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Innovationen

Die SMA Solar Technology AG  hat an ihrem Hauptsitz in Niestetal ein einzigartiges Testzentrum für hybride Energieversorgungssysteme errichtet. Schwerpunkt des rund fünf Megawatt großen Testzentrums sind Simulation und Analyse verschiedener Betriebsstrategien in hybriden Energieversorgungssystemen. Darüber hinaus wird im Testzentrum auch das Verhalten unterschiedlicher Komponenten wie beispielsweise Solar- und Batterie-Wechselrichter innerhalb eines hybriden Energiesystems analysiert und optimiert.

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Vollständige PV-Diesel-Hybridsysteme umfassen neben Dieselgeneratoren auch regenerative Einspeisung sowie einen Batteriespeicher, um nahezu alle Systemdienstleistungen rund um die Oberbegriffe Frequenz- und Spannungsstabilität im Insel- oder im Verbundnetz abdecken zu können. Im Testzentrum von SMA wird das Verhalten der Systemkomponenten bei Unter- oder Überfrequenz, ausgelöst etwa durch Lastsprünge, der Ausgleich von Spannungsanhebungen/Spannungsabsenkungen sowie die autarke – vom öffentlichen Netz abgekoppelte – Versorgung unterschiedlicher Verbraucher untersucht.

„In unserem Testzentrum können wir den Aufbau von hybriden Energieversorgungssystemen umfassend abbilden. Auch die Konfiguration und Arbeitsweise des derzeit weltgrößten Photovoltaik-Diesel-Hybrid-Kraftwerks Cobija in Bolivien wurden hier gezielt getestet, um dort von Beginn an einen erfolgreichen Betrieb zu ermöglichen“, sagt Volker Wachenfeld, Executive Vice President der Business Unit Off-Grid and Storage bei SMA. „Betreiber solcher Systeme profitieren davon, dass wir ihre spezifische Konfiguration aufbauen, die Betriebsstabilität sicherstellen und die zu erwartenden Einsparungen etwa beim Dieselkraftstoffverbrauch nachweisen können,“ so Wachenfeld weiter.  „Wir können die Systemauslegung auf die individuellen Bedürfnisse der Betreiber hin anpassen und die Verhältnisse vor Ort (Lastflüsse, Kabellängen, Generatorleistung etc.) detailliert nachbilden. Potenzielle Fehler wie beispielsweise regelungstechnische Instabilitäten entdecken wir frühzeitig, können geeignete Maßnahmen umsetzen und dann mit gutem Gefühl in die Inbetriebnahme im Feld gehen.“

Das SMA Testzentrum ist für die Nachbildung klassischer hybrider Inselstromversorgungen, beispielsweise für Ansiedlungen mit bis zu ca. 20 000 Einwohnern in netzfernen Regionen oder Hotelressorts, ebenso geeignet wie für die Simulation umfassender, hybrider Netze zur Versorgung großer industrieller Nutzer und gewerblicher Verbraucher. Der parallele Betrieb von Solarstrom- und Dieselgeneratoren bei hohem Solarstromanteil wird durch den Einsatz der SMA Fuel Save Solution auch unter Nutzung modernster Speichertechnologien gesteuert. Dabei werden Erfahrungswerte über das Systemverhalten in verschiedenen Betriebszuständen gesammelt und geeignete Parametersätze für den SMA Fuel Save Controller ermittelt.

Quelle: SMA Solar Technology AG

Das Photovoltaik-Institut Berlin (PI-Berlin) hat ein neues Verfahren entwickelt, mit dem Solarmodule ohne Demontage automatisiert und schneller als bisher untersucht werden können. Bis zu 1.000 Module pro Nacht können mittels Elektrolumineszenz-Messung (EL) geprüft werden. Eine eigens entwickelte Software analysiert die Testbilder und gibt Aufschluss darüber, welche Maßnahmen zur Fehlerbehebung ergriffen oder welche Module ausgetauscht werden sollten. Die Experten des PI-Berlin haben das Verfahren bereits in der Praxis angewendet, das u.a. auch die Deutsche Bank als Grundlage für ihre Kraftwerksbewertungen nutzt.

