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Ratingen, 20. Januar 2010 - Im Rahmen eines humanitären Hilfsprojekts unterstützt Mitsubishi Electric Deutschland, Ratingen, die Einrichtung einer Photovoltaik-Anlage der ersten Schule für Kinder von Plantagenarbeitern in der Siedlung Monopole. Diese liegt rund 250 km östlich von Äthiopiens Hauptstadt Addis Abeba und umfasst 13 Camps. Durch die Lieferung von Photovoltaik-Modulen konnte bereits eine deutliche Verbesserung des Schulbetriebs erreicht werden.

Gesponsert wurden zwei Photovoltaik-Module für die sogenannte ‘1-Euro-Schule‘: ein Euro deshalb, weil man auf Sponsoren zählt, die Bau, Erweiterung und Unterhalt der Schule mit einem Euro pro Monat unterstützen. Kostenlos besucht werden kann diese Schule heute schon von rund 240 Kindern der auf den Plantagen arbeitenden Tagelöhner. Diese Arbeiter verdienen lediglich etwa 40 Eurocent am Tag und können sich das Schulgeld der staatlichen Einrichtungen nicht leisten.

Der erzeugte Strom wird im Augenblick für die Beleuchtung der Klassenräume und für den Gebrauch von Computern verwendet, wird aber auch künftig im Rahmen einer weiteren Ausbaustufe dringend zum Betreiben von Wasserpumpen und -filtern gebraucht, um Trinkwasser aufzubereiten. Bisher musste sich die Schule mit Kerzen und Petroleum behelfen. Für das saubere Trinkwasser wären die Menschen besonders dankbar, denn die schlechte Wasserqualität ist eine der Hauptursachen für Krankheiten.

Die beiden Mitsubishi Electric-Solarmodule vom Typ PV-TD 185MF5 verfügen über eine garantierte elektrische Mindestleistung von je 185 Watt. Durch die Entwicklung von leistungsstarken Zellen und einer Technologie der hohen Produktionsqualität werden auf wenig Raum hohe Wirkungsgrade erzielt. Selbstverständlich werden die Solarmodule von Mitsubishi Electric ohne bleihaltiges Lot produziert. All diese Komponenten tragen zur Zuverlässigkeit und zur hohen Lebensdauer der Module bei. Somit eignen sie sich sehr für die äthiopische Schule.

Um die Auslegung und Planung kümmerte sich Walter Klauss. Der ehemalige Leiter Steuerungstechnik und Elektrokonstruktion der Firma Index Traub, einem Kooperationspartner von Mitsubishi Electric im Bereich Fabrikautomation, ist jetzt im Ruhestand und engagiert sich als ehrenamtlicher Mitarbeiter im Verein One Euro Ethiopia Association (OEEA), einer deutsch-holländischen Initiative. Durch ihn wurde Mitsubishi Electric, das auch als Photovoltaik-Spezialist weltweit tätig ist, auf das Projekt aufmerksam.

Von der guten Sache überzeugt, hat Mitsubishi Electric die Lieferung der Photovoltaik-Module konzernintern "auf dem kleinen Dienstweg" schnell in die Wege geleitet. Ende Oktober 2009 reiste ein 17-köpfiges Team nach Äthiopien, um den nächsten Bauabschnitt anzugehen. Dazu gehörte auch die Montage und Installation der Photovoltaik-Module. Dabei war es ein Vorteil, dass die PV-Module sehr robust und sehr montagefreundlich waren. „Als die ersten Glühlampen in den Klassenräumen der 1-Euro-Schule aufleuchteten und die Pumpe ansprang, war das ein historischer Moment, der von der ganzen Gruppe gefeiert wurde“, erinnert sich Walter Klauss.

Projektziel der Hilfsorganisation ist es zunächst, eine Grundschule bis zur vierten Klasse und einen Kindergarten zu errichten. Dazu werden 3.000 Spender benötigt, die mit ihrer kleinen monatlichen 1-Euro-Spende einen großen Beitrag für die äthiopische Schule leisten – und dies möglichst auch zehn Jahre durchhalten. Nach Angaben der OEEA gehen mehr als 95 % der Spenden direkt nach Äthiopien, und weniger als 5% der Einnahmen werden für Verwaltungskosten gebraucht.

Quelle: Mitsubishi Electric

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