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Neckarsulm, 12. Juni 2012, Der Wechselrichterhersteller KACO new energy fordert eine deutliche Verbesserungen im novellierten EEG sowie ein Umdenken in der Energiepolitik. Das Unternehmen fordert zudem eine zukunftsfähige Entwicklung des EEG (Erneuerbare-Energien-Gesetz), und die Streichung der Fehler des Röttgen-Rösler-Entwurfs.

KACO-new-energy-GmbH

Auch hält Ralf Hofmann, Geschäftsführer des Wechselrichterherstellers, ein grundsätzliches Umdenken in der ganzen Ausrichtung der Energiepolitik für unumgänglich (Wir berichteten: EEG im Vermittlungsausschuss: Stellungnahme des Wechselrichterherstellers KACO new energy).

Der Forderungskatalog von KACO new energy:

  • Forderungen an die Ausgestaltung des EEG

Eine Absenkung für 2012 ist genug! Die Vergütung bleibt bei
- 24,43 Ct/kWh bis 30 kW
- 23,23 Ct/kWh für 30 – 100 kW
- 21,98 Ct/kWh für 100 – 1.000 kW
- 18,33 Ct/kWh ab 1.000 kW

  • Beibehaltung der Förderstaffelung bei 30 und 100 kW
  • Stabiler Zubau von 8 GW Photovoltaik-Leistung pro Jahr
  • Einführung eines Speicherbonus von

- 10 Ct/kWh für Bleibatterien,
- 12 Ct/kWh für Lithium-Ionen-Speicher
- 13 Ct/kWh ab Januar 2013 für Lithium-Ionen-Speicher aus deutscher Produktion

Forderungen an die Energiepolitik

  • Aussetzen der Stromsteuer zur Entlastung der Verbraucher

Wenn die Politiker, die den überforderten Stromkunden als Kampfthema für sich entdeckt haben, tatsächlich an der Entlastung der Bürger interessiert wären, könnten sie mit einer befristeten Abschaffung der Stromsteuer von 2013 bis 2020 wesentlich mehr dazu beitragen als mit der Beschneidung der Zukunftsenergie Photovoltaik.

  • EEG-Umlage für energieintensive Betriebe wieder einführen

Es war ein Fehler, ausgerechnet Großverbraucher von der EEG-Umlage zu befreien, wo doch gerade sie von der dämpfenden Wirkung der Erneuerbaren auf den Börsenstrompreis profitieren. Sie sind umgehend in voller Höhe an der EEG-Umlage zu beteiligen.

  • Umlegung der Netzausbaukosten auf energieintensive Betriebe

Ein weiteres Mal wird versucht die Kosten der Energiewende einseitig beim Verbraucher zu platzieren. Richtig wäre aber vielmehr, die Energieverschwender im Land heranzuziehen, anstatt sie immer weiter zu schonen.

  • Einmalige EEG-Sonderabgabe auf die Gewinne der Stromkonzerne

Zwischen 2002 und 2010 haben die deutschen Stromkonzerne Gewinne in Höhe von ca. 136 Mrd. Euro verzeichnet. Eine Sonderabgabe von 10% halten wir für angemessen als Anschubfinanzierung zum Netzausbau.

Die Befürworter und Träger der Energiewende dürfen jetzt nicht verzagt auftreten. KACO new energy ermuntert sie, sich diesen Forderungen anzuschließen.

Quelle: KACO new energy GmbH

 

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