„Wenn ein PV-Kraftwerk weniger Ertrag liefert als geplant, beginnt die Fehlersuche. Je schneller der Fehler gefunden wird, desto mehr Gewinn können Investoren und Betreiber mit der Anlage erzielen. Durch einen besonderen Messaufbau können wir hochaufgelöste Elektrolumineszenz-Bilder mehrerer Module gleichzeitig aufnehmen, das spart Zeit“, erklärt Dr. Juliane Berghold, Leiterin des Bereichs Modultechnologie und Forschung am PI-Berlin. „Die aufgenommenen Bilder werden im Anschluss mit unserer Software analysiert  und automatisch ausgewertet. In der Software steckt unsere langjährige Erfahrung mit der Fehleranalyse von PV-Modulen in Kraftwerken. Diese Expertise hilft uns auch, die Ergebnisse der softwaregestützten Auswertung sehr schnell zu bewerten und konkrete Handlungsempfehlungen zu geben, wie das Problem in der Anlage behoben werden kann.“

Im Prüfbericht wird jedes untersuchte Modul klassifiziert, so dass im Schadensfall die fehlerhaften Module lokalisiert und ausgetauscht werden können. Der Prüfbericht hilft Investoren und Betreibern, ihre Ansprüche an EPC, Modulhersteller oder Versicherer durchzusetzen.  

Fehleranalyse für Investoren

Das PI-Berlin hat mit dem neuen Prüfverfahren zum Beispiel ein Kraftwerk in Italien untersucht, das bereits nach der Inbetriebnahme deutlich weniger Ertrag lieferte als geplant. Ingenieure des Instituts haben über 12.000 polykristalline Module in weniger als drei Wochen untersucht. Über 80 Prozent der installierten Solarmodule erwiesen sich als fehlerhaft. Viele zeigten im Zentrum starke Zellbrüche, die den Ertrag deutlich minderten. Der Investor veranlasste auf Basis des Gutachtens des Berliner Instituts schließlich den Austausch von mehreren Tausend Solarmodulen.

„Unsere Untersuchungen zeigen, dass PV-Module häufig bereits beim Transport beschädigt werden. Ein Hinweis darauf kann beispielsweise ausgeprägter Zellbruch in der Mitte der Module sein, wenn er bei einem Großteil der Module eines Kraftwerkes relativ einheitlich auftritt. Hier kann ein Zusammenspiel von Transportart und relativ bruchempfindlichen Modulen die Ursache für den beobachteten Schaden im Kraftwerk sein“, berichtet Dr. Berghold. Häufig wird das PI-Berlin im Anschluss auch mit der Untersuchung der Ersatzmodule beauftragt, um die Modulqualität und damit die Leistung des Kraftwerks sicherzustellen.

Auf der Intersolar Europe Messe in München stellt das PI-Berlin vom 10.-12. Juni 2015 das neue Testverfahren und weitere Untersuchungsmethoden vor.

Quelle: Photovoltaik-Institut Berlin

Die SMA Solar Technology AG präsentiert auf der diesjährigen Intersolar Europe vom 10. bis 12. Juni 2015 in München Innovationen für alle Anwendungsbereiche der Photovoltaik (Stand: B2.210). Im Vordergrund stehen dabei ganzheitliche Systemlösungen für mehr Unabhängigkeit in der Anwendung von Energie. Neben dem völlig neu entwickelten Sunny Boy 1.5/2.5 für einen hohen Eigenverbrauch mit kleinen Solarstromanlagen hat SMA auch das häusliche Energiemanagement mit SMA Smart Home weiterentwickelt. Mehr Unabhängigkeit für Gewerbebetriebe bieten die neuen Systemlösungen auf Basis des Sunny Tripower sowie Sunny Island selbst beim Ausfall des Stromnetzes. Für PV-Großanlagen zeigt SMA auf der Intersolar Europe erstmals eine neuartige Container-Lösung, die einen 2,5 MW-Zentralwechselrichter, Mittelspannungstransformator sowie Mittelspannungsschaltanlage schlüsselfertig in einem Standard-Container vereint.

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„Mit unseren technologischen Innovationen sorgen wir dafür, dass sich immer mehr Haushalte und Gewerbebetriebe schon heute mit Solarenergie unabhängiger von steigenden Strom- und Betriebskosten machen und große PV-Kraftwerke in einigen Regionen bereits ohne Förderung mit konventionellen Energieträgern konkurrieren können. Unsere ganzheitlichen Systemlösungen, die die Einbindung von immer mehr Komponenten in das System ermöglichen, sind der Schlüssel für die nachhaltige und sichere, dezentrale Energieversorgung der Zukunft. Davon können sich die Besucher an unserem Stand auf der Intersolar überzeugen“, erklärt SMA Technologievorstand Jürgen Reinert.

Hoher Eigenverbrauch mit kleinen PV-Anlagen: Der Sunny Boy 1.5/2.5

Mit dem Sunny Boy 1.5/2.5 hat SMA einen komplett neu entwickelten Wechselrichter auf den Markt gebracht, der technisch zum aktuellen Trend zu kleinen Solarstromanlagen passt. So ermöglicht er unter anderem einen hohen Eigenverbrauchsanteil, ist vielseitig einsetzbar und spielend einfach ins Heimnetzwerk einzubinden. Darüber hinaus bieten seine innovative Bauweise, sein weiter Eingangsspannungsbereich von 80 bis 600 Volt und sein neuartiges Kommunikationskonzept vielfältige Vorteile bei der Installation und Inbetriebnahme. Durch die direkte Kommunikation mit dem SMA Energy Meter ist nicht nur die in Deutschland geforderte 70-Prozent-Abregelung möglich, sondern auch eine Abregelung auf null Prozent.

Auch für das intelligente Energiemanagement mit SMA Smart Home gibt es neue Möglichkeiten. Neben dem kompletten Energiemonitoring durch kompatible und international einsetzbare Funksteckdosen und Messmodule sowie der individuellen Steuerung aller wichtigen Elektrogeräte bietet das Hausautomationssystem des niederländischen Hausautomatenspezialisten und neuen SMA Kooperationspartners Plugwise auch die Steuerung von Heizung, Raumklima, Raumtemperatur oder Licht.

Zukunftsweisende Lösungen für gewerbliche PV-Anlagen

Die neue SMA Systemlösung mit dem Wechselrichter Sunny Tripower 60 bürgt für hohe Leistungsfähigkeit gewerblicher PV-Anlagen bei gleichzeitig maximaler Flexibilität in der Planung. Installateure profitieren von komfortabler Inbetriebnahme und niedrigen Wartungskosten. Die erfolgreiche Sunny Tripower (STP)-Familie ergänzt SMA mit dem STP 20000TL/25000TL. Er überzeugt mit den neuen Netzmanagementfunktionen „Integrated Plant Control“ sowie „Q on Demand 24/7“. Mit dem Sunny Portal Professional Package für die professionelle Überwachung von gewerblichen Solarparks werden Betriebsabläufe verbessert und Kosten gesenkt. Als zentrale Kommunikationseinheit für die Überwachung, Datenerfassung und Steuerung kleinerer gewerblicher PV-Anlagen mit bis zu 25 Wechselrichtern bietet SMA jetzt neben der bisherigen Standardlösung für Großanlagen den neuen SMA Cluster Controller an.

Sunny Island und Multicluster-Technologie jetzt auch für leistungsstarke kommerzielle Eigenverbrauchs-Anwendungen bis 100 kWp

Für die leistungsstärkeren Batterie-Wechselrichter Sunny Island 6.0H/8.0H hat SMA die neue SMA Multicluster-Technologie bestehend aus Multicluster Box 12 und NA Box 12 entwickelt, die jetzt auch für den Betrieb am öffentlichen Netz geeignet ist. In Deutschland erfüllt sie die geltende Netzanschlussbedingungen am Niederspannungsnetz (VDE-AR-N 4105) und unterstützt kommerzielle Anwendungen wie Supermärkte, Agrar- oder sonstige Gewerbebetriebe bei der Eigenverbrauchserhöhung durch Speicher. Um Netzausfall bei entladener Batterie zu überbrücken, lässt sich zusätzlich ein Dieselgenerator anschließen. International können durch die Multicluster Box 12 Inselsysteme und in Kombination mit der Grid Connect Box 12 Eigenverbrauchs- und Ersatzstromsysteme mit einer Leistung von bis zu 138 Kilowatt aufgebaut werden.

Einzigartige Leistungsdichte im Standard-Container für PV-Großanlagen

Im PV-Großanlagensegment ist es SMA gelungen, eine komplette schlüsselfertige Systemlösung bestehend aus einem 2,5 MW-Zentralwechselrichter, Mittelspannungstransformator sowie Mittelspannungsschaltanlage erstmals in einen 20 Fuß-Container zu integrieren. Die SMA Medium Voltage Power Station 2200SC/2500SC für DC-Spannungen von 1000/1500 Volt ist weltweit in großen und größten PV-Kraftwerken einsetzbar, bei allen Umgebungsbedingungen für die Außenaufstellung geeignet und spart aufgrund ihrer am Markt einzigartigen Leistungsdichte und Kompaktheit Transport-, Installations- und Betriebskosten. Dazu passend stellt SMA einen neuen String-Monitor für die zuverlässige Überwachung und Steuerung von PV-Kraftwerken vor. Der SMA String-Monitor für sekundenschnelle Performance- und Fehleranalysen wird durch außenliegende Sicherungen flexibel an das jeweilige PV-Systemdesign angepasst.

Maßgeschneiderte Lösungen für PV-Diesel-Hybridsysteme

Für eine noch effizientere Einbindung von Solarstrom in Dieselnetze hat SMA ihren SMA Fuel Save Controller (FSC) weiterentwickelt. Der Intersolar Award-Gewinner 2014 ist nun für unterschiedliche Leistungsanforderungen erhältlich: Die einfache und günstige Komplettlösung FSC M für eine solare Einspeisung von bis zu 1 MW PV-Leistung in PV-Diesel-Hybridsysteme, die Lösung FSC L für eine solare Einspeisung bis zu 5 MW und optionaler Speicherintegration sowie die kundenspezifische Lösung für Anlagen bis zu 50 MW Solarleistung. Damit bietet SMA industriellen Anwendungen ohne bzw. mit nur eingeschränktem Zugang zum öffentlichen Stromnetz individuell zugeschnittene Lösungen für eine zuverlässige, ressourcenschonende und wirtschaftliche Energieversorgung.

Rundum-Service mit SMA Operations & Maintenance

Mit dem Angebot Operations & Maintenance bietet SMA weltweiten Service im Gesamtpaket und übernimmt die vollständige technische Betriebsführung von PV-Großanlagen. Dazu gehört eine permanente Fernüberwachung des Systems; aber auch Zusatzleistungen wie regelmäßige Wartungen, Thermografie-Scans sowie Vegetations- und Schmutzkontrollen sind im Leistungsspektrum enthalten. SMA Kunden profitieren dabei von einem optimalen Anlagenbetrieb, bestmöglichen Erträgen und maximaler Sicherheit. Insgesamt betreut SMA weltweit bereits Photovoltaikkraftwerke mit einer Gesamtkapazität von über 1 GW.

Quelle: SMA Solar Technology AG

Die FENECON GmbH & Co. KG, ein auf dezentrale Energiespeichersysteme spezialisiertes Großhandels- und Entwicklungsunternehmen, wurde für den Messe-Award der Electrical Energy Storage (ees) nominiert. Das Auswahlkomitee würdigt damit die technischen Innovationen des „PRO-Hybrid-Speichersystems“, das Build Your Dreams (BYD) exklusiv für FENECON fertigt.
 
Das für die Nominierung des ees Award eingereichte PRO-Hybrid-Speichersystem der FENECON GmbH & Co. KG und ihres Partnerunternehmens Build Your Dreams (BYD) zeigt, dass Netz- und Systemdienlichkeit von Speichern eine entscheidende Brancheninnovation darstellen: Als Kombination von einer batteriegeführten DC-Photovoltaik-Anlage mit netzgeführten Speicher-Wechselrichtern vereint der Speicher sämtliche Vorteile von On- und Offgrid-Anwendungen, insbesondere die Online Integration mit Notstrom- und Inselfähigkeit sowie Nulleinspeiseoption.
 
Der von FENECON konzipierte und vom High-Tech-Unternehmen BYD exklusiv produzierte PRO Hybrid ist das Aushängeschild der weltweit erfolgreichen Professional-Serie von BYD. Das System ist dreiphasig ausgelegt sowie gleich- und wechselstromseitig mit PV-Modulen koppelbar. Er ist derzeit der einzige anerkannte netzparallele Speicher für eine Netzbetreiber-konforme Nulleinspeisung, da er phasengenau arbeitet und auch im Fehlerfall keine Einspeisung vorkommen kann.
 
Aktive Teilnahme am Energie- und Regelmarkt

Der Hybridspeicher bietet Anwendern erstmals die Möglichkeit, aktiv am Energie- und Regelmarkt teilzunehmen und ist somit ein klassisches „Prosumer-Gerät“. Durch das Prinzip der batteriegeführten PV-Anlage dreht der Hybridspeicher die „Master-Slave-Regel“ um: Bisher waren die Speicher den PV-Kraftwerken mit dem Ziel unterstellt, den Zähler solange wie möglich anzuhalten. Von nun an ist der Speicher der „Master“ im dezentralen und vernetzten Energiesystem, in dem PV-Anlagen künftig nur noch einen von vielen „Slaves“ darstellen.
 
Der Hintergrund: Ein wirklich intelligenter Speicher soll ein PV-Kraftwerk nicht einfach ins Netz einspeisen lassen, wenn er voll ist. Vielmehr muss er den günstigen Bezug von Netzstrom für den Betreiber wirtschaftlich optimiert und netzdienlich steuern. „Mit dem Hybridspeicher hebeln wir die steuerliche Benachteiligung von EEG-PV-Anlagen aus und ermöglichen dem Betreiber erstmals einen unkomplizierten steuerfreien Eigenverbrauch“, erklärt FENECON Geschäftsführer Franz-Josef Feilmeier. „Damit ist der PRO Hybrid auch der ‚Anti-Bürokratie-Speicher‘. Durch ihn sparen sich Kunden und Installateure Netzanfragen, Netzanmeldungen, komplizierte Zählerkonzepte und jährliche Abrechnungen. Außerdem entfällt die Darstellung von Einspeisung und Eigenverbrauch bei der Umsatz- und Einkommenssteuer.“ Ergänzt mit dem innovativen Energiemanagementsystem FEMS aus dem Hause FENECON lassen sich dabei Stromüberschüsse intelligent nutzen und zukunftsfähige Eigenverbrauchsanlagen bauen.
 
Hybridspeicher können Kohlekraftwerke ersetzen

Die „Energiewende 1.0“ war gekennzeichnet durch eine möglichst umfangreiche PV-Einspeisung, erst später gewann die teilweise Abzweigung des Stroms für den Eigenverbrauch an Bedeutung. Nachdem mittlerweile knapp 30 Prozent des Netzstroms aus Erneuerbaren Energien stammen, befinden wir uns seit der EEG-Novelle 2014 sowie der verschlechterten steuerlichen Behandlung von Überschuss-Einspeiseanlagen in der Energiewende 2.0, die einen Paradigmenwechsel einläutete.
 
„Spätestens seit dem Zugriff aus dem Finanzministerium auf Eigenverbrauchsanlagen sollte es keine EEG-Überschusseinspeisung aus dezentralen PV-Speicher-Anlagen mehr geben. Zudem steht ein Speicher, der nur am Zähler spielt und nicht systemdienlich agiert, dem Ziel von 100 Prozent Erneuerbarer Energien eindeutig im Weg“, ergänzt Feilmeier. „Systeme wie der PRO Hybrid sind in der Lage, konventionelle ‚Must-Run-Kapazitäten‘ von Kohlekraftwerken durch nachhaltige Kapazitäten zu ersetzen. Grundlage ist die Bereitstellung schneller und sowohl positiver als auch negativer Primärregelleistung.“
 
FENECON wird auf der ees in Halle B1, Stand B1.152 vertreten sein. Die Veranstaltung findet parallel zur Intersolar vom 10. bis 12. Juni 2015 in München statt. Die Gewinner des ees Awards werden während der Preisverleihung am 10. Juni 2015 auf der Electrical Energy Storage in Halle B3, Stand B3.550 um 16:30 Uhr bekanntgegeben.
 
Quelle: FENECON

Die IBC SOLAR AG ist auch in diesem Jahr wieder auf der Intersolar Europe, der europäischen Leitmesse für Solartechnologie, vertreten. In Halle B2, Stand 150 präsentiert das Unternehmen aus Bad Staffelstein vom 10. bis 12. Juni 2015 sein gesamtes Angebotsspektrum. Im Mittelpunkt stehen Produkte und Services für Privathaushalte, für Industrie und Gewerbetreibende sowie der Großanlagenbau im In- und Ausland.
 
DC-gekoppeltes Speichersystem: IBC SolStore Li

Der Photovoltaik-Spezialist aus Bad Staffelstein erweitert sein Portfolio um eine DC-gekoppelte Speicherlösung auf Lithium-Basis. Ein Prototyp dieser Systemlösung wird auf der Intersolar Europe erstmals präsentiert. Das System eignet sich sowohl für Privathaushalte als auch für kleine Gewerbetreibende und rundet das Speicher-Portfolio von IBC SOLAR optimal ab. Dank des modular erweiterbaren Aufbaus können sowohl PV- wie auch Batteriekapazität flexibel gewählt und aufeinander abgestimmt werden. Das in Deutschland gefertigte Speichersystem bietet so maximale Freiheit bei der Selbstversorgung mit Solarstrom und punktet zudem mit einem Preisvorteil bis zu 15 Prozent im Gesamtsystem.
 
Neben der neuen DC-Lösung stellt IBC SOLAR auf der Intersolar sein gesamtes Speicher-Portfolio vor, das für jeden Anwendungsfall die optimal kombinierbare Systemlösung anbietet. Alle Speicherlösungen verfügen über eine intelligente Steuerung und kontrollieren eigenständig die Abstimmung zwischen Energieproduktion, Energiebedarf, Eigenverbrauch und Einspeisung. Als Eigenmarken des Systemhauses erfüllen sie höchste Qualitätsstandards und bieten volle Garantie- und Investitionssicherheit.
 
Verbessertes PV-Montagesystem für Flachdächer

Neben der Speicherlösung IBC SolStore präsentiert IBC SOLAR weitere eigene Produktlinien, darunter ein PV-Montagesystem für Flachdächer. Das ballastarme, leicht zu montierende und vielseitig einsetzbare IBC AeroFix ist ganz auf den Eigenverbrauch von Solarstrom im Gewerbe zugeschnitten. Um im Gesamtsystem eine höhere Wirtschaftlichkeit zu erzielen, wurde der Materialeinsatz weiter optimiert. Neu sind außerdem ein integrierter Kabelclip zur sicheren Fixierung der Modulanschlussleitungen, höhenverstellbare Außenklemmen und eine zusätzliche Sicherung gegen hohe Schneelasten.
 
Globaler Partner für Solarprojekte

IBC SOLAR ist weltweit in mehr als 30 Ländern mit eigenen Tochtergesellschaften, internationalen Partnerunternehmen sowie als Projektentwickler, Projektvermarkter und EPC-Dienstleister (Engineering, Procurement, Construction) vertreten. Das Systemhaus steht seinen Kunden bei PV-Projekten jeder Größenordnung zur Seite und überzeugt als finanzstarker Partner und mit solarer Systemkompetenz aus Deutschland. Hier setzt das Unternehmen seine über 30-jährige Erfahrung gezielt ein, um die Verbreitung der Solartechnologie weltweit voranzutreiben.
 
Auf der Intersolar in München stellt IBC SOLAR seine Serviceleistungen und aktuelle, rund um den Globus realisierte, Photovoltaikprojekte vor – von der topografisch anspruchsvollen Großanlage bis hin zu maßgeschneiderten Eigenverbrauchslösungen für Industrie, Gewerbe und private Haushalte.
 
Fachpartner von IBC SOLAR erhalten am Stand ausführliche Informationen rund um die umfassenden Services im IBC SOLAR Fachpartner-Netzwerk, über Unterstützung bei der Realisierung von Freiflächenprojekten, zu den Schulungsangeboten des Competence Centers sowie über den PV-Manager, die Planungssoftware von IBC SOLAR.
 
Photovoltaik-getriebenes Pumpensystem in Namibia

IBC SOLAR wird am Stand des Bundesverbands Solarwirtschaft in Halle B1, Stand 558, ein Pilotprojekt zur Elektrifizierung ländlicher Regionen in Namibia vorstellen. Gemeinsam mit dem namibischen IBC SOLAR Fachpartner SolSquare hat das Unternehmen eine PV-getriebene Wasserpumpe geplant und installiert. Die Lösung eignet sich, um bestehende Pumpensysteme auf Dieselbasis einfach und effektiv auf Sonnenenergie umzurüsten. Einen Vortrag dazu findet am Mittwoch, 10. Juni, um 15.15 Uhr am Stand des BSW-Solar statt.
 
Quelle: IBC SOLAR AG