Schaufenster für Photovoltaik-Innovationen Made in Germany“, sagt Carsten Körnig, Hauptgeschäftsführer des Bundesverbandes Solarwirtschaft (BSW-Solar). „Durch die enge Verzahnung von Wissenschaft, Zulieferbetrieben und Photovoltaik-Industrie schaffen wir die Technologie, mit der wir im harten internationalen Wettbewerb bestehen können. Der weltweit einzigartige Solar-Cluster Deutschland ist weiterhin hoch innovativ. Um von der weltweiten Energiewende auch wirtschaftlich zu profitieren, ist dies ebenso unverzichtbar wie ein stabiler Heimatmarkt“, so Körnig.

Geforscht wird in den Teams unter anderem an Herstellungsverfahren für hocheffiziente PERC-Solarzellen, langlebigen Qualitätsmodulen, Wechselrichter-Systemtechnik, intelligenten Energiemanagement-Lösungen im Gebäudebereich sowie an Photovoltaik-Hybridkraftwerken, die konventionelle Stromerzeugung ersetzen und wichtige Aufgaben im Stromsystem übernehmen können. Die Ergebnisse der industriegeführten Forschungsprojekte sollen möglichst rasch zu neuen Verfahren und innovativen Produkten mit verbesserten Eigenschaften, zu einer weiteren Senkung der Herstellungskosten und zu Investitionen am Standort Deutschland führen.

Das Ziel der Solarstromforschung ist, Geschäftsmodelle mit Wertschöpfungsketten am Standort Deutschland im Verbund von Industrie und industrienahen Dienstleistungen voranzutreiben. Daher steht bei den anwendungsnahen Projekten im Vordergrund, technologischen Vorsprung zu erarbeiten und zugleich die Fertigungskosten zu senken. Körnig: „Wir wollen die internationale Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Photovoltaik-Branche mittel- und langfristig sichern und ausbauen.“

Auf der Internetseite www.solarstromforschung.de finden sich Informationen zu den geförderten Projekten, die sich mit ihren laufenden Forschungs- und Entwicklungsvorhaben vorstellen. Zehn Forschungsverbünde sind bereits mit einer eigenen Projektvorstellung präsent, weitere folgen.

Quelle: Solarstromforschung