photovoltaik-guide.de verwendet Cookies um Ihnen den bestmöglichen Service bereitzustellen. Indem Sie den Button "akzeptieren" klicken, stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Weitere Informationen erhalten Sie in unserer Datenschutzerklärung.

Reutlingen, 14. November 2011, Der Maschinenbauer Manz AG erwirtschaftete in den ersten neun Monaten des Jahres 2011 Umsatzerlöse von 192 Mio. EUR. Gegenüber dem Vorjahr entspricht dies einer Steigerung von über 58 Prozent (Vorjahr: 121,3 Mio. Euro). Insgesamt konnte ein Zuwachs von 64,4 Prozent bei einer Gesamtleistung von 217,9 Mio. Euro erzielt werden (Vorjahr: 132,6 Mio. Euro).

Manz AG

Umsatztreiber im Berichtszeitraum war primär das Segment FPD, aber auch der Bereich New Business, mit dem Schwerpunkt auf Lithium-Ionen-Batterien, entwickelte sich sehr gut. Hingegen blieb der Bereich Solar in den ersten neun Monaten hinter den Erwartungen zurück. Dies konnten das erlangte Rekordniveau bei FPD und das sehr gut laufende Segment New Business nur teilweise kompensieren.

In den ersten neun Monaten 2011 gelang es der Gesellschaft, ein deutlich verbessertes Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) in Höhe von 3,8 Mio. EUR zu erzielen (Vorjahr: -3,3 Mio. EUR). Das Finanzergebnis lag mit -0,5 Mio. EUR unter dem Vorjahreswert von 0,2 Mio. EUR. Das Vorsteuerergebnis (EBT) erhöhte sich daher auf 3,2 Mio. EUR nach -3,1 Mio. EUR im Vergleichszeitraum. Hieraus resultierte ein Konzernergebnis nach Steuern und Minderheitsanteilen von 2,5 Mio. EUR (Vorjahr: -1,7 Mio. EUR). Bei einer durchschnittlichen Anzahl von 4.480.054 ausstehenden Aktien entspricht dies einem Ergebnis je Aktie von 0,56 EUR (Vorjahr: -0,38 EUR). Aufgrund des deutlich verbesserten operativen Geschäfts und des damit gestiegenen Working-Capital-Bedarfs belief sich der operative Cash Flow im Berichtszeitraum auf -15,1 Mio. EUR (Vorjahr: -5,8 Mio. EUR).

Unter Berücksichtigung der aktuellen Marktlage für den Bereich Solar hat Manz die Prognosen für das laufende Geschäftsjahr angeglichen. Der Vorstand geht nun von einem erwarteten Umsatzvolumen von 220 bis 230 Mio. EUR und einem ausgeglichenen bis positiven Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) aus. Zuvor rechnete das Unternehmen mit Umsätzen von 240 bis 250 Mio. EUR und einer EBIT-Marge von mindestens 5 %. Die Anpassung erfolgte vornehmlich aufgrund von ausbleibenden Bestellungen und ersten Projektverschiebungen sowie Stornierungen im kleineren Umfang für Solar-Equipment. Diese Tendenz konnte, trotz der sehr guten Entwicklungen der Segmente FPD und New Business, allen voran mit Lithium-Ionen-Batterien, nicht aufgefangen werden. Aufgrund der aktuell hohen Volatilität des Solarmarkts geht das Unternehmen auch im ersten Halbjahr 2012 davon aus, dass die Investitionsbereitschaft sehr gering sein wird und hauptsächlich bestehende Linien ein Upgrade erfahren werden. Der Bereich FPD wird sich laut aktuellen Erwartungen auch im kommenden Jahr gut entwickeln. Der Zukunftsmarkt Elektromobilität wird weiterhin enormen Einfluss auf das Segment New Business haben, so dass Manz hier signifikante Zuwachsraten erwartet.

Dieter Manz, Vorstandsvorsitzender der Manz AG, erläutert die ersten neun Monate 2011:  "Die Krise im Solarmarkt zeigt, dass wir mit unserer diversifizierten Aufstellung und der Konzentration auf drei Branchen auch in turbulenten Zeiten auf einem soliden Fundament stehen." Weiterhin ergänzt Dieter Manz: "Gerade das anstehende Rekordjahr im Bereich FPD untermauert die großen Wachstumschancen, die sich uns als Technologie- und Innovationsführer bieten. Unser Bereich New Business verdeutlicht darüber hinaus das enorme Potenzial das für uns in der Elektromobilität liegt."

Quelle: Manz AG

You have no rights to post comments