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Weil der Stadt, 07. März 2012, Ministerpräsident Winfried Kretschmann und weitere Gäste aus Politik und Wirtschaft, besuchten das Solarunternehmen Krannich Solar. Sie  informierten sich vor Ort über das Solarunternehmen. Dabei war die aktuelle Situation der Solarbranche in Deutschland zwischen Geschäftsführer Kurt Krannich und Winfried Kretschmann Hauptthema.

Ministerpräsident Winfried Kretschmann bei Krannich Solar

Die von Philipp Rösler und Norbert Röttgen nahezu im Alleingang geplante Kürzung der Förderung beutelt die Solarbranche aufs Neue über die Maßen.

Eine Branche, die sich gesund entwickeln soll, braucht einen gesunden Nährboden, Kontinuität, eine gewisse Verlässlichkeit. Die Photovoltaikbranche hat im Bereich der Erneuerbaren Energien sowohl technologisch als auch volkswirtschaftlich und ökologisch bewiesen, dass sie fähig ist, ihre Chancen maximal zu nutzen. Der finanzielle Mehreinsatz für den sauberen Strom aus der Sonne kostet einen deutschen Durchschnittshaushalt pro Monat ungefähr so viel wie ein Liter Diesel, das sind sage und schreibe ein Euro und fünfundfünfzig Cent.

1,55 € mehr pro Haushalt im Monat

  • für annähernd 150.000 geschaffene Arbeitsplätze alleine in Deutschland
  • für eine Branche, die 70% ihrer Wertschöpfungskette in Deutschland hat
  • für 70 Milliarden größtenteils privat eingesetztem Investitionsvolumen allein in den Jahren 2007 bis 2009
  • für die Umsetzung des von der Bundesregierung beschlossenen Atomausstiegs
  • für dezentrale Stromversorgung mit kurzen Wegen zum Verbraucher
  • für die Vermeidung von neuen Hochspannungstrassen
  • für die Nutzung einer unerschöpflichen Energiequelle, der Sonne
  • für die Niedrighaltung des Strompreises
  • für energiepolitische Unabhängigkeit

Die Regierungskoalition erzeugt für die Solarstrombranche künstlichen Gegenwind, der direkt in die Mühlen der Offshore-Windkraftbetreiber bläst. Dabei ist das Potential der Solarstromerzeugung noch lange nicht ausgeschöpft. Und die dezentrale Stromerzeugung ist nicht nur umweltfreundlich, sondern hält auf Dauer den Strompreis niedrig. Wir brauchen den Sonnenstrom, um den Ausstieg aus der Atomkraft wahr zu machen. Wir brauchen einen Ministerpräsidenten, der sich dafür stark macht.

Krannich Solar dankt Kretschmann für seinen Besuch. Die Photovoltaik-Branche setzt auf seinen energiepolitischen Kurs und sein Engagement im Bundesrat.

Quelle: Krannich Solar

